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Fastfood-Marketing: McDonald’s entdeckt den großen Hunger als Chance
Dass der Big Mac der Flaggschiff-Burger von McDonald’s war, ist lange her. Mittlerweile steht der Fastfood-Marktführer in einem harten Wettbewerb um die Frage, wer am meisten Bulette für’s Geld bietet. Mit der neuen Kampagne „Für den Big McDonald’s Hunger“ will die Marke nun die Konkurrenz auf die Ränge verweisen.
Der Besuch bei McDonald’s und Co als kleines Zwischendurch-Vergnügen, das war einmal. Dank der Inflation hat sich das Konsumverhalten der K
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Google Trends Update: Gemini Support und mehr Vergleiche
Medien, Creator, Brands und Researcher erhalten mit den neuen Search-Trends, unterstützt von Gemini, noch einfacher und schneller Zugriff auf alles, was die User umtreibt.
Wer am Puls der Zeit arbeitet, um Kampagnen, Artikel oder Analysen zu erstellen, setzt im Digitalraum wahrscheinlich auf Google Trends. Denn Googles Analyse-Tool bietet Einblick in unterschiedliche Entwicklungen, die Milliarden von Usern beschäftigen. Am 20. Januar sind das zum Beispiel die Polarlichter (die bereits zu Memes geführt haben), Valentino und Brooklyn Beckham.
Künftig können Nutzer:innen von Google Trends auf der Explore Page nicht nur auf die Insights zugreifen, sondern mithilfe von KI eine umfassende Analyse zu den brandaktuellen Themen vornehmen. Dank der neuen Integration von Gemini lassen sich in einem dedizierten Panel am Rand der neuen Exlpore Page unmittelbar Trends auf ihre Relevanz für dein Themenfeld hin analysieren. Dabei schlägt Gemini zum einen passende Prompts vor, um schnell mehr über die Themen und ihre Relevanz im Suchverlauf zu erfahren. Zum anderen können User jetzt acht Suchbegriffe parallel vergleichen und eine Liste der 50 Top Searches und der 50 am schnellsten wachsenden Suchen einsehen.
Auf dem Blog The Keyword liefert Googles Produktmanager für Google Trends, Nir Kalush, ein Beispiel:
For example, if you’re researching trending dog breeds, up to eight search terms like ’golden retriever’ or ’beagle,’ will automatically populate the graph so you can easily compare them. The side panel will also show related ideas like ’hypoallergenic dog breeds’ or ’large dog breeds’ to help you dive deeper. Hover over a search term to edit it, or use the country, time and property filters to adjust the Trends timeline.
Zusätzlich zum optimierten Funktionsumfang liefert Google für die neue Explore Page ein überholtes Layout. Jeder Suchbegriff erhält ein eigenes Icon und eine eigene Farbe, um besser unterschieden werden zu können. Die brandneue Experience wird zunächst auf dem Desktop und dann graduell für alle User ausgerollt. Das Google Trends Update ist das nächste Beispiel für Googles umfassende Gemini-Integration in diverse eigene Lösungen.
Gmail startet in die Gemini-Ära:
KI-Posteingang, Suche per Frage, bessere Mails

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WhatsApp macht neue Features früher zugänglich
WhatsApp öffnet den Betazugang für ausgewählte Android-Nutzer:innen direkt in der App. Sie können neue Funktionen früher ausprobieren – besonders spannend für Neugierige, Power User und alle, die WhatsApp intensiv nutzen.
Neue Funktionen zuerst testen, ohne monatelang auf eine Warteliste zu schauen. Genau dieses Versprechen testet WhatsApp derzeit für ausgewählte Android User. Der auf WhatsApp spezialisierte Publisher WABetaInfo berichtet, dass ausgewählte Android User den Betazugang nicht mehr nur über den Google Play Store erhalten. Stattdessen taucht die Option direkt in den Einstellungen auf.
Der neue Betazugang passt zu einer Phase, in der WhatsApp besonders viele Funktionen parallel testet. Künftig können Nutzer:innen beispielsweise ihr Profil mit einem Titelbild ergänzen, ähnlich wie bei Facebook oder LinkedIn. Vor allem für Creator und Brands entsteht damit mehr Raum für Selbstdarstellung direkt im Messenger. In Gruppen bringt WhatsApp mehr Ordnung ins Chaos. Neue Rollen machen sichtbar, wer welche Funktion übernimmt. Event-Erinnerungen und zusätzliche Sticker-Formate sollen die Organisation erleichtern. Gleichzeitig testet WhatsApp das Teilen von Chat-Verläufen mit neu hinzugefügten Gruppenmitgliedern. Ein Feature, das viele Nutzer:innen seit Jahren fordern.
Wie bei Facebook:
WhatsApp-Titelbild im Profil für alle

Beta-Features direkt in der App
Wer WhatsApp nutzt, kennt das Prinzip. Neue Funktionen werden schrittweise verteilt. Erst wenige, dann mehr, irgendwann alle. Mit der Android-Beta-Version 2.26.2.11 testet WhatsApp nun einen neuen Zugang zu genau diesen frühen Features.
In den Einstellungen erscheint bei ausgewählten Nutzer:innen der Punkt „Early access to beta features“. Ist die Option sichtbar, lässt sich der Betazugang direkt per Schalter aktivieren. Ohne zusätzliche Anmeldung. Ohne externe Downloads. Wer die Beta wieder verlassen möchte, bekommt automatisch die nächste stabile Version. Die Kontrolle bleibt also bei den Usern.

Noch richtet sich das Feature nur an einen begrenzten Kreis. WhatsApp weitet den Zugang aber schrittweise aus.
Warum WhatsApp den Zugang öffnet
Der Hintergrund ist vor allem technisch. Der Betazugang über den Google Play Store ist auf 10.000 Plätze begrenzt und fast dauerhaft voll. Viele Interessierte weichen deshalb auf externe APK-Dateien aus. Das ist umständlich und nicht immer sicher.
Mit dem neuen In-App-Zugang umgeht WhatsApp diese Hürde. Gleichzeitig wächst die Testgruppe. Mehr Nutzer:innen bedeuten mehr reale Nutzungssituationen. Rückmeldungen werden zahlreicher, Fehler fallen früher auf. Das erhöht die Stabilität neuer Versionen und beschleunigt den Entwicklungsprozess.
Ganz reibungslos läuft der Test allerdings noch nicht. Einige Tester:innen berichten, dass sich der Schalter aktuell nicht aktivieren lässt und sofort wieder deaktiviert. Offenbar handelt es sich um einen Bug in der Beta-Version. Ein Fix ist angekündigt, ein genauer Zeitpunkt aber offen. Typisch Beta also.
Vor diesem Hintergrund ergibt der neue Early-Access-Zugang Sinn. Je mehr Nutzer:innen diese Funktionen früh testen, desto schneller zeigt sich, was im Alltag funktioniert und wo nachgeschärft werden muss. Der In-App-Betazugang verkürzt diesen Feedback-Zyklus deutlich. Noch ist die Funktion stark limitiert und nicht fehlerfrei. Doch langfristig könnte sie dafür sorgen, dass neue WhatsApp Features schneller, stabiler und für mehr Nutzer:innen verfügbar werden.
Social Media statt Messenger?
WhatsApp macht die Info interaktiver

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PineDrama: TikToks neue Serien-App mit Suchtfaktor
Eine Minute pro Folge, Cliffhanger inklusive. TikTok startet mit PineDrama eine neue Serien-App. Die Clips sind extrem kurz, vertikal und machen schnell süchtig – mit großem Marktpotenzial. Kritische Stimmen sehen neues Futter fürs Scroll-Gehirn. Brain Rot incoming?
Kurz, dramatisch, süchtig machend. TikTok hat überraschend und ohne große Vorankündigung eine neue App gestartet, die sich anfühlt wie TikTok, aber eher wie eine Streaming-Plattform funktioniert. Die App heißt PineDrama und setzt komplett auf sogenannte Mikrodramen. Viele der Inhalte entstehen dabei KI-gestützt oder vollständig KI-generiert. Sie ist für iOS und Android – allerdings zunächst nur in nur in den USA und Brasilien – verfügbar.
Ein neues Entertainment-Gefüge: Warum TikTok jetzt auf Serien setzt
Zuerst machte Business Insider den Launch öffentlich, kurz darauf griffen Publisher wie TechCrunch das Thema auf und ordneten ein, warum TikTok gerade jetzt auf Mikrodramen setzt. Der Schritt fällt in eine Phase, in der mehrere Entwicklungen zusammenlaufen und neue Chancen für Entertainment-Anbieter:innen eröffnen. Diverse Plattformen versuchen zunehmend, Reichweite, Inhalte und Formate enger zu verzahnen und so neue Felder jenseits klassischer Social-Media-Logiken zu besetzen. KI spielt dabei eine zentrale Rolle, weil sie Produktionsprozesse beschleunigt und serielle Inhalte in hoher Frequenz ermöglicht.
PineDrama ist Teil dieser Verschiebung. TikTok baut derzeit den eigenen kulturellen Einfluss deutlich aus und bewegt sich zunehmend an der Schnittstelle von Social Media, Streaming und Event-Unterhaltung. Dass selbst die FIFA für die WM 2026 auf TikTok setzt, verdeutlicht, wie stark der Trend zu neuen Allianzen geworden ist, bei denen große Namen unterschiedlicher Branchen ihre Reichweite bündeln und ihre Marktmacht über klassische Mediengrenzen hinweg ausbauen. Gleichzeitig reicht diese Entwicklung längst über einzelne Akteur:innen hinaus. Die Oscars werden ab 2029 bei YouTube übertragen, die 100. Verleihung ist die letzte im klassischen Fernsehen. Und auch Instagram holt die eigenen Inhalte auf den Big Screen, indem Reels inzwischen direkt auf dem Fernseher laufen.
Bei all den schnellen, oft als bahnbrechend gefeierten Entwicklungen überrascht es kaum, dass sich parallel ein Gegentrend formiert. Auf TikTok boomt derzeit ein Nostalgie-Hype rund um das Jahr 2016 – von alten Snapchat-Filtern bis hin zu viralen Sounds vergangener Jahre, die plötzlich wieder im Feed auftauchen.
2016 ist wieder da:
Nostalgie-Hype auf TikTok bringt alte Trends zurück

TikTok, aber jede Story geht weiter
Wer PineDrama öffnet, merkt sofort: Das hier ist kein klassisches Streaming. Der Feed sieht aus wie bei TikTok, nur dass jedes Video Part einer fortlaufenden Geschichte ist. Eine Episode dauert meist rund eine Minute. Danach kommt direkt die nächste. Und natürlich, so wie es sich für ein süchtig machendes Format gehört, endet fast jede Folge mit einem Cliffhanger. KI hilft dabei, diese Dramaturgie in Serie zu skalieren, etwa durch automatisierte Story-Entwürfe, visuelle Elemente oder schnelle Lokalisierung für verschiedene Märkte.
In der App findest du Genres wie Romance, Thriller oder Familiendrama. Titel wie Love at First Bite oder The Officer Fell for Me kommen laut App-Anzeigen teils auf über hundert Millionen Views. Über einen Trending Tab kannst du sehen, was gerade viral geht. Alternativ lässt du dich einfach durch personalisierte Empfehlungen treiben. Auch hier ist KI Teil der Logik, sowohl bei der Ausspielung als auch bei der schnellen Produktion neuer Serien.

Praktisch für Binge Fans: Es gibt einen Wiedergabeverlauf, Favoritenlisten, Kommentare und einen Vollbildmodus ohne Ablenkung. PineDrama ist aktuell kostenlos und komplett werbefrei. Einloggen können sich User, die Zugang haben, mit ihrem bestehenden TikTok Account.
Eine Minute noch: Wie Mikrodramen Aufmerksamkeit binden – und belasten
Mikrodramen passen perfekt zur mobilen Nutzung. Viele Nutzer:innen wollen kurze Unterhaltungseinheiten, die sich zwischendurch schauen lassen. Vertikales Storytelling fügt sich in die Sehgewohnheiten der TikTok Community ein. Und personalisierte Feeds sorgen dafür, dass du genau die Stories siehst, die dich packen. KI verstärkt diesen Effekt, indem Inhalte schneller getestet, angepasst und neu ausgespielt werden können.
Plattformen wie ReelShort und DramaBox zeigen bereits seit einiger Zeit, dass dieses Modell funktioniert. Sie erreichen mit einfachen, klar erzählten Mikroserien hohe Abrufzahlen und binden Zuschauer:innen über kurze Episoden und konsequente Cliffhanger. Entsprechend wächst auch die wirtschaftliche Relevanz des Formats. Laut Variety könnte der Markt bis 2030 auf rund 26 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz anwachsen – und somit aus der Nischenecke kommen.
Trotz aller Faszination gibt es auch kritische Stimmen zur Wirkung solcher Formate. Eine große Meta-Analyse, veröffentlicht über die U.S. National Library of Medicine (PubMed) und unter Beteiligung von Forschenden mehrerer Universitäten, wertete Daten von über 98.000 Personen aus. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass intensiver Kurzvideokonsum mit schlechterer Aufmerksamkeit und schwächerer kognitiver Kontrolle einhergeht. Ähnliche Befunde greifen auch Markt- und Medienanalysen auf. Eine Auswertung von eMarketer fasst mehrere Studien zusammen und zeigt, dass die vielfache Nutzung von Kurzvideoplattformen mit erhöhtem Stress- und Angstempfinden korreliert. Darüber hinaus beschäftigen sich mehrere psychologische Studien mit dem Phänomen der sogenannten „Short-Form Video Addiction“. Forschende, unter anderem aus China und den USA, berichten von Zusammenhängen zwischen exzessivem Kurzvideokonsum sowie Aufmerksamkeits- und Gedächtniseffekten, insbesondere bei jungen Nutzer:innen. Dieses Muster wird in der Community auch als „Brain Rot“ beschrieben – ein Begriff, der den mentalen Nebel und die reduzierte Konzentration nach langem Scrollen umschreibt.
TikTok hat aus Quibi gelernt
Kurzformserien sind allerdings kein Selbstläufer. 2020 scheiterte die Streaming App Quibi, gegründet von Jeffrey Katzenberg, Mitbegründer von DreamWorks und ehemaliger Disney Manager, trotz milliardenschwerer Finanzierung. Das Problem: Quibi setzte auf kurze Episoden mit bekannten Hollywood Stars, übertrug dabei jedoch klassische Serienlogiken auf ein neues Format. Inhalte wurden verkürzt, aber nicht neu gedacht. Das Publikum blieb aus, und bereits nach sechs Monaten wurde der Dienst wieder eingestellt.
ReelShort und DramaBox gingen einen anderen Weg und waren genau dort erfolgreich, wo Quibi scheiterte. Statt Hollywood-Serien zu kürzen, produzierten sie von Anfang an Low-Budget Stories für das Mikroformat. Die Serien setzen auf Spannung ab der ersten Sekunde, Genres wie Romance oder Rachethriller und durchgehende Cliffhanger. Gedreht wurde meist mit Schauspieler:innen ohne Gewerkschaftsanbindung. Statt ein breites Publikum anzusprechen, richteten sich die Inhalte gezielt an Fans leichter, emotionaler Stoffe. Wie stark dieses Modell aufgeht, zeigt auch die nachfolgende Tabelle: Auf dem Smartphone erzielt die Mikrodramaplattform DramaBox teils mehr tägliche Nutzungszeit als klassische Streaming-Dienste wie Peacock oder HBO Max.

TikToks Serienexperiment: Wie groß wird PineDrama?
TikTok will nicht nur Clips. TikTok will Geschichten. Und zwar genau so kurz, vertikal und süchtig machend, wie seine User sie ohnehin konsumieren. Noch ist jedoch unklar, wie PineDrama künftig monetarisiert werden soll.
Derzeit verzichtet die App sowohl auf Werbung als auch auf eine Bezahlschranke. Sollte PineDrama die Experimentierphase verlassen, gelten Abonnements oder andere Erlösmodelle als naheliegende Optionen. Gleichzeitig weisen Analyst:innen darauf hin, dass es teuer ist, Nutzer:innen zu gewinnen und sie dauerhaft an eine neue Plattform zu binden. KI-gestützte Produktionsprozesse könnten hier zum entscheidenden Hebel werden, weil sie Inhalte günstiger, schneller und in größerer Stückzahl ermöglichen.
Für TikTok ist PineDrama trotzdem ein logischer Schritt. Das Unternehmen testet Mikroserien bereits seit Längerem unter TikTok Minis. Viele Anbieter:innen aus diesem Bereich sind auch bei PineDrama vertreten. Der Mutterkonzern ByteDance hat zudem in Asien mit Douyin und spezialisierten Apps längst Erfahrung mit dem Format.
TikTok Next 2026:
Marken brauchen jetzt „unersetzlichen Instinkt“

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