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Wochenrück- und Ausblick: Grafikkarten-Retter, Preise rauf und Intels schnelle iGPU


Wochenrück- und Ausblick: Grafikkarten-Retter, Preise rauf und Intels schnelle iGPU

Zwei Produkte, die vor defekten 12V-2×6-Anschlüssen an Grafikkarten schützen sollen, seit Anfang 2026 deutlich steigende Preise für Grafikkarten und erste Benchmarks zu Intels Panther-Lake-iGPU Arc B390 waren die Themen der Woche.

Die Tests der Woche

Thermal Grizzly Wireview Pro II (Test), Aqua Computer Ampinel, erste angepasste Netzteile – neue Produkte, die verhindern sollen, dass 12V-2×6-Anschlüsse auf Grafikkarten oder an Netzteilen Schaden nehmen, kommen Anfang 2026 mit Macht auf den Markt.

Nicht auf dem Schirm hatten die meisten dabei die wohl einfachste Lösung: Das „Anti Melt Kabel“ von Cybenetics (Test), das ComputerBase in dieser Woche (ebenso wie den Thermal Grizzly WireView Pro II) getestet hat. Es macht genau das, was es tun soll, und passt zudem an jede Grafikkarte. Doch es gibt ein Problem: Ein Partner für die Fertigung in Serie und ein Distributor ist bis dato nicht gefunden worden. Aber vielleicht hilft das enorme Interesse an diesem Test?

Das Anti-Melt-Kabel im Test
Das Anti-Melt-Kabel im Test

Der hat nämlich noch mehr Blicke auf sich vereint als ein Blick auf die nun auch wieder kräftig ansteigenden Grafikkarten-Preise, der wiederum den starken ersten Blick auf Intels neue Xe3-iGPU in Panther Lake alias Core Ultra 300 noch übertreffen konnte. Wie stark die Intel Arc B390, so der Name der großen Ausbaustufe, ist, ist dabei wirklich beachtlich.

Preise rauf und Fokus auf die RTX 5000, auf denen Speicher am teuersten zu verkaufen ist – das waren bei den News die Themen der Woche. Ebenfalls hoch im Kurs stand die letzte Sonntagsfrage zum Thema NAS.

Podcast

Auch im Podcast der Woche haben Fabian und Jan über die aktuellen Preiseskapaden und deren Auswirkungen und über das höchstwahrscheinlich vollständige Ausbleiben neuer Gaming-Grafikkarten in diesem Jahr gesprochen. Dabei haben sich die beiden auch die Frage gestellt, ob DLSS- respektive KI-Rendering-Updates in Zukunft Hardware-Updates ersetzen werden – und ob das gut oder schlecht wäre?

Warum ein „Raymarching Benchmark“, der auf einer RTX 5090 in Full HD nur mit 2 FPS läuft, nicht ohne Kenntnis über die Technik des Benchmarks zur Beurteilung von Grafikkarten herangezogen werden sollte, hat im Anschluss dann noch Fabian in einem „Deep Dive“ erklärt.

Ausblick

Hinter den Kulissen wird auch in der kommenden Woche weiter fleißig an Inhalten, die Neuigkeiten von der CES 2026 betreffen, gearbeitet. Ein Blick auf die bisher bekannten Terminstrecken ist in diesem Zusammenhang nicht uninteressant.

Schon verraten werden kann, dass es einen Eindruck der KI-Developer-Plattform Nvidia DGX Spark in Form des Asus Ascent GX10 geben wird – einen Ausblick auf das, was Gamer auf Basis eines davon abgeleiteten N1(X)-Chips erwarten könnten (oder hätten erwarten können, denn es ist erstaunlich ruhig um das Thema?) inklusive.

Asus Ascent GX10
Asus Ascent GX10 (Bild: Asus)

Und für alle, die noch nicht an der Community-Umfrage 2025: Welche Hardware und IT-Produkte nutzt Du? teilgenommen haben, heißt es jetzt wirklich es wird höchste Zeit: Teilnahmeschluss ist am kommenden Samstag, den 24. Januar, vormittags.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!



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Neues ChatGPT-Modell: GPT-5.3 soll flüssigere Gespräche und weni­ger Halluzinationen bieten


Neues ChatGPT-Modell: GPT-5.3 soll flüssigere Gespräche und weni­ger Halluzinationen bieten

OpenAI führt mit GPT-5.3 Instant ein neues Modell für ChatGPT ein, durch das alltägliche Gespräche flüssiger laufen und deutlich hilfreicher sein sollen. Profitieren sollen darüber hinaus auch die Antworten, die auf Informationen aus der Web-Suche basieren.

Bei dem Update geht es also weniger um eine Leistungssteigerung in spezifischen Benchmarks. Verbessert werden soll hingegen das alltägliche Gefühl im Umgang mit dem KI-Assistenten. „Weniger cringe, mehr Genauigkeit“ ist einer der Slogans, mit denen OpenAI das neue Modell bewirbt.

Flüssigere Gespräche, weniger Belehrungen

Laut OpenAI kam es mit GPT-5.2 Instant immer wieder zu Fällen, in denen ChatGPT zunächst defensiv antwortete, die Nutzer belehrte oder erklärte, welche Antworten das Modell nicht geben kann. Im Blog-Beitrag wird dafür eine Frage nach der Flugbahnberechnung beim Bogenschießen als Beispiel genannt. Bei dieser erklärte ChatGPT mit GPT-5.2 Instant zunächst, es könne keine Anleitung generieren, wie ein Nutzer ein echtes Ziel treffen könne.

Antworten sollen auch prägnanter sein, indem sie wiederholende Formulierungen, übermäßige Einschränkungen und „gedankliche Sackgassen“ vermeiden. Das soll zu einem konstanteren Gesprächsfluss führen.

Verbessert sein soll auch die Qualität der Antworten, wenn das Modell die Web-Suche verwendet. Indem es die Web-Inhalte enger mit den Reasoning-Fähigkeiten verknüpft, kann GPT-5.3 Instant besser die relevanten Punkte herausarbeiten, anstatt lediglich Link-Listen oder nur lose zusammenhängende Quellen zu präsentieren.

Weniger Halluzinationen

Laut OpenAIs internen Messungen halluziniert GPT-5.3 Instant auch weniger als die Vorgänger, die Antworten sind faktentreuer. Ein interner Test untersucht risikoreichere Bereiche wie Medizin, Recht und Finanzen; bei diesen Themen sinkt die Halluzinationsrate um 26,8 Prozent, wenn die Web-Suche aktiviert ist. Wird ausschließlich das interne Wissen des Modells genutzt, sinkt die Halluzinationsrate um 19,7 Prozent.

Im zweiten Test misst OpenAI die Halluzinationsrate in anonymisierten Gesprächen, in denen Nutzer sachliche Fehler gemeldet haben. Mit Web-Nutzung verringert sich die Fehlerrate um 22,5 Prozent und mit reinem Modell-Wissen um 9,6 Prozent.

Verfügbarkeit: Schrittweiser Start für alle ChatGPT-Nutzer

OpenAI führt GPT-5.3 Instant derzeit schrittweise in ChatGPT ein. Dort ersetzt es GPT-5.2 Instant, das aber für drei Monate noch als Legacy-Modell abrufbar ist. Zusätzlich wird GPT-5.3 Instant über die API ausgerollt.

Die Pro- und Thinking-Varianten sollen ebenfalls bald auf 5.3 aufsteigen. Schon im Februar aktualisiert wurde das Agenten-Modell Codex.

Für die Zukunft wird zudem eine weitere schnelle Entwicklung versprochen. Auf X stellt OpenAI bereits GPT-5.4 in Aussicht.



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Multimedia-Betrachter: XnView MP 1.10.3 verbessert Umgang mit EXIF-Daten


Multimedia-Betrachter: XnView MP 1.10.3 verbessert Umgang mit EXIF-Daten

Bild: XnSoft

Die Macher von XnView MP haben eine neue Version ihres Multimedia-Betrachters veröffentlicht. Version 1.10.3 verbessert den Umgang mit EXIF-Metadaten und führt zudem weitere Neuerungen ein. Gleichzeitig wurden mehr als 25 Fehler behoben.

Bei XnView MP handelt es sich um einen funktionsreichen Multimediabetrachter, Browser und Konvertierer für Windows, macOS und Linux, der mit über 500 Bildformaten kompatibel ist und bis zu 70 Formate exportieren kann. Im Vergleich zum Original XnView Classic wartet XnView MP mit einer moderneren Oberfläche sowie einigen zusätzlichen Funktionen auf.

Verbesserter Umgang mit EXIF-Metadaten

In der neuen Version wurde das ExifTool auf Version 13.51 aktualisiert, das zudem eine eigene Spalte in der Oberfläche erhält. Gleichzeitig erhält der Betrachter die Möglichkeit, entsprechende Daten innerhalb der Anwendung besser bearbeiten zu können.

Aktualisiert wurde außerdem die auf die Darstellung von RAW-Dateien spezialisierte freie Open-Source-Softwarebibliothek LibRaw, die nun in Version 0.22.0 integriert wurde. Ebenfalls verbessert wurden die Kategoriefilter, die nun eine Rechtsausrichtung für Zählungen erhalten haben. Zudem lassen sich Sitzungen nun speichern und wieder laden, außerdem können Voreinstellungen für die Detailspalten gesichert werden.

Zahlreiche Fehler korrigiert

Neben den erwähnten Neuerungen haben sich die Entwickler auch der Behebung von 27 Fehlern angenommen. So konnte die Anwendung in der Vergangenheit aufgrund eines Fehlers in der Detailansicht abstürzen, was nun nicht mehr vorkommen sollte. Ebenso konnte es passieren, dass bei der Erstellung eines Smart-Albums doppelte Bedingungen angelegt wurden. Beim verlustfreien Zuschneiden von Bildern im Format JPEG XL (JXL) mit XYB konnten zudem unter bestimmten Umständen Farben gelöscht werden, was ebenfalls behoben wurde.

Auch an der Benutzeroberfläche wurde gearbeitet: Das Layout sollte nun wieder wie gewohnt wiederhergestellt werden, zudem sollte die horizontale Bildlaufleiste der Ordnerstruktur nicht mehr verschwinden. Eine größere Anzahl von Fehlern wurde außerdem in den Katalog- und Kategoriefiltern behoben.

Einen kompletten Überblick über alle Neuerungen und Änderungen bieten die Release Notes.

Ab sofort verfügbar

XnView MP 1.10.3 steht ab sofort auf der Website des Herstellers zum Download bereit. Alternativ kann der Multimedia-Betrachter wie gewohnt auch bequem über den Link am Endes dieses Artikels aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

Downloads

  • XnView MP

    4,9 Sterne

    XnView MP ist ein Bildbetrachter und die erweiterte Version von XnView für Windows, Linux und macOS.

    • Version 1.10.3 Deutsch
    • Version 1.5.5 Deutsch



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Riesige CPU-Nachfrage: AMD-CEO Lisa Su: Jeder will Venice!


Riesige CPU-Nachfrage: AMD-CEO Lisa Su: Jeder will Venice!

AMDs Chefin freut sich bereits jetzt über die riesige und aktuell kaum zu stillende Nachfrage nach den kommenden Server-Prozessoren: Jeder will Venice, erklärte sie im Rahmen einer Konferenz. Die neue Generation an Epyc-Prozessoren wird im zweiten Halbjahr 2026 Fahrt aufnehmen.

Auch AMD hat die Nachfrage unterschätzt

Intel hatte es im Quartalsbericht erklärt, nun legt auch AMD nach: Plötzlich werden nicht nur GPUs gekauft, sondern auch viel mehr CPUs. Die Nachfrage nach Xeons und Epyc ist sehr groß, Intel konnte sie nicht befriedigen und auch AMD hat Herausforderungen, da die Nachfrage auch bei ihnen die schon optimistischen Erwartungen deutlich übersteigt. Und das wird eine Aufgabe für das ganze Jahr sein, bis ins Jahr 2027.

Yes, there is supply tightness, but that’s really because the market sizing is bigger than what we had forecasted 3 or 6 months ago. And so it always takes time for the supply chain to catch up with what the market wants. I can say that we are very, very well positioned from a supply standpoint to meet a large percentage of that demand. We are still working very closely with our supply chain partners to expand that capability as we go through ’26 and ’27.

AMD-CEO Lisa Su

Jeder will Venice!

Mit Venice soll das Ganze dann wohl sprichwörtlich abheben. AMDs CEO Lisa Su erklärte im Rahmen der Morgan Stanley Technology, Media & Telecom Conference 2026, dass es ganz normal sei, dass es gerade im Datacenter-Geschäft dauert, bis Firmen sich an neue Spieler im Markt gewöhnt haben und sie akzeptieren. Dabei spielen auch die typischen Aufrüst-Zyklen eine Rolle, denn Server werden nicht alle zwei Jahre gewechselt, sondern eher in drei, vier, fünf oder gar noch mehr. Und nun kommt Venice. Dank der Vorarbeit der vorangegangenen Epyc-Generationen ist die Nachfrage danach extrem groß, AMD könnte hier nun wirklich das Zepter von Intel übernehmen.

I would say what we’re seeing about Venice, which tells you a little bit about the competitive position is each generation, what we’re trying to do is align customer ramps with our ramp, right? We want customers to have the best technology that they can. And frankly, that doesn’t always happen because customers have their own cycles that they’re going through. With Venice, like every one of our large customers want Venice the moment it comes out. And that kind of gives you a sense of how good it is because if you have power to spend, you want to spend your power on the best technology out there. And that’s what Venice will be when it comes out.

AMD-CEO Lisa Su

Genug Kapazitäten für Instinct, HBM4 und CoWoS eingeplant

Im Gesprächsverlauf kam aber nicht nur AMD Epyc zur Sprache, sondern sowohl Instinct MI450 – welches Lisa Su als das richtige Produkt zur richtigen Zeit nannte – für den Start in diesem Jahr als auch HBM4 und die Frage, ob denn genug Kapazität für alles zur Verfügung steht. AMD versuchte erneut gleich mehrfach zu beruhigen. Nicht nur habe man gute Verträge bezüglich Speicher und Fertigungskapazitäten geschlossen, auch CoWoS-Kapazitäten fürs Packaging stehen zur Verfügung.

We definitely have enough CoWoS capacity. I know that there’s lots of people trying to check various things. The best thing I can tell you is we have the capacity. We have the technology. We have the deep customer relationships. We have the data center providers have allocated space for it. So we have to execute that ramp.

AMD-CEO Lisa Su

All das wird aber eine Geschichte des zweiten Halbjahres 2026 sein. Das sei so geplant, ab dem dritten Quartal geht es langsam los, ab dem vierten Quartal folgt dann deutlich mehr.



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