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YouTube testet KI-Fragen auf Smart TVs


Das KI-Feature für Fragen zu YouTube-Videos gibt es schon – jetzt soll es auch auf dem Smart TV mehr Infos liefern. Immerhin entfällt inzwischen ein großer Teil der TV-Nutzung auf YouTube selbst.

YouTube erweitert ein dialogbasiertes KI-Feature erstmals auf Smart TVs, Spielekonsolen und Streaming-Geräte. Die Funktion war bisher nur auf Mobile und Web User beschränkt. Jetzt können einige User auch schon während der TV-Rezeption Fragen zu YouTube-Videos stellen, ohne Pause drücken oder die App verlassen zu müssen. Aktuell testet das Unternehmen das Feature nur mit einer kleinen Gruppe. Laut Support-Seite unterstützt die Funktion mehrere Sprachen, darunter Englisch, Hindi, Spanisch, Portugiesisch und Koreanisch.

Die Erweiterung reiht sich in den wachsenden Wettbewerb um den Big Screen ein. Wir zeigen dir, warum der Fernseher gerade zum nächsten Interface für Conversational AI werden könnte.

Fragen zum Video stellen – ohne Unterbrechungen

Im YouTube Player erscheint bei berechtigten Accounts ein neuer Fragen-Button. Dahinter steckt eine experimentelle Conversational-AI-Funktion. Sie versteht Fragen zum aktuellen Video und liefert Antworten direkt im Player. Die KI schlägt sogar selbst mögliche Fragen vor. Wer ein Rezeptvideo schaut, kann Zutaten abfragen. Bei Musikvideos lassen sich Hintergründe zu Songs oder Szenen anzeigen. Alles passiert im Overlay, ohne den Stream zu stoppen.

YouTube führte die dialogbasierte KI bereits 2024 ein, so ein TechCrunch-Bericht, damals nur auf kleineren Screens. Die Ausweitung auf Fernseher passt zur Nutzung. Laut dem Marktforschungs- und Datenanalyseunternehmen Nielsen entfielen im April 2025 12,4 Prozent der gesamten TV-Zeit in den USA auf YouTube. Damit lag die Plattform vor Streaming-Diensten wie Netflix oder Disney.


Oscars ab 2029 bei YouTube:

Das Ende der TV-Ära

Oscar-Statue neben dem YouTube-Logo als Symbol für die Zusammenarbeit zwischen der Academy of Motion Picture Arts and Sciences und YouTube.
© Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences und YouTube via Canva

Der Big Screen wird zum neuen Spielfeld der Entertainment-Plattformen

YouTube bringt Shorts längst auf Smart TVs und macht das Erlebnis mit der neuen Frage-KI noch interaktiver. Gleichzeitig integriert Amazon Alexa+ stärker in Fire TV, Roku baut die Sprachsuche für offene Filmfragen aus und Netflix testet neue Wege, Inhalte mithilfe von KI besser auffindbar zu machen. Auch Social-Plattformen richten den Blick auf den Fernseher: Instagram bringt mit Reels on TV eine eigene TV App, um Reels künftig auf Smart TVs zu bringen und damit unmittelbar mit YouTube zu konkurrieren.

YouTube treibt parallel weitere KI-Features aktiv voran. Die Plattform fasst Kommentarspalten automatisch zusammen, ergänzt die Suche um ein KI-gestütztes Ergebniskarussell und entwickelt neue Creator Tools, mit denen sich Shorts mithilfe KI-generierter Versionen des eigenen Abbilds erstellen lassen. Zudem hat YouTube kürzlich eine App für das Mixed Reality Headset Apple Vision Pro veröffentlicht, die Videos auf eine virtuelle Kinoleinwand bringt und das Seherlebnis immersiver macht.





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Mega-Deal im E-Commerce: Euronics sieht Chancen bei Media-Markt-Saturn-Übernahme durch JD.com


MediaMarktSaturn wurde von dem chinesischen Handelsriesen JD.com übernommen

Wie verändert sich der Elektrofachhandel, wenn JD.com aus China Media-Markt Saturn übernimmt? Euronics etwa sieht dadurch durchaus Chancen. So will der Euronics-Chef daraus Kapital schlagen.

Euronics-Chef Benedict Kober sieht durch die geplante Übernahme von Europas größtem Elektronikfachhändler Media-Markt Saturn durch den chinesischen E-Commerce-Riesen JD.com neue Perspektiven für das eigene Geschäft. Die geplante Übernahme bedeute Chance und Risiko. „Mit einem spürbaren Übergewicht auf Chance“, sagte Kober der Deutschen Presse-Agentur am Sitz der Genossenschaft im schwäbischen Ditzingen bei Stuttgart.

Da die Ladenflächen vermutlich nicht ausgebaut würden, müssten bisherige Produkte entsprechend substituiert werden. Euronics stehe im engen Austausch mit den Herstellern. Umsätze, die sie dann womöglich nicht mehr bei Media-Markt Saturn erzielen, könnten sie bei Euronics machen.

Im Fall der Übernahme rechnete Kober im Sortiment des Konkurrenten Media-Markt Saturn künftig mit einem höheren Anteil chinesischer Produkte. Es sei eine fundierte Mutmaßung, dass chinesische Fabrikate einen deutlich stärkeren Fokus bekommen werden.

Euronics setzt auf Premium

Im TV-Markt sei der Durchschnittspreis durch chinesische Fabrikate bereits erheblich unter Druck gekommen. Das könne natürlich auch an anderer Stelle passieren. Davon könne am Ende aber keiner ein sehr profitables Geschäft gestalten. Entsprechend müsse Euronics den Premiumanteil im Sortiment hochhalten, um entsprechende Erträge erwirtschaften zu können, die es für solche Ladenflächen brauche. Kober sehe die Chance, Kundinnen und Kunden im wertigeren Bereich ein Angebot formulieren zu können, damit diese künftig bei Euronics einkaufen.

Interview mit E-Commerce-Experte John Lin

JD.com-Einstieg bei Ceconomy: „Strategische Veränderung größer als bei Markteintritt von Amazon“

John Lin, Experte für den chinesischen Online-Handel, sieht diesen auf dem Vormarsch und ordnet die Beteiligung von JD.com an Ceconomy ein. In den Niederlanden war er für das Amazon-Pendant bol.com tätig.

JD.com sei stark auf die Logistik und Lieferketten ausgerichtet. Sollten sie diesen Ansatz auch in Deutschland verfolgen, würden beispielsweise Themen wie Lieferungen am selben Tag im Vordergrund stehen. Kundinnen und Kunden in Deutschland seien es gewohnt, in einen Laden zu gehen und dort die Ware direkt auf der Ladenfläche oder an der Warenausgabe mitzunehmen. Ob sie es annehmen würden, ein Produkt zum Beispiel in sechs Stunden nach Hause geliefert zu bekommen, werde man sehen. Für Euronics spreche zudem die Fachberatung und persönliche Nähe zu den Kunden, sagte Kober.

Experte: „über Beratung und Servicekompetenz profilieren“

Auch Handelsexperte Kai Hudetz sieht durch die geplante Übernahme von Media-Markt Saturn Chancen für Ketten wie Euronics oder Electronic Partner. Er erwartet, dass diese sich künftig „noch klarer über persönliche Beratung, Servicekompetenz und Kundennähe profilieren können“. Und damit über jene Faktoren, die digitale Plattformen deutlich schwieriger abbilden könnten. Studien zeigten, dass zwei Drittel der Konsumenten starke Vorbehalte gegenüber Plattformen aus Fernost haben.

Ceconomy-Beteiligung

Was der Einstieg von JD.com für den Elektronikhandel bedeutet

JD.com kontrolliert künftig nicht nur die Geschicke von Mediamarkt und Saturn, auch der Einstieg der eigenen Online-Handelsplattform Joybuy steht kurz bevor. Für Elektronikhändler dürfte der neue Wettbewerb zur Herausforderung werden.

„Stationäre Wettbewerber von Media-Markt Saturn könnten ihre Verankerung in Deutschland und der jeweiligen Region noch stärker als Verkaufsargument nutzen“, sagte der Geschäftsführer des Handelsforschungsinstituts IFH Köln. Vieles spreche dafür, dass JD.com die Übernahme nach außen möglichst unauffällig gestalten werde, um die Markenwahrnehmung weitgehend zu bewahren.
JD.com hatte im vergangenen Sommer ein Übernahmeangebot für den Media-Markt Saturn-Mutterkonzern Ceconomy abgegeben und sich wenige Monate später die Mehrheit der Aktien gesichert. In mehreren Ländern steht die finale Freigabe jedoch noch aus.



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Transformation: Wie KI das Automobilmarketing verändert


KI im Auto

Der stetige Wandel begleitet die Automobilindustrie seit ihren ersten Tagen. Doch mit den AI-Tools rollt jetzt eine Welle über die Branche, die vieles beschleunigt und langjährige Gewissheiten wegspült. Welche Folgen das für das Marketing bei den Herstellern hat.



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How-to: Interne Kommunikation: So machen Organisationen ihre Geschichten sichtbar


KI-Slop flutet Postfächer und Social-Feeds – und für Marken wird es immer schwieriger, sichtbar zu werden oder zu bleiben. Wer in diesem Umfeld nicht untergehen will, braucht authentische Kommunikation und gutes Storytelling. Wie es gelingt, die dafür notwendigen Geschichten im Unternehmen zu finden und nutzbar zu machen, erklärt Steffen Geggus vom Media Lab Bayern.

Die gute Nachricht zuerst: Storytelling ist in der Regel kein Kreativ-, sondern ein Organisationsproblem. Denn Kreativität folgt keinem Redaktion

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