Künstliche Intelligenz
#TGIQF: 30 Jahre heise online — Das Quiz
Am 17. April 1996 nahm heise.de seinen Betrieb auf. Was als Anlaufstelle für c’t, ix und Co und IT-Newsticker für das in den Kinderschuhen steckende WWW begann, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zur führenden IT-Newsportal im Netz.
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Das ist schon ein Zeitraum: 1996 wurde Windows 95 ein Jahr alt, Bundeskanzler Helmut Kohl residierte noch im Bungalow in Bonn, Escom verkaufte Amiga 1200 zusammen mit einem 14.000-Baud-Modem im Surfer-Bundle. Als PC-Prozessor war wiederum der Intel Pentium mit 133 Megahertz noch State of the Art. An die Dotcom-Blase war damals noch gar nicht zu denken und online zu sein war meist noch etwas für Nerds.

In dieser Rubrik stellen wir immer dienstags verblüffende, beeindruckende, informative und witzige Zahlen aus den Bereichen IT, Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft, Politik und natürlich der Mathematik vor.
Die Jahre vergingen und heise online entwickelte sich. 1999 kam das Leserforum hinzu und eine starke und meinungsfreudige Community entstand. Bis heute werden News, Tech-Entwicklungen und Entwicklungen der Netzkultur im heise-Forum leidenschaftlich diskutiert — Nerdereien und das Zelebrieren von Tippfehlerhinweisen dürfen natürlich nicht fehlen. Mit seinem kritischen Journalismus ist heise online auch angeeckt. In der Auseinandersetzung mit der Musikindustrie erstritt heise online hartnäckig das Recht, in der Berichterstattung Links zu setzen.
2011 entstand der YouTube-Auftritt, auf dem unter anderem jede Woche die heiseshow erscheint. 2019 ging mit heise+ ein Mehrwertmodell an den Start, in dem man nicht nur Artikel c’t, iX, Mac & i, Make und c’t Fotografie findet, sondern auch Exklusivinhalte wie Tests, Ratgeber und Hintergründe. Heise+ gibt es derzeit zum besonders attraktiven Jubiläumspreis.
Aber warum musste in den Anfangszeiten eine heise online-Weihnachtsfeier unterbrochen werden? Das wollen wir von Ihnen wissen in unserem Jubiläumsquiz zu 30 Jahren heise online.
In der heiseshow feierten Moderatorin Anna Bicker, heise-online-Chef Dr. Volker Zota und Redakteur Malte Kirchner ein wenig rein und grübelten zu drei Fragen vorab. Ein Großteil unserer Zuschauer ist seit 30 Jahren dabei – in den Fragen konnte jedoch so manche Erinnerung verblassen…
Sie können in Ruhe in 10 Fragen maximal 100 Punkte erreichen. Die Punktzahl kann gern im Forum mit anderen Mitspielern verglichen werden. Halten Sie sich dabei aber bitte mit Spoilern zurück, um anderen Teilnehmern nicht die Freude am Quiz zu verhageln. Lob und Kritik sind wie immer gern gelesen.
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Und falls Sie Ideen für eigene Quizze haben, schreiben Sie einfach eine Mail an den Quizmaster aka Herr der fiesen Fragen.
(mawi)
Künstliche Intelligenz
Vorfall bei Vision-Pro-Filmproduktion: Tödlicher Crash in Jordanien
Apples sogenannte Immersive-Videos sind bekannt für spektakuläre Aufnahmen: Da geht es dann beispielsweise aufs Hochseil, in den Dschungel zu wilden Tieren, über die Dächer von Paris oder zu Events des Funsport- und Brausekonzerns Red Bull. Beim Versuch, eines dieser mit Spezialkameras gefilmten Videos aufzuzeichnen, kam es nun allerdings zu einem tragischen Unglück: In der jordanischen Wüste stürzte die Pilotin in einem Kleinflugzeug ab.
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Bericht: Millionen für kurze Videos
Der Vorfall mit dem Microlight, an dem eine 3D-Kamera montiert war, ereignete sich bereits im Sommer 2024, also zu einem Zeitpunkt, als die Vision Pro nur wenige Monate auf dem Markt war. Die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg konnte jetzt im Rahmen einer Untersuchung durch britische Regierungsstellen erste Informationen zu dem Unglück veröffentlichen.
Opfer war Claire Lomas, eine britische Frau mit Querschnittslähmung, die mit Hilfe eines Exoskeletts den Londoner Marathon absolviert hatte. Sie war auch professionell ausgebildete Pilotin. Das Video war Teil einer Apple-Immersive-Video-Serie namens „Adventure“. Die Idee war dabei, mit dem Kleinflugzeug über die Wüste Jordaniens zu fliegen und dabei 3D-Naturaufnahmen zu filmen. Lomas hatte ihre Fluglizenz seit zwei Jahren und war schon vorher mit den Microlights unterwegs gewesen. Die 44-jährige war bei dem Absturz zwar nicht sofort tot, starb aber mehrere Wochen später an den Verletzungen, so die britischen Behörden. Laut Bloomberg hatte Apple für „Adventure“ die britische Produktionsfirma Atlantic Studios engagiert. Angeblich war Apple bereit, pro Folge Millionen US-Dollar auszugeben, obwohl die Immersive-Videos nicht abendfüllend sind, oft sind sie 10 bis 20 Minuten lang.
Apple schickte Sicherheitsbeauftragten
Weder Apple noch Atlantic Studios wollten sich zu Lomas‘ Unfall äußern. Apple kommentierte gegenüber Bloomberg gar nicht, Atlantic Studios teilte mit, aufgrund des aktuell laufenden Verfahrens könne man nicht antworten. Auch die Familienanwälte von Lomas gaben keine Informationen heraus. In den kommenden Wochen soll es aber ein Hearing des UK Coroner’s Office (Amt für Gerichtsmedizin) geben. Warum dies so lange dauerte, ist unklar. Laut Bloomberg gab es Kritik an der Durchführung der „Adventure“-Serie.
Mitarbeiter klagten über lange Arbeitszeiten, die sie als unsicher empfanden. Apple soll nach Beschwerden Beauftragte für Gesundheit und Sicherheit geschickt haben. Bis auf das Unglück mit Lomas soll es keine weiteren bekanntgewordenen Vorfälle gegeben haben. Das Video aus Jordanien sollte verschiedene bekannte Orte in dem Land zeigen. Bislang erschienen fünf Folgen der „Adventure“-Serie.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
Bitwig Studio 6 im Test: Wenn Kurven elektronische Musik steuern
Automationsdaten steuern im Verlauf eines Stücks verschiedene Parameter: Sie können die Lautstärke bestimmter Klänge verändern, die Grenzfrequenz eines Filters öffnen oder Instrumente im Stereopanorama verschieben. Dazu zeichnet man sie gewöhnlich als Kurven zu den einzelnen Audio- und MIDI-Spuren einer Musikproduktion ein. In vielen Digital Audio Workstations (DAW) sind diese Automationskurven aber nur ein Anhängsel: Sie lassen sich nur mühsam editieren und bremsen oft den kreativen Fluss. Die Software Bitwig Studio 6 macht aus ihnen ein Gestaltungsmittel und behandelt Automationskurven erstmals als eigenständige musikalische Bausteine, die sich frei mit Audio- und MIDI-Spuren kombinieren lassen.
- Bitwig Studio 6 stellt das klassische DAW-Prinzip infrage und behandelt Automation als eigenständiges musikalisches Material.
- Der Test untersucht, wie sich Automation-Clips, Modulation und Workflow-Änderungen im Studio- und Live-Einsatz bewähren.
- Wir klären, ob der Fokus auf Verbesserungen am Workflow und der Bedienstruktur ohne weitere Instrumente und Effekte den großen Versionssprung rechtfertigt.
Mit seinen Automation-Clips bearbeitet Bitwig Steuerdaten wie Audio- oder MIDI-Clips. Anwender organisieren sie unabhängig von ihrer ursprünglichen Spur, loopen, kombinieren und setzen sie sogar als Modulatoren ein. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Variationen und Live-Performances, bei denen schnelle Eingriffe und flexible Strukturen entscheidend sind. Im Test klären wir, ob das den Workflow der DAW tatsächlich beschleunigt oder nur die Komplexität erhöht.
Bitwig Studio 6 verzichtet auf neue Instrumente oder Effekte und konzentriert sich stattdessen auf den Workflow. Entscheidend ist, wie weit Automation-Clips im Alltag tragen – im Arrangement, im Live-Set und im Zusammenspiel mit Hardware. Da Bitwig Studio noch nicht jedem geläufig ist, gehen wir zunächst auf die Eigenheiten dieser DAW ein, bevor wir die Neuerungen der Version 6 genauer beleuchten.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Bitwig Studio 6 im Test: Wenn Kurven elektronische Musik steuern“.
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Künstliche Intelligenz
Amazon: Ring-Kameras jetzt mit optionaler Gesichtserkennung
„Familiar Faces“ wird in Deutschland zu „Bekannte Gesichter“: Ein bislang in den USA verfügbares Gesichtserkennungs-Feature für Amazons Ring-Kameras ist jetzt auch in Deutschland verfügbar. Ring-Kameras können so Personen erkennen und den Kamerabesitzer darüber informieren, wer vor der Tür steht.
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Ziel des Features ist es laut Amazon, Nutzern personalisierte Benachrichtigungen zu schicken. Anstatt die Meldung „Person an der Haustür“ auf ein Handy zu schicken, kann Ring künftig etwa von „Oma an der Haustür“ berichten. Nutzer können die Benachrichtigung für jede einzelne Person individuell an- und ausschalten, schreibt Amazon in einer Mitteilung.
„Bekannte Gesichter“ legt für jeden Besucher einen Eintrag an, wenn sich eine Person in Sichtweite der Kamera bewegt und ihr Gesicht erkennbar ist. Nutzer haben dann die Gelegenheit, diese Person zu benennen. Insgesamt können bis zu 50 Profile für Personen angelegt werden. Besucher, die vom Nutzer nicht als bekannte Person abgespeichert werden, werden nach 30 Tagen automatisch wieder entfernt.
Standardmäßig deaktiviert
Die Funktion „Bekannte Gesichter“ ist standardmäßig deaktiviert. Wer das Feature nutzen will, muss es also aktiv einschalten. Amazon weist darauf hin, dass Nutzer vor der Aktivierung eine ausdrückliche Einwilligung von Besuchern einholen müssen. Zudem unterliege die Einwilligung von Kindern besonderen gesetzlichen Auflagen. Wenn eine Person ihre Einwilligung widerruft, müsse sie unverzüglich aus der Datenbank der bekannten Gesichter entfernt werden. Ob die Entfernung aus der Datenbank tatsächlich erfolgt, können Betroffene nicht einfach kontrollieren.
Um das Feature überhaupt nutzen zu können, sind ein Premium-Abonnement bei Ring sowie kompatible Hardware notwendig. „Bekannte Gesichter“ funktioniert auf Kameras und Türklingeln von Ring mit 2K- oder 4K-Auflösung. Auch einige ausgewählte Geräte mit HD-Auflösung werden unterstützt. Einen Überblick gibt Amazon in einem Support-Eintrag. „Bekannte Gesichter“ ist nicht mit der Ende-zu-Ende-Videoverschlüsselung von Ring kompatibel, schreibt Amazon.
„Bekannte Gesichter“ ist eine von mehreren strittigen KI-Funktionen von Ring, die Amazon in den vergangenen Monaten in den USA eingeführt hat. Besonders eine andere Funktion wurde stark kritisiert: „Search Party“ wird von Amazon als KI-gestützte Hilfe bei der Suche nach verloren gegangenen Hunden vermarktet. Dafür können Hundebesitzer und -besitzerinnen ihre Haustiere melden und eine KI-gestützte Suche über alle Ring-Kameras in der Nachbarschaft veranlassen. Läuft das gesuchte Tier durch das Sichtfeld eines dieser Geräte, soll man automatisch darauf hingewiesen werden. Kritiker befürchten, dass dieser Zusammenschluss verschiedener Ring-Kameras dazu genutzt werden könnte, auch Menschen zu verfolgen.
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(dahe)
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