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Digital Business & Startups

Über 25 Exits, die alle mitbekommen haben sollten


Millionenschwere Exits und Mehrheitsbeteiligungen gehören zum Grundrauschen der Startup-Szene. Auch im Jahre 2025 gab es wieder einige interessante Exits. In der schnelllebigen Gründerszene sind viele Exits und Übernahmen aber auch sofort wieder vergessen. In aller Kürze lassen wir deswegen die wichtigsten, interessantesten und größten Exits und (Mehrheits)-Übernahmen des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren.

Die wichtigsten Exits des Jahres 2025

Hornetsecurity 
Der amerikanische Security-Anbieter Proofpoint übernahm im Frühhahr das Cyber Security-Unternehmen Hornetsecurity aus Hannover. „Ein bedeutender Exit für den IT-Standort Hannover und eine Erfolgsgeschichte des regionalen Startup-Ökosystems: Das international erfolgreiche Cybersecurity-Unternehmen Hornetsecurity wird für weit über eine Milliarde US-Dollar vom US-amerikanischen Konzern Proofpoint übernommen“, hieß es damals in einer Presseaussendung. Mehr über Hornetsecurity

Cognigy
Das amerikanische Unternehmen NiCE, das auf „AI Customer Service Automation Solutions“ setzt, übernahm im Sommer das Düsseldorfer AI-Startup Cognigy, das auf „KI-Agenten mit Conversational & Generative AI“ setzt. Der Kaufpreis lag bei imposanten 955 Millionen US-Dollar. Das Startup aus Nordrhein-Westfalen, 2016 von Philipp Heltewig und Sascha Poggemann gegründet, sammelte zuletzt 100 Millionen US-Dollar – von Eurazeo, Insight Partners, DTCP und DN Capital. Zuvor flossen mehr als 65 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Cognigy

sevdesk
Das 2013 gegründete Offenburger Buchhaltungsunternehmen sevdesk wanderte im Januar unter das Dach des Pariser Softwareanbieters Cegid, der auf Cloud-Business-Management-Lösungen für das Personalwesen setzt. Der Verkaufspreis ist nicht bekannt, in der Startup-Szene kursiert aber eine mittlere dreistellige Millionensumme als mögliche Verkaufssumme. In den vergangenen Jahren flossen mehr als 60 Millionen in sevdesk – insbesondere von Arena Holdings, LEA Partners, Global Founders Capital (GFC) sowie Wecken & Cie. 2022 erwirtschaftete das Team einen Umsatz in Höhe von rund 14 Millionen (Vorjahr: 9,6 Millionen) sowie einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 17,4 Millionen (Vorjahr: 20,9 Millionen). Mehr über sevdesk

IDnow
Die amerikanische Investmentgesellschaft Corsair Capital übernahm im März die Mehrheit am Identitätspüfer IDnow, 2014 von Felix Haas, Armin Bauer, Sebastian Baerhold und Dennis Ferenczy gegründet. Die Firmenbewertung soll bei 300 Millionen US-Dollar gelegen haben. Corsair war bereits seit 2019 bei IDnow an Bord. Seit Ende 2023 hielt Corsair bereits rund 44,9 % der IDnow-Anteile. IDnow erwirtschaftete 2023 einen Umsatz in Höhe von 72,8 Millionen (Vorjahr: 67,2 Millionen). Der Jahresfehlbetrag lag bei 11,9 Millionen (Vorjahr: 43,1 Millionen). In den vergangenen Jahren flossen rund 115 Millionen in IDnow – unter anderem von G+D Ventures, Seventure und BayBG. Mehr über IDnow

Contentserv
Das 2000 in Rohrbach/Ilm gegründete Product Information Management-Unternehmen Contentserv wanderte im März unter das Dach des amerikanischen Product Lifecycle Management-Unternehmens Centric Software, das wiederum zu Dassault Systèmes aus Frankreich gehört. Der Kaufpreis betrug beachtliche 220 Millionen Euro. Zur Einordnung: 2023 erwirtschaftete Contentserv einen Umsatz in Höhe von 18 Millionen Euro (Vorjahr: 15 Millionen). Seit 2019 hielt die Investmentgesellschaft Investcorp die Mehrheit an Contentserv. „Unter der Eigentümerschaft von Investcorp konnte Contentserv seine wiederkehrenden Umsätze um das Sechsfache steigern und seine Marktführerschaft im PXM-Sektor weiter ausbauen“, teilt der Geldgeber mit. 250 Mitarbeitende wirken derzeit für Contentserv. Mehr über Contentserv

FreeNow
Der US-Fahrdienstvermittler Lyft übernahm im Frühjahr von BMW und Mercedes-Benz die Taxi-App FreeNow. „Der Erwerb von der BMW Group und Mercedes-Benz Mobility erfolgt zu einem Kaufpreis von rund 175 Millionen Euro bzw. 197 Millionen US-Dollar in bar“, hieß es damals in einer Presseaussendung. Mehr über FreeNow

Iron
Das Krypto-Unternehmen MoonPay übernahm im März das Berliner Stablecoin-Startup Iron. Laut Kryptomedium The Block legte MoonPay 100 Millionen US-Dollar für Iron auf den Tisch. Finance Forward taxierte den Deal auf „50 bis 70 Millionen Euro“, bezahlt zum Großteil in Moonpay-Aktien. Die sprichwörtliche Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen. Zumindest ist der Iron-Exit ein Hingucker. Iron wurde vom Berliner FinTech Unstoppable Finance (Peter Grosskopf und Co.) angeschoben. Unstoppable Finance verkaufte zuvor bereits seine DeFi-Wallet Ultimate an Jupiter. Mehr über Unstoppable Finance

Komoot
Die italienische Softwarefirma Bending Spoons, zu der bereits Evernote, Meetup und WeTransfer gehören, übernahm im März die beliebte und extrem erfolgreiche Potsdamer Wander-App Komoot. Die Geschichte des Hidden Champions Komoot begann als Studentenprojekt von Jonas Spengler, Markus Hallermann, Tobias Hallermann, Christoph Lingg, Daniel Gard und Jan Heuer an der TU Berlin. 2010 erfolgt die Gründung in Potsdam. 2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von rund 35,6 Millionen Euro. Dabei erwirtschaftete das Team auch wieder einen Jahresüberschuss in Höhe von 2,5 Millionen. Das Komoot-Gründerteam hielt zuletzt noch rund 53 % am Unternehmen. Mehr über Komoot

Urban Sports Club 
Das amerikanische Wellbeing-Unicorn Wellhub (früher als Gympass bekannt) übernahm Ende März den deutlich kleineren Berliner Wettbewerber Urban Sports Club. Das Berliner Unternehmen Urban Sports Club, 2012 von Benjamin Roth und Moritz Kreppel gegründet, setzt auf „flexible Sport- und Wellness-Mitgliedschaften“. Wobei der Schwerpunkt zuletzt bei Mitarbeiter-Benefits lag. Verdane, HV Capital und ProSiebenSat1 investierten zuletzt 95 Millionen Euro in Urban Sports Club. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren rund 233 Millionen in das Fitness-Unternehmen. 2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 145,7 Millionen (Vorjahr: 96,1 Millionen). Mehr über den Urban Sports Club

Outfittery 
Der spanische Personal Shopping-Service Lookiero und das Berliner Personal-Shopping-Grownup Outfittery schlossen sich im März zusammen. „Gemeinsam erwirtschaftet die Lookiero Outfittery Group einen Jahresumsatz von 130 Millionen Euro, teilten die Unternehmen dabei mit. Beide Unternehmen beschäftigen jeweils knapp 350 Mitarbeitende. Outfittery, 2012 von Julia Bösch und Anna Alex gegründet, erwirtschaftete 2021 einen Umsatz in Höhe von 71,9 Millionen Euro und einen Jahresfehlbetrag von rund 6,3 Millionen. Der Aufbau von Outfittery, das zuvor bereits mit Modomoto fusionierte, kostete bis Ende 2021 rund 97 Millionen. Investoren investierten in den vergangenen Jahren rund 100 Millionen. Mehr über Outfittery

Scanbot SDK
Das amerikanische Unternehmen Apryse (früher als PDFTron bekannt) übernahm zuletzt das Bonner Barcode-Scanning-Startup Scanbot SDK. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Nach einem Bericht des Handelsblatt „soll die Summe einen fast dreistelligen Millionenbetrag ausmachen“. Mehr über Scanbot SDK

Libra
Das niederländische Unternehmen Wolters Kluwer, ein Informations-, Software- und Dienstleistungsanbieter rund um das Thema Recht, übernahm zulegtzt das Berliner LegalTech Libra. „Der Kaufpreis beträgt bis zu 90 Millionen Euro, davon 30 Millionen Euro als sofortige Zahlung, der Rest als erfolgsabhängige Zahlung, die an das Erreichen bestimmter Leistungsziele geknüpft ist“, hieß es im Rahmen der Übernahme in einer Presseaussendung. Mehr über Libra

Impect
Das australische SportsTech-Unternehmen Catapult Sports übernahm zuletzt die Fußball-Datenanalysefirma Impect. Der Kaufpreis lag bei 78 Millionen Euro. Das Kölner Unternehmen Impect, 2014 von den ehemaligen Bundesliga-Profis Stefan Reinartz und Jens Hegeler sowie Lukas Keppler und Matthias Sienz gegründet, wurde vor allem für den Begriff Packing bekannt. Neben dem Gründerteam war ansonsten nur Athletia Invest am Unternehmen beteiligt. Mehr über Impect

airfocus 
Das amerikanische Unternehmen Lucid, das eine Kollaborationplattform anbietet, übernahm im März das Hamburger Startup airfocus, eine „Modulare Produktstrategie-Software“. XAnge, Newion, Nauta, Riverside Acceleration Capital und Picea Capital investierten zuletzt 7,5 Millionen US-Dollar in airfocus. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren rund 15 Millionen Dollar in das Startup. Das Unternehmen, 2017 von Valentin Firak, Malte Scholz und Christian Hoffmeister gegründet, entwickelt eine Software für Produktteams, die dabei unterstützt, Produkte strategisch und kundenzentriert zu entwickeln. 2023 erwirtschaftete das Team einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 2,4 Millionen Euro (Vorjahr: 2,7 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau von airfocus bis Ende 2023 rund 9 Millionen. Zuletzt beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 15 Mitarbeitende (Vorjahr: 19). Mehr über airfocus

Braineffect 
Die Karlsruher Schwabe Group, ein Unternehmen für Gesundheitslösungen, übernahm im März die Mehrheit an Braineffect, einer Jungfirma für Nahrungsergänzungsmittel. „Mit diesem Investment demonstriert das Familienunternehmen seine Ambitionen, neue Zielgruppen zu erschließen, sich im Direct-to-Consumer-Markt zu entwickeln und die Zukunft von Gesundheitsprodukten federführend mitzugestalten“, teilte das Unternehmen dabei mit. Die Schwabe Group investierte bereits 2020 in Braineffect, 2016 von Fabian Foelsch in Zusammenarbeit mit der S-Li­festy­le Group, einem Ableger der Scho­ber-Grup­pe in Berlin gegründet. In den vergangenen Jahren flossen rund 20 Millionen Euro in Braineffect. Im Zuge der Transaktion wird Braineffect mit einer mittleren zweistelligen Millionensumme bewertet. Mehr über Braineffect

Kadmos
Der japanische Schifffahrtskonzern Nippon Yusen Kabushiki Kaisha (NYK) übernahm im Juni das maritime Berliner FinTech Kadmos, das sich um internationale Gehaltszahlungen kümmert. Das FinTech, 2021 von Justus Schmüser, zuletzt McKinsey, und Sasha Makarovych, zuletzt Rocksteady Studios, gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 37 Millionen Euro ein – unter anderem von Blossom Capital, Addition und Atlantic Labs. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Mehr über Kadmos

Masterplan.com
Der Personaldienstleister Amadeus Fire Group (Frankfurt am Main) übernahm zuletzt die Berliner E-Learning-Plattform Masterplan.com. „Der Enterprise Value beträgt rund 20 Millionen Euro zuzüglich der Ergänzungen des Umlaufvermögens sowie abzüglich der Nettoverschuldung“, heißt es in einer Presseaussendung. Mehr über Masterplan.com

Weitere spannende Exits des Jahres 2025

Scoutbee
Das US-Unternehmen Coupa, bei dem sich alles um „KI-natives Total Spend Management“ dreht, kaufte zuletzt das Würzburger KI-Startup Scoutbee. Mehr über Scoutbee

Manual 
Das englische Unternehmen Manual (Slogan: „Men’s Healthcare – Made easy“) übernahm zuletzt das Berliner HealthTech Formel Skin. Mehr über Formel Skin

Atlas Metrics
Das amerikanische Unternehmen Novata (New York), das auf Nachhaltigkeitsdatenmanagement setzt, übernahm zuletzt das Berliner Startup Atlas Metrics. Mehr über Atlas Metrics

Signatrix 
Die schwedische ITAB Group, ein Ladenbau- und Technologiekonzern, übernahm das 2017 gegründete Berliner Retail-Startup Signatrix. Mehr über Signatrix

Brighter AI
Das dänische Softwareunternehmen Milestone Systems, das auf Videomanagementlösungen setzt, übernahm das Berliner KI-Startup Brighter AI. Mehr über Brighter AI

Saasmetrix
Das Moeglinger Unternehmen USU, das sich um „Software- und Services für IT und Customer Service Management“ kümmert, übernahm die Jungfirma Saasmetrix. Mehr über Saasmetrix

Ladeplan
Das belgische Ladeinfrastruktur-Scaleup RetailSonar, zu dem ChargePlanner gehört, übernahm das Paderborner Startup Ladeplan. Mehr über Ladeplan

reverse.supply
Das amerikanische Unternehmen Trove, das sich um Re-Commerce- und Trade-In-Lösungen kümmert, übernahm das Berliner Startup reverse.supply. Mehr über reverse.supply

Accountable
Der norwegische Softwarekonzern Visma übernahm das 2019 gegründete deutsch-belgische FinTech Accountable. Mehr über Accountable

Kern AI
Die accompio Gruppe aus Niedersachsen übernahm das 2020 gegründete Startup Kern AI. Mehr über Kern AI

Rausgegangen
Das Medienhaus DuMont übernahm die Mehrheit am Kölner Eventdienst Rausgegangen. Mehr über Rausgegangen

everbay
Die Mediengruppe Funke übernahm das 2021 gegründete Münchner HR-Startup everbay. Mehr über everbay

accountDigital
Das Hamburger TaxTech Taxdoo übernahm den Buchhaltungs-Pionier accountDigital aus Mülheim-Kärlich. Mehr über Taxdoo

DUB.de
Das Hamburger M&A-Technologie-Unternehmen DealCircle übernahm DUB.de, eine Onlineplattform für Unternehmenstransaktionen. Mehr über DealCircle

femtis 
Das Mannheimer Socken- und Wäschelabel snocks übernahm das Periodenunterwäsche-Startup femtisMehr über snocks

Peter Park
Die Private-Equity-Gesellschaft Great Hill Partners übernimmt die Mehrheit an Peter Park, einem Anbieter von digitalen Parklösungen.  Mehr über Peter Park

Data-Sec
Die Münchner Investmentgesellschaft Sophora Unternehmerkapital übernimmt das 2009 gegründete Unternehmen Data-Sec. Mehr über Data-Sec

Checkmk
Der Growth-Equity-Investor PSG übernahm die Mehrheit am 2007 gegründeten Münchner IT-Monitoring-Unternehmen Checkmk. Mehr über Checkmk

Aagon 
Die Hamburger Beteiligungsgesellschaft Genui übernahm das 1992 gegründete Soester Client-Management-Unternehmen Aagon. Mehr über Aagon

Dymatrix
Die Private-Equity-Gesellschaft Paragon Partners übernahm das 2001 gegründete Stuttgarter Unternehmen Dymatrix, das auf „Software-as-a-Service-Lösungen für daten- und KI-gestütztes Kundenmanagement“. Mehr über Dymatrix

Simovative
Der Private Equity-Investor Flex Capital übernahm die Mehrheit am 2002 gegründeten Münchner Unternehmen Simovative , das eine Campus-Management-Software anbietet. Mehr über Simovative

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Foto (oben): Shutterstock



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Türkische Fecht-Meisterin gründet KI-Startup in München


Türkische Fecht-Meisterin gründet KI-Startup in München

Dila Ekrem (mitte) hatte bei Duc-Trung Nguyen und Leon Stawowiak ein „gutes Bauchgefühl“, wie sie sagt. Mit denen kann man gründen!
Arctic AI

Als 22-jährige Tochter eines Schneiders aus Istanbul hat Dila Ekrem einen maximal ungewöhnlichen Weg eingeschlagen. Gründen wollte sie schon als Kind, sagt sie. Weil auch der Vater Kleinunternehmer ist und sie sieht, dass er sechs Tage die Woche gern zur Arbeit geht. Es ist ja schließlich seine Schneiderei, sein eigenes Business. Ekrem wusste aber auch früh schon, dass ihre Firma im Tech-Bereich und am liebsten nicht in der Türkei angesiedelt sein sollte.

Jetzt hat sie in München ihr erstes Startup gelauncht und pre-seed mehr als eine Million Euro dafür geraist. Es geht um das Baugewerbe – und um KI, selbstredend.

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Keine weitere Saison im deutschen Markt


Laut Medienberichten will die Baller League von Lukas Podolski den Spielbetrieb in Deutschland „vorerst pausieren“. Wie lang, ist unklar. Grund seien die Marktgröße und „strukturelle Bedingungen“.

Keine weitere Saison im deutschen Markt

Lukas Podolski ist einer der Hauptinitiatoren der Baller League. Hier beim Finale im Mai 2025 in Berlin.
picture alliance / Bahho Kara/Kirchner-Media | Bahho Kara

Bei der Hallenfußballliga Baller League heißt es erstmal: Das Spiel ist aus. Zumindest für den deutschen Markt. Die Liga pausiere den Betrieb hierzulande „vorerst“, wie ein Sprecher des Startups gegenüber „DWDL“ sagte. Internationale Vertreter der Baller League nennen demnach als Gründe für die (vermeintliche) Pause die Marktgröße in Deutschland sowie „strukurelle Bedingungen“. Finanzielle Probleme dementierte Baller League International gegenüber „DWDL“.

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Was aus unseren Startup-Prognosen für 2025 geworden ist

Im Dezember 2024 hatte das Startup eine Series-A-Runde in Höhe von 25 Millionen Euro abgeschlossen, angeführt vom europäischen VC-Fonds EQT Ventures. Im Juli 2025 sagte der CEO der Liga, Felix Starck, im OMR-Podcast, dass er für 2026 die Milliardenbewertung anstrebe – also den Unicorn-Status. Profitabel sei die Liga demnach jedoch noch nicht gewesen. Umsätze würden im mittleren zweistelligen Millionenbereich liegen.

Über die Baller League

Die Baller League wurde 2024 in Deutschland gegründet. Hauptinitiatoren sind unter anderem die beiden Profi-Fußballer Lukas Podolski und Mats Hummels, wobei Hummels die Baller League nach einer Saison im Juli 2024 wieder verließ. CEO ist Starck, er hat einen Background als Director und Producer.

Investoren und UK-Expansion

Und ja, 2025 war auch Expansionsjahr bei der Baller League: Die Sportinvestmentfirma Apex brachte Premier-League-Stars wie Mason Mount, Diogo Jota und Diogo Dalot an Bord. Im März investierte zudem Courtside Ventures – eine Firma mit NBA-Legende Michael Jordan als Anteilseigner.

Mit diesem Kapital startete die UK-Expansion erfolgreich: Sky Sports sicherte sich die Broadcasting-Rechte, die Finals im Juni 2025 fanden in der Londoner O2 Arena statt. Parallel verlagerte die Liga ihre deutsche Season 3 nach Berlin in den Hangar 7 am Flughafen Tempelhof. Ein wichtiger Partner hierzulande der Baller League, nämlich Xing, beendete einen Sponsoring-Vertrag. Planmäßig, laut „DWDL“.

Der Markt der Kleinhallen-Fußballligen konsolidiert sich hierzulande also etwas. Bleiben nach noch die Icon League von Toni Kroos und Streamer Elias Nerlich und die Kings League von Gerard Piqué.

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+++ seed+speed Ventures +++ Voyager Ventures +++ ZOHO.VC +++ Heidi +++ Stark Defence +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Live im STARTUPLAND: Björn Keune (Invincible Brands) +++ seed+speed Ventures legt KI-Fonds auf +++ Voyager Ventures kommt nach Deutschland +++ ZOHO.VC geht an den Start +++ Heidi möchte Deutschland erobern +++ Stark expandiert nach Schweden +++

+++ seed+speed Ventures +++ Voyager Ventures +++ ZOHO.VC +++ Heidi +++ Stark Defence +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Donnerstag, 29. Januar).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND Founders. VCs. Visionaries. One place.

+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

Live im STARTUPLAND: Björn Keune (Invincible Brands)

Wachstum, Reichweite, Exit – Björn Keune erreichte mit Invincible Brands, was viele Gründer:innen antreibt. Doch hinter dem Erfolg entwickelte sich ein persönlicher Ausnahmezustand. Auf unserer Bühne spricht Keune offen über die Kehrseite des unternehmerischen Hochleistungsmodus: über Druck, Kontrollverlust und den Moment, in dem klar wurde, dass das eigene System nicht mehr trägt. Sein Thema im STARTUPLAND: Die dunkle Seite des Erfolgs.

#STARTUPTICKER

seed+speed Ventures
+++ Millionen für KI-Startups! Der Berliner Frühphaseninvestors seed+speed Ventures legt seinen dritten Fonds (90 Millionen Euro) auf. Die gute Nachricht dabei: „Die ursprüngliche Plan- und Zielgröße für diesen dritten Fonds waren 30 Millionen. Die Zielgröße, der Hard Cap, wurde mit Zustimmung der Investoren zweimal erhöht“. Das Team rund um Carsten Maschmeyer und Alexander Kölpin möchte mit dem neuen Fonds gezielt in die „sichere Einführung und Verwendung von KI im Unternehmensalltag“ investieren. Thematisch geht es dabei um Themen wie Security, Datenschutz, Governance, Qualität, Kostenkontrolle und Produktivität. Mit den ersten beiden Fonds konzentrierte sich seed+speed Ventures auf den deutschsprachigen Raum. Mit dem neuen Fonds öffnet sich der Geldgeber „erstmalig für europäische Startups außerhalb des DACH-Raums“. seed+speed Ventures investiert initial zwischen 500.000 Euro und 1,5 Millionen Euro. In den vergangenen Monaten investierte das Team mit dem neuen Fonds bereits in 13 Startups – darunter Orq.ai, RIIICO, Optimuse und Eleven Dynamics. Zum Portfolio des Frühphaseninvestors gehören ansonsten Unternehmen wie Enginsight, Finanzguru, Kertos, Orderlion, pliant und Prewave. Mehr über seed+speed Ventures

Voyager Ventures
+++ Valley-Geldgeber kommt nach Deutschland! Der 2021 gegründete amerikanische Frühphasen-Investor Voyager Ventures, hinter dem Sarah Sclarsic und Sierra Peterson stecken, verkündet das Final Closing seines zweiten Fonds (275 Millionen US-Dollar). In den vergangenen Jahren investierte der Geldgeber aus San Francisco bereits in die deutschen Startups Annea (digitale Zwillinge von Windturbinen und Solaranlagen) und Enapi (Transaktionsbroker für die EV-Ladeindustrie). Nun sollen hierzulande zügig weitere Investments folgen. Ein Voyager-Büro in München ist bereits in Planung. Der Investor interessiert sich insbesondere für Themen wie „Energieerzeugung und -verteilung, fortschrittliche Fertigung in der Industrie, kritische Materialien, physische KI und Computing“. Voyager Ventures verwaltet derzeit in drei Fonds 475 Millionen US-Dollar. Mehr über Voyager Ventures

ZOHO.VC
+++ Ein spannender, neuer Fonds! Der neue Nürnberger Investor ZOHO.VC, der Investmentarm des ZOLLHOF – Tech Incubators (Startup Factory: ZOHO Factory), verkündet das First Closing seines ersten Fonds (10 Millionen Euro). „Mit gezeichnetem Kapital von 70 % des anvisierten Fondsvolumens bereits zehn Monate vor dem finalen Closing setzt ZOHO.VC ein deutliches Ausrufezeichen im aktuellen Marktumfeld“, verkündet das Team rund um Dennis Kirpensteijn, Benjamin Bauer, Nicolas Sievers und Judit Klein. ZOHO.VC investiert in „DeepTech-Unternehmen und universitäre Spin-Offs, im Software- wie im Hardware-Bereich“. Der junge Geldgeber investierte bereits in fünf Startups – darunter Merge Labs von Alex Blania und Sam Altman. Mehr über ZOHO.VC

Heidi
+++ Australien macht sich in Berlin breit! Das australische HealthTech Heidi, ein KI-System für Ärztinnen und Ärzte, kommt nach Deutschland. Hendrik Steenfadt, ausgebildeter Arzt und zuletzt im HealthTech-Team des Investors Speedinvest tätig, verantwortet das neue Berliner Heidi-Büro. Somit wechselt wieder einmal ein VC die Seiten. Heidi, 2021 gegründet, sammelte bereits 100 Millionen US-Dollar ein – insbesondere von Point72, LocalGlobe und dem Berliner Investor Headline. Bewertung: 465 Millionen. In Deutschland baute zuletzt doctorly im großen Stil eine Software für Arztpraxen auf. Das Berliner Team, das rund 20 Millionen einsammeln konnte, schlitterte im Frühjahr 2025 in die Insolvenz und wurde schließlich vom Unternehmen FREY, das EDV-Lösungen für den Gesundheitsmarkt entwickelt, gerettet. Mehr über doctorly

Stark Defence
+++ Expansion nach Norden! Das umtriebige DefenseTech Stark Defence eröffnet einen Standort in Schweden. „Die Expansion knüpft unmittelbar an das im November 2025 vereinbarte Memorandum of Understanding für eine strategische Innovationspartnerschaft zwischen Deutschland und Schweden an“, teilt das Team mit. Das millionenschwere DefenseTech war zuvor in Deutschland, Großbritannien und der Ukraine aktiv. Die junge Firma, 2024 vom Quantum Systems-Gründer Florian Seibel und Sven Kruck gegründet, setzt auf Kampfdrohnen (Loitering Munition System). Startk Defence, bei dem Seibel keine aktive Rolle inne hat, wird nach mehreren Medienberichten bereits mit 500 Millionen Euro bewertet. Zu den Investoren zählen Project A, Sequoia und der Nato Innovation Fonds. Mehr als 350 Mitarbeitende arbeiten derzeit für Stark. Mehr über Stark

Social Media
+++ Für Startups und Marken wird es 2026 darauf ankommen, eigene Communities aufzubauen oder sich in bestehende Communities zu integrieren, also ihre Sprache und Codes sprechen und verstehen. Mehr im Gastbeitrag von Mirco Gluch (Piggyback)

StartupsToWatch
+++ Die aktuelle Cologne Masterclass zeigt einmal mehr, wie vielfältig das Kölner Startup-Ökosystem ist. Die Bandbreite der nominierten Unternehmen ist groß – dies zeigen H2ALL, Sizeless, Leadrealizer, Vivalyx und Kumo. Investor:innen sollten sich diese Startups ganz genau ansehen. Mehr in StartupsToWatch

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ Compliance-Startup heyData sammelt 16,5 Millionen ein +++ Co-reactive erhält 6,5 Millionen +++ Junction Growth setzt auf Spot My Energy +++ capacura investiert in MetaAIDiagnostic +++ Finanzen.net übernimmt vickii. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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