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Slay the Spire 2: Indie-Spiel startet als Überraschungshit durch
Slay the Spire 2 ist ein Roguelike-Deckbauer im Early Access. Er ist außerdem der nächste Hit des Jahres, der die Gunst von Spielern in Mengen gewinnt. Das macht Slay the Spire 2 zu den fünf aktuell am meisten gespielten Spielen auf Steam.
Rund 566.000 gleichzeitige Spieler waren in den letzten 24 Stunden in dem kleinen Indie-Spiel zu Gange. Im Spielerzahlen-Ranking auf Steam belegt es damit Platz 4. Der rund 23 Euro teure Deckbuilder startet aber lediglich im Early Access.
Dort kann ab sofort der „Spire“ bekämpft werden, der an der Spitze seines (zufällig generierten) Labyrinths voller Gefahren wartet. Spieler erkunden dieses mit einem von fünf Charakteren, wobei sie auf eine Reihe von Karten, die verschiedene Angriffe und Effekte in rundenbasierten Kämpfen ausspielen, Relikte und Tränke zurückgreifen. Das darf nun auch kooperativ mit maximal vier Spielern in Angriff genommen werden.
Die Testphase wollen die Entwickler für die nächsten ein bis zwei Jahre nutzen, um mit Hilfe des Feedbacks an Nutzerkomfort, Balancing und Fehlerbehebungen zu arbeiten. Außerdem sollen „experimentelle Features“ und „exotische Designs“ getestet werden.
Einfach Spiel sein
Dazu kommt: Slay the Spire 2 darf einfach nur ein Spiel sein. Obwohl ein Deckbuilder prädestiniert für Mikrotransaktionen ist, gibt es weder einen Ingame-Shop noch Mini-DLCs. Laut Aussagen der Entwickler soll das auch so bleiben. „Wir sind Mikrotransaktions-Hater“, betonte der Mitgründer des Studios, Casey Yano, im Gespräch mit Destructoid.
Spieler honorieren das nicht nur mit Käufen, sondern auch mit Bewertungen. Knapp 19.000 Stück hat das Spiel mittlerweile, die „überwältigend positiv“ ausfallen. Systemanforderungen fallen, mit Blick auf die Grafik wenig überraschend, minimal aus. Zwei Rechenkerne und vier Gigabyte RAM als untere Grenze bedeuten, dass das Spiel quasi überall läuft. Zudem gehört er zu den für das Steam Deck „verifizierten“ Titeln.
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Mehr Packaging: Amkor baut in Südkorea die Kapazitäten aus

Moderne Chips sind ohne Tests und Packaging nicht einsatzbereit. OSAT-Firmen wie Amkor bauen deshalb die Kapazität weiter aus. In Südkorea wächst die Nachfrage auch durch Samsung und SK Hynix stark an, denn ihre eigenen Kapazitäten reichen bei weitem nicht aus. Aber auch TSMC und Intel spielen wohl eine Rolle.
Amkor ist einer der größten Anbieter von OSAT – outsourced semiconductor assembly and test. Sie verarbeiten also die Chips, die aus den Werken der großen Halbleiterhersteller kommen weiter, testen sie und packen sie in das gewünschte Format.
Amkor hat zuletzt die Zeichen der Zeit erkannt und arbeitet so mit nahezu allen namhaften Herstellern zusammen, auch was die Nutzung ihrer Technologie angeht. So sind sie außerhalb von Intel das erste Unternehmen, das Intels proprietäre EMIB-Technologie verpacken kann. Dafür wurden und werden Anlagen in Südkorea als erste aufgerüstet, nun soll die Kapazität im Land für rund 1 Billion Won, umgerechnet 650 Millionen US-Dollar, weiter ausgebaut werden. Amkor betreibt dort aktuell bereits drei Einrichtungen für das Testen und Packaging, in Bupyeong, Gwangju und Songdo, die Anlagen K3, K4 und K5. K5 fungiert dabei gleichzeitig als Global R&D Center – genau hier wurde die EMIB-Integration voran gebracht. Das Unternehmen erklärte zuletzt, in Südkorea die Kapazität in den Jahren 2025 und 2026 um rund 20 Prozent zu steigern.
Amkor ist aber nicht nur auf Intel zugegangen, der viel größere Spieler und nun auch bald noch engerer Partner ist TSMC. Nur wenige Kilometer entfernt von TSMCs Fab 21 in Arizona, USA, entsteht Amkors größter Neubau in mehreren Abschnitten. Dort soll im Idealfall ab Ende 2027/Anfang 2028 ein Chip aus TSMCs Fabrik weiter verarbeitet werden können – also noch bevor TSMCs eigener Packaging-Komplex in den USA einsatzbereit ist. Erst dann könnte die Produktionskette Made in the USA halbwegs geschlossen werden, bisher gehen quasi alle Chips von TSMC in den USA letztlich noch einmal zurück nach Asien.
Die Zielgruppe für all die Ausbaumaßnahmen hatte Amkor kürzlich selbst noch einmal klar umrissen: das HPC-Geschäft wird der größte Wachstumstreiber sein und so langfristig vermutlich der Communications-Sparte beim Umsatz den Rang ablaufen.
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Dragon’s Dogma 2: Neuer Performance-Patch, DLC und Port für die Switch 2

Lange Funkstille und ein scheinbarer Patch-Stopp haben nichts zu sagen, denn das Action-Rollenspiel Dragon’s Dogma 2 bekommt trotz alledem einen Port auf die Switch 2 und überraschend einen DLC. Auf dem Weg dorthin folgen weitere Updates, die auch an der unoptimierten Technik schrauben sollen. Im Herbst geht es los.
Chaos, Scheitern, unvorhergesehene Ereignisse und Entscheidungen stehen im Mittelpunkt von Dragon’s Dogma 2 und zwar so sehr, dass es nur einen einzigen Speicherstand gibt. Das erzeugt spannende Momente und echtes Abenteuer. Nur die Performance ist, gerade auf dem PC, nicht unbedingt perfekt, zeigte unter anderem der Technik-Test auf ComputerBase auf.
Das ändert sich demnächst. Für den August kündigt Capcom ein Update mit Performance-Verbesserungen an. Die sind logisch: Wer auf die Switch 2 portiert, muss mit schwacher Hardware umgehen können. Auch am Speichersystem soll gearbeitet werden, welches zusätzliche Speicherslots erhält. Dazu kommen kleinere Verbesserungen in vielen Bereichen des Spiels.
Den Spielkomfort verbessert seit gestern darüber hinaus in vielen Aspekten ein erster großer Patch, darunter die Schnellreise oder das Nutzerinterface. Insgesamt verspricht das Spiel durch die Änderungen etwas zugänglicher zu werden und – hoffentlich – technisch in ordentlichen Zustand zu kommen.
DLC bringt Schnee
Am 9. Oktober erscheint die Erweiterung „Dark Arisen“ parallel zur Switch-2-Version, die das Spiel plus Erweiterung enthält. Auf dem PC wird es sowohl die Komplettversion „Dragon’s Dogma 2: Dark Arisen“ als auch den DLC im Einzelkauf geben. Das Basisspiel, kündigt Capcom an, wird ab dem 24. Juni dauerhaft im Preis reduziert. Aktuell kostet es gut 65 Euro.
Dark Arisen erweitert das Gameplay um verschneite Gebiete im Norden der Karte. Dort harrt das menschenleere, seit langem verlassene Königreich Vermund neuen Entdeckern. Zu entdecken gibt es dort besonders mächtige Gegner und „Relikte“, extrem starke Ausrüstungsgegenstände. Diese lassen sich außerdem in 12 Challenge-Dungeons finden, die auch in der bereits bekannten Welt verteilt werden. Neue Frisuren und Tattoos für das Alter Ego und seine Begleiter, die sogenannten Vasallen, sind ebenfalls Teil des DLCs.
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Presenter: Logitech Spotlight 2 bietet haptisches Feedback und Laser

Manche Produktkategorien haben deutlich längere Update-Zyklen: Logitech zeigt mehr als neun Jahre nach dem Spotlight (Test) den neuen Presenter Spotlight 2, der um haptisches Feedback, neue Funktionen zur Hervorhebungen und einen Laser ergänzt wurde. Der aus Aluminium gefertigte Logitech Spotlight 2 kostet 129,99 Euro.
Haptisches Feedback für Atemübungen und innere Ruhe
Presenter sind eine Produktkategorie von Logitech, die anders als Mäuse oder Tastaturen eher selten im Fokus steht. Jetzt sind sie mit dem Spotlight 2 mal wieder an der Reihe und kommen mit haptischem Feedback als die große Neuerung der zweiten Generation. Das haptische Feedback kommt beim Hervorheben von Folieninhalten zum Einsatz und soll Vortragende auch dabei unterstützen, sicher zu präsentieren, indem mit einer geführten Atemübung vor der Präsentation dafür gesorgt werden soll, die Atmung zu regulieren, Nervosität abzubauen und einen Moment der Ruhe zu schaffen.
Digitales Hervorheben von Folieninhalten
Das Hervorheben von Folieninhalten ist beim Spotlight 2 über zwei Wege möglich. Zum einen werden digitale Hervorhebungsfunktionen geboten, die sich aus „Spotlight“, „Squarelight“, „Magnify“ und „Annotate“ zusammensetzen. Das sind visuell verschiedenen Formen der Hervorhebung, bei denen genau genommen nicht der ausgewählte Bereich hervorgehoben, sondern der Bereich drumherum abgedunkelt wird, um den Effekt zu erzeugen. Der Bildschirm kann ja nicht heller gemacht werden.
Ein Laser zieht in den Presenter ein
Neu am Kopfende des Spotlight 2 ist ein Laser der Klasse 1, der dem Spotlight 1 noch fehlte. Damit lässt sich nun auch ganz klassisch und wie bei vielen Konkurrenzprodukten auf Bereiche der Präsentation zeigen. Das Feature kann auch bei hybriden Vorträgen sinnvoll sein, wenn nicht nur über einen Bildschirm vorgetragen wird, der das digitale Hervorheben darstellen kann.
Anpassungen via Logi Options+ App
Das digitale Hervorheben lässt sich über die drucksensitive Haupttaste des Spotlight 2 aktivieren, auf der im Regelfall der Daumen liegt. Auf der Vorderseite des Presenters finden sich auch Tasten, um eine Folie nach vorne oder hinten zu springen. Die seitliche Aktionstaste lässt sich über die Logi Options+ App mit Funktionen wie Start, leerer Bildschirm oder Stummschalten belegen.
Bluetooth oder USB-C, Windows oder macOS
Der Spotlight 2 lässt sich direkt via Bluetooth mit dem Gerät koppeln, auf dem die Präsentation läuft, alternativ kann der mitgelieferte Logi Bolt USB-C-Empfänger genutzt werden, der sich im unteren Ende des Presenters verstauen lässt. Der Spotlight 2 funktioniert mit PowerPoint, Google Slides und Keynote auf macOS und Windows. Logitech gibt die Reichweite mit bis zu 30 Metern und die Batterielaufzeit mit bis zu drei Monaten an. Eine Minute Ladezeit soll für bis zu drei Stunden Präsentationszeit reichen.
Spotlight 2 kostet so viel wie vor neun Jahren
Logitech bietet den zum Großteil aus Aluminium gefertigten Spotlight 2 ab sofort in den Farben Grafit und Sand an, ausgewählte Märkte sollen zusätzlich Light Lilac und Schwarz erhalten. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 129,99 Euro und damit auf demselben Niveau des Vorgängers von 2017.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Logitech unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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