Apps & Mobile Entwicklung
Rollenspiele aus Japan: GOG nimmt vier Final-Fantasy-Klassiker ins Portfolio auf

GOG will Klassiker für die Ewigkeit spielbar erhalten. Jetzt kommen vier Titel der Rollenspielreihe Final Fantasy hinzu. Der älteste Titel ist Final Fantasy III aus dem Jahr 1990, der aber zwischenzeitlich als 3D Remake neu aufbereitet wurde.
Auch oder gerade unter dem „neuen“ Besitzer und Mitgründer Michał Kiciński will GOG (Good Old Games) vor allem ältere Computerspiele anbieten und spielbar erhalten. Wie gewohnt werden diese DRM-frei angeboten.
Final Fantasy erstmals bei GOG
In dem breiten Katalog fehlten bisher noch Spiele aus der japanischen Rollenspielserie Final Fantasy vom Entwickler Square, der sich nach der Fusion mit dem Studio Enix (Dragon Quest) in Square Enix umbenannt hatte.
Mit vier Teilen hält die Reihe nun Einzug in das Portfolio bei GOG. Neben dem erwähnten Final Fantasy III (3D Remake) kommen Final Fantasy IV (3D Remake), Final Fantasy VIII (Remastered) und Final Fantasy IX hinzu. Der Katalog ist also alles andere als lückenlos, schließlich umfasst die Reihe mittlerweile 16 Teile. Der jüngste Ableger Final Fantasy XVI erschien 2024.
FINAL FANTASY series is all about characters, melodies, and stories that have inspired generations of players and developers alike, influencing how games are written, scored, and remembered. Bringing these titles to GOG is about more than availability; it’s about recognizing their place in gaming history and ensuring they remain accessible to both longtime fans and newcomers.
GOG
Einzug mit Rabatten
Noch bis zum 7. Februar 2026 um 9 Uhr werden die Spiele um 60 Prozent preisreduziert angeboten. Die Normalpreise erscheinen angesichts des Alters der Spiele gesalzen, allerdings verkauft zum Beispiel Steam das 3D Remake von Final Fantasy III normal zum gleichen Preis und hat es aktuell ebenfalls rabattiert.
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Aufgrund steigender KI-Kosten: Meta will 20 Prozent der Belegschaft entlassen

Der Facebook-Mutterkonzern Meta plant Entlassungen, die 20 Prozent und mehr der Belegschaft betreffen könnten. Damit will der Konzern die hohen Kosten für die KI-Investitionen abfedern und sich zugleich auf Effizienzgewinne durch den Einsatz von KI-Assistenten vorbereiten, meldet Reuters.
Die Nachrichtenagentur beruft sich bei dem Bericht auf drei Quellen, die mit den Vorgängen vertraut sind. Ein Datum für die Entlassungswelle steht demnach noch nicht an, ebenso wenig sind die Pläne final. Metas Top-Management hat aber bereits eine Reihe von Führungskräften über das Vorhaben informiert. Die sollen nun konkret ausarbeiten, wie sich die Teams verkleinern lassen.
Ein Meta-Sprecher erklärte auf Anfrage von Reuters, es handelte sich um „spekulative Berichte über theoretische Ansätze“. Ein direktes Dementi ist es also nicht.
Zweite große Entlassungswelle binnen vier Jahren
Wenn Meta tatsächlich 20 Prozent und mehr der Belegschaft entlässt, ist es die größte Entlassungswelle seit Ende 2022 und Anfang 2023. Damals hatte Meta-Chef Mark Zuckerberg ein „Jahr der Effizienz“ verkündet. Im November 2022 mussten dann zunächst 11.000 Mitarbeiter gehen, was rund 13 Prozent der damaligen Belegschaft entsprach. Anfang 2023 folgten dann nochmals rund 10.000 Stellenstreichungen.
Metas enorme KI-Investitionen
Aktuell versucht Meta, bei der KI-Entwicklung wieder zu den führenden Unternehmen wie OpenAI, Anthropic und Google aufzuschließen. Die internen Abteilungen wurden im letzten Jahr umstrukturiert, die Einschnitte waren gravierend. Entstanden ist etwa das neue Superintelligence Lab, für das Rekordsummen investiert wurden, um Forscher und Entwickler von anderen Unternehmen abzuwerben. Yann LeCun, bis dato Top-Forscher bei Meta, hat den Konzern hingegen verlassen. Er verfolgt mit einem neuen Startup nun einen eigenen Ansatz.
Enorm sind zudem die Ausgaben, die Meta für die KI-Infrastruktur plant. Bis zu 135 Milliarden US-Dollar will der Konzern in diesem Jahr investieren. Zusätzlich wurden langjährige Chip-Abkommen mit Nvidia, AMD und Google abgeschlossen.
Bei den Modellen hinkt der Konzern allerdings bislang hinterher, die Llama-4-Generation erwies sich im letzten Jahr als Enttäuschung. Abhilfe sollen die neuen Avocado-Modelle schaffen. Laut Medienberichten bleibt auch hier die Leistung hinter den Erwartungen, die Lücke zu Top-Modellen wie Gemini 3 kann Meta derzeit noch nicht schließen. Aus diesem Grund soll auch der Start von Avocado von März auf Mai verschoben worden sein.
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Ecovacs W3 Omni im Test: Fensterputz-Roboter mit genialen Features
Der Winbot W3 Omni ist der neueste Fensterputz-Roboter von Ecovacs und will das Reinigen mit völlig neuen Features revolutionieren. Das Herzstück ist eine Basisstation, die deutlich mehr Aufgaben übernimmt als je zuvor. Was das System im Alltag wirklich leistet, verrät Euch der nextpit-Test.
Pros des Ecovacs Winbot W2 Omni
- Effiziente und gründliche Reinigung
- Erste echte All-in-One-Station mit Selbstreinigungsfunktion
- Ohne App steuerbar
Contras des Ecovacs Winbot W2 Omni
- App bietet nur grundlegende Funktionen
- Schmutz verfängt sich hartnäckig in den Pad-Nähten
- Fehlende Trocknungsfunktion
Kurzes Fazit und Kaufen
Der Winbot W3 Omni von Ecovacs putzt unsere Fenster im Praxistest sehr gründlich. Die neue All-in-One-Station erleichtert die Bedienung und Wartung des Roboters spürbar, da Ihr das Pad nicht mehr nach jedem Fenster manuell auswringen müsst. Dank der massiven Saugkraft von 8.000 Pa haftet der Roboter zudem äußerst stabil an der Scheibe und baut genug Druck auf, um auch festen Staub zu lösen.
Für dieses Gesamtpaket müsst Ihr einen UVP von 699 Euro einplanen. Als kleinen Trost legt Ecovacs direkt eine 230-ml-Flasche Reinigungslösung bei, damit Ihr sofort loslegen könnt. Auch beim Verbrauchsmaterial gibt es Nachschub: Zwei Wischtücher gehören zum Standard-Repertoire. Diese werden beim neuen Modell übrigens nicht mehr simpel per Klett fixiert, sondern für einen stabilen Halt in einen speziellen Rahmen eingeklickt.
Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation zwischen nextpit und Ecovacs. Auf die redaktionellen Inhalte von nextpit hat diese Zusammenarbeit keinerlei Einfluss.
Design und Verarbeitung
Wenn Ihr den Fensterputzroboter auspackt, steckt die gesamte Hardware in einer schicken All-in-One-Station. Diese fungiert gleichzeitig als Steuerzentrale, Wassertank und Waschplatz für das Pad. Alternativ klappt die Steuerung auch per Smartphone-App, allerdings seid Ihr auf die Softwareunterstützung im Alltag nicht zwingend angewiesen.
Gefällt:
- Schickes Design und hochwertige Haptik
- Reinigungsmittel im Lieferumfang
- Automatische Kabelaufwicklung
Gefällt nicht:
Der Winbot W3 Omni ist das neueste Flaggschiff aus der Fensterputzroboter-Reihe von Ecovacs. Unterstützung erhält der Roboter durch eine Station, die das gesamte Zubehör vereint. Die Station misst 34,4 × 22,6 × 43,0 cm und bringt ordentlich Standfestigkeit mit. Damit der Koffer nicht verrutscht, hat Ecovacs an der Unterseite Saugnäpfe angebracht. Ein technisches Detail, das in der Praxis sofort auffällt: Da der Roboter mit einem Zuggewicht von bis zu 100 kg am Kabel gesichert ist, muss die Station bei einem theoretischen Sturz als Anker fungieren.

Die Station ist außerdem mit einer automatischen Kabelaufwicklung ausgestattet. Das 5,2 m lange Verbundkabel ist fest mit dem Roboter verbunden. Dank des gummibeschichteten Tragegriffs könnt Ihr die Dockingstation bequem von Fenster zu Fenster bringen. Der Roboter selbst misst 27,1 × 27,1 × 7,6 cm und wiegt 2,1 kg. Auf der Oberseite der Station findet Ihr intuitive Buttons für die wichtigsten Funktionen wie Start/Pause, Kabelaufwicklung und die Moduswahl. Auf der Oberseite findet Ihr Buttons für die folgenden Funktionen:
- Automatische Kabelaufwicklung
- Ein-/Ausschalten
- Start/Pause
- Auswahl des Reinigungsmodus
- Zurück zum Startpunkt
- Entriegeln des Saugnapfes

Reinigung und Navigation
Damit Ihr nicht wie bei älteren Modellen mit dem Lappen an den Fensterrahmen nacharbeiten müsst, spendiert Ecovacs dem Winbot W3 Omni die „TruEdge“-Technologie. Hierbei kommen zwei zusätzliche Schrubber an den Ecken zum Einsatz, die mithilfe ihrer Sensorik Kanten und Kurven exakt vermessen, um beim Vorbeifahren eine möglichst lückenlose Reinigung zu garantieren.
In unserem Praxis-Check zeigte sich jedoch ein differenziertes Bild: Während die Kantenreinigung deutlich präziser ausfällt als bei früheren Systemen, wurden die äußersten Ecken bauartbedingt auch dieses Mal nicht ganz sauber. Dennoch ist das System eine gelungene Innovation, die den manuellen Aufwand nach dem Putzdurchgang spürbar reduziert.
Gefällt:
- Überzeugendes Reinigungsergebnis
- Klasse Eckenerkennung
- Steuerung ohne App möglich
Gefällt nicht:
- Hinderniserkennung nicht fehlerfrei
Keine Sorge! Der Winbot W3 Omni wird nicht herunterfallen. Er ist für alle Arten von flachen Fenstern mit mindestens 30 × 40 cm und einer Steigung von 30 Grad geeignet. Das ist ein deutlicher Sprung zum Vorgänger und sorgt dafür, dass das nasse Wischtuch mit ordentlich Kraft über das Glas geschrubbt wird. Der Roboter saugt sich mit 8.000 Pa an Eure Fenster. Ecovacs garantiert dank des 4.500-mAh-Akkus eine Laufzeit von bis zu 110 Minuten.

Beim Blick in die Ecovacs-Home-App zeigt sich, dass der Hersteller beim W3 Omni auf Bewährtes setzt. Die Software-Oberfläche wirkt vertraut, da Ecovacs auf bahnbrechende optische oder funktionale Neuerungen verzichtet hat. Exklusiv der App vorbehalten bleiben weiterhin lediglich die manuelle Steuerung via virtuellem Steuerkreuz sowie die Anpassung der Wassersprührate.
Einerseits sorgt diese Beständigkeit für eine angenehm unaufgeregte Bedienung ohne Ballast. Andererseits vermisst man echten Fortschritt: Vordefinierte Stufen für die Sprühmenge, wie man sie als regulierbare Wasserdurchflussrate von modernen Saugrobotern (Bestenliste) kennt, hätten dem W3 Omni gut zu Gesicht gestanden, um flexibler auf unterschiedliche Verschmutzungen zu reagieren. Da sich im Vergleich zum Vorgänger kaum etwas geändert hat, verpasst Ihr also nichts Wesentliches, wenn Ihr den Roboter lieber direkt über die Station kommandiert.

Praktische Selbstreinigung – oder doch nicht?
Das Highlight des W3 Omni ist die Vortex-Wash-Station. Der Roboter kehrt zur Basis zurück, und das Pad wird automatisch mit Hochdruck gewaschen. Hier sind wir nach dem Praxistest jedoch zwiegespalten. Die Theorie klingt nach totaler Autarkie, die Praxis sieht etwas anders aus.

Beim Putzen kann sich Schmutz, insbesondere bei stark verschmutzten Außenfenstern, in den äußeren Nähten des Wischtuchs sammeln. Die Reinigungsstation säubert zwar die Fläche des Pads zuverlässig, sehr hartnäckige Rückstände in den Nähten können jedoch bestehen bleiben. Das hängt stark vom Verschmutzungsgrad der Fenster ab: Sind diese über längere Zeit nicht gereinigt worden, stößt das System naturgemäß an seine Grenzen. In der Praxis ist der Winbot eher darauf ausgelegt, Fenster regelmäßig zu reinigen, ähnlich wie bei Saugrobotern. Wer seine Fenster damit häufiger putzt, hält sie dauerhaft auf einem hohen Sauberkeitsniveau, sodass sich solche Rückstände deutlich seltener bilden.
Nach der Reinigung bleiben die Pads zunächst feucht und können für weitere Durchgänge direkt wiederverwendet werden. Erst nach der letzten Reinigung empfiehlt es sich, sie zum vollständigen Trocknen an der Luft aufzuhängen. Eine integrierte Trocknungsfunktion wäre hier eine praktische Ergänzung für kommende Generationen.
Abschließendes Urteil
Wer einen smarten Fensterputzer sucht, findet im Winbot W3 Omni einen verlässlichen und technisch ausgereiften Partner. Besonders hervorzuheben ist die unkomplizierte Handhabung: Dank der Bedienelemente an der Station könnt Ihr den Roboter auch ganz ohne Smartphone-Zwang souverän dirigieren. Trotz des stattlichen Gewichts der Dockingstation von 10,7 kg bleibt das System mobil, da Ecovacs die gesamte Technik in einem durchdachten, kompakten Gehäuse unterbringt.
Verbesserungspotenzial gibt es hingegen bei der Selbstreinigung. Schmutzrückstände in den Pad-Nähten und der Verzicht auf eine aktive Trocknung stehen dem Versprechen der „totalen Autarkie“ noch etwas im Weg. Dennoch, für Besitzer weitläufiger Glasfronten, die keine Kompromisse bei der Sicherheit und der Saugkraft machen wollen, führt aktuell kaum ein Weg an diesem Modell vorbei. Für 699 Euro bekommt Ihr einen kraftvollen Helfer, der Euch die mühsame Arbeit abnimmt – auch wenn Ihr das Wischtuch nach dem Einsatz manuell zum Trocknen aufhängen müsst.
Mit diesem Symbol kennzeichnen wir Partner-Links. Wenn du so einen Link oder Button anklickst oder darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber. Auf den Preis eines Kaufs hat das keine Auswirkung. Du hilfst uns aber, nextpit weiterhin kostenlos anbieten zu können. Vielen Dank!
Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Ecovacs.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
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Sinkende Arbeitsmoral als Folge: Mitarbeiter von xAI kritisieren ständige Umwälzungen
Während bei Meta bisher lediglich Gerüchte über bevorstehende Entlassungen kursieren, schafft Elon Musk Fakten und kündigt bei xAI weitere Stellenstreichungen an. Die ständigen Umwälzungen hinterlassen jedoch deutliche Spuren in der Belegschaft, wo Arbeitsmoral und damit auch das Potenzial sich im Sinkflug befinden sollen.
xAI stolpert bereits beim Start
Das noch immer als Startup firmierende Unternehmen xAI existiert gerade einmal zwei Jahre und hat in dieser kurzen Zeit bereits zahlreiche Umstrukturierungen durchlaufen. Obwohl Elon Musk das Projekt seinerzeit mit großspurigen Ankündigungen ins Leben rief, konnte dieses bislang nicht zur Konkurrenz aufschließen – stattdessen sorgte es vor allem für negative Schlagzeilen. So fiel der unter dem Kurznachrichtendienst X eingesetzte Chatbot Grok durch verstörende Antworten auf: Unter anderem lobte er Adolf Hitler, bezeichnete sich selbst lobend als „MechaHitler“ und diffamierte X-Nutzer mit jüdisch klingenden Nachnamen.
Ständige Eingriffe sorgen für Unruhen und lassen Konkurrenz davonziehen
Die Konsequenzen waren weitreichend: Zunächst übernahm Musks KI-Unternehmen xAI die Plattform X, später gliederte wiederum sein Raumfahrtunternehmen SpaceX das KI-Startup für 1,25 Milliarden US-Dollar in seine eigene Struktur ein. In einem Blog-Eintrag begründete Musk diesen Schritt damit, dass die aktuellen Fortschritte in der KI-Entwicklung große Rechenzentren erforderten, die enorme Mengen an Energie und Kühlung benötigen würden. In der Folgezeit soll sich Musk allerdings wiederholt kritisch über den Entwicklungsstand von xAI geäußert und sogar „Problemlöser“ von SpaceX und Tesla hinzugezogen haben, die die Leistung der Mitarbeiter unter die Lupe nehmen sollten. Erst vor einem Monat rüffelte er in einer öffentlichen Sitzung das Programmier-Team, das mit der Entwicklung angeblich in Verzug geraten war.
Den Rückstand zu anderen KI-Anbietern konnte xAI bisher nicht wettmachen – im Gegenteil: Die direkten Konkurrenten Anthropic und OpenAI verkündeten regelmäßig neue Durchbrüche sowie erweiterte Funktionen und setzten sich dadurch immer weiter ab. Zwar drängte Musk das defizitäre Startup unerbittlich dazu, zur Konkurrenz aufzuschließen, doch bislang konnten weder der Grok-Chatbot noch das hauseigene Programmierprodukt bei zahlenden Privatnutzern oder Unternehmen Fuß fassen.
Ein neuer Aufbau soll die Wende bringen
Für Musk steht einer der Hauptgründe für das Scheitern bereits fest: Am vergangenen Donnerstag verkündete er in einem Post auf X, dass „xAI beim ersten Anlauf nicht richtig aufgebaut wurde und daher von Grund auf neu errichtet werden soll“. Zu diesem Zweck wurden bereits vor einiger Zeit Führungskräfte von SpaceX und Tesla abgeordnet, um die Arbeit der xAI-Mitarbeiter zu überprüfen. Dies führte bereits zu zahlreichen Kündigungen in Fällen, in denen die Leistung als unzureichend bewertet wurde. Inzwischen wächst allerdings auch unter den verbliebenen Beschäftigten der Unmut: Aus ihrer Sicht zerstören die ständigen Umwälzungen die Arbeitsmoral und hindern xAI daran, sein Potenzial auszuschöpfen.
Zahlreiche Mitarbeiter kehren dem Unternehmen den Rücken
Nicht wenige Beschäftigte verlassen das Unternehmen aus eigenem Entschluss – häufig spielen dabei Musks als „extrem hart“ beschriebene Arbeitsanforderungen eine entscheidende Rolle, nicht wenige haben zudem lukrativere Angebote von Wettbewerbern erhalten. Die Personaldecke bei xAI wird dadurch immer dünner, zumal sich Musks ruppiger Umgang mit seinen Mitarbeitern in der Branche herumgesprochen hat und immer mehr Stellen unbesetzt bleiben. Zuletzt sahen sich Personalvermittler sogar genötigt, erfolglose Kandidaten aus früheren Bewerbungsverfahren erneut zu kontaktieren – oft mit deutlich besseren finanziellen Konditionen.
Auch auf Führungsebene macht sich zunehmend Frustration breit: In dieser Woche haben sowohl Zihang Dai, einer der ranghöchsten Köpfe im technischen Team, als auch Guodong Zhang, der das Vortraining der Grok-Modelle verantwortete, das Unternehmen verlassen. Letzteren soll Musk von seinen Kernaufgaben entbunden haben, nachdem er ihn für die Probleme mit dem Programmierprodukt verantwortlich gemacht hatte. Nach weiteren Abgängen in der Vergangenheit sind von den ursprünglich elf Mitgründern nach drei Jahren nur noch Manuel Kroiss – in der Szene bekannt als „Makro“ – und Ross Nordeen übrig geblieben. Toby Pohlen, der das ambitionierte „Macrohard“-Projekt leitete, verließ das Unternehmen vor rund zwei Wochen. Ziel dieses Projekts war die Entwicklung digitaler Agenten, die laut Musk in der Lage sein sollten, komplette Softwareunternehmen zu replizieren.
Erneuter Aufbau
Die Umstrukturierungen haben nun zur Folge, dass Musk Ashok Elluswamy, den bisherigen Leiter der KI-Software bei Tesla, mit dem Neustart des Macrohard-Projekts betraut. Elluswamy soll die bisher geleistete Arbeit einer kritischen Prüfung unterziehen. Der Projektname ist laut Musk eine „witzige“ Anspielung auf Microsoft. Gemeinsam wollen Tesla und xAI an der Entwicklung eines „digitalen Optimus“ arbeiten, der das praktische KI-Know-how des Auto- und Roboterherstellers mit den großen Sprachmodellen von Grok vereinen soll. Erst diese Woche konnte xAI zudem Andrew Milich und Jason Ginsberg von der beliebten KI-Programmier-App Cursor abwerben, um das Produkt „Grok Code Fast“ voranzubringen.
Kündigungswelle zunächst dementiert
Die Verunsicherung unter den Mitarbeitern hat mittlerweile auch die Führungsebene erreicht und diese zum Handeln gezwungen: Unter anderem wurde dieser Tage ein internes Memo verteilt, in dem Gerüchte über angeblich für den kommenden Mittwoch geplante Massenentlassungen dementiert wurden.
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