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soundcore Space 2 & Boom Go 3i: Neue ANC-Kopfhörer und bunter Outdoor-Lautsprecher


soundcore Space 2 & Boom Go 3i: Neue ANC-Kopfhörer und bunter Outdoor-Lautsprecher

Bild: Anker

Anker nutzt den MWC auch, um neue Audio-Produkte von Soundcore vorzustellen. Zweieinhalb Jahre nach den soundcore Space One (Test), stellt die Audio- und Videobrand von Anker die soundcore Space 2 vor. Mit dem soundcore Boom Go 3i kommt zudem ein kleiner Outdoor-Lautsprecher auf den Markt.

Over-Ear-Kopfhörer soundcore Space 2

Auch der soundcore Space 2 ist ein Over-Ear-Kopfhörer mit Active Noise Cancelling, der gezielt für tieffrequente Geräusche optimiert sein und so vor allem tiefes Grundrauschen in Bus, Bahn oder im Flugzeug reduzieren soll. Mit 261 Gramm fällt das Gewicht des Kopfhörers nahezu identisch zum Vorgänger aus, der auf 263 Gramm kommt. Das Design der Ohrmuscheln hat Anker hingegen stärker verändert. Der glänzende Ring ist zwar weiterhin vorhanden, dieses mal aber weniger von der restlichen Ohrmuschel abgesetzt, die deshalb eine einheitlichere Form aufweist.

Soundcore Space 2 (Bild: Anker)

Die Akkulaufzeit gibt Anker mit bis zu 50 Stunden bei aktiviertem ANC an. Ohne ANC sollen sogar bis zu 70 Stunden erreicht werden können. Der Vorgänger kommt hier auf Werte von 40 bis 55 Stunden. Eine fünfminütige Schnellladung sollen dem soundcore Space 2 zu bis zu vier zusätzlichen Stunden Wiedergabe verhelfen.

Soundcore Space 2 (Bild: Anker)

Preis und Verfügbarkeit

Die neuen soundcore Space 2 werden ab Ende April in den Farben Cremeweiß, Tiefenschwarz und Salbeigrün erhältlich sein. Als unverbindliche Preisempfehlung gibt Anker 129,99 Euro aus – 30 Euro mehr als beim Vorgänger vor zweieinhalb Jahren.

Outdoor-Lautsprecher soundcore Boom Go 3i

Auch für sehr nasse und sandige Aufenthalte im Freien stellt Anker hingegen mit dem soundcore Boom Go 3i einen neuen Outdoor-Lautsprecher vor. Der kleine Lautsprecher verfügt über eine IP68-Zertifizierung, kann also zeitweise vollständig untergetaucht werden und ist staubdicht. Er bietet laut Hersteller 15 Watt Leistung und beschallt die Umgebung mit bis zu 92 Dezibel. Mit der BassUp-2.0-Technologie können Nutzer dabei auch den Bass weiter hervorheben.

soundcore Boom Go 3i (Bild: Anker)

Der Boom Go 3i unterstützt zudem die neue Bluetooth-Technologie Auracast und verfügt laut Anker über eine Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden. Der Ladestand wird dabei auch über das Display angezeigt. Der Lautsprecher kann unterwegs auch als Powerbank beispielsweise fürs Smartphone dienen.

Damit der Klang auf Wunsch auch optisch untermalt werden kann, ist an der Oberseite eine LED-Lichtershow integriert, die verschiedene Modi unterstützt.

soundcore Boom Go 3i (Bild: Anker)

Preis und Verfügbarkeit

Der neue soundcore Boom Go 3i ist ab sofort für 69,99 Euro im Handel in den Farben Beige, Schwarz, Blau und Pink erhältlich*.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Anker unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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Neuer Treiber: Nvidia GeForce 595.71 behebt Problem mit stehenden Lüftern


Neuer Treiber: Nvidia GeForce 595.71 behebt Problem mit stehenden Lüftern

Auf den Servern von Nvidia ist ein neuer Game-Ready-Treiber zu finden: Der GeForce 595.71 behebt die Probleme mit stillstehenden Lüftern, die Nvidia in der letzten Woche zum Zurückziehen des GeForce 595.59 gezwungen hatten. Über das Download-Archiv von Nvidia zu finden ist er zur Stunde aber noch nicht.

Mit 595.71 bessert Nvidia nach

Die Release Notes (PDF) nennen drei gegenüber dem 595.59 behobene Problem, zwei davon betreffen die Probleme mit Lüftern: Zum einen konnte es dazu kommen, dass Hardware-Info-Tools die Drehzahlen nicht erkannten, zum anderen standen die Lüfter auch unter Last still – beide Male trat der Fehler auf, wenn manuell in die Lüfterkurve eingegriffen wurde.

  • 595.59: HW monitoring softwares not detecting all fans on the GPU [5934264]
  • 595.59: One or more fans not spinning on GPUs after driver update [5934333]
  • Blackmagic Design: AV1 decode crash with multiple obu in one packet [5671098]

Die anderen Neuerungen von GeForce 595.71 sind gegenüber dem 595.59, der rückwirkend nie erschienen ist, gleich geblieben.

Zur Stunde wird der Treiber noch nicht auf der Webseite von Nvidia gelistet, der direkte Download der Desktop-Version ist aber bereits möglich, wie die Community von Guru3D herausgefunden hat.

Es ist zur Stunde nicht davon auszugehen, dass der Treiber auch Leistungsprobleme mit GeForce RTX in Resident Evil Requiem behebt, die der 595.95 aufwies oder Nvidia hat diese Anpassung ohne Vermerk in den Release Notes vorgenommen.

Sobald der Treiber auch offiziell über das Download-Portal von Nvidia verfügbar ist, wird auch ComputerBase die neue Variante im Download-Archiv aufnehmen.



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Motorola setzt auf alternatives Android


Ein Android-Smartphone ohne Google? Freie Android-Versionen sprechen bisher vor allem Geeks an. Das will Lenovo ändern. Auf den Smartphones von Motorola gibt es künftig eine weitere Möglichkeit, die nicht nur für Unternehmenskunden attraktiv sein könnte.

Das Betriebssystem Android wurde zwar von Google aus der Taufe gehoben, allerdings ließ sich der Konzern dabei helfen. Als Basis für die Entwicklung griff man auf einen Linux-Kernel zurück. Dieser steht jedoch unter einer eigenen Open-Source-Lizenz, die Google dazu zwingt, seinen darauf basierenden Programmcode unter denselben Bedingungen anderen zugänglich zu machen.

Gerade in den Anfangstagen des Betriebssystems versuchten sich zahlreiche Entwickler in Projekten wie CyanogenMod, das seit einigen Jahren unter dem Namen LineageOS bekannt ist, Phandroid oder GrapheneOS an alternativen Android-Versionen. Im Vergleich zu den Varianten, die die Hersteller auf den Smartphones installierten, begeisterten diese Alternativen nicht zuletzt mit mehr Funktionen, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit.

Lenovo setzt auf Zusammenarbeit mit freien Entwicklern

Diese Android-Alternativen sind Google jedoch ein Dorn im Auge. Immer wieder versucht der Konzern ihnen das Leben schwer zu machen. Zuletzt ließ die Forderung aufhorchen, dass sich Android-Entwickler generell bei Google registrieren sollen. Gerade die Entwicklergemeinschaft rund um GrapheneOS hat sich bisher aber nicht von Ankündigungen wie dieser verunsichern lassen. Nun erfährt sie zusätzlich Unterstützung von ungewohnter Seite: Auf dem Mobile World Congress, der aktuell im spanischen Barcelona stattfindet, hat Lenovo, der Konzern hinter der Marke Motorola, eine Partnerschaft mit der hinter dem freien Android stehenden Stiftung verkündet.

Die Informationen zu der Kooperation sind noch spärlich. Im Vordergrund steht zunächst die Entwicklung von Diensten, die für das B2B-Ökosystem Motorolas gedacht sind. Sie sollen vor allem Verbesserungen im Hinblick auf den Schutz von Daten sowie auf die Sicherheit mitbringen. Außerdem können Unternehmen, die auf die Modelle des Herstellers setzen, auf tiefgreifendere Möglichkeiten bei der Administration hoffen.

Alternatives Android für Motorola

Doch nicht nur geschäftliche Nutzer profitieren von der Zusammenarbeit. Auch für private Anwender ergibt sich eine neue Option. Gerade bei preiswerten Modellen ist der Support oftmals nur begrenzt. Smartphones, die GrapheneOS nutzen können, werden dagegen über lange Zeiträume unterstützt.

Aktuell profitieren davon lediglich die Pixel-Smartphones von Google. Künftig können aber auch Käufer von Motorola-Geräte auf eine vereinfachte Installation eines alternativen Androids hoffen. Das ist gerade mit Blick auf die aktuelle Speicherkrise, der günstige Smartphones zum Opfer fallen könnten, eine gute Nachricht. Wer nicht das nötige Kleingeld in der Tasche hat, kann dann also zu einem Refurbished-Gerät greifen, ohne einen veralteten Softwarestand befürchten zu müssen.



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Amazon Leo: Vodafone bringt Mobilfunkmasten via Satellit ans Netz


Vodafone und Amazon Leo erweitern zusammen die Mobilfunkabdeckung in Europa und Afrika, indem abgelegene Mobilfunkmasten via Satellit ans Netz gebracht werden. Auf diese Weise sollen Funklöcher geschlossen und die Widerstandsfähigkeit der Netzinfrastruktur erhöht werden.

Vor allem Afrika im Fokus – aber nicht nur

Bei Amazon Leo handelt es sich um Amazons Satelliten‑Breitbandnetzwerk in niedriger Erdumlaufbahn von etwa 600 Kilometern. Die Backhaul‑Anbindung für Mobilfunkstandorte bietet eine Datenrate von bis zu 1 Gbit/s im Download und 400 Mbit/s im Upload. Amazon Leo verfügt derzeit über mehr als 200 Satelliten im Orbit und hat hundert weitere gebaut, die in Kürze starten sollen.

Sowohl 4G- als auch 5G-Mobilfunkstandorte in Europa und Afrika sollen nun per Satellit an dieses Netz angeschlossen werden, um die Mobilfunkabdeckung in bislang schwer erreichbaren Regionen zu verbessern. Im Zentrum der Initiative stehen dabei Regionen in Afrika. Aber auch in Deutschland und anderen Ländern Europas können Funkmasten über den Satellitendienst von Amazon an das Netz von Vodafone angebunden werden. Die ersten Mobilfunkstandorte sollen ab 2026 in Betrieb gehen, parallel zum weiteren Ausbau der Satellitenkonstellation von Amazon Leo.

Schneller und günstiger

Die satellitengestützte Anbindung ist nach Angaben der Unternehmen sowohl weniger zeit- als auch kostenintensiv als der Ausbau von Glasfaser‑ oder festen Funkanbindungen. Auf diese Weise können auch bisher unversorgte Regionen schneller erschlossen werden.

Auch als Backup im Krisenfall

Darüber hinaus kommt Amazon Leo zur Stärkung der Netzresilienz zum Einsatz. Bei Ausfällen bestehender Glasfaserverbindungen – etwa infolge von Naturereignissen wie Überschwemmungen – soll eine satellitengestützte Anbindung weiterhin Notfall‑ und kritische Online‑Dienste bereitstellen.

Die Satelliten-Anbindung von Mobilfunkstationen ans Kernnetz ist ein relativ junger Ansatz. Normalerweise werden Mobilfunktürme über Richtfunk oder Glasfaserkabel erschlossen, um Anrufe, SMS und Daten zu transportieren. Bislang werden Satellitenverbindungen in Deutschland für die Anbindung von Mobilfunk allerdings kaum genutzt, da die Mobilfunknetze mit leistungsstarken kabelgebundenen Infrastrukturen bereits gut ausgebaut sind.



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