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Teures Packaging: CoWoS-Wafer kosten fast so viel wie 12-Zoll-Scheiben mit 7-nm-Chips


Teures Packaging: CoWoS-Wafer kosten fast so viel wie 12-Zoll-Scheiben mit 7-nm-Chips

Bild: TSMC

Packaging für alle Arten von Chips ist das Thema der letzten und nächsten Jahre. Das bedeutet hohe Preise, aber auch hohe Profite. Die modernsten Produkte von TSMC aus der CoWoS-Familie sind auf den Wafer gerechnet mittlerweile so teuer, wie ein regulär belichteter Wafer mit 7-nm-Chips: rund 10.000 US-Dollar.

1 × CoWoS-Wafer = 5 × UMC-Wafer mit 40-nm-Chips

Es sind Daten, die bedürfen einer Einordnung. Nur drei Firmen weltweit stellen überhaupt Chips in einer 7-nm-Größe her: TSMC, Intel und Samsung. Jeder andere Halbleiterhersteller ist nicht einmal ansatzweise in dieser Region unterwegs, weshalb auch die Preise, die diese Unternehmen für ihre Produkte abrufen können, oft viel geringer ausfallen und sie so auch am großen Boom aktuell nur minimal teilhaben.

UMCs Waferpreis liegt als weltweite Nummer 4 der Chip-Auftragshersteller beispielsweise seit vielen Quartalen auf nahezu identischem Niveau bei knapp 2.000 US-Dollar. Zweidrittel des Umsatzes kommen aber auch aus Produkten in 40 nm und darüber.

UMCs Waferpreis ist viel geringer
UMCs Waferpreis ist viel geringer (Bild: UMC)

CoWoS kann immer mehr

Die nun genannten 10.000 US-Dollar für einen CoWoS-Wafer (womit primär der Interposer gemeint ist) zeigen deshalb, was für gewaltige Unterschiede in der Branche bestehen. CoWoS (Chips on Wafer on Substrate) hatte sich in den letzten Jahren zum Kassenschlager entwickelt. Die gestiegenen Kosten sind vor allem auf die neuen Möglichkeiten zurückzuführen. Denn der Interposer ist nun nicht mehr nur ein passives Element, auf dem Chips gepackt sind, vielmehr bietet er nun verschiedene Features wie eine integrierte Stromversorgung, seit neuestem auch Local Silicon Interconnects (LSI) – das ist das L in CoWoS-L für die aktuellen Nvidia-Chips – und embedded Deep Trench Capacitor (eDTC) für High-Performance-Chips.

COUPE ist Bestandteil von TSMCs HPC-Komplettangebot
COUPE ist Bestandteil von TSMCs HPC-Komplettangebot (Bild: TSMC)

Kein moderner größerer Chip ist deshalb ohne diese Technologie verfügbar. In diesem Jahr werden so primär gepackte Chips in der Größe von 5,5 Reticles gefertigt, laut TSMC mit einer Yield-Rate (Ausbeute) von über 98 Prozent. Hatte TSMC im letzten Jahr die Grenze auf 9,5 Reticles verschoben, wird sie in diesem Jahr noch einmal deutlich weiter nach oben gesetzt. Nicht nur werden Größen von 14 Reticles bereits ab 2028 anvisiert, im Jahr darauf soll das ganze Konstrukt noch einmal größer werden können. Ohne exakte Angaben steht hier deshalb ein wenig als Platzhalter nur „>14 Reticles“, Platz für 20 Prozent mehr Speicher gegenüber dem vorangegangenen Maximalausbau ist aber ebenso gegeben.

Am Ende lässt sich mit dem Gesamtpaket aber viel Geld verdienen. TSMC baut die Packaging-Kapazitäten weiter massiv aus, verdient dazu aber auch jedes Quartal Rekordsummen.



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GitHub Copilot: Nutzungsbasierte Abrechnung ab Juni


GitHub stellt sein KI-Tool Copilot grundlegend um: Ab dem 1. Juni wird die Abrechnung von einem klassischen Abomodell auf ein nutzungsbasiertes System umgestellt. Damit reagiert das Unternehmen auf steigende Kosten und veränderte Nutzungsgewohnheiten. Der Schritt dürfte weitreichende Folgen für Entwickler und Unternehmen haben.

Bisher funktionierte GitHub Copilot überwiegend nach einem festen Monatspreis, bei dem Nutzer eine bestimmte Anzahl an „Premium Requests“ stellen konnten. Dieses Modell wird nun durch sogenannte „AI Credits“ ersetzt. Künftig basiert die Abrechnung darauf, wie intensiv Copilot tatsächlich genutzt wird. Gemessen wird dies in Token für Eingaben, Ausgaben und zwischengespeicherte Daten.

Mehr Transparenz, weniger Vorhersagbarkeit

Mit der Umstellung verfolgt GitHub das Ziel, die Kosten stärker an die reale Nutzung anzupassen. Hintergrund ist die rasante Weiterentwicklung von Copilot. Der Dienst hat sich von einer einfachen Code-Vervollständigung hin zu einem agentenbasierten System entwickelt, das komplexe, mehrstufige Programmieraufgaben übernehmen kann. Diese intensiveren Workloads verursachen deutlich höhere Rechenkosten.

Das bisherige Modell konnte diese Unterschiede kaum abbilden. Eine kurze Anfrage und eine mehrstündige automatisierte Coding-Session kosteten bislang gleich viel. Das neue System soll hier für mehr Fairness sorgen, zumindest aus Sicht von GitHub. Für Nutzer bedeutet das jedoch auch, dass die Kosten weniger vorhersehbar werden. Zwar werden bestehende Abos wie Copilot Pro oder Pro+ weiterhin ein monatliches Guthaben in Form von AI Credits enthalten, doch wer darüber hinausgeht, muss zusätzlich zahlen.

Vorbereitung auf den Wechsel

Um die Umstellung transparenter zu gestalten, führt GitHub bereits im Mai eine Vorschau auf die neue Abrechnung ein. Nutzer können dort simulieren, wie hoch ihre Kosten mit dem neuen Modell sein werden. Parallel dazu ergriff GitHub bereits im April Maßnahmen, um die Infrastruktur zu stabilisieren. Dazu gehörten unter anderem strengere Nutzungslimits sowie ein vorübergehender Stopp neuer Abonnements der Stufe Student, Pro und Pro+. Derzeit können nur noch Team für derzeit 4 US-Dollar und Enterprise für 21 US-Dollar pro Nutzer und Monat gebucht werden.

Verbliebene GitHub-Copilot-Abos
Verbliebene GitHub-Copilot-Abos (Bild: GitHub)

Die Reaktionen aus der Community ließen nicht lange auf sich warten und fielen gemischt aus. Während einige die höhere Transparenz begrüßen, äußern andere deutliche Kritik. Insbesondere die Sorge vor steigenden Kosten ist weit verbreitet. Entwickler befürchten, dass sie künftig für die gleiche Leistung mehr bezahlen oder ihre Nutzung stärker einschränken müssen.

Signalwirkung

Der Schritt von GitHub dürfte Signalwirkung für den gesamten Markt haben. Viele Anbieter von KI-Tools stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie steigenden Infrastrukturkosten, wachsender Modellkomplexität und stark variierenden Nutzungsprofilen. Mit der Umstellung auf nutzungsbasierte Abrechnung folgt Copilot einem Trend, der sich bereits bei Cloud- und API-Diensten etabliert hat (AWS, Azure und Co.). Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob Entwickler bereit sind, diese Kostenstruktur langfristig zu akzeptieren, oder ob Alternativen an Attraktivität gewinnen.



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Hardware immer teurer: Welche im Preis steigende Technik habt ihr im Blick?


Hardware immer teurer: Welche im Preis steigende Technik habt ihr im Blick?

Das ohnehin schon teure Notebook Lenovo Yoga Pro 7i Gen 11 (Test) ist binnen Wochen noch einmal um 400 Euro im Preis gestiegen, 3.100 Euro werden für Core Ultra 300H und RTX 5060 Laptop GPU inzwischen fällig. Die Kommentare zum Thema haben weitere teils absurde Preisentwicklungen zu Tage gebracht. Mehr Beispiele sind gesucht!

Notebook-Preise steil im Aufwind

ComputerBase-Leser superrocko berichtet beispielsweise von seinem Ende März gekauften Lenovo Yoga 7a, das er damals noch für 950 Euro erwerben konnte und jetzt 1.600 Euro kosten soll – wenngleich ein aktueller 25-Prozent-Rabatt den effektiven Verkaufspreis auf 1.250 Euro drückt. Aber auch das sind noch 300 Euro mehr als vor vier Wochen.

Marcoooo wiederum hat ein IdeaPad Pro 5 14“ im Blick, doch hier hat inzwischen der Wechsel von Ryzen AI 300 auf den Refresh Ryzen AI 400 stattgefunden und ebenfalls für große Preiskapriolen gesorgt.

Ein IdeaPad Pro 5 14″ mit Ryzen 7 350/32GB/1TB TLC gab es problemlos und mehrmals für unter 900€ der „Nachfolger mit Ryzen 7 450/32GB/1TB QLC gibt es jetzt bei Lenovo für 1759 € (schon der Preis zum Marktstart mit 1279 € waren sportlich…..also seitdem nochmals um 480 € ! angestiegen.

ComputerBase-Leser Marcoooo

Welche Produkte habt ihr im Blick?

Welche Technik-Produkte habt ihr unter Beobachtung und welche Preisentwicklungen musstet ihr dabei zuletzt Beobachten – nicht nur in Bezug auf Notebooks von Lenovo.

Wo sind die Preise zuletzt sogar gesunken?

Aber wird wirklich alles teurer? Auch Hinweise auf zuletzt gefallene Preise sind in den Kommentaren gerne gesehen!



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App Store: Apple führt Abonnements mit 12 Monaten Laufzeit ein


App Store: Apple führt Abonnements mit 12 Monaten Laufzeit ein

Bild: Apple

Apple erweitert den App Store um eine neue Abo-Option: Entwickler können künftig Abonnements mit einer Laufzeit von 12 Monaten anbieten, die trotz monatlicher Zahlung vergünstigt sind. Nutzer sparen dadurch Geld, während Entwickler zugleich von einer höheren Planungssicherheit profitieren.

Längere Bindung, kleinerer Preis

In der Welt der Abonnements ist es seit Langem üblich, bei längeren Laufzeiten günstigere Konditionen zu erhalten. Bisher waren diese jedoch meist an eine Vorauszahlung der gesamten Summe zu Beginn gebunden, wodurch Nutzer, für die eine fortlaufende monatliche Zahlung die verträglichere Option gewesen wäre, von entsprechenden Rabatten ausgeschlossen blieben.

Neue Option soll Vorteil für beide Seiten darstellen

Apple ändert dieses Modell nun im eigenen App Store: Entwickler können ihren Kunden ab sofort auch eine 12-monatige Laufzeit mit monatlicher Abrechnung anbieten. Zwar entfällt damit der einmalige hohe Zahlungseingang zum Start, doch dürfte die dadurch gewonnene Planungssicherheit für Entwickler ein entscheidender Vorteil sein. Ganz ohne Einschränkungen kommt das Modell jedoch nicht aus: Während klassische Monatsabos jederzeit mit Wirkung zum nächsten Abrechnungszeitraum kündbar sind, bleibt die Verpflichtung bei der neuen Option trotz Kündigung bis zum Ende der gewählten Laufzeit bestehen, ebenso wie die anfallenden Kosten. Eine sorgfältige Abwägung der tatsächlichen Nutzungsdauer ist daher ratsam – in einigen Fällen könnte der monatliche Preis so zwar höher ausfallen, bei geringerer Nutzung würden aber auch die Gesamtkosten sinken.

Im App Store lassen sich demnächst Abonnements mit einer Laufzeit von 12 Monaten bei monatlicher Zahlung buchen
Im App Store lassen sich demnächst Abonnements mit einer Laufzeit von 12 Monaten bei monatlicher Zahlung buchen (Bild: Apple)

Nutzer erhalten volle Kontrolle

Das Abonnement verlängert sich wie gewohnt automatisch. Apple kündigt jedoch an, Nutzer rechtzeitig vor dem Verlängerungsdatum zu benachrichtigen und an die anstehende Abbuchung zu erinnern. Dadurch bleibt ausreichend Zeit, um das Abo bei Bedarf noch zu kündigen. Zudem können Kunden laut Apple jederzeit im eigenen Konto einsehen, wie viele Zahlungen bereits erfolgt sind und welche noch ausstehen.

Einführung für den nächsten Monat geplant

Die neue Option lässt sich von Entwicklern bereits jetzt über App Store Connect konfigurieren und in XCode testen. Auf der entsprechenden Support-Seite informiert Apple darüber, dass die 12-monatige Laufzeit ab dem kommenden Monat zusammen mit iOS 26.5, iPadOS 26.5, macOS Tahoe 26.5, tvOS 26.5 und visionOS 26.5 eingeführt wird. Darüber hinaus wird sie nach ihrer Veröffentlichung auch mit iOS 26.4, iPadOS 26.4, macOS Tahoe 26.4, tvOS 26.4 und visionOS 26.4 abwärtskompatibel sein.



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