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UX/UI & Webdesign

Wie man eins wird als Stadt: Mit bliggit samt eigenem Markencharakter › PAGE online


Bliggit ist eine Service-App, die zeigt, wie vielfältig und engagiert das Angebot der Stadt im Bergischen Land ist, wie man sich trifft, den Alltag plant, wo man Push-Up-Nachrichten zu Pollen oder Spritpreisen bekommt – und das alles ist mit einem quirligen Markencharakter versehen, der alle anspricht.

Wie man eins wird als Stadt: Mit bliggit samt eigenem Markencharakter › PAGE online

Auf so einen Namen muss man als Start-up erstmal kommen. bliggit! Abgeleitet ist es von »auf einen Bligg« und bliggit könnte man dann vielleicht als »Blicke es« interpretieren.

Und in Wuppertal im Bergischen Land, das sich mit der App gut und informativ aufgestellt hat, wird sie sowieso den meisten dort ein Begriff sein mit ihren mehr als 55.000 aktiven Nutzer:innen und 650 lokalen Partnern.

Bliggit ist ein Start-up der Wuppertaler Stadtwerke und der Sparkasse Wuppertal, das, orientiert an digitalen Vorreitern wie Estland, eine App entwickelt ha, die ein breites Spektrum an Bedürfnissen abdeckt.

Diese reichen von Veranstaltungen zu Vereinen, von Community Events zu Push-up-Nachrichten zur Intensität bestimmter Pollen, die man vorher ausgewählt hat, Terminen der Müllabfuhr und anderer städtischer Services, und auch der Einzelhandel, Restaurants und Cafés kommen nicht zu kurz.

Rund und bunt

Bliggit zeigt, was Wuppertal mit seinen etwas mehr als 350.000 Einwohner:innen zu bieten hat, die Stadt der Schwebebahn, des Avantgarde-Tanztheaters von Pina Bausch, dem Skulpturenpark Waldfrieden und eben vielem, vielem mehr.

Sie unterstützt, auf die Stadt, in der man lebt, stolz zu sein, sich um sie zu kümmern, engagiert zu sein.

Das Angebot, was eine breite Zielgruppe ansprechen soll, funktioniert auf Augenhöhe. Mit einer Schrift, die durch ihre kugelrunden Buchstabeninnenräume, durch seine Punzen, freundlich und ansprechend ist und dazu ist es mit einem Logo versehen, das wie ein Auge und eine Sprechblase zugleich wirkt.

Markencharakter für alle!

Zentral ist, dass jetzt auch ein eigener Markencharakter hinzugekommen ist. Entwickelt wurde er von Bartosz Dronkas BART – Designbüro für Bewegtbild und Illustration, das ebenfalls in Wuppertal zu Hause ist.

Bliggi, wie der Charakter heißt, wurde direkt vom Logo abgeleitet. Auf einen Körper hat Bartosz Dronka verzichtet, setzt stattdessen auf fröhliche Farben lediglich auf frei schwebende Hände und Füße.

Diese lassen in der Gestaltung größtmögliche Freiheit und versehen den Charakter zudem weder mit einem Geschlecht noch anderen Zuschreibungen, sondern mit größtmöglicher Offenheit.

Im Zentrum steht seine maximale Flexibilität, dass er über alle Kommunikationskanäle hinweg funktioniert, in allen Größen und Umgebungen: analog und digital, als Key-Visual auf Plakaten, in den sozialen Kanälen, auf Merchandise, Video-Content, auf Messen – und als Live-Maskottchen.

Bisher sieht man bliggi beim Tanken, im Supermarkt und in öffentlichen Verkehrsmitteln, bliggi vergnügt sich im Kino und wird von Icons begleitet, die von Schulranzen zu Würstchen, Pommes, Pilzen und 3D-Brillen reichen – und dazu wird der Markencharakter in beständiger Weiterentwicklung sein. Und das alles komplett KI-frei wie es von BART heißt.



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Behind the Set › PAGE online


Brücken bauen im Bewegtbild: »Behind the Set« bringt Studierende und Fachleute zusammen, stärkt den praxisnahen Wissenstransfer und begegnet den strukturellen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Ein neues Format, das für die Community leben soll und von ihr getragen wird.

Behind the Set › PAGE online
Grafik © CreatiF Center

»Behind the Set« möchte Wissen kommunizieren und kollaborative Arbeitsweisen in der hiesigen Filmproduktion fördern. Die Kooperation läuft zwischen dem bundesweiten Berufsverband Assistant Directors Union (ADU) und dem CreatiF Center der HFF München.

Das CreatiF Center ist seit der Gründung 2023 als zentraler Hub für den Transfer zwischen Kunst, Wissenschaft und Medientechnologie bekannt und arbeitet eng mit Partner:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, was neue Wege in die Märkte öffnen kann. Ein Punkt, der in den verschiedenen Designdisziplinen ebenfalls immer wieder diskutiert wird.

Ständiger Wandel am Set

Ein solcher Austausch über Grenzen hinweg ist dringend nötig, denn Deutschland gerät als Produktionsstandort immer stärker unter Druck. Auch im Bewegtbild wird für viele Stakeholder die Luft dünner beziehungsweise für manche vielfältiger – ähnlich wie in Agenturen und Unternehmen. Genau wie beim Design ist auch die fragmentierte Branchenstruktur der Filmbranche ein ewig leidiges Thema. Und wo viel Bewegung herrscht, braucht es mindestens genauso viel Austausch.

Dabei geht es längst nicht mehr nur um klassische Abläufe, sondern um einen fundamentalen technologischen Wandel am Set. Der Einzug von Virtual Production – dem Drehen vor gigantischen LED-Wänden – und KI-gestützten Tools wirft die traditionelle Arbeitsteilung komplett über den Haufen.

Wo früher visuelle Effekte erst Monate nach dem Dreh in der Postproduktion entstanden, müssen Teams heute digitale Kulissen und Workflows schon vorab perfekt koordinieren. Das erfordert ein völlig neues, abteilungsübergreifendes Verständnis von Produktionsmanagement.

Werkzeugkasten für die Bewegtbildbranche

Das neue Format richtet sich sowohl an den Nachwuchs als auch an die Profis: Es betrifft zum Beispiel Regieassistenz-Teams, angehende Filmstudierende, Tech-Interessierte oder Bildgestalter:innen. Aber genauso betroffen sind die fertig ausgebildeten Fachleute, weil viele hinter den rasanten technologischen Entwicklungen alleine nicht hinterherkommen können. Es braucht mehr Vermittlungsangebote und Infopools.

In der Planung ist daher eine Formatmischung aus virtuellen Austauschformaten, Veranstaltungen, Fachbeiträgen und Einblicken aus der Praxis. Lena Fischer, Projektleitung des Integrativen Produktionsmanagements im CreatiF Center, nennt dies einen Werkzeugkasten und kommentiert:

»Wir wollen ein Format bauen, das für die Community ist und auch von der Community mitgetragen wird.«

Weil das Format als Transferprojekt gefördert ist, wird es kostenlos angeboten. Das Kick-off-Event findet am 8. Juni statt.

Mehr Informationen gibt es auf der Website.

 

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Witzig & musikalisch: Schottland feiert WM-Teilnahme auf eigene Art! › PAGE online


Nach 28 Jahren ist Schottland wieder bei einer Fußball-WM dabei. Und die traditionsreiche Limo Irn-Bru feiert das mit einem Musik-Spot mit vielen Stars – und einem erfrischenden Blick darauf, was die Fußball-Fans in den USA erwartet: von irren Ticketpreisen und riesigen Hot Dogs bis zur Security.

Witzig & musikalisch: Schottland feiert WM-Teilnahme auf eigene Art! › PAGE online

Irn-Bru, die leuchtende orange schottische Limo mit einem Geschmack nach Zitrusfrüchten, ist nicht irgendein Getränk. Es wird das »andere Nationalgetränk« des Landes genannt. Neben dem berühmten Whiskey natürlich. Und ist erfolgreicher als Colca-Cola dort.

Das »Iron-Brew«, wie es ursprünglich hieß, ist also eine Instanz in Sachen schottischer Nationalität. Und so feiert die Marke die erste Teilnahme der schottischen Nationalmannschaft bei einer Fußball-Weltmeisterschaft seit 1998 mit durchschlagendem Erfolg.

Dafür hat es den ikonischen Brand-Jingle »Made in Scotland from Girders« in einen musikalischen Werbespot verwandelt, bei dem ein schottisches Who-is-Who auftritt: Von Franz Ferdinands Frontmann Alex Kapranos über Fußballheld John McGinn und einem wunderbaren Chor bis hin zu Susan Boyle, die hoch oben auf der ikonischen Forth Rail Bridge schmettert. Schade allerdings um die schlechten Fake-Bilder in diesem Part.

So lustig wie musikalisch

Umso schöner ist der neckische Humor, den die Agentur Lucky Generals gemeinsam mit dem Regie-Duo Grandmas aus Manchester auf den Weg brachte.

Und der so manche absurde Realität herauskitzelt – von den Ticketpreisen bis zu den häufig so überdimensionalen Portionen in US-Restaurants, Naturkatastrophen und der Security bei der Ankunft.

Auch wenn die Andeutung eher subtil bleibt und sich auf eine geschmuggelte Dose Irn-Bru bezieht, ist die Anspielung auf die Einreisepolitik der Regierung naheliegend.

Wie der Slogan wurde auch die Plattform »Made in Scotland From Girders« wiederbelebt und feiert die Resilienz schottischer Fans.

Zusätzlich zu dem Musikspot, der im Mittelpunkt der Kampagne steht und jetzt im Fernsehen, auf Social Media und in digitalen Kanälen läuft, gibt es eine Plakatkampagne, Spotify- und Vinyl-Veröffentlichungen und Behind-the-Scenes-Inhalte.

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Plakat der Kieler Woche 2026 – Design Tagebuch


In gut zwei Wochen beginnt die größte Segelregatta der Welt, die Kieler Woche (20. bis 28. Juni 2026). Das Plakat zur diesjährigen Kieler Woche sei „freundlich, locker und mit einer besonderen Leichtigkeit“, so der Veranstalter.

Im Rahmen des traditionellen Designwettbewerbs zur diesjährigen Kieler Woche hatte sich im vergangenen Jahr der Grafikdesigner Erik Brandt aus Minneapolis mit seinem Entwurf gegen 14 weitere Vorschläge durchgesetzt. Die Jury ist der Auffassung: „Das Design vereint die beiden zentralen Facetten der Kieler Woche – Sport und Freizeit – in einem modernen, vielseitigen Auftritt.“

Kieler Woche Plakat 2026, Quelle: Landeshauptstadt Kiel

Auszug des Jury-Statements

„Die dynamische Komposition und die sommerliche Farbgebung vermitteln Offenheit und Lebensfreude. Im Zentrum steht die Wendetonne, die als starkes Symbol den Segelsport mit der offenen, festlichen Atmosphäre des Volksfests verbindet. […] Die rhythmische Spiegelung des Textes schafft eine visuelle Kontinuität, die spielerisch über das Format hinausgeht. Durch die Wiederholung entsteht ein starkes Symbol für die lange Tradition der Kieler Woche, ihre beständige Wiederkehr – und die Gewissheit, dass sie auch in Zukunft immer wieder neu erlebbar sein wird“, heißt es in der Beurteilung der Jury.

Das Plakat der Kieler Woche wird seit 1959 in einem jährlich stattfindenden Designwettbewerb ermittelt, zudem Designer aus dem In- und Ausland eingeladen werden. Das Siegermotiv kommt während der Segel- und Festwoche auf Plakaten und Flaggen zum Einsatz und schmückt darüber hinaus zahlreiche Medien und Anwendungen wie Kaffeebecher, Schlüsselbänder und andere Werbeartikel.

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