Künstliche Intelligenz
Testflug vom NASA-Überschallflugzeug X-59 Quesst endet vorzeitig mit Panne
Das experimentelle Überschallflugzeug der NASA, die X-59 Quesst, hat am 20. März einen Testflug absolviert, der mit einer Panne endete. Wie die NASA am Freitag mitteilte, sei dies der Auftakt zu einer ganzen Reihe von mehreren Dutzend Testflügen zur Erkundung des leisen Überschallflugs.
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Die X-59 Quesst hob am Freitag um 10:54 Uhr (Ortszeit) von der Edwards Air Force Base ab. Nach nur wenigen Minuten Flug musste der Testpilot Jim „Clue“ Less (ja, wirklich) die Landung des Jets wegen einer im Cockpit aufgetauchten Warnmeldung einleiten, teilte die NASA mit. Die Quesst landete dann wieder gegen 11:03 Uhr (Ortszeit). Zur Ursache, die die Warnanzeige ausgelöst hatte, macht die NASA keine Angabe. Der Pilot habe das für solche Situationen vorgeschriebene Standardverfahren eingeleitet und sei sicher zur Airbase zurückgekehrt. In einer solch frühen Testphase von Experimentalflugzeugen sei ein solches Ereignis jedoch möglich, heißt es von der NASA. Trotz der kurzen Flugdauer habe die NASA weitere Flugdaten sammeln können.
Der ursprüngliche Plan sah vor, dass die Maschine rund eine Stunde in der Luft bleiben sollte, um mit einer Reisegeschwindigkeit von 230 mph (etwa 370 km/h) in 12.000 Fuß Höhe zu fliegen. Danach sollte die Geschwindigkeit auf 260 mph auf 20.000 Fuß Höhe ansteigen.
Der zweite ist lediglich einer von einer ganzen Reihe von Testflügen, die die NASA ab 2026 geplant hat, um die Geschwindigkeit der X-59 stufenweise bis zum Erreichen der Überschallgeschwindigkeit zu steigern. Dadurch sollen die Leistungsgrenzen des Flugzeugs für einen sicheren Flug ermittelt werden. Geplant ist, eine Reisegeschwindigkeit von etwa Mach 1,4 (etwa 925 mph) auf einer Höhe von 55.000 Fuß zu erreichen.
Leiserer Überschallknall und vermindertes Fluggeräusch
Die NASA beabsichtigt, dabei den donnerartigen Überschallknall zu vermeiden, der beim Durchbrechen der Schallmauer entsteht. Die X-59 Quesst soll lediglich ein leiseres Plopp-Geräusch erzeugen. Für spätere Flugzeuge mit ähnlicher Technik könnten so die derzeit bestehenden Beschränkungen von Überschallflügen über Land aufgehoben werden.
Bei Flugtests mit der Quesst sollen dazu vorab Überflugstudien über Land durchgeführt werden, in denen die dann reduzierte Lärmbelastung über besiedeltem Gebiet und deren Wahrnehmung durch die Bevölkerung evaluiert wird.
Die nationale US-Flugaufsicht Federal Aviation Administration (FAA) kann daraus neue Flugregeln für Überschallflugzeuge in der Luftfahrt ableiten. Spätere Flugzeuge, die einen geringeren Überschallknall und ein niedrigeres Fluggeräusch im Überschallbereich erzeugen, könnten durch die höhere Reisegeschwindigkeit für schnellere Inlandsflüge über Land sorgen.
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(olb)
Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: BCM und IT-Notfallplanung – Vorbereitet für den Ernstfall
Nur wer gut vorbereitet ist, kann auf plötzlich auftretende Störungen, Notfälle oder Cyber-Angriffe schnell und angemessen reagieren und so Schäden begrenzen und Ausfälle minimieren. Dies gilt sowohl für die Absicherung der Geschäftsprozesse als auch der IT. Eine Notfallplanung hilft, im Ernstfall schnell das Richtige zu tun und Schlimmeres zu verhindern.
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Leitfaden zur professionellen IT-Notfallplanung
Wie geeignet und wirksam Notfallpläne sind, überprüfen Sie am zuverlässigsten in gezielten Notfallübungen. Diese helfen, Ihre Pläne bei Bedarf anzupassen und kontinuierlich zu verbessern. Im dreitägigen Online-Workshop BCM – Notfallplanung und Notfallübungen erarbeiten Sie unter Anleitung eines erfahrenen Sicherheitstrainers Schritt für Schritt einen Leitfaden für eine professionelle IT-Notfallplanung.
Business Continuity Management (BCM)
Der Workshop vermittelt wichtige Standards und Methoden des Business Continuity Managements (BCM) und des IT-Notfallmanagements. Sie lernen, IT-Risiken zu identifizieren und zu bewerten. Weitere Themen sind die Erstellung einer umfassenden IT-Notfalldokumentation inklusive Wiederanlaufplanung, der Aufbau einer reaktiven IT-Notfallorganisation sowie die Durchführung und Auswertung von Notfallübungen.
Der Workshop wird von Jakob Winter, Senior Consultant bei der HiSolutions AG, geleitet. Er unterstützt Unternehmen bei der effizienten Notfallplanung und -vorsorge, der risikoorientierten Steuerung von Dienstleistern sowie bei der Konzeption und Durchführung von Notfall- und Krisenübungen.
Angesprochen sind insbesondere IT-Notfallmanager, Führungskräfte, Sicherheitsbeauftragte, CISOs, Business-Continuity-Manager, Risikomanager und Auditoren, die sich einen umfassenden Überblick über das Thema BCM verschaffen möchten.
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(ilk)
Künstliche Intelligenz
TDWI München: Die Konferenz für Data, Analytics und KI
Vom 23. bis 25. Juni 2026 findet im MOC München die TDWI München statt. Die Konferenz gilt als einer der wichtigsten Treffpunkte im deutschsprachigen Raum für Fachleute aus den Bereichen Data, Analytics und Künstliche Intelligenz. Das Konferenzprogramm ist ab sofort online verfügbar.
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Themen der Konferenz
Inhaltlich deckt die TDWI München 2026 ein breites Spektrum aktueller Data- und AI-Themen ab. Auf der Agenda stehen unter anderem GenAI-Architekturen, Data Mesh, Lakehouse-Plattformen, Data Governance, Datensouveränität, moderne Datenarchitekturen, Cloud- und Fabric-Umgebungen sowie Data Culture und organisatorische Transformation. Ergänzt wird das Programm durch Workshops, Keynotes, Praxisberichte und Community-Formate.
Vorträge aus der Praxis geben Einblicke in reale Projekte
Im Programm finden sich zahlreiche Erfahrungsberichte aus Unternehmen und Organisationen, etwa zu Lakehouse-Migration, KI-Strategien, Data-Product-Ansätzen, Metadaten-Management, Data-Quality-Projekten oder dem Einsatz von LLMs und AI-Plattformen in der Praxis.
Beispiele sind Vorträge zu Datenarchitekturen bei Versicherungen und Energieversorgern, zu Data-Mesh-Einführungen, zu AI-Governance-Workflows sowie zu konkreten BI- und Analytics-Implementierungen in Industrie, Verwaltung und Medienunternehmen.
Alle Informationen zur Konferenz und Anmeldung finden Sie auf der Website
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Montag: FTX-Gründer sucht Trump-Gunst, Galaxy-Handys tauschen Daten mit iPhones
Der zu 25 Jahren Gefängnis verurteilte Gründer der Kryptobörse FTX, Sam Bankman-Fried, setzte aus der Haft einige Trump-unterstützende Tweets ab. Damit könnte er auf eine Begnadigung hinarbeiten. Denn obwohl der US-Präsident dies bislang nicht vorhat, zeigt sich Trump grundsätzlich offen für die Begnadigung von Krypto-Straftätern. Derweil bringt Samsung AirDrop-Support für seine Galaxy S26-Serie von Smartphones. Ab dieser Woche sollen Besitzer dieser Geräte Daten zwischen Android und Apple-Geräten versenden können. Google hatte diese Möglichkeit zuvor bereits für seine eigenen Pixel-Geräte ermöglicht. In Deutschland war das Deutschlandticket auch 2025 verkaufsmäßig ein Renner. Doch die Bundesregierung verharrt zum Leidwesen von Verbänden in einer rein defensiven Kostendebatte. Dabei seien die Subventionen im Vergleich mit einer Förderung von E-Autos günstiger. Die Bahn selbst beklagt Fahrgastverluste in ICEs wegen des populären Pauschaltickets – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
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Der Gründer und frühere Chef der Kryptobörse FTX, Sam Bankman-Fried, sitzt seit rund zwei Jahren wegen Betrugs im Gefängnis, aber arbeitet offenbar an einer Begnadigung durch Donald Trump. Seine Strategie scheint zu sein, das Wohlgefallen des aktuellen US-Präsidenten durch Trump-freundliche Beiträge in sozialen Netzwerken zu erlangen. In diversen Tweets unterstützt er etwa die Politik Tumps zum Iran-Konflikt und den vom US-Präsidenten initiierten Wechsel an der Spitze der US-Börsenaufsichtsbehörde. Auch seien die Ölpreise während der Trump-Regierungszeiten niedriger als unter Joe Biden, behauptet er, wobei er Trumps X-Account markierte. Diese Beträge nähren Spekulationen, dass er die Gunst des US-Präsidenten sucht: Krypto-Betrüger Sam Bankman-Fried strebt offenbar zu einer Trump-Begnadigung.
Nachdem Google seine Pixel-10- und danach -9er-Serie (nicht das 9a) mit AirDrop-Unterstützung versehen hat, sind nun Samsungs aktuelle Topmodelle der Galaxy S26-Serie an der Reihe. Die Ausweitung auf weitere Geräte wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, sagt Samsung. Demnach wird die Funktion für die S26-Serie ab dem 23. März schrittweise eingeführt. Den Start macht Korea, im Laufe der Woche vom 23. bis 29. März soll die Funktion aber auch in Europa und den USA verfügbar sein. Samsung zufolge kann die Funktion, sobald verfügbar, in den Einstellungen unter „Verbundene Geräte“ > „Quick Share“ > „Mit Apple Geräten teilen“ gefunden werden. Zudem müssen AirDrop auf Apple- und Quick Share auf Android-Geräten geöffnet sein: Samsung bringt AirDrop-Unterstützung per Quick Share für Galaxy S26-Serie.

Jetzt auch fürs Galaxy S26: Quick Share von Android-Smartphone zu AirDrop auf iPhone.
(Bild: Google)
Das Deutschlandticket steuert auf eine neue Ära zu, doch der Weg dorthin gleicht einer politischen Berg- und Talfahrt. Aktuelle Daten aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken verdeutlichen die hohe Popularität des Angebots: Im gesamten Jahr 2025 wurden insgesamt rund 170,8 Millionen Tickets verkauft. Allein im Oktober und November waren es je 14,7 Millionen. Das markiert eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren: 2023 wurden seit der Einführung im Mai insgesamt 64,3 Millionen Stück abgesetzt; 2024 stieg die Zahl auf 156,2 Millionen. Trotz dieses Zuspruchs wird das populäre Öffi-Abo im politischen Berlin primär als finanzielle Last diskutiert. Diese Sichtweise stößt bei Fahrgastverbänden auf scharfe Kritik: Bahn-Vorstand macht Deutschlandticket für ICE-Verluste verantwortlich.
Das US-Verteidigungsministerium will Palantirs KI-System Maven Smart System (MSS) als festen Bestandteil der Militärstrategie verankern. Nach einem internen Memo soll das System zum offiziellen „Program of Record“ werden, was die langfristige Finanzierung und den Einsatz über alle Teilstreitkräfte hinweg absichern würde. Maven soll Daten, Sensorfeeds, Software und Algorithmen verbinden und so für schnellere Lagebilder, Logistik, Feuerleitung und Zielprozesse sorgen. Dabei behalten allerdings Menschen die Kontrolle, wie das US-Verteidigungsministerium betont. Ursprünglich ist Maven 2017 als Projekt zur automatischen Auswertung von Aufklärungs- und Drohnenbildern begonnen worden: US-Verteidigungsministerium macht Palantirs Maven Smart System zum Standard.
Die Spritpreise haben sich nach einem weiteren Preisschritt zum Wochenausklang am Wochenende weitgehend stabil gezeigt. Allerdings beobachtete der ADAC zumindest beim Diesel eine leichte Tendenz nach oben. Sollte der Trend anhalten, könnte damit das Allzeithoch beim Dieselpreis in der ersten Hälfte der neuen Woche überschritten werden. Hintergrund sind Befürchtungen, der Iran-Krieg könnte weiter eskalieren. US-Präsident Trump drohte dem Iran mit der Zerstörung seiner Energieanlagen, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die Straße von Hormus vollständig öffnen. Aus Teheran folgte prompt eine Gegenwarnung: Sollte die Kraftstoff- und Energieinfrastruktur des Irans angegriffen werden, werde man Energieanlagen in der gesamten Golfregion ins Visier nehmen: Spritpreise steigen weiter, Diesel kurz vor Allzeithoch.
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(fds)
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