Künstliche Intelligenz
Lautsprecher und Subwoofer im Bass abstimmen mit c’t-Testsignalen
Die richtige Abstimmung von Lautsprechern und Subwoofern ist bei einer Heimkinoanlage besonders heikel. Denn dabei spielen nicht nur die beteiligten Boxen eine Rolle, sondern auch der Raum und die Position, auf der sie stehen. Messprogramme können helfen, entscheidend ist jedoch, was Sie am Hörplatz hören.
Wir haben 40 Testsignale vorbereitet, mit denen Sie bei der Wiedergabe auf Ihrer Anlage nicht nur die richtigen Basspegel und Übergangsfrequenzen finden, sondern auch gezielt stehende Wellen (sogenannte Raummoden) identifizieren, die einzelne Frequenzen überbetonen oder auslöschen – allein mit Ihrem Gehör.
Die Signale ergänzen unser Testset für Heimkinoanlagen, mit dem Sie Pegel, Balance und Phasentreue Ihrer Lautsprecheranlage prüfen können. Die neuen Basstests decken Abstimmungen der Pegel im Frequenzbereich von 30 bis 120 Hertz ab und prüfen, ob einzelne Frequenzen verschwinden oder Moden anregen. Die Signale sind sowohl in Stereo im MP3-Format als auch in Dolby Atmos als MP4-Videos (E-AC3, 768 kBit/s) kodiert, die Lautsprecher-Setups bis 7.1.4 abdecken.
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Künstliche Intelligenz
Cyberpunk 2077: CD Projekt stoppt VR-Mod wegen Paywall auf Patreon
CD Projekt hat die inoffizielle VR-Mod für Cyberpunk 2077 per DMCA-Beschwerde entfernen lassen. Grund ist die kostenpflichtige Verbreitung durch den Entwickler Luke Ross. Der Modder hatte den Zugang über seine Patreon-Seite gegen ein Monatsabo von zehn US-Dollar angeboten. Damit verstieß er gegen die Fan-Richtlinien von CD Projekt, die kommerzielle Nutzung von Modifikationen untersagen.
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Zwar erlaubt das Studio freiwillige Spenden, lehnt aber Paywalls ausdrücklich ab. Das bestätigte CD Projekt gegenüber Ross, der laut eigenen Angaben sowohl mit der Rechtsabteilung als auch mit dem Vizepräsidenten für Geschäftsentwicklung kommunizierte. Der Modder zeigt sich enttäuscht: In einem Patreon-Beitrag spricht er von „eiserner Konzernlogik“, bei der alles der Gewinnmaximierung diene – während Modder kostenlos arbeiten sollen.
Nicht die ersten rechtlichen Schritte gegen VR-Mods
Ross betont, dass CD Projekt selbst keine offizielle VR-Version plane, und sieht den Schritt daher als unbegründet. Die Mod habe keine Spieldateien des Publishers enthalten und sei lediglich eine zusätzliche Möglichkeit gewesen, das Spiel zu erleben. Tatsächlich verkaufe man damit sogar zusätzliche Kopien, argumentiert Ross.
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Bereits 2022 hatte Take-Two Interactive mit ähnlicher Begründung Ross’ VR-Mods für GTA 5, Red Dead Redemption 2 und die Mafia-Reihe untersagt. Auch damals wurde kritisiert, dass die Unternehmen keine eigenen VR-Initiativen starten, aber gleichzeitig Fanprojekte blockieren. Ross ließ seine betroffenen Mods in beiden Fällen entfernen, um rechtliche Schritte zu vermeiden.
Mehr als nur ein Fanprojekt
VR-Nutzer, die sich echte AAA-Erlebnisse wünschen, sehen in Ross’ Arbeit eine Lücke, die von der Industrie bislang nicht geschlossen wird. Der Modder selbst verdient mit seinen Projekten nach eigenen Angaben rund 10.000 US-Dollar im Monat – ein Betrag, der nicht mehr dem Ideal eines Fanprojekts entspricht, sondern eher wie ein kommerzielles Produkt wirkt.
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Das Studio Flat2VR, das mit Publishern zusammenarbeitet und offiziell lizenzierte VR-Ports umsetzt, hat CD Projekt bereits öffentlich angeboten, eine offizielle VR-Version von Cyberpunk 2077 zu entwickeln. Ob das Studio darauf eingeht, ist fraglich – bisher gibt es keine Anzeichen für eine Zusammenarbeit. Ross lässt sich von den rechtlichen Schritten seitens der Publisher hingegen nicht beirren und arbeitet munter an weiteren VR-Umsetzungen, unter anderem für Baldur’s Gate 3. Solange es keine offiziellen Alternativen gibt, bleibt die Nachfrage nach seinen Modifikationen offenbar bestehen.
(joe)
Künstliche Intelligenz
Gebrauchte Elektroautos: Wertverlust ist höher als bei Verbrennern
Im vergangenen Jahr machten Elektroautos nur 3,6 Prozent der Besitzumschreibungen in Deutschland aus, wie aus Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes hervorgeht. Damit ist ihr Marktanteil im Vergleich zu 2024 zwar um rund ein Drittel gestiegen, bleibt aber weiter niedrig. Zum Vergleich: Unter Neuwagen machten reine Elektroautos (BEV) vergangenes Jahr fast ein Fünftel aus. Dabei ist der wichtigste Vorteil von Gebrauchtwagen, dass sie deutlich billiger sind als Neuwagen, bei ihnen besonders ausgeprägt und könnte bald noch weiter steigen. Denn E-Autos verlieren bislang schneller an Wert als Modelle mit Verbrenner.
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Höherer Wertverlust
Das zeigen Zahlen des Marktbeobachters Deutsche Automobil Treuhand (DAT) zum sogenannten Restwert. Der Restwert eines typischen drei Jahre alten Gebrauchtwagens liegt im Schnitt bei 49 Prozent. Wer beim Händler ein drei Jahre altes E-Auto kauft, zahlt im Schnitt also nicht einmal die Hälfte des einstigen Listenpreises. Das ist viel weniger als bei Gebrauchtwagen mit Dieselmotor oder Benziner, die zuletzt Restwerte von 61,1 beziehungsweise 62,7 Prozent hatten.
Obwohl gebrauchte Elektroautos selten sind, reicht die Nachfrage also derzeit nicht aus, um ein ähnliches Restwertniveau wie bei Verbrennern zu erzeugen. Gebrauchte Stromer könnten durch die neue Elektroautoförderung des Bundes noch billiger werden. Zwar gibt es für sie keine eigene Förderung, wie bereits von verschiedenen Seiten kritisiert wurde. Einen Effekt wird sie aber wohl dennoch haben. Wenn Neuwagen deutlich billiger werden, verschiebt das erfahrungsgemäß auch das Preisgefüge bei den Gebrauchten, argumentiert ein DAT-Sprecher.
Günstige Aussichten für Interessenten
Werden Neuwagen billiger, schrumpft der Preisunterschied und damit der Anreiz, zum Gebrauchten zu greifen. Das drückt wiederum auf die Gebrauchtpreise, bis der Preisunterschied wieder groß genug ist, dass sich genügend Käufer finden. Für künftige Käufer sind das günstige Aussichten, für Privatverkäufer, Händler und Leasinggesellschaften, deren Autos an Wert verlieren, eher schlechte. Inzwischen gibt es rund zwei Millionen reine Elektroautos auf deutschen Straßen. Das sind etwa vier Prozent des Pkw-Bestands.
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(mfz)
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Photoshop neu gedacht: Wie KI kostenlos Bilder in Ebenen zerlegt
Mithilfe von KI lassen sich bereits seit einiger Zeit ansehnliche Einladungskarten, Plakate oder Artworks erstellen. Deutlich kniffliger war es bisher, unliebsame Details zu ändern, ohne dabei den Rest des Bildes zu verunstalten. Mit dem kostenlosen KI-Bildmodell Qwen-Image-Layered ist dies kein Problem mehr. Die Party wurde verschoben? Der verhasste Ex soll vom Flyer verschwinden? Sie wollen das Halloween-Plakat vom ablenkenden Hintergrund befreien? All das lässt sich jetzt mit dem Open-Weights-Modell des chinesischen Handelskonzerns Alibaba erledigen – und zwar lokal auf dem eigenen Rechner, ohne teure Cloud-Dienste zu bemühen.
Qwen-Image-Layered zerlegt das Bild mithilfe von KI in zwei bis acht Ebenen, was ein wenig an Photoshop erinnert. So lässt sich etwa ein Schriftzug von den Figuren und Objekten im Hintergrund separieren. Während herkömmliche Bildbearbeitungssoftware beim Ausschneiden von überdeckten Objekten aber eine Lücke im Bild hinterlässt, füllt die KI diese automatisch. Das Modell fügt dem Hintergrund automatisch via Inpainting Rasen, Hochhäuser und dergleichen hinzu, passend zur Umgebung. Die Vordergrund-Ebenen mit Figuren oder anderen Objekten werden freigestellt und mit einem integrierten Alpha-Kanal für die transparenten Bereiche ausgegeben. So lassen sie sich in Programmen wie Photoshop, GIMP oder direkt im Workflow anordnen und bearbeiten – ohne mit komplizierten Tricks wie einer Maskierung für KI-Modelle zu arbeiten.
- Mit Qwen-Image-Layered lassen sich Bilder erstmals lokal per KI in Ebenen zerlegen und flexibel neu zusammensetzen.
- Der kostenlose Ansatz verspricht eine Alternative zu klassischer Bildbearbeitung und aufwendigen Masken – ganz ohne Cloud und Abo.
- Wie gut das in der Praxis funktioniert, welche Hardware nötig ist und wo die Stärken und Grenzen liegen, zeigt dieser Ratgeber Schritt für Schritt.
In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie die KI-Bedienoberfläche ComfyUI installieren und die für Qwen-Image-Layered nötigen Modelle einrichten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie beliebige Bilder oder Fotos in Ebenen aufteilen, um sie neu anzuordnen. Nötig ist dazu lediglich ein zeitgemäßer Spielerechner. Mit 16 GB Grafikspeicher lassen sich viele der verfügbaren Modelle betreiben, doch auch mit etwas weniger sollte es noch gelingen: Das kleinste quantisierte Modell, das auf der KI-Community-Plattform Hugging Face zum Download bereitsteht, ist 7,15 GByte groß.
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