Apps & Mobile Entwicklung
Wochenrück- und Ausblick: Benchmarks mit Linux und den neuen MacBooks

Vor einem halben Jahr hatte sich ComputerBase zum ersten Mal die Gaming-Performance des alternativen Betriebssystems Linux im Vergleich zu Windows 11 angesehen. Nun war es erneut an der Zeit. Sowohl Radeon RX 9070 XT als auch GeForce RTX 5070 Ti mussten sich Tests unterziehen. Der Artikel ist auf viel Aufmerksamkeit gestoßen.
Linux zeigt mit Raytracing mehr Performance
Teilweise sind die Ergebnisse ähnlich geblieben, haben sich stellenweise aber auch geändert. Nicht sonderlich spannend sind zum Beispiel die Rasterizer-Ergebnisse. Mit einer Radeon-Grafikkarte kommt Linux bis auf wenige Prozentpunkte an die Ergebnisse mit Windows 11 heran. Mit der GeForce gelingt dies dagegen nicht, mit dieser ist Windows 11 21 Prozent schneller. Das war vor einem halben Jahr auch schon so.
Anders sieht es dagegen bei den Raytracing-Tests aus, wo es mit Mesa 26 größere Verbesserungen für AMD-Grafikkarten gegeben hat. Doch auch die Nvidia-Pendants legen spürbar gegenüber den letzten Tests zu. Windows 11 bleibt in dem Fall immer noch ordentliche 16 Prozent schneller in WQHD. Die Radeon RX 9070 XT rückt dagegen deutlich näher an das konkurrierende Betriebssystem heran. Anstatt 17 Prozent Rückstand mit Mesa 25 sind es jetzt nur noch zehn Prozent. Windows 11 bleibt also schneller, der Unterschied ist aber kleiner geworden.
Die Apple-M5-SoCs zeigen klar mehr GPU-Leistung
Ebenso auf viel Aufmerksamkeit sind Benchmarks des MacBook Pro M5 Max und MacBook Air M5 gestoßen. Der Sprung bei der CPU-Leistung ist dabei moderat, rund zehn Prozent mehr Performance bieten die neuen Geräte gegenüber den Vorgängern. Die GPU ist dagegen deutlich schneller geworden, rund 50 Prozent mehr FPS sind möglich. In Spiele-Benchmarks zeigt sich dann vor allem das Apple MacBook Pro 16 mit dem M5 Max gut in Form, das in Cyberpunk 2077 auf bis zu zehn Prozent an die GeForce RTX 5070 Laptop herankommt.
Project Stargate mit neuen Problemen – oder doch nicht?
Bei den Meldungen stand dagegen das Thema „AI“ ganz vorne, wenn auch mit einer Negativmeldung. So haben OpenAI und Oracle laut Bloomberg beim Projekt Stargate den Ausbau eines KI-Rechenzentrums in Texas abgesagt. Die Unternehmen konnten sich angeblich nicht über die Finanzierung und OpenAIs verändertes Anforderungsprofil einigen. Oracle hat die Bloomberg-Berichte mittlerweile in einem X-Beitrag jedoch als falsch und irreführend bezeichnet.
Podcast
Im Podcast der Woche diskutieren Jan und Fabian über die Microsoft-Ankündigung von der nächsten Xbox mit dem Codenamen „Project Helix“ sowie AMDs Ankündigung von FSR Diamond, das unter anderem Next-Gen-Upscaling sowie Multi Frame Generation bieten soll. Letzteres soll eng mit der neuen Xbox verzahnt sein. Doch da diese auf RDNA 5 setzen wird, ist die Chance hoch, dass es dieselbe Technologie auch auf dem PC verfügbar sein wird.
Nächste Woche steht dann unter anderem der Benchmark-Artikel zum Rollenspiel Crimson Desert an. Darüber hinaus startet Death Stranding 2, das ebenso von der Redaktion getestet werden wird. Zudem findet Nvidias Hausmesse GTC statt, von der ComputerBase berichten wird.
Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!
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Alienware AW3926QW: Neuer Dell-Monitor mit 5K2K wie beim LG 39GX950B erwartet

Eine TÜV-Zertifizierung weist auf zwei noch nicht vorgestellte Monitore von Dell hin. Die Kennungen lauten AW3926QW und AW3926QWb. Zu erwarten sind also 39″-Monitore im Ultrawide-Format mit 2160p. Es könnte sich um OLED-Monitore mit 5.120 × 2.160 Pixeln handeln.
Über die neuen Monitore berichtet unter anderem TFT Central und beruft sich auf Einträge der Zertifizierungsstelle von TÜV Rheinland. Zuvor gab es mehrere Hinweise auf Reddit.
Bisher liegen bloß die Produktnummern vor, die zur Gaming-Marke Alienware (AW) gehören. Die ersten Ziffern (39) weisen auf die Bilddiagonale von 39 Zoll hin, während die „26“ für das Erscheinungsjahr (2026) steht. Das „Q“ soll wiederum auf eine 2160p-Auflösung hinweisen, während das „W“ am Ende für ein Ultrawide-Seitenverhältnis steht. Die bis auf ein Zeichen identische Kennung der Modelle AW3926QW und AW3926QWb lässt dahinter den gleichen Monitor mit leicht anderer Ausstattung vermuten.
All das lässt zumindest vermuten, dass es sich um 39″-Monitore mit 5.120 × 2.160 Pixeln handelt, schreibt die auf Monitore spezialisierte Webseite TFT Central und spekuliert zugleich darüber, dass es sich um ein OLED-Panel handeln dürfte. Zumindest sei ein LCD mit diesen Eigenschaften bisher nicht bekannt.
Das gleiche Panel wie beim LG 39GX950B?
Als möglicher Kandidat wird ein neues WOLED-Panel von LG Display gehandelt: Es könnte das gleiche sein, das zuerst beim LG UltraGear Evo 39GX950B eingesetzt wird. Dabei handelt es sich um ein WOLED-Panel der 4. Generation (Primary RGB Tandem WOLED), das im Radius von 1,5 Metern (1500R) gebogen ist. Bei LG wird es nativ mit 165 Hz betrieben, es erlaubt aber einen Wechsel auf 2.560 × 1.080 Pixel bei 330 Hz. Zudem schafft es die Anforderungen des VESA-Standards DisplayHDR 500 True Black und soll punktuell 1.500 cd/m² erreichen.
Dell verwendet bisher eigentlich QD-OLED-Panels von Samsung Display. Allerdings gibt es ein solches mit diesen Eigenschaften bisher nicht, sodass LG die naheliegende Vermutung bleibt.
Zuletzt hatte Dell seinen bisher günstigsten OLED-Monitor in Form des Alienware AW2726DM vorgestellt. Das Titelbild zeigt den Alienware AW3425DWM und ist symbolisch gemeint.
Die Redaktion dankt Community-Mitglied „johnieboy“ für den Hinweis zu dieser News.
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Motorola Edge 70 Pro: Design-Smartphone hat auch technisch einiges zu bieten
Motorola stellt mit dem Edge 70 Pro ein neues Smartphone vor, das über vier 50-Megapixel-Kameras verfügt. Nachdem das Motorola Edge 60 Pro den ComputerBase-Blindtest 2025 der Smartphone-Kameras gewinnen konnte, tritt das neue Modell in große Fußstapfen. Das größere AMOLED-Display wird erneut sehr hell.
Gleichzeitig möchte Motorola mit den neuen Smartphones weniger die technischen Daten in den Vordergrund rücken, sondern das Design und die Handhabung im Alltag. Das Motorola Edge 70 Pro ist deshalb auch das erste Smartphone der „Collections by Motorola“, deren einheitlicher Designansatz sich durch neue Farben, Strukturen und Materialien über alle Produktreihen hinweg wiederfinden lassen soll. Das Smartphone-Design soll Teil eines Lifestyle-Erlebnisses werden und ist auch in Pantone-kuratierten Zweifarb-Designs erhältlich.
Motorola bietet deshalb gleich vier verschiedene Oberflächen für das neue Smartphone an:
- Ein von Seide inspiriertes Finish, das geschmeidig, sanft und edel sein soll. Es sei angenehm zu tragen und behalte dennoch langfristig sein hochwertiges Aussehen, so Motorola.
- Eine natürliche Holzoptik, die Wärme und Tiefe ausstrahlen und die üppigen Texturen, Maserungen und Muster in den Vordergrund des Designs rücken soll.
- Eine von Wolle inspirierte Oberfläche mit einer weichen Textur, die für ein edles Tragegefühl sorgen soll. Sie soll dem Aussehen Tiefe und Raffinesse verleihen und für einen klaren, modernen Look sorgen.
- Eine Acetat-Oberfläche, die aufgrund ihres Herstellungsverfahrens bei jedem Gerät einzigartig ist und Luxus und Glanz verleih soll.
Mit einem Silizium-Kohlenstoff-Akku mit 6.500 mAh Kapazität soll das Edge 70 Pro trotz dünner Abmessungen eine lange Akkulaufzeit bieten, die im Alltag für zwei Tage reichen soll. Geladen werden kann mit bis zu 90 Watt über USB-C. Kabelloses Laden wird bis 15 Watt unterstützt. Je nach Material auf der Außenseite weichen die Maße des Edge 70 Pro leicht ab. Das Gewicht beträgt 190 Gramm.
AMOLED-Display mit 6,8 Zoll und bis zu 5.200 cd/m²
Das Motorola Edge 70 Pro verfügt über ein 6,8 Zoll großes AMOLED-Display mit einer
variablen Bildwiederholfrequenz von bis zu 144 Hz und „Super-HD-Auflösung“ von 1,5K – genaue Werte hierzu liegen nicht vor. Es ist somit minimal größer als das 6,7-Zoll-Display des Vorgängers.
Mit einer Spitzenhelligkeit von bis zu 5.200 cd/m² wird es auch bis zu 700 cd/m² heller als der maximal 4.500 cd/m² helle Vorgänger. Die Pantone-validierte Displaykalibrierung soll für eine präzise, naturgetreue Farbwiedergabe sorgen.
Als Schutz kommt Gorilla Glass 7i zum Einsatz. Das Smartphone selbst ist nach IP68, IP69 und MIL-STD-810H gegen äußere Einflüsse geschützt und somit nicht nur wasser- und staubdicht, sondern auch gegen Hitze und andere Umwelteinflüsse geschützt.
SoC von MediaTek
Kam im Edge 60 Pro der MediaTek Dimensity 8350 zum Einsatz, so wird im Edge 70 Pro nun der MediaTek Dimensity 8500 Extreme genutzt, der weiterhin in 4 nm gefertigt wird und 5G unterstützt. Er soll eine um 30 Prozent höhere Energieeffizienz sowie eine um bis zu 25 Prozent höhere Spitzenleistung bringen. Um dies zu erreichen, kommt im Motorola Edge 70 Pro eine große Vapor-Chamber zum Einsatz, die mit einem verbesserten Wärmeleitgel arbeitet, wodurch die Wärme besser vom Prozessor abgeleitet wird und die CPU bis zu 10 °C kühler bleibt, so Motorola.
Das Motorola Edge 70 Pro ist mit bis zu 512 GB internem UFS-4.1-Speicher und 12 GB LPDDR5X-RAM ausgestattet. Die beiden Stereolautsprecher unterstützen Dolby Atmos. Als Betriebssystem kommt Android 16 zum Einsatz.
Vier 50-MP-Kameras
Das Motorola Edge 70 Pro setzt wie eingangs erwähnt auf vier Kamerasensoren mit jeweils 50 Megapixeln. Die 50-MP-Hauptkamera mit OIS ist mit einem Sony Lytia 710-Sensor ausgestattet und verfügt über KI-gestützte Bildverarbeitungstechnologie, die für detailreichere Texturen und
höhere Kontraste sorgen soll.
Die 50-MP-Periskop-Telekamera bietet einen 3,5-fachen Zoom und optischem Bildstabilisator. Digital kann ein 50-facher, KI-gestützter Zoom genutzt werden. Das Periskop-
Teleobjektiv mit einer äquivalenten Brennweite von 81 mm kann zudem für Portraits genutzt werden.
Die 50-MP-Ultraweitwinkelkamera bietet ein Sichtfeld von 122 Grad. Und damit auch Selfies überzeugen, kommt auch bei dieser Linse ein 50-Megapixel-Sensor zum Einsatz.
Videos können mit bis zu 4K und 60 FPS mit HDR10+ aufgezeichnet werden.
Preis und Verfügbarkeit
Das Motorola Edge 70 Pro wird in der Farben Pantone Zinfandel und Pantone Titan zum
Preis von 799 Euro erhältlich sein.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Motorola unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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10 Jahre DAN Cases: Mini-PC-Spezialist feiert mit drei neuen Winzig-Gehäusen

10 Jahre gibt es DAN Cases schon. Zum Geburtstag blickt das kleine Unternehmen zurück. Zugleich wird in die Zukunft geschaut. Angekündigt werden im gleichen Zuge so viele Mini-Gehäuse wie noch nie: Gleich drei Exemplare sollen noch 2026 auf den Markt kommen.
Eine Konstante in der Geschichte des Herstellers ist ein klarer Fokus auf effiziente Raumausnutzung. Beim ersten Modell, dem nur rund 7 Liter fassenden A4-SFX (Test des v4), stand ein möglichst minimaler Fußabdruck über allem.
Mit den darauf folgenden Modellen und Hardware, die zugleich größer und verbrauchsstärker wurde, verschoben sich die Prioritäten ein wenig. Beim
Lian Li A4-H2O (Test) konnte eine Wasserkühlung verbaut werden. Das darauf folgende C4-SFX V1 (Test) kann auch riesige Grafikkarten vom Schlage einer RTX 4090 oder RTX 5090 aufnehmen und kühl halten. Mit einem Volumen von rund 14 Litern ist es zwar deutlich größer als der Urahn, im Vergleich mit anderen ITX-Gehäusen aber noch immer extrem klein. Noch mehr Platzbedarf adressiert das zusammen mit Lian Li entwickelte A3-MATX (Test) – „Flexibles Raum- und Preiswunder überzeugt“ titelte ComputerBase.
Eine weiteres Kooperationsgehäuse
2026 soll ein weiteres Gehäuse in Kooperation mit Lian Li erscheinen. Das „B4-mATX“ soll sich vertikal und horizontal aufstellen lassen. Damit funktioniert es entweder als „Turm“ oder „Tower“. Neben einer Mesh-Front zeigen Bilder wie beim A3 außerdem eine Holzvariante.
Zwei neue DAN-Gehäuse
Im vierten Quartal des Jahres soll zunächst eine neue Version des C4-SFX an den Start gehen. Das C4-SFXv2 nimmt kleinere Optimierungen an den Halterungen unter anderem für die Festplatten und Radiatoren vor und setzt einen Lufttunnel um den CPU-Kühler, der das Ansaugen von Abluft der Grafikkarte verhindern soll. Außerdem wird das I/O-Panel auf aktuelle USB-3.2-Gen2-Anschlüsse mit C-Stecker aktualisiert.
Im gleichen Zeitraum soll der Verkauf einer etwas größeren Version des C4 starten. Als C4-mATX passen größere Kühler im üblichen Tower-Format, längere Grafikkarten bis zu 4,4 Slot Breite und Micro-ATX-Hauptplatinen in das Gehäuse – dank zweieinhalb Liter mehr Volumen. So kommt das Modell ohne Standfüße auf rund 17 Liter, einen Wert, den sonst die kleinsten ITX-Gehäuse großer Hersteller benötigen. Zum Preis gibt es noch keine Angaben.
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