Connect with us

Apps & Mobile Entwicklung

Unautorisierter Zugriff: Discord-Gruppe verschaffte sich Zugang zu Claude Mythos


Eine Gruppe unautorisierter Nutzer hatte Zugang zu Anthropics Spitzenmodell Claude Mythos, berichtet Bloomberg. Vor allem für Anthropic ist der Vorfall heikel. Weil das Modell zu leistungsfähig sei beim Entdecken und Ausnutzen von Sicherheitslücken, wollte man es eigentlich nicht für die Allgemeinheit freigeben.

Verantwortlich für den Zugriff war dem Bloomberg-Bericht zufolge unter anderem eine Person, die bei einem Dienstleister von Anthropic tätig war. Er war in einem privaten Discord-Kanal aktiv, in dem sich Nutzer organisieren, die sich Zugang zu bis dato nicht veröffentlichten Modellen verschaffen wollen.

Laut einer Person, die mit den Vorgängen vertraut ist, wertete die Gruppe Informationen aus, die im Rahmen des Mecor-Datenlecks durchgesickert sind. Bei Anthropic konnte man so etwa erfahren, wie Modelle im Ökosystem abgelegt werden. Durch Erraten war es dann möglich, den Online-Standort von Claude Mythos Preview zu identifizieren. Nutzen ließ sich das Modell dann mit den Zugangsdaten, die die Person durch die Tätigkeit bei dem Anthropic-Dienstleister hatte.

Angreifer hatten scheinbar keine böswilligen Absichten

Mitglieder der Gruppe erklärten laut dem Bloomberg-Bericht, mit dem Zugang keinen Schaden anrichten zu wollen. Man habe vor allem spielerisches Interesse gehabt und das Modell etwa getestet, indem man simple Webseiten gebaut hat. Für die IT-Sicherheit relevante Abfragen wurden nicht gestartet, allein schon um von Anthropic nicht entdeckt zu werden.

Anthropic selbst erklärt in einer Stellungnahme, dass man den Bericht untersucht. Derzeit gebe es aber keine Hinweise, dass der Zugang zu Claude Mythos über diese Gruppe hinaus stattfand und weitere Systeme von Anthropic betroffen sind.

Die Gruppe selbst erklärte, noch Zugang zu weiteren Modellen zu haben, die Anthropic bislang nicht veröffentlicht hat.

Durch Mecor-Datenleck können noch weitere Sicherheitsvorfälle drohen

Entscheidend für den Zugang durch die Discord-Gruppe war also das Datenleck bei dem KI-Dienstleister Mercor. Das Unternehmen erstellt Trainingsdaten, die die Top-KI-Firmen wie OpenAI, Anthropic und Meta nutzen.

Zu dem Sicherheitsvorfall kam es laut einem Bericht von Wired, indem Angreifer die API des KI-Tools LiteLLM kompromittiert haben. LiteLLM standardisiert im Prinzip den Zugang zu mehr als 100 Modellen von diversen Anbietern. Man kann diese damit also ansprechen, ohne den Code umbauen zu müssen. Weil neben Mercor noch weitere LiteLLM-Firmen betroffen sind, könnte dieses Sicherheitsleck noch größere Kreise ziehen.

Zu den Daten, die die Angreifer bei Mercor erbeutet haben, zählen laut Wired eine über 200 GB Datenbank, fast 1 TB Quellcode sowie 3 TB an Videos und anderen Informationen.

Zweiter Sicherheitsvorfall bei Anthropic in kurzer Zeit

Es ist der zweite Sicherheitsvorfall bei Anthropic in kurzer Zeit. Ende März kam es direkt bei Anthropic zu einem Datenleck, durch das der Quellcode des KI-Agenten Claude Code publik wurde. Nun also der unautorisierte Zugriff auf die Preview-Version von Claude Mythos.

Brisant ist das für Anthropic, weil eigentlich nur eine ausgewählte Gruppe an Organisationen auf das Modell zugreifen soll. Zu den Partnern zählen Betreiber von IT-Infrastruktur wie Amazon, Google und Microsoft, hinzu kommen noch Open-Source-Anbieter wie die Linux Foundation. Diesen sollen frühzeitig die Gelegenheit haben, ihre Systeme abzusichern, bis Modelle wie Claude Mythos publik werden. Interessant ist aber: Die in den USA für IT-Sicherheit zuständige Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) hat bislang noch keinen Zugang zum Modell.

Erst am Dienstag meldete die Mozilla Foundation, dass es möglich war, mit Claude Mythos 271 Schwachstellen im Firefox-Browser zu beheben. Die Entwickler bei Mozilla erklärten aber auch, dass Anthropics Modell keine Wunderdinge leistet. Wie viel Hype und Marketing hinter Anthropics Entscheidung stecken, das Modell zurückzuhalten, ist ohnehin strittig.

Eine ausführliche Bewertung von Claude Mythos erscheint auf ComputerBase am Samstag. IT-Sicherheitsexperten Manuel „HonkHase“ Atug erklärt in einem Interview, welche Auswirkungen die modernen KI-Modelle auf die IT-Sicherheitslandschaft haben.



Source link

Apps & Mobile Entwicklung

DLC für Doom: The Dark Ages: Mit Revelations friert die Hölle zu


DLC für Doom: The Dark Ages: Mit Revelations friert die Hölle zu

Bild: Microsoft

Der Doom Slayer vereitelt dämonische Pläne bis die Hölle zufriert. In Revelations für Doom: The Dark Ages (Test) passiert genau das. Mit dem vereiteln von schurkischen Absichten hört der meist stille Serienprotagonist trotzdem nicht auf. Er bekommt dafür sogar eine neue Waffe an die Hand.

Angekündigt war ein DLC für The Dark Ages schon lange, spekuliert wurde, dass er umfangreich ausfällt. Dazu verliert Microsoft kein Wort, erläutert nun aber worum es im Spiel geht. Der Doom Slayer landet nun im Fegefeuer und soll sich dort „verstörenden Wahrheiten“ stellen und „mithilfe eines Verbündeten neue Stärke schöpfen“ um aus dem „Gefängnis seines Geistes“ zu entkommen. Der DLC schlägt damit ein neues Story-Kapitel der Serie auf, von dem immer noch unklar ist, welchen Mehrwert es in diesem Umfang ausgebreitet schafft.

Diese Inhalte warten

Spannender ist, was der DLC an eigentlichem Inhalt zu bieten hat. Auf der Liste hat Entwickler id Software anspruchsvollere Rätsel, neue Dämonen und Mysterien. Darüber hinaus wird das Repertoire im Kampf erweitert. Der neue Kettenspeer soll „Kraft und Beweglichkeit“ kombinieren. Das deutet eine Rückkehr schnellerer Gameplay-Optionen an; in Dark Ages wurde das Tempo der vorherigen Teile etwas zurückgefahren, er gilt deshalb als tendenziell schwächster Teil seit dem Doom-Reboot. Ein gutes Spiel ist er trotzdem. Wie sich der Speer auswirkt, ist noch unklar, trotz Veröffentlichung in vier Wochen ist vom Gameplay nichts zu sehen, der Trailer konzentriert sich auf den offenbar wichtigsten Part von Doom: Die Story.

Revelations ist Teil der Premium-Ausgabe von The Dark Ages. Vorbestellungen sind nur über das rund 35 Euro teure Upgrade auf die Premium Edition möglich, einzeln wird es den DLC erst zur Veröffentlichung am 7. Juli geben. Er kostet einzeln rund 20 Euro.

Ein Update für alle

Am gleichen Tag wird das „Ripatorium“ des Spiels per Patch ausgebaut. Der Arena-Modus soll sich dann stärker an individuelle Bedürfnisse anpassen lassen. Besitzer des DLCs erhalten drei neue Karten, Dämonen und neue Waffen im Ripatorium, nachdem sie den Story-Modus abgeschlossen haben.



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

XBOX Series X25: Microsoft spendiert der Series X eine transparente Hülle


XBOX Series X25: Microsoft spendiert der Series X eine transparente Hülle

Bild: Microsoft

Zum 25. Jubiläum der Marke Xbox legt Microsoft die Xbox Series X mitsamt Gamepad als limitierte Variante mit grünlich-transparenter Verkleidung auf. Bei den Spezifikationen und der Leistung ändert sich nichts. Die Sonderedition soll im November 2026 erscheinen. Noch ist unklar, ob sie das auch in Europa tun wird.

Grün-transparent wie die erste Xbox vor 24 Jahren

Die erste Xbox-Konsole erschien in den Vereinigten Staaten am 15. November 2001. Das Datum jährt sich diesen Herbst zum 25. Mal, was Microsoft zu einer Sonderauflage der aktuellen Konsolengeneration veranlasst. Die Wahl fiel ausschließlich auf die stärkere der beiden Series-Modelle, die Xbox Series X. Konkret handelt es sich um die mit 1 TB SSD-Speicherplatz ausgestattete Variante mit optischem Laufwerk, der Microsoft eine Hülle aus transparentem Kunststoff mit grünlicher Tönung verpasst hat. Inspiriert sei das Erscheinungsbild von eben jener ersten Xbox-Konsole, die im Jahr 2002 zum ersten Geburtstag bereits in transparentem Grün gekleidet wurde – ebenfalls als Sonderedition, damals limitiert auf 200.000 Exemplare.

Heute wie damals umfasst das neue Erscheinungsbild außerdem den zugehörigen Controller. Zur Konsole selbst verrät Micrsofot, dass das Xbox-Logo nach dem Start grün aufleuchte. Außerdem soll es noch weitere Überraschungen geben, zu denen sich der Hersteller noch nicht geäußert hat. Bei der Leistung bleibe wiederum alles beim Alten: Die Xbox Series X25 entspreche bei der Hardware exakt einer herkömmlichen Xbox Series X. Weiterhin kommen also 8 Zen-2-Kerne und 54 CUs RDNA 2 zum Einsatz.

XBOX Series X25 Limited Edition (Bild: Microsoft)

Im Paket sollen die limitierte Konsole und das Gamepad im November erscheinen. Microsoft spricht von einer Verfügbarkeit in „ausgewählten Regionen“. Damit ist noch nicht bekannt, ob es die Sonderauflage auch nach Europa schaffen wird. Zur unverbindlichen Preisempfehlung und möglichen Vorbestellungen will sich der Hersteller ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt äußern. Keine Informationen gibt es ebenso zur Stärke der Auflage. Fest steht allerdings, dass es den grünlich-transpartenten Xbox Wireless Controller auch separat geben soll.



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

007 First Light: Neue Mission für die Kampagne und mehr sollen kommen


Mit 007 First Light ist IO Interactive ein Kassenschlager gelungen. Zum Summer Game Fest geben die Entwickler jetzt mit zwei Trailern einen groben Eindruck davon, was Spieler in den kommenden zwölf Monaten an weiteren Inhalten erwarten können. Um eine vollständige Roadmap handelt es sich bei der Ankündigung aber nicht.

Neue Missionen für Kampagne und TacSim

Denn entgegen einem konkreten Fahrplan, wann Spieler mit welchen neuen Inhalten rechnen können, geben die Entwickler lediglich einen Überblick über verschiedene Bereiche, in denen es zu einem unbestimmten Zeitpunkt Updates geben soll.

Bei der vielleicht größten Ankündigung, mit der aber augenscheinlich als letztes zu rechnen ist, handelt es sich um eine vollwertige neue Mission, mit der IO Interactive die Kampagne fortsetzen möchte. Der Piratenkönig Bawma, mit dem – Achtung, Spoiler – der britische Geheimdienst im Laufe der Handlung des Agenten-Abenteuers eine Allianz geschmiedet hat, fordert James Bonds Hilfe an. Es gehe um „eine äußerst heikle Angelegenheit“, wie ein Teaser-Trailer verkündet; weitere Details bleiben aber aus. Überdies bleibt unklar, ob es sich bei der neuen Mission um ein kostenloses Update, einen kostenpflichtigen DLC oder eine vollwertige Story-Erweiterung handeln wird.

Angekündigt haben die Entwickler zudem New Game+ für die gesamte Kampagne. Hier steht aber ein Fragezeichen, weil 007 First Light eigentlich kaum eine Meta-Progression über die Handlung hinweg bietet; so gibt es etwa keinen Fertigkeitenbaum. Im Laufe der Kampagne werden lediglich eine Hand voll Gadgets und später ein Schalldämpfer für James‘ Pistole freigeschaltet.

Geplante Inhalte für die nächsten 12 Monate
Geplante Inhalte für die nächsten 12 Monate (Bild: IO Interactive)

Die weiteren neuen Inhalte beziehen sich weitestgehend auf den TacSim-Modus. Hier soll es neue Herausforderungen und damit neues Gameplay geben. Die Rede ist von Missionen im Q-Lab, in der Slowakei, auf dem Piraten-Schwarzmarkt in Mauretanien und im Luxus-Resort Pearl in Vietnam. Zudem wird es mit der G2-Brille ein neues Gadget geben und auch neue Fahrzeug-Herausforderungen werden genannt. Gemeinhin planen die Entwickler, den TacSim-Modus fortlaufend mit neuen Gadget-Upgrades, Waffen und kosmetischen Inhalten zu versorgen. Zudem ist ein Fotomodus geplant.

Pathtracing und der Switch-2-Port machen den Anfang

Darüber hinaus verweist IO Interactive erneut auf die bevorstehende Veröffentlichung für die Switch 2. Ursprünglich sollte das Bond-Abenteuer auf der Nintendo-Konsole zeitgleich zu PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erscheinen, wurde dann aber auf den Sommer 2026 verschoben. Ein konkretes Datum steht noch aus.

Gleiches gilt für das Pathtracing-Update für den PC, an dem die Entwickler zusammen mit Nvidia arbeiten. Wenn sich aus dem Schaubild zu den neuen Inhalten eine Reihenfolge ableiten lässt, stehen Pathtracing und der Switch-2-Port als erstes an.

Kein Wort zu FSR 4

Was PC-Spieler mit Radeon-Grafikkarte bei all den Ankündigungen wiederum schmerzlich vermissen dürften, ist FSR 4. Aktuell steht in 007 First Light Nvidias volles DLSS-4.5-Paket gegen AMDs veraltetes und deutlich schlechteres FSR-3.1-Upsampling mit in diesem Fall obendrein minderwertiger Kantenglättung. Aufgrund einer sonderbaren Implementierung ist auch per Treiber kein Upgrade auf FSR 4.1 möglich, womit das Bond-Abenteuer auf Radeon-Grafikkarten technisch zur Zumutung wird. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, aber IO Interactive sitzt das Thema bislang aus.



Source link

Weiterlesen

Beliebt