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Schnellladesäulen an Autobahnen: Ausschreibung notwendig


Der Bau von Schnellladesäulen an Autobahnen darf nicht ohne Ausschreibung und Vergabeverfahren erfolgen. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf rechtskräftig entschieden (Az.: VII Verg 29/22).

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Nach Angaben des Gerichts hatte die Autobahn GmbH des Bundes im April 2022 die bestehenden Konzessionsverträge mit der Tank & Rast GmbH sowie der Ostdeutsche Autobahntankstellen GmbH erweitert. Die Ergänzungsvereinbarung sah vor, dass die Betreiber zusätzlich Schnellladeinfrastruktur für E-Autos an Raststätten bereitstellen dürfen. Ein Vergabeverfahren hatte es dafür nicht gegeben.

Dagegen waren der Ladeinfrastruktur-Betreiber Fastned sowie zunächst auch Tesla vorgegangen. Der Vergabesenat des OLG hatte den Fall dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt. Dieser hatte entschieden, dass eine wesentliche Änderung des Konzessionsvertrags vorliege und damit ein Vergabeverfahren erforderlich sei.

Daraufhin kam das OLG Düsseldorf nun zu dem Schluss, dass das Recht, Tankstellen für Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselantrieb zu betreiben, nicht automatisch den Betrieb von Schnellladesäulen für Elektrofahrzeuge umfasst.

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(nie)



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DxO Nik Collection 9: KI-Masken und neue Effektfilter


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DxO erweitert die Software für Fotoeffekte Nik Collection 9 um neue Maskenwerkzeuge und eine ganze Reihe neuer Effekte für Farbverschiebung im Stil Andy Warhols, Verzerrung wie beim Blick durch Glasbausteine und Lichthöfe wie in analogen Filmen. Hinzu kommen ein Color-Grading-Werkzeug und Ebenen-Mischmodi.

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Color Efex, das zentrale Werkzeuge der Nik Collection hat in Version 9 drei neue Effektfilter erhalten. Der oben gezeigte Filter „Chromatische Abweichung“ verschiebt einzelne Farbkanäle gegeneinander. So entstehen Farbversätze, die an analoge Druckverfahren erinnern. Fotos wirken dadurch grafischer, was von dezenten Farbsäumen bis zu auffälligem Pop-Art-Look reichen kann. Der erzielte Effekt erinnert an Kunstwerke von Andy Warhol.

Der Glas-Effektfilter simuliert Verzerrungen, wie man sie von strukturiertem oder unebenem Glas kennt. Bildbereiche wirken gebrochen, verschoben oder wellig, als blicke man durch Glasbausteine. Je nach Einstellung entstehen subtile Oberflächenstrukturen oder starke optische Verfremdungen, die das Motiv komplett verändern können.



Der Glasfilter erzeugt Verzerrungen wie beim Blick durch unebenes Glas.

(Bild: DxO)

Das Werkzeug „Lichthof“ ahmt typische Leuchteffekte klassischer Filmaufnahmen nach. Helle Bereiche strahlen weich in dunklere Zonen hinein und erzeugen einen sanften, oft leicht farbigen Schein. Der Effekt verleiht Bildern eine cineastische, warme Atmosphäre, wie man sie aus Sin City oder Blade Runner kennt.



Das Lichthof-Werkzeug simuliert weiche Leuchteffekte klassischer Filme und verleiht Bildern eine warme, cineastische Stimmung.

(Bild: DxO)

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Über KI-gestützte Masken sollen sich Motive im Bild pixelgenau auswählen lassen. Nutzer klicken dazu auf ein Objekt oder markieren einen Bereich grob. Die Software erkennt die relevanten Bildteile nach Angaben von DxO selbstständig.



KI-gestützte Masken wählen Motive automatisch und pixelgenau aus.

(Bild: DxO)

Die Nik Collection kann außerdem Tiefenkarten erstellen, also eine Einschätzung, welche Bildbereiche näher oder weiter entfernt sind. Auf dessen Grundlage lassen sich Vordergrund und Hintergrund separat maskieren und bearbeiten.



Die Software erstellt auf Wunsch Tiefenkarten, um Vorder- und Hintergrund getrennt zu maskieren und zu bearbeiten.

(Bild: DxO)

Mit einem neuen Color-Grading-Werkzeug lassen sich in Color Efex Schatten, Mitteltöne und Lichter über ein Farbrad gezielt anpassen. Diese können einzeln verändert oder miteinander verknüpft werden, was eine flexible und zugleich übersichtliche Farbkorrektur ermöglicht. Nach Auswahl eines Helligkeitsbereichs passt man Farbton, Sättigung und Luminanz über Regler an.



Ein neues Color-Grading-Werkzeug passt die Farben in Schatten, Mitteltönen und Lichtern gezielt über ein Farbrad an.

(Bild: DxO)

Nik Color Efex und Analog Efex unterstützten jetzt jeweils 18 Mischmodi. In Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop dienen sie dazu, Bildebenen miteinander zu verrechnen. In den Nik-Programmen lassen sich über Mischmodi mehrere Effekte kombinieren.



Nik Color Efex und Analog Efex bieten 18 Mischmodi, mit denen sich mehrere Effekte ähnlich wie Ebenen in Bildbearbeitungsprogrammen kombinieren lassen.

(Bild: DxO)

DxO hat außerdem den Workflow mit einer Mouseover-Vorschau beschleunigt. Statt auf Filter klicken zu müssen, reicht es nun, mit dem Mauszeiger darüberzufahren, um eine Vorschau des Effekts auf dem Bild zu sehen.

Die Nik Collection 9 steht ab sofort für Windows und macOS als unbefristete Lizenz zum Kauf zur Verfügung. Sie läuft eigenständig sowie als Plug-in in Adobe Photoshop, Lightroom Classic, Affinity und DxO PhotoLab. Eine Vollversion kostet 169,99 Euro. Ein Upgrade von Version 7 und 8 kostet 89,99 Euro.

Siehe auch:


(akr)



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Künstliche Intelligenz

Meta erfasst Mausbewegungen und Tastenanschläge von Mitarbeitern für KI-Training


Meta Platforms hat die Mitarbeiter in den USA darüber informiert, dass auf deren Systemen eine neue Tracking-Software installiert wird, die Mausbewegungen, Klicks und Tastenanschläge aufzeichnet. Mit diesen Daten sollen KI-Modelle trainiert werden. Ziel sei es, KI-Agenten zu entwickeln, die Arbeitsaufgaben autonom ausführen können. Dabei geht es nicht um Überwachung oder Leistungsbeurteilungen, sondern allein um KI-Training, versichert ein Meta-Sprecher.

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Der Facebook-Konzern nennt das Tool „Model Capability Initiative“ (MCI) und dieses ist aktiv bei arbeitsbezogenen Programmen und Websites. Zudem werden gelegentlich Screenshots von den Bildschirmen der Angestellten angefertigt. Damit sollen KI-Modelle den menschlichen Umgang mit Computern besser verstehen können, etwa die Nutzung von Tastenkombinationen und das Auswählen aus Dropdown-Menüs, womit künstliche Intelligenz (KI) nach Ansicht von Meta noch Probleme hat.

MCI ist Teil einer konsequenten Ausrichtung auf KI innerhalb des Konzerns. In diesem Zusammenhang hat Meta kürzlich erst Stellen abgebaut und testet nun KI-getriebene Teams in einer neuen Organisationsstruktur. Wenn KI-Modelle die Tätigkeiten der Mitarbeiter durch MCI erlernen, könnte eine höhere Integration von KI in Arbeitsabläufe zu einer verbesserten Betriebseffizienz führen, so offenbar die Pläne von Meta Platforms.

In der Mitteilung an die Mitarbeiter heißt es dagegen nur, dass „alle Meta-Mitarbeiter dazu beitragen können, unsere Modelle zu verbessern, indem sie einfach ihre tägliche Arbeit erledigen“, berichtet Reuters. Anfang der Woche hat Metas Technikchef Andrew Bosworth die Angestellten in einem anderen Memo bereits auf eine Ausweitung der internen Datenerfassung vorbereitet.

„Unsere Vision sieht vor, dass unsere Mitarbeiter die eigentliche Arbeit leisten und unsere Rolle darin besteht, sie anzuleiten, ihre Arbeit zu überprüfen und ihnen bei der Verbesserung zu helfen“, schrieb Bosworth. Zwar erklärte er nicht, wie die KI-Modelle trainiert werden, aber Meta sei dabei, „Daten und Auswertungen für alle Arten von Interaktionen, die wir im Laufe unserer Arbeit haben, zu sammeln“.

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Meta-Sprecher Andy Stone bestätigt, dass die durch MCI gesammelten Daten dazu gehören, aber diese nicht für Leistungsbewertungen oder andere Zwecke als KI-Training genutzt werden. Auch würden Schutzmaßnahmen für „sensible Inhalte“ eingesetzt. Stone erklärte allerdings nicht, welche Art von Daten nicht protokolliert werden.

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„Wenn wir Agenten entwickeln, die Menschen bei der Erledigung alltäglicher Aufgaben am Computer helfen, benötigen unsere Modelle reale Beispiele dafür, wie Menschen sie tatsächlich benutzen – Dinge wie Mausbewegungen, das Klicken auf Schaltflächen und das Navigieren in Dropdown-Menüs“, fügte Stone hinzu.

Innerhalb der EU ist eine derartige Überwachung möglicherweise illegal, erklärt Valerio De Stefano, Rechtsprofessor der York Universität in Toronto, denn das würde gegen die DSGVO verstoßen. In Italien ist die Protokollierung der Aktionen von Mitarbeitern explizit verboten und in Deutschland ist das Aufzeichnen von Tastaturaktionen nur in Ausnahmefällen erlaubt, etwa bei Verdacht einer schweren Straftat.

„Auf US-amerikanischer Bundesebene gibt es keine Beschränkungen für die Überwachung von Arbeitnehmern“, gibt Ifeoma Ajunwa, Rechtsprofessorin der Universität Yale, zu. Das wurde bislang allerdings nur von Unternehmen genutzt, um Fehlverhalten von Mitarbeitern oder nicht arbeitsbezogene Aktivitäten zu ermitteln. Einige US-Bundesstaatengesetze erfordern aber, dass die Angestellten über eine derartige Überwachung informiert werden, fügte Ajunwa hinzu.


(fds)



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AMDs neues AM5-Topmodell kostet 910 Euro


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AMD stellt sein neues Prozessortopmodell für die Plattform AM5 vor. Am morgigen 22. April 2026 erscheint der bereits angekündigte Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition um voraussichtlich 15:00 Uhr im Handel. Bis dahin kommt auch ein Test zur CPU online.

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Alle verbliebenen Informationen gibt es jetzt einen Tag vorher. Damit nennt AMD jetzt auch die offizielle Preisempfehlung für Europa: 910 Euro kostet der 16-Kern-Prozessor.

Der bisherige Ryzen 9 9950X3D hat eine Preisempfehlung von 769 Euro, ist im Handel aber bereits deutlich günstiger erhältlich (ab 643 €). Zum Start müssen Interessierte für den Ryzen 9 9950X3D2 folglich gut 40 Prozent Aufpreis zahlen.

Dafür bekommen Käufer 64 MByte zusätzlichen Level-3-Cache: AMD stattet beim Ryzen 9 9950X3D2 beide Compute-Chiplets mit einem gestapelten Cache-Die aus. So kommt der Prozessor auf 192 MByte Level-3-Cache. Beim bisherigen Ryzen 9 9950X3D hatte nur eins der zwei Compute-Chiplets ein solches Cache-Die für insgesamt 128 MByte Level-3-Cache. Beim Ryzen 9 9950X3D2 muss der Windows-Scheduler nicht mehr entscheiden, ob eine Anwendung oder ein Spiel auf dem Chiplet mit Extra-Cache oder auf dem mit höheren Taktfrequenzen läuft.

Seit der Vorstellung früherer X3D-Prozessoren hat AMD die Hitzeentwicklung und damit die Taktfrequenzen der gestapelten Dies in den Griff bekommen. Der Ryzen 9 9950X3D2 büßt lediglich 100 MHz Turbo-Takt ein, kommt also auf 5,6 statt 5,7 GHz wie die CPU-Kerne ohne Extra-Cache im Ryzen 9 9950X3D. Allerdings steigt auch die elektrische Leistungsaufnahme: AMD erhöht die Thermal Design Power (TDP) von 170 auf 200 Watt. Das reale Limit (Package Power Tracking, PPT) liegt noch etwas darüber.

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Die angehobenen Preise des neuen Ryzen 9 9950X3D2 und auch schon beim zuvor vorgestellte Ryzen 7 9850X3D untermauern, wo die Reise preislich bei Prozessoren hingeht. Gerüchte über Preissteigerungen bei bereits erhältlichen CPUs gibt es seit Monaten.

Die Preissteigerungen sind auch eine Folge des KI-Booms: Sowohl AMD als auch Intel konzentrieren sich auf margenträchtige Serverprozessoren für KI-Rechenzentren. Dadurch bleibt weniger Kapazität für Desktop-PCs und Notebooks übrig.


(mma)



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