Künstliche Intelligenz
Artemis-Mission: Apple Immersive beim Start zum Mond
Auf ihrem aktuellen Weg zum Mond hat die Crew der Artemis-2-Mission zwar leider keine Blackmagic-Stereokameras dabei. Doch dank einer Kooperation mit der Firma Cosmic Perspective soll es zumindest ein hochauflösendes 3D-Video vom Start für Apple Immersive Video geben. Das bestätigte das auf das Filmen von Weltraummissionen spezialisierte Unternehmen laut Apple Insider.
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URSA-Kameras von Blackmagic Design
Auf X war in einem Video zu sehen, wie die ersten Blackmagic-Kameras aufgebaut wurden. Dabei handelt es sich offenbar um die 30.000 US-Dollar teuren URSA-Cine-Immersive-Geräte. Man habe gerade eine „erste Runde“ der Artemis-Kameras platziert. Es sollten aber noch weitere aufgebaut werden. Cosmic Perspective arbeitet dabei mit der NASA zusammen, hat also Zugang zu speziellen Flächen.
Unklar ist noch, wann die 180-Grad-Aufnahmen zu sehen sein werden. Apple selbst hat bislang noch keine Angaben gemacht. Neben Spatial Video wurden auch 3D-Tonaufnahmen gemacht, hieß es. So soll es möglich werden, den Artemis-2-Start möglichst realistisch nachvollziehen zu können. Die Mission dauert insgesamt 10 Tage und führt erstmals seit Jahrzehnten Menschen wieder zu einer Mondumrundung.
Basketball auch live in 180 Grad
Apple versucht seit Längerem, Nutzer über sein Apple-Immersive-Video-Format zur Vision Pro zu locken. Die URSA zeichnet mit 8160 x 7200 Bildpunkten pro Auge sowie einer Bildwiederholrate von 90fps auf. Apple vertreibt dann vor allem Kurzfilme, unter anderem von spektakulären Klettertouren, Parcours-Veranstaltungen, Tieraufnahmen und mehr. Zuletzt hatte der Konzern auch begonnen, Baskettballspiele der L.A. Lakers zu übertragen. Ganze Spielfilme in Apple Immersive Video gibt es bislang aber noch nicht.
Zu finden sind die Apple-Immersive-Video-FIlme über die TV-App auf dem Headset. Sie sind kostenlos verfügbar. Über Apples Filmeladen lassen sich auch 3D-Streifen in voller Länge erwerben. Diese haben allerdings eine wesentlich geringere Auflösung als die 8K, die Apple-Immersive-Video anbietet. Die Vision Pro sucht immer noch nach einer „Killer-App“. Das Anschauen von Filmen gilt als eine der beliebtesten Anwendungen. Das Headset wird immer noch nur von Apple selbst vertrieben und kostet mindestens 3700 Euro.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
Drei „Tomb Raider“-Klassiker im Epic Games Store kostenlos
„Tomb Raider I-III Remastered“ kann man sich im Epic Games Store noch bis zum 28. Mai kostenlos in die Bibliothek holen. Hat man sich die Remaster-Fassung der Spieleklassiker gesichert, kann man sie dauerhaft spielen – Voraussetzung ist ein Epic-Games-Account.
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Das Remaster der Orignaltrilogie von „Tomb-Raider“ erschien im Februar 2024 und kostet auf Steam regulär 29 Euro. Neben „Tomb Raider I-III Remastered“ ist bis zum 28. Mai auch das Puzzle-Adventure „Down in Bermuda“ kostenlos. Epic bietet in seinem PC-Store regelmäßig kostenlose Spiele an.
Drei Teile, alle Erweiterungen
Die Sammlung enthält verbesserte Versionen von „Tomb Raider“ (1996), „Tomb Raider II“ (1997) und „Tomb Raider III“ (1998) – jeweils inklusive der damals erschienenen Erweiterungen: „Unfinished Business“ für den ersten Teil, „Golden Mask“ für den zweiten und „The Lost Artifact“ für den dritten. Entwickelt wurde das Remaster von Aspyr gemeinsam mit Crystal Dynamics. Spieler können jederzeit zwischen der dezent aufgefrischten Grafik und dem originalen Look umschalten, beide Varianten bauen aber auf den originalen Quellcode auf. Neu sind außerdem ein Fotomodus und modernere Steuerungsoptionen als Alternative zu den klassischen Tank Controls.
Nach dem Release erweiterten Aspyr und Crystal Dynamics das Paket um einen kostenlosen Challenge Mode: Spieler können Levels mit angepassten Modifikatoren erneut absolvieren und dabei 10 neue Outfits für Lara Croft freischalten, die ihre Fähigkeiten beeinflussen.
Zwei neue Titel in Arbeit
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Crystal Dynamics entwickelt derzeit zwei neue „Tomb Raider“-Spiele: das Remake „Tomb Raider: Legacy of Atlantis“, das die Geschichte des ersten Teils neu erzählt und noch 2026 erscheinen soll, sowie „Tomb Raider: Catalyst“, das erste neue Serienspiel seit dem 2018 erschienenen „Shadow of the Tomb Raider“. Konkrete Erscheinungstermine hat Crystal Dynamics bislang nicht kommuniziert.
(dahe)
Künstliche Intelligenz
„Gemini built in“: Google bietet Referenzdesigns für Smart-Home-Geräte an
Gemini soll offenbar allgegenwärtig werden. Schon seit dem vergangenen Jahr liefert Google seinen neuen KI-Chatbot in Smartphones und -watches, Tablets sowie in Autos und Fernseher aus. Auch erste Anläufe im Smart Home mit Googles eigenen Bestandsgeräten laufen an. In diesem Jahr scheint Google das Smart Home weiter „geminisieren“ zu wollen.
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Denn der Konzern plant neben seinem eigenen bereits im vergangenen Jahr angeteaserten Speaker, der noch im Frühjahr 2026 auf den Markt kommen soll, Produkte von Fremdanbietern mittels eines Referenzdesigns auf die Sprünge zu helfen. Google nennt das „Gemini built in“.
Referenzdesign für Smart Speaker
Der Konzern teilte auf seinem Developers-Blog mit, ein Lautsprecher-Referenzdesign für Partner anzubieten, mit dem sie HiFi-Lautsprecher bauen, „die das gesamte Gemini-Sprachsteuerungserlebnis unterstützen und als Kommandozentrale für Ihr Zuhause fungieren“ können. Dieses „schlüsselfertige“ Design unterstütze Gemini-Smart-Home-Kernfunktionen wie „Ask Home“, mit der Nutzerinnen und Nutzer mittels Sprachbefehl oder im Chat haushaltsspezifische Fragen in natürlicher Sprache stellen können, wie etwa: „Hat der Hund den Schuh auf dem Sofa zerkaut?“, darauf erhalte man maßgeschneiderte Antworten.
Ebenso werde „Home Brief“ unterstützt: Diese liefere eine tägliche Zusammenfassung der Sensor- und Videodaten. Zudem verstehe Gemini den Kontext des Haushalts – beispielsweise wisse der Assistent, wer die Familienmitglieder seien und teile Nutzern etwa mit, dass „Julie Marina oben Blumen gebracht hat“, während Sie unterwegs waren, so Google. Die entsprechenden Informationen zu den Familienmitgliedern muss man vorab mit Gemini geteilt haben.
Auch für Kameras
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Zusätzlich zum Referenzdesign für KI-Smart-Speaker bietet Google einen identischen Ansatz für smarte Kameras: Mit Googles Kamera-Referenzdesign, das aus SoCs, Sensoren und Mikrofonen besteht, „können Partner lange Entwicklungszyklen umgehen und leistungsstarke, Gemini-kompatible Kameras auf den Markt bringen“, erklärt das Unternehmen. Das Design sei zusammen mit Partnern wie Amlogic, SEI Robotics und Apical entwickelt worden.

Google gibt mit einem Teaser einen Vorgeschmack auf einige der kommenden Geräte, ohne näher ins Detail zu gehen.
(Bild: Google)
Überdies können Mobilfunkbetreiber und Internetdienstanbieter Funktionen von Google Home Premium und Gemini in ihre Apps und Dienste integrieren. Einer der ersten Partner ist der US-Netzbetreiber AT&T, der mithilfe von Googles Home-APIs Gemini-Funktionen und Funktionen der Nest-Cam direkt in die „Connected Life“-App und den Sicherheitsdienst integriere.
Es ist nicht das erste Mal, dass Google bei Smart-Home-Geräten mit anderen Herstellern zusammenarbeitet. In der Vergangenheit hat das Unternehmen mit den Audiomarken Bose, Sony und JBL bei Smart-Speakern und mit Lenovo bei Smart-Displays mit nativ integriertem Google Assistant zusammengearbeitet. Einige der neuen Modelle der Partner unterstützen schon Gemini. Ein regelrechter Durchbruch ist Google damit jedoch nicht gelungen.
(afl)
Künstliche Intelligenz
Passend zur Fußball-WM: Apple verbessert Sports-App
Die App dürfte zwar vielen nicht bekannt sein, denn Apple spielt sie nicht automatisch auf die iPhones, doch der Konzern betreibt seit mehreren Jahren ein eigenes Sport-Angebot. Apple Sports listet aktuelle Ergebnisse aus verschiedenen Sportarten samt Widget und Live-Aktivitäten. Die App, die seit Herbst 2025 auch in Deutschland verfügbar ist, wurde nun passend zur Fußball-WM in Nordamerika verbessert.
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Ergebnisse ohne Nachrichten
Mit der in dieser Woche veröffentlichten Version 4.0 soll der Nutzer laut Apple „alles“ haben, was er für die WM 2026 benötigt. „Wenn das Turnier im Juni startet, kannst du die Aufstellungen und Formationen jedes Teams einsehen, die Begegnungen und Ergebnisse im Turnierplan verfolgen und die Geschehnisse in Echtzeit mitverfolgen“, schreibt der Hersteller. Aktuelle Nachrichten listen Apple Sports allerdings nur in Form von Schlagzeilen, wenn überhaupt – denn diese kommen über die Apple-News-App zu den Usern, die nach wie vor nur in den USA, Kanada, Großbritannien und Australien verfügbar ist.
Das ist umso störender, als dass Apple Sports 4.0 nun in 170 Ländern und Regionen weltweit zum Download bereitsteht, 90 davon kamen neu hinzu. Sie erhalten dann jeweils zwar aktuelle Ergebnisse, doch die Hintergründe fehlen. Apple hatte zuvor bereits im Jahr 2024 ein sogenanntes Nachrichten-Widget eingestellt, das Nutzern Schlagzeilen mit Links präsentiert hatte und auch in Deutschland zur Verfügung stand. Ob Apple News jemals außerhalb der vier genannten Länder auf die Geräte kommt, ist unklar. Die App taucht nur dann auf, wenn die entsprechende Region auf dem iPhone (oder iPad und Mac) gewählt wurde.
Live-Aktivitäten während der Spiele
Praktisch bleibt hingegen die Funktion der sogenannten Live-Aktivitäten. Diese dienen eigentlich dazu, Lieferungen, Fahrten oder Flüge zu verfolgen, eignen sich aber auch für Sportereignisse. Dabei wird der aktuelle Stand eines Events prominent auf dem Sperrbildschirm oder in der Dynamic Island präsentiert, auf dem iPad und dem Mac gibt es ein Widget.
Ein weiteres neues Feature betrifft die Direktanbindung von Apples TV-App. Darüber soll man während der WM Live-Spiele bei verbundenen Streamingdiensten finden können. Letzteres dürfte in Deutschland aber nicht relevant sein, da die TV-App nur die jeweiligen Paid-Angebote von ARD und ZDF listet, nicht die Mediatheken. Apple Sports ist wie erwähnt kostenlos, in Deutschland listet es neben der WM diverse weitere Sportarten. Mindestvoraussetzung ist iOS 17.2 oder höher, In-App-Käufe oder Abos gibt es nicht.
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(bsc)
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