Apps & Mobile Entwicklung
Viren und Malware: Wie schützt ihr euch, wart ihr betroffen und wie kam es dazu?
Wie haltet ihr euer System frei von Malware? Nutzt ihr Software abseits des Windows Defenders? Und wart ihr schon mal betroffen? In der heutigen Sonntagsfrage geht es um Viren, wie sie eventuell den Weg auf euren PC gefunden haben und wie ihr sicherstellt, dass das nicht (noch einmal) passiert.
Drittanbieter-Antiviren-Programme haben unter „Auskennern“ seit jeher keinen guten Ruf und mit dem Windows Defender bringt die größte Betriebssystem-Plattform auch eine eigene Sicherheitslösung mit sich. Den Windows Defender gibt es seit 2006, damals hielt er als öffentliche Beta Einzug in Windows XP. Heute ist es die am weitesten verbreitete Sicherheitssoftware weltweit. Vor zwei Jahren nutzen fast 75 Prozent der an der damaligen Sonntagsfrage teilnehmenden Community-Mitglieder den Windows Defender. Wie sieht es Mitte 2026 aus? Verlasst ihr euch ausschließlich auf die Lösung von Microsoft, oder wie haltet ihr euer System sauber?
Und falls es tatsächlich nicht nur der Defender ist: Gerne könnt ihr in den Kommentaren berichten, wieso ihr euch für ein anderes Virenschutzprogramm entschieden habt.
Expertise und Erfahrung – zählt das als Schutz?
Zweifelsohne kann jeder PC-Nutzer durch sein eigenes Verhalten dazu beitragen, dass das System von Viren oder Malware ferngehalten wird. Aber glaubt ihr, dass ihr damit absolut sicher seid?
Welche Schutzvorkehrungen trefft ihr noch?
Mit Secure Boot, dem Trusted Platform Module oder darauf aufsetzenden Windows-Security-Features soll es Schadsoftware heutzutage erschwert werden, ein System zu befallen oder Profit aus dem Befall zu ziehen.
Wie bei den in den letzten Jahren gehäuft auftretenden CPU-Sicherheitslücken (Meltdown, Spectre etc.) gelten diese Tools unter Privatanwendern allerdings oftmals als nicht für dieses Einsatzgebiet gedacht, zumal sie wie die Speicher-Integrität in Windows Leistung kosten können. Nutzt ihr diese Features oder habt ihr sie aktiviert und dafür im Zweifel sogar Anpassungen an Windows respektive der Installation vorgenommen, um das System so nutzen zu können?
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Secure Boot
Historie: 75,1 %
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Trusted Platform Module (TPM)
Historie: 81,4 %
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Windows Kernisolierung (Core Isolation)
Historie: 43,1 %
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Windows Speicher-Integrität (Memory Integrity, HVCI)
Historie: 36,6 %
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BitLocker / Geräteverschlüsselung
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Einen anderen (siehe Kommentare)
Historie: 5,0 %
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Ich weiß es nicht
Neu ist diesmal unter anderem die Frage, wie ihr unter Windows – falls ein entsprechender Rechner vorhanden ist – mit den Administratorrechten umgeht. Seid ihr permanent als Admin angemeldet, nutzt ihr verschiedene Konten oder packt ihr die Adminrechte nur im Fall der Fälle aus?
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Ich nutze dauerhaft und (eigentlich) ausschließlich dauerhaft das Administratorkonto.
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Ich habe getrennte Admin- und Benutzerkonten und nutze beide regelmäßig.
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Ich arbeite mit einem Benutzerkonto und nutze Administratorrechte nur bei Bedarf.
Wart ihr schon einmal betroffen?
Und anschließend die Frage: Wie erfolgreich seid ihr bisher mit eurem persönlichen Schutzkonzept gefahren? Hat es euch trotzdem schon einmal oder gar wiederholt erwischt?
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Ja, wiederholt
Historie: 13,8 %
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Ja, einmal
Historie: 33,1 %
-
Nein
Historie: 53,1 %
Vielleicht gab es bei euch einmal einen Malware-Vorfall, der liegt aber schon viele Jahr(zehnt)e zurück. Wie sah es hingegen in der jüngeren Vergangenheit aus; hattet in den vergangenen drei Jahren mit Viren zu kämpfen?
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Ja, leider nicht nur einmal.
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Ja, einmal.
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Das kann sein, ich bin mir da bei einer Sache nicht ganz sicher …
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Nein – nicht, dass ich wüsste.
Im Allgemeinen sei abschließend gefragt: Falls ihr schon einmal von Viren respektive Malware befallen wart und euch noch daran erinnern könnt – wisst ihr noch, wie es dazu kam? Gerne könnt ihr den Kommentaren im Detail darauf eingehen, was euch zum Verhängnis wurde und wie ihr damit umgegangen seid.
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E-Mail oder Messenger (Phishing / Anhang)
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Unerwünschter „Beifang“ beim Software-Download
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Browser / Webseite
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Gecrackte Software
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USB-Stick oder anderer externer Datenträger
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Netzwerkfreigabe
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Das wüsste ich auch gern, ich habe das leider nie klären können.
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Ich war noch nie betroffen oder kann mich nicht mehr erinnern.
Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht
Die Redaktion freut sich wie immer über fundierte und ausführliche Begründungen zu euren Entscheidungen in den Kommentaren zur aktuellen Sonntagsfrage. Wenn ihr persönlich ganz andere Ansichten vertretet, die von den bei den Umfragen im Artikel gegebenen Antwortmöglichkeiten nicht abgedeckt werden, könnt ihr davon ebenfalls im Forum berichten. Auch Ideen und Anregungen zu inhaltlichen Ergänzungen der laufenden oder zukünftigen Umfragen sind gerne gesehen.
Leser, die sich noch nicht an den vergangenen Sonntagsfragen beteiligt haben, können dies gerne nachholen, denn die Umfragen laufen stets über eine Dauer von 30 Tagen. Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich ein kostenloser ComputerBase-Account. Insbesondere zu den letzten Sonntagsfragen sind im Forum häufig nach wie vor spannende Diskussionen im Gange.
Die letzten zehn Sonntagsfragen in der Übersicht
Motivation und Datennutzung
Die im Rahmen der Sonntagsfragen erhobenen Daten dienen einzig und allein dazu, die Stimmung innerhalb der Community und die Hardware- sowie Software-Präferenzen der Leser und deren Entwicklung besser sichtbar zu machen. Einen finanziellen oder werblichen Hintergrund gibt es dabei nicht und auch eine Auswertung zu Zwecken der Marktforschung oder eine Übermittlung der Daten an Dritte finden nicht statt.
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Speicherpreise im Check: Die Krise spitzt sich weiter zu

Wieder ist ein Monat vergangen und ComputerBase wagt erneut den Blick auf das Preisniveau von RAM-Modulen, Festplatten und SSDs. Wie haben sich die Preise gegenüber der Zeit vor Beginn der Speicherkrise verändert? Die aktuellen Stichproben ergeben: Bei allen Speichertypen zogen die ohnehin schon hohen Preise nochmals an.
Preissteigerung bei RAM, HDD und SSD im Überblick
Das nachfolgende Diagramm veranschaulicht den aktuellen Trend und zeigt das Preisniveau von RAM, HDD und SSD in Form der prozentualen Steigerung gegenüber dem Ausgangspunkt von Mitte September 2025. Hatten sich die RAM-Preise in den letzten vier Monaten auf hohem Niveau stabilisiert, geht es jetzt wieder deutlich hinauf. Bei HDDs und SSDs setzt sich die Verteuerung gemächlicher, aber kontinuierlich fort.
Preisniveau RAM, HDD und SSD (September 2025: 0 Prozent)
Laut aktuellen Meldungen erwarten manche Analysten im Jahr 2027 einen Höhepunkt der Speicherpreise und einen regelrechten Absturz im Jahr 2028. Das kann aber nur gelingen, wenn auch die Nachfrage entsprechend sinkt, denn der Ausbau für neue Produktionskapazitäten wird zumindest beim DRAM bis 2030 die Nachfrage nicht stillen können, sagen andere. Ein frühes Ende der hohen Preise ist so oder so nicht in Sicht.
- Speicherpreise: Nach dem Höhepunkt 2027 folgt 2028 der Absturz?
- DRAM-Ausbaupläne im Detail: Viel zusätzliche Kapazität bis 2030 ist dennoch nicht genug
Aktuelle RAM-Preise
Nach mehrmonatiger Stagnation geht es bei den Preisen für Arbeitsspeicher nun wieder deutlich nach oben, sodass die Speicherkits aus der Stichprobe im Durchschnitt 311 Prozent teurer als im vergangen September geworden sind. Das entspricht in etwa dem Niveau aus dem Februar, während die Preise im Januar sogar 344 Prozent höher waren. Während die DDR5-Module durchweg teurer wurden oder gleichteuer blieben, sank der Preis des DDR4-Kits etwas ab.
Aktuelle HDD-Preise
Bei einer Erhöhung um fast 125 Prozent sind jetzt die Preise für Festplatten angekommen und setzen so ihren nahezu linearen Anstieg fort. Das teuerste Produkt der Stichprobe ist die Seagate Exos M mit 30 TB, die nun bei hohen 1.189 Euro liegt, während sie im September noch unter 600 Euro kostete.
Aktuelle SSD-Preise
Am flachsten fällt der Preisanstieg bei den SSDs aus, die sich nun um knapp 118 Prozent verteuert haben. Hier gibt es durchaus Modelle die sich im letzten Monat kaum verteuert haben oder sogar etwas günstiger geworden sind.
Hinweise zur Methodik
Jeweils ein Dutzend der Mitte Oktober 2025 populärsten (nach Aufrufen) Speicherprodukte im Preisvergleich sind die Basis für die Studie zur Preisentwicklung von RAM, HDD und SSD im Online-Handel. Der Überblick zeigt die Teuerung jedes Produkts in Prozent und liefert abschließend einen Durchschnittswert.
Neuerdings ist die Liste der Händler im Preisvergleich bei manchem Produkt voll von kleineren, unbekannten eBay-Händlern. Hier drängt sich die Vermutung auf, dass sich diese erst im Zuge der Speicherkrise eingedeckt haben, um aus den weiter steigenden Preisen Profit zu schlagen – „Scalper“ werden solche Akteure umgangssprachlich genannt.
Die eBay-Verkäufer bieten die Kits teils erheblich günstiger als renommierte Online-Shops an. Da aber ein gewisses Risiko besteht, nicht die gewünschte Ware zu erhalten und solche Angebote den allgemeinen Preistrend verfälschen, werden eBay-Angebote nicht bei der Analyse berücksichtigt. Das gilt auch für Marketplace-Angebote bei Amazon.
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Musik-Streaming: Spotify führt „verwaltete Konten” für Free-Accounts ein

Spotify weitet die 2024 eingeführten verwalteten Konten auf Nutzer des kostenlosen Tarifs aus. Damit lassen sich nun auch hierzulande für Kinder separate, von den Eltern verwaltete Konten einrichten. Bislang war diese Funktion ausschließlich zahlenden Abonnenten vorbehalten.
Mehr Kontrolle für Eltern
Mit dem seit heute verfügbaren Update will Spotify auch Eltern des kostenlosen Tarifes mehr Möglichkeiten geben, die Nutzung der Plattform durch ihre minderjährigen Kinder zu steuern. Verwaltete Konten bieten Kindern ein eigenes Spotify-Profil, das sie selbstständig nutzen können, dessen Einrichtung und Verwaltung jedoch den Eltern obliegt. Zugleich bleiben die Hörgewohnheiten beider Konten strikt voneinander getrennt. Musikvorschläge basieren somit ausschließlich auf den jeweils selbst gehörten Inhalten, ebenso bezieht sich der jährlich veröffentlichte Spotify-Wrapped-Rückblick nur auf die Aktivitäten des jeweiligen Nutzers. Darüber hinaus können Kinder eigene Favoriten speichern, Playlists erstellen und personalisierte Musikempfehlungen erhalten.
Eltern behalten dabei die vollständige Kontrolle darüber, welche Inhalte ihre Kinder wiedergeben dürfen. Künstler oder einzelne Titel lassen sich gezielt sperren, Inhalte mit entsprechender Kennzeichnung – etwa der aus den USA und Großbritannien bekannten „Explicit“-Kennzeichnung – sind standardmäßig deaktiviert. Gleiches gilt für die Wiedergabe von Videos, die zunächst ebenfalls gesperrt ist. Darüber hinaus stehen zahlreiche interaktive Funktionen nicht zur Verfügung, darunter auch altersbeschränkte Angebote wie die Nachrichtenfunktion.
Altersgerechtes Musikhören
Mit den neuen Möglichkeiten positioniert Spotify die verwalteten Konten als flexiblere und altersgerechtere Alternative zur eigenständigen Spotify-Kids-App. Diese bietet einen deutlich eingeschränkteren Funktionsumfang und richtet sich vorrangig an jüngere Kinder. Künftig sollen insbesondere Jugendliche Zugriff auf das reguläre Spotify-Angebot erhalten, allerdings kombiniert mit umfassenden Schutz- und Kontrollfunktionen für Eltern. Die Einrichtung erfolgt über die Kontoverwaltung innerhalb der Spotify-App, sämtliche Einschränkungen lassen sich anschließend jederzeit anpassen.
Unternehmen passen sich langsam an neue Vorgaben an
Die neue Funktion ist ab sofort in Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und den USA verfügbar, weitere Länder sollen laut Spotify folgen. Die Ausweitung des Angebots fügt sich in einen branchenweiten Trend ein, bei dem große Technologieunternehmen ihre Dienste an verschärfte regulatorische Vorgaben zum Jugendschutz anpassen und Eltern mehr Einfluss auf die Nutzung ihrer Kinder ermöglichen.
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Umsatz- und Gewinnsprung: ASMLs High-NA-EUV-System bei Intel Panther Lake im Serieneinsatz

ASML hat nicht nur ein gutes Quartal vermeldet, sondern zusammen mit Intel auch die Serienreife von High-NA-EUV-Belichtern erklärt. Dies wurde an mehreren Layern bei aktuellen Intel-18A-Produkten getestet und bereits dort als praktikabel bezeichnet. Für die echte Großserie reichen die Belichter aber noch nicht aus.
High-NA-EUV bei Panther Lake im Einsatz
Intel lässt es sich nicht nehmen, im Rahmen der Quartalszahlen von ASML sogar ein eigenes Statement abzugeben. Demnach werden ausgewählte Intel-18A-Chips der Panther-Lake-Serie in einigen Lagen nun bereits mit High-NA-EUV belichtet, genauer gesagt nutzt Intel sie „to produce a subset of its Intel Core Ultra Series 3 processors“. Die Ausbeute (Yield) liegt auf einem vergleichbaren Niveau wie bei Low-EUV-Belichtern.
Dass es bereits bei Intel 18A umgesetzt werden kann, hilft dem Konzern, weitere wertvolle Erfahrung für die Zukunft zu sammeln. Den großflächigen Einsatz verhindert jedoch, dass es noch gar nicht genug Systeme davon gibt – Intel hat je ein EXE:5000 und ein (vielleicht nun zwei?) EXE:5200. Und diese stehen ausschließlich in der Forschungs- und Entwicklungsfabrik in Oregon, während die eigentliche Volume-Fab für Intel 18A in Arizona heranwächst. Nur für Oregon ist High-NA-EUV deshalb bisher qualifiziert, heißt es in der separaten Pressemitteilung. Die Kleinserie markiert trotzdem den Einstieg in das Zeitalter als erstes Volumenprodukt, großflächig wird es erst mit Intel 14A und folgenden Prozessen starten, bis dahin dürfte Intel auch einige zusätzliche Belichter erhalten haben.
Bei Low-NA-EUV, also bisherigen Belichtern der EUV-Generation, schraubt ASML das Jahresziel auf 65 Einheiten hoch. Das wären unterm Strich 45 Prozent mehr Einheiten als im letzten Jahr. Auch von den DUV-Belichtern sollen mit bis zu 130 Systemen deutlich mehr Geräte ausgeliefert werden, vor allem die Nachfrage aus der Speicherbranche zieht die Aufträge nach oben. ASML erklärt heute, dass aus dem Speicherbereich der Umsatz in diesem Jahr um 75 Prozent wachsen wird. Das wiederum gleicht die auf nur noch 13 Prozent zurückfallenden Verkäufe nach China mehr als aus.
Absatz von Belichtern wird um 30+30 Prozent erhöht
Die Prognosen für das Jahr 2027 und 2028 sind ebenfalls rosig. Bereits heute sind fast alle Bestellungen für die gesamte EUV-Kapazität im Jahr 2027 eingegangen, diese soll zudem noch einmal um 30 Prozent gegenüber 2026 erhöht werden. Am Ende sind für 2027 also mindestens 85 EUV-Systeme geplant. Und 2028 will ASML noch einmal drauflegen, die Kapazität noch einmal um 30 Prozent erhöhen – 110 EUV-Systeme könnten Ende 2028 pro Jahr also ausgeliefert werden. Das gilt in beiden Jahren im Übrigen auch für DUV, denn ohne DUV-Systeme bei den weiteren Fertigungsschritten nützen auch viele EUV-Systeme nichts.
Mehr Umsatz und Gewinn – auch in Zukunft
Unterm Strich hat ASML bereits im zweiten Quartal mehr Umsatz und Gewinn verbucht. Binnen eines Jahres stieg der Umsatz von 7,7 auf 9,3 Milliarden Euro an, der Gewinn wuchs von 2,3 auf 2,9 Milliarden Euro – alles oberhalb der Erwartungen an der Börse. Der Ausblick ist noch besser: Für das dritte Quartal erwartet ASML Umsätze von bis zu 12 Milliarden Euro.
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