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Robotaxis? Tesla-Roboter? Die Lügen des Elon Musk


Während Elon Musk von Roboter-Taxis und seinem Roboter Optimus schwärmt, entlarven Tests und Geständnisse seine Unwahrheiten. Sind seine Versprechen technischer Meilensteine schlicht schlecht kalkuliert, oder ganz bewusste, strategische Manöver für den Aktienkurs? Ein Realitätscheck!

In der Welt von Elon Musk ist die Zukunft nicht etwas, das einfach passiert – sie wird mit großen Worten angekündigt. Lautstark, visionär und mit schöner Regelmäßigkeit. Doch wer genauer hinsieht, erkennt in Musks grandiosen Versprechungen nicht die Prognosen eines unverbesserlichen Optimisten und Masterminds. Wir sehen vielmehr ein wiederkehrendes, strategisches Instrument im Einsatz! Diese Ankündigungen sind keine zufälligen Visionen, sondern kalkulierte Manöver. Der Zeitpunkt, auffallend oft kurz vor der Bekanntgabe entscheidender Quartalszahlen, entlarvt ihre primäre Funktion: die gezielte Beeinflussung des Aktienkurses und die Beruhigung nervöser Investoren in kritischen Phasen. Es ist die Kunst, die Erzählung zu kontrollieren, bevor die nackten Zahlen es tun. Oder die kurze, ehrlichere Definiton: Elon Musk lügt!

Das jüngste und vielleicht dreisteste Beispiel für diese Taktik ist das Debakel um den humanoiden Roboter Optimus, aber auch bei den Robotaxis beweist Musk wieder einmal Fantasie.

Optimus-Roboter in Lifestyle-Teilzeit

Die Vision war grandios: eine Armee autonomer humanoider Roboter, die menschliche Arbeit in Teslas Fabriken überflüssig machen würden. Doch die Realität ist ernüchternd. Im Juni 2024 verkündete der offizielle Tesla-Account stolz, es seien bereits zwei Roboter im Einsatz, die autonom Aufgaben in der Fabrik erledigen. Nur wenig später steigerte Musk die Erwartungen und prognostizierte, dass bis 2025 tausend bis einige tausend Roboter in seinen Fabriken arbeiten würden.

Im Januar 2025, auf dem Investoren-Call zu den Q4-Zahlen 2024, erhöhte Musk den Einsatz dramatisch: Der interne Plan sehe vor, im Laufe des Jahres ungefähr 10.000 Optimus-Roboter zu bauen. Er sei zuversichtlich, dass mehrere tausend dieser Roboter bis Jahresende nützliche Dinge tun würden.

Fast Forward: Wir sind im Januar 2026. Ein Jahr später, auf dem Call zu den Q4-Zahlen 2025, zerplatzte die Illusion. Musk musste jetzt nämlich kleinlaut zugeben, dass sage und schreibe null (!) Roboter nützliche Arbeit in den Fabriken verrichten. Das gesamte Projekt befinde sich noch immer in der Forschungs- und Entwicklungsphase. Die vereinzelten Optimus-Roboter sind also bislang reine Lau-Malocher, die hauptsächlich Menschen bei der Arbeit zusehen.

Die Systematik der Täuschung wurde bereits 2024 offensichtlich. Bei der Präsentation seiner Robotaxis bedienten Optimus-Roboter die Gäste an einer Bar – eine nur scheinbar beeindruckende Demonstration von Autonomie. Es stellte sich nämlich schnell heraus, dass die Roboter von Menschen ferngesteuert wurden. Während Musk also bereits von Tausenden autonomen Robotern sprach, war die Realität eine ferngesteuerte Puppenshow. Aber hey, immerhin – vor vier Jahren bei seinem Roboter-Event steckte er einfach einen Menschen in ein Roboter-Kostüm:

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Die Geisterfahrt des Robotaxis

Aber apropos, Robotaxis: Das Vorgehen bei den Robotaxis folgt demselben Drehbuch. Am 22. Januar 2026, weniger als eine Woche vor der Bekanntgabe der Q4-Zahlen für 2025, verkündete Musk, Tesla habe in Austin mit Robotaxi-Fahrten begonnen, und zwar ohne Sicherheitsfahrer im Auto. Der Markt reagierte entsprechend: Die Aktie stieg um 4 Prozent. Ein perfekt getimter Marketing-Stunt, um von einem weiteren Jahr mit sinkenden Fahrzeugverkäufen abzulenken.

Doch die Behauptung ist bei genauerer Betrachtung wieder nur eine leblose Hülle. Trotz intensiver Suche konnte niemand die Existenz dieser fahrerlosen Fahrten bestätigen. Der Tesla-Enthusiast David Moss unternahm 42 Fahrten in dem Versuch, ein solches Fahrzeug zu finden – 42 Mal saß ein Sicherheitsfahrer im Auto.

Für eine angeblich gestartete Revolution eine bemerkenswert unsichtbare, wenn Ihr mich fragt. Mehr noch: Selbst die wenigen Fahrzeuge, die angeblich fahrerlos unterwegs waren, wurden von einem Begleitfahrzeug mit Personal überwacht. Die Aufsicht wurde also nicht entfernt, sie wurde lediglich in ein anderes Auto verlegt – ein Taschenspielertrick, der für eine vier-prozentige Steigerung des Aktienkurses ausreichte.

Das System Musk

Die hier analysierten Fälle sind nicht einfach nur Fehlprognosen eines überoptimistischen Visionärs. Sie sind der Beweis für eine kalkulierte Kommunikationsstrategie. Wenn der CEO eines börsennotierten Unternehmens eine derart konkrete, kurzfristige operative Behauptung aufstellt – etwa, dass tausende Roboter bis Jahresende nützliche Arbeit verrichten werden – und ein Jahr später zugeben muss, dass die tatsächliche Zahl null ist, handelt es sich nicht um eine Fehleinschätzung. Es ist eine bewusste Irreführung der Investoren.

Der Zweck dieser wiederkehrenden Marketing-Stunts ist eindeutig: die Erzählung zu kontrollieren, die öffentliche Wahrnehmung zu lenken und materielle finanzielle Auswirkungen auf den Aktienwert zu erzielen. Und ja, das passiert genau dann, wenn das Unternehmen es am dringendsten benötigt. Die Ankündigungen dienen als Brücke über schlechte Nachrichten oder enttäuschende Geschäftszahlen hinweg, indem sie den Fokus auf eine glorreiche, aber fiktive Zukunft lenken.

Wir haben uns mit diesem Phänomen ja schon länger beschäftigt. Ich verweise hier mal auf eine umfangreiche Story von Sascha Pallenberg, außerdem haben wir damals zusammen eine Podcast-Folge zum Thema aufgenommen:

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Wir sind leider in einer Zeit angekommen, in der die Marktkapitalisierung eines Unternehmens nicht mehr nur von realen Produkten und Gewinnen abhängt. Es reicht schon, einfach eine gut erzählte Geschichte anzubieten. Für Euch und für die Investoren lautet die Frage nicht mehr ob, sondern wann der Hype der Realität weicht und das Kartenhaus, auf dem Milliarden an Marktkapitalisierung ruhen, in sich zusammenfällt.

Fallt Ihr noch auf die Lügen des Elon Musk rein? Oder seid Ihr bei jeder spektakulären neuen Ankündigung ebenso skeptisch, wie ich es mittlerweile bin?



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Dieses Streaming-Abo wird 30 Prozent teurer


Anfangs waren Streaming-Dienste eine günstige Alternative zum linearen Fernsehen. Nur wenige Euro im Monat, schon erhielt man Zugriff auf tausende Filme und Serien. Und das werbefrei. Doch nun scheinen diese Zeiten endgültig vorbei zu sein. Und die nächste Preiserhöhung steht vor der Tür.

Als Netflix erstmals als Streaming-Anbieter auf der Bildfläche erschien, verfiel die Piraterie-Branche in eine Krise. Nun, knapp 20 Jahre später, scheint das große Piraten-Zeitalter nicht nur in der Netflix-Erfolgsserie „One Piece“ angebrochen zu sein. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Werbeeinblendungen, zu viele verschiedene Dienste mit exklusiven Inhalten sowie ein Verbot, Konten zu teilen. Und dann wären da natürlich die Preiserhöhungen, die in den vergangenen Jahren immer zahlreicher zu werden schienen. Jetzt führt ein hierzulande beliebter Streaming-Dienst diese fragwürdige Tradition fort.

Hier zahlen Abonnenten schon bald deutlich mehr

Während Disney+ für seine Franchises bekannt ist und Netflix für seine Serien, ist Crunchyroll der Place to be für Anime-Fans. Der US-amerikanische Streaming-Dienst gibt schon seit August 2017 auch deutsche Synchronisationen in Auftrag, was ihn hierzulande praktisch unverzichtbar macht. Eine echte Wahl haben Anime-Fans daher nicht, wenn die Video-on-Demand-Plattform ihre Preise anhebt. Auch dann nicht, wenn das Abo-Modell plötzlich knapp 30 Prozent mehr auf die Preiswaage legt. In Zahlen sind es monatlich 2 Euro und auf Jahresbasis 20 Euro.

Neue Crunchyroll-Preise im Überblick:

  • Fan-Abo (monatlich): 6,99 Euro → 8,99 Euro
  • Mega-Fan-Abo (monatlich): 9,99 Euro → 11,99 Euro
  • Fan-Abo (jährlich): 69,99 Euro → 89,99 Euro
  • Mega-Fan-Abo (jährlich): 99,99 Euro → 119,99 Euro

Auf den Monat heruntergerechnet kosten die beiden neuen Jahresabos übrigens 7,49 Euro und 9,99 Euro.

Manche Crunchyroll-Nutzer haben Glück gehabt

Für Neukunden gelten die Preiserhöhungen bereits ab dem 2. Februar 2026. Dagegen hatten deutsche Bestandskunden immerhin bis zum 4. März Zeit. Nun, da auch diese Frist verstrichen ist, wird die Preiserhöhung ab dem nächsten Abrechnungsdatum wirksam. Für monatliche Zahler bedeutet dies: irgendwann im April oder Mai 2026. Dagegen müssen Nutzer mit einer jährlichen Abrechnung erst 2027 in den sauren Apfel beißen.

Aktuell verschickt Crunchyroll Preisaktualisierungs-Benachrichtigungen, sobald man die Crunchyroll-App auf dem Smartphone oder dem Fernseher öffnet. Darin werden Abonnenten aufgefordert, die neuen Preise zu bestätigen. Das ist aufgrund der hiesigen Gesetzgebung notwendig, ändert aber nichts an dem eigentlichen Umstand. Denn eine nicht bestätigte Preiserhöhung setzt der Streaming-Dienst mit einer Kündigung gleich.



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Exascend PE4: Erste M.2-SSD mit 16 TB zum dekadenten Preis auf Amazon


Exascend PE4: Erste M.2-SSD mit 16 TB zum dekadenten Preis auf Amazon

Bild: Exascend

Eine der ersten M.2-SSDs mit rund 16 TB bietet der Hersteller Exascend an. Genau genommen sind vom Speicher 15,36 TB nutzbar. Zuvor war im Formfaktor M.2 2280 bei 8 TB (oder 7,68 TB) Schluss. Die für Unternehmen bestimmte SSD der Serie PE4 hat aber einen stolzen Preis.

Die Möglichkeiten zur Umsetzung einer M.2-SSD mit 16 TB bestehen schon lange und so mancher Hersteller, wie etwa Patriot mit der Viper PD573, hat auch schon Vorserienexemplare gezeigt. Doch im regulären Handel verfügbar war bisher keine davon, sodass es bei maximal 8 TB in diesem Formfaktor blieb.

16 TB auf M.2 2280 erstmals im Endkundenhandel

Bei Amazon findet sich jetzt aber die Exascend PE4, eine Enterprise-SSD-Serie mit PCIe 4.0, die es in verschiedenen Formaten gibt. Darunter ist auch der M.2-2280-Formfaktor mit 80 mm Länge. In diesem Format werden erstmals 16 TB NAND-Flash zum Kauf angeboten. Da der Reservespeicher größer als bei Consumer-SSDs ausfällt, sind davon 15,36 TB nutzbar. Laut Angaben des Herstellers soll die PE4 im M.2-Format bis zu 3.270 MB/s lesend und 2.980 MB/s schreibend erreichen. Die maximalen IOPS liegen bei 404.000 lesend und 52.000 schreibend, was verdeutlicht, dass die Leseleistung bei diesem Modell im Vordergrund steht.

Exascend PE4 SSD mit bis zu 15,36 TB in M.2 2280
Exascend PE4 SSD mit bis zu 15,36 TB in M.2 2280 (Bild: Exascend)

Zum Controller liegen keine Angaben vor, dieser kann allerdings auf einen dedizierten DRAM-Cache zurückgreifen und versteht sich mit PCIe 4.0 sowie NVMe 1.4. Die Leistungsaufnahme soll im aktiven Betrieb bei unter 7,2 Watt und im Leerlauf bei weniger als 1,3 Watt liegen. Die 5 Jahre währende Garantie wird durch ein TBW-Limit von 16.640 TB (16,64 PB) eingeschränkt.

Extrem hoher Preis

Selbst in Zeiten der Speicherkrise mit stark gestiegenen Kosten ist der Preis, der auf Amazon für die 16-TB-SSD verlangt wird, unverhältnismäßig hoch. Zur Stunde liegt er bei rund 13.850 Euro*, während die 8-TB-Version mit rund 5.400 Euro deutlich weniger als die Hälfte kostet. Die 16-TB-Exklusivität hat also vorerst einen sehr hohen Preis. Bis Ende März will Exascend die SSD auch nach Deutschland liefern können.

Für Verbraucher mit hohem Bedarf an Speicherplatz sind zwei SSDs vom Typ Samsung 9100 Pro 8 TB für je unter 1.000 Euro* sicherlich die bessere und auch schnellere Wahl. Denn hier gibt es bereits PCIe 5.0 mit bis zu 14.800 MB/s und über 2 Millionen IOPS.

  • SSD-Kaufberatung 2025: Diese SSDs sind auf Basis fundierter Tests ihr Geld wert

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Rückkehr der Legende: Prime Video zündet Kult-Bombe


Ein unsichtbarer Kobold, echte Passanten und viel Chaos – klingt nach genau der Art Unterhaltung, die Ihr nicht verpassen solltet? Genau das liefert Pumuckl in seinem neuesten Abenteuer. Mit versteckter Kamera mischt er das Münchner Stadtleben auf – frech, überraschend und mit Herz.

Amazon bringt bei seinem Streamingdienst Prime Video eine echte Kultfigur zurück; modern und neu gedacht. „Schnick Schnack – Pumuckl treibt Schabernack“ startet am 1. April 2026 mit insgesamt sechs Folgen – und nein, es wirklich kein verfrühter Aprilscherz. Statt in der Werkstatt herumzualbern und Meister Eder Streiche zu spielen, zieht es Pumuckl raus in die echte Welt, mitten hinein in den Alltag ahnungsloser Menschen.

Pumuckl neu vertont – mit KI!

Ein besonderes Highlight dürfte für viele von Euch die Stimme sein: Michael Kessler übernimmt die neuen Texte, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz in die unverwechselbare Stimme von Hans Clarin verwandelt werden. Damit bleibt der ikonische Klang erhalten, den viele noch aus ihrer Kindheit kennen. Hinter der Produktion steht Otto Steiner, der bereits mit Formaten wie „LOL – Last One Laughing“ bewiesen hat, dass er Gespür für erfolgreiche Unterhaltung hat.

Inhaltlich beginnt das Chaos mit einer unfreiwilligen Bootsfahrt: Pumuckl landet auf der Isar und findet sich plötzlich mitten in München wieder. Vom Englischen Garten aus startet seine turbulente Reise zurück nach Hause. Auf dem Weg dorthin sorgt er für reichlich Verwirrung bei echten Passanten – doch wie man ihn kennt, sind seine Streiche nie wirklich böse. Stattdessen treffen sie oft genau den richtigen Ton zwischen Humor, Charme und einem feinen Gespür für Gerechtigkeit.

Pumuckl kommt zu Prime Video von Amazon.
Pumuckl kommt zu Prime Video von Amazon – und macht München unsicher. Bildquelle: Prime Video

Streiche folgen einer Geschichte

Was die Show besonders macht: Die einzelnen Streiche stehen nicht für sich allein. Stattdessen sind sie Teil einer durchgehenden Geschichte, die sich über alle Episoden erstreckt. Immer wieder sorgen Cliffhanger dafür, dass Ihr dranbleiben wollt. Gerade dann, wenn es brenzlig wird und Pumuckl Gefahr läuft, entdeckt zu werden.

Das neue Format verbindet gekonnt nostalgischen Zauber mit moderner Inszenierung und Technik. Für Euch bedeutet das: eine Mischung aus versteckter Kamera, Serien-Story und Kindheitserinnerungen, die überraschend gut zusammenpasst. Gleichzeitig ist das Ganze auch eine kleine Liebeserklärung an München. Und eine Einladung an alle, die den kleinen Kobold neu entdecken wollen oder ihn schon lange ins Herz geschlossen haben.



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