Seid Ihr wieder einmal erschlagen von der unendlich großen Auswahl in den App-Stores? Damit Ihr Euch in diesem Meer der Optionen auf Android und iOS zurechtfindet, haben wir die schwere Arbeit für Euch übernommen.
Wie auch bei den Empfehlungen der letzten Woche haben wir die Neuerscheinungen auf fünf „Must-Haves“ eingegrenzt. Von rasanten Spielen bis hin zu spezialisierten Werkzeugen für Faserkunst und Heimwerkerprojekte bietet die dieswöchige Auswahl etwas Einzigartiges für jeden Benutzertyp.
Dumb Ways to Die
Dumb Ways to Die beweist mit dem jüngsten Update, wie wichtig gutes Charakterdesign und einfaches, reflexgesteuertes Gameplay sind.
Ihr spielt hier eine Sammlung von Minispielen, bei denen das Leben einer bunten, klecksartigen „Bohne“ ganz von der Fähigkeit abhängt, innerhalb von Sekunden zu reagieren. Ob Ihr nun hektisch über den Bildschirm wischt, um Kotze wegzuwischen, eine Figur sorgfältig ausbalanciert, damit sie nicht herunterfällt, oder dem Drang widerstehen müsst, einen großen roten Knopf zu drücken – die Spannung bleibt spürbar. Je weiter Ihr kommt, desto höher wird die Geschwindigkeit, bis sich die Finger irgendwann schneller bewegen, als Euer Gehirn verarbeiten kann.
Der Wiederspielwert ist der Wahnsinn. Selbst nach all den Jahren fesselt mich die schiere Vielfalt der Möglichkeiten zu scheitern. Die neueste Version bietet anspruchsvollere Herausforderungen, wie z. B. in das Mikrofon zu pusten, um ein Flugzeug in der Luft zu halten. Das Game nutzt die Vorteile moderner Hardware auf eine Weise, die sich eher natürlich als effekthascherisch anfühlt. Es gibt auch ein befriedigendes Gefühl des Fortschritts, wenn ich Punkte verdiene, um neue Beans für meine Sammlung freizuschalten.
Was mir nicht gefällt, ist die Häufigkeit der Werbeeinblendungen, die die Stimmung trüben und oft den rasanten Spielfluss unterbrechen, der das Spiel eigentlich so fesselnd macht. So viel zu „nur noch eine Runde“, wenn ich am Ende eine weitere Minute warten muss, um noch mehr Werbung zu sehen. Die Monetarisierung ist definitiv der Fluch moderner Apps und Spiele. Aber ich denke trotzdem, dass dieses Spiel auf jedem Smartphone im Jahr 2026 gut aufgehoben ist.
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Was kann ich über Sega Football Club Champions sagen? Im Grunde schlüpfe ich in die Rolle eines Managers, der explizit „powered by Football Manager“ ist und die robuste FIFPro-Datenbank nutzt, um mehr als 10.000 reale Fußballer ins Spiel zu bringen. Gut zu wissen, dass das Gameplay absichtlich gestrafft wurde, ohne dass ich mich neunzig Minuten lang mit den Anweisungen für einzelne Spieler beschäftigen muss.
Im Grunde muss ich nur allgemeine taktische Entscheidungen treffen, z. B. die übergreifende Philosophie eines Teams festlegen. Und ich kann entscheiden, ob ich mich auf ein unerbittliches Ballbesitzspiel oder einen schnellen Gegenangriff einlasse. Die Match-Engine bietet eine Heatmap, die mir die Richtung meines Angriffs vorgibt, so dass sich das Spiel weniger wie eine lästige Pflicht anfühlt, sondern eher wie ein strategisches Puzzle auf hohem Niveau, das perfekt in einen morgendlichen (oder abendlichen) Arbeitsweg passt.
Sogar mit exotischen Ligen
Was mir auffiel, war die Einbeziehung der J-League und K-League neben den europäischen Giganten. Es ist erfrischend zu sehen, dass ein Entwickler anerkennt, dass Fußballfans in Asien eine tief verwurzelte Leidenschaft für ihre regionalen Ligen haben. Das Aufstiegssystem basiert auf einer „Local to Global“-Reise, bei der ich einen relativ unbekannten Verein übernehmen und junge Talente zu Weltklasse-Stars ausbilden kann. Es ist ein echtes Erfolgserlebnis, einen Drei-Sterne-Kandidaten zu scouten und zu sehen, wie er sich in meinen Trainingseinrichtungen entwickelt. Dabei setzt Sega allerdings auf eine Gacha-ähnliche Rekrutierungsmechanik.
Es ist schön zu sehen, dass Sega sich für eine saubere, benutzerfreundliche Benutzeroberfläche entschieden hat. Die vermeidet das Durcheinander, das oft in mobilen Portierungen von PC-Managementspielen zu finden ist. Die plattform- und spielübergreifende Unterstützung ist vielleicht das stärkste Verkaufsargument. Ich kann in einer Pause an meinem PC an meinem Kader mit Arsenal-Lizenz basteln und dann eine wichtige Transferverhandlung auf meinem Handy erledigen, während ich auf das Mittagessen warte. Euch erwartet nicht die beste Grafik, aber sie erfüllt ihren Zweck.
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Nerven Euch Abonnements und viel zu viele Anmeldekonten, die Ihr im Auge behalten müsst? Ich fühle mit Euch und denke daher, dass Tooliz einen Platz auf der Liste dieser Woche verdient hat. Diese App funktioniert wie ein digitales Schweizer Taschenmesser, das mehr als fünfundzwanzig unverzichtbare Tools in ein leichtgewichtiges Offline-Paket packt.
Was mir sofort auffiel, war die schiere Vielfalt an Werkzeugen, die unter der Haube versteckt sind, ohne die übliche Leistungsverzögerung. Ganz gleich, ob ich die Wasserwaage zum Ausbalancieren eines Rahmens zu Hause oder den Augmented-Reality-Winkelmesser zum Messen eines Winkels über die Kamera verwendete, die Benutzeroberfläche blieb flüssig und reaktionsschnell. Es ist unglaublich praktisch, einen Einheitenumrechner und einen Schallpegelmesser an einem Ort zu haben.
Interessant, dass es sogar Nischenfunktionen wie einen Frequenzgenerator zum Testen von Lautsprechern und einen „Random Decider“ für die Momente enthält, in denen niemand in der Gruppe mutig genug ist, die Verantwortung für die Entscheidung zu übernehmen, wohin wir zum Mittagessen gehen. Das benutzerdefinierte Radialmenü macht das Navigieren zwischen den Tools mit einer Hand bemerkenswert einfach und vermeidet die klobigen Hamburger-Menüs, die viele moderne Apps plagen. Schön auch, dass ein „Privacy Friendly“-Badge tatsächlich etwas bedeutet. Die App verarbeitet Sensordaten wie das Magnetometer für den Metalldetektor und das Mikrofon für den Dezibelmesser nämlich lokal auf dem Gerät.
Keine Sorge, es gibt keinen Bedarf an unnötigen Berechtigungen, und die Tatsache, dass das meiste im Flugzeugmodus perfekt funktioniert, macht die App zu einem zuverlässigen Begleiter. Definitiv etwas, das ich jedem mit einem Android-Handy empfehle!
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Focus Friend
Produktivitäts-Tools gibt es wie Sand am Meer. Das macht’s schwierig, eine App zu finden, die effektiv ist, ohne wie ein digitaler Drill-Sergeant zu wirken. Focus Friend ist ein interessanter Fund mit erfrischend einfühlsamem Ansatz. Die Idee, eine winzige, animierte Bohne als primären Fokus zu verwenden, die mir einfach nur ein Paar Socken stricken will, ist besonders entwaffnend. Das ist mehr als ein weiterer „gamifizierter“ Gewohnheits-Tracker. Ich muss nur einen Timer einstellen, und während ich arbeite, strickt mein „Bean“-Begleiter fleißig Schals und Socken in seinem digitalen Zimmer.
Verlasse ich die App, hört meine Bean auf zu arbeiten und sieht sichtlich niedergeschlagen aus. Es klingt albern, aber die psychologische Anziehungskraft ist erstaunlich stark. Ich ertappte mich dabei, dass ich meine Schreibfristen deshalb einhielt, weil ich meinen verpixelten Freund wirklich nicht enttäuschen wollte. Das Spiel nutzt das Gefühl der „Körperverdopplung“ – eine Technik, die in der ADHS-Gemeinschaft häufig angewandt wird. Dabei hilft die bloße Anwesenheit einer anderen „Person“ (selbst einer bohnenförmigen), die neben mir arbeitet, bei der Sache zu bleiben.
Grafisch gesehen lehnt sich die App stark an die „gemütliche“ Ästhetik an, die in letzter Zeit die Spielewelt dominiert. Die verdienten Belohnungen, darunter hart erkämpfte Strickwaren, können gegen Möbel und Dekorationen eingetauscht werden. Damit gestalte ich den Lebensraum meiner Bohne individuell. Ich denke, wenn ich mich um meine Bohne und ihren Lebensstil kümmere, habe ich den Wunsch, bei meiner nächsten Arbeitssitzung konzentrierter zu sein.
Schön, dass Focus Friend sich nicht wie ein weiteres Unternehmenswerkzeug anfühlt, das entwickelt wurde, um mehr Effizienz herauszuquetschen. Vielmehr fühlte sich die Benutzung eher wie ein Wellness-Begleiter an. Dieser erinnerte mich zum Beispiel daran, durch Wasserpausen nach der Pomodoro-Methode hydriert zu bleiben.
Ihr habt eine Bohne als Freund, die Euch beim Konzentrieren hilft!
PaperAI
Stellt Euch vor, Ihr öffnet einen Brief vom Amt, eine komplizierte Rechnung oder einen Mietvertrag – und statt Kopfschmerzen zu bekommen, haltet Ihr einfach mit dem Handy drauf. Paper AI ist nicht nur eine Scan-App; sie ist ein KI-gestütztes Gedächtnis für Euren kompletten Papierkram!
Ihr knipst also Eure Dokumente und erhaltet nicht nur ein Foto. PaperAI erstellt dank OCR eine durchsuchbare PDF-Datei. Die KI kann dabei wichtige Informationen wie Titel, Abesender und Datum extrahieren.
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Klar, ich kann auch Google Lens nutzen, um Text aus Bildern zu extrahieren und es gibt auch genügend Scan-Apps da draußen. Aber PaperAI scannt schnell und zufriedenstellend und ich hab im Handumdrehen meine Post digitalisiert. Und nicht nur das: Ich hab sie auch direkt organisiert, verschlagwortet und zusammengefasst.
PaperAI erklärt, dass Eure Daten dabei sicher auf europäischer (deutscher) Cloud-Infrastruktur aufgehoben ist. Wer will, kann natürlich auch Backups erstellen und sie beispielsweise ins Google Drive schaufeln. Wer will, nutzt nicht nur die App für Android oder iOS, sondern auch die Browser-Version PaperAI Web.
Diese nächsten Apple-Neuheiten strapazieren Euren Geldbeutel
Nach der Vorstellung des günstigen MacBook Neo sollen in den kommenden Monaten diverse Neuheiten folgen, bei denen Apple an der Preisschraube dreht. Die Preisspanne reicht dann von Neo-günstig bis Ultra-teuer.
Ein Blick auf die Lieferzeiten des erst vor einigen Tagen vorgestellten MacBook Neo gibt Hinweise darauf, dass Apple einen neuen Verkaufsschlager hat. Selbst die Basismodelle sind zum Start der Auslieferungen am 11. März nicht mehr zu bekommen. Der Preis dürfte ein wichtiger Grund dafür sein. Nach der Neuvorstellung am unteren Ende der Preisskala werden in den kommenden Wochen und Monaten aber auch Neuheiten in der Ultra-Welt erwartet. Bloombergs Mark Gurman geht davon aus, dass die Preisspanne weiter wächst und nennt auch gleich einige Beispiele für teure Erweiterungen bereits bekannter Produkte.
Ultra-teuer: Apple will an der Preisschraube drehen
Schon heute hat der iPhone-Hersteller diverse Angebote mit dem Namen Ultra. Egal ob Apple Watch Ultra oder Mac Studio mit dem M3-Ultra-Chip: Die Preise sind deutlich höher als bei den regulären Modellen. Wenn Ihr CarPlay Ultra in Eurem Auto nutzen wollt, müsst Ihr bei Aston Martin vorbeischauen. Ultra bedeutet teuer.
Für den kommenden Herbst erwartet Gurman, dass Apple die Palette in diesem hochpreisigen Segment erweitert. Er nennt drei Beispiele, die zwar nicht unbedingt das „Ultra“ im Namen tragen werden, aber deutlich machen, dass das Unternehmen weiterhin Luft nach oben sieht.
Das offensichtlichste Beispiel ist das seit langer Zeit erwartete faltbare iPhone. Das könnte zwar auch „iPhone Ultra“ heißen, ein einfacherer Name wie „iPhone Fold“ wäre jedoch keine Überraschung. Unabhängig vom Namen dürfte allerdings sicher sein, dass es preislich noch oberhalb des aktuellen Pro Max leben wird. Ein Blick auf die Konkurrenz, egal ob Samsungs Z Fold oder Googles Pixel 10 Pro Fold, weist ebenfalls darauf hin.
Gurman hält es aber auch für möglich, dass Apple in Zukunft „AirPods Ultra“ im Angebot haben könnte. Da der Name Max bereits für die Over-Ear-Kopfhörer reserviert ist, könnte eine neue In-Ear-Variante mit integrierten Kameras den Ultra-Namen erhalten. Durch den Einsatz neuer Technik, welche für KI-Zwecke genutzt werden soll, würden die Preise weiter nach oben gehen.
Das MacBook Neo lebt am unteren Ende von Apples Preisskala Bildquelle: Apple
MacBook Pro mit OLED-Display und Touchscreen
Im kommenden Herbst soll aber auch ein neues High-End-Modell des beliebten MacBook Pro erscheinen. Diese M6-Variante wird laut Gurman dank eines OLED-Displays, das auch mit dem Finger bedient werden kann, preislich noch über den aktuellen Modellen mit M5 Pro und M5 Max liegen. Gurman vergleicht hier die Preise bei Apples iPad Pro. Der Wechsel zum OLED-Bildschirm sorgte hier damals für einen um 20 Prozent höheren Preis.
Der Name bleibt vermutlich beim MacBook Pro, wobei laut Gurman ein „MacBook Ultra“ deutlicher machen würde, dass es sich um das absolute Top-Modell handelt. Egal welchen Namen Apple wählt, klar ist, dass das Gerät im High-End-Bereich zu finden ist.
Das Unternehmen war für viele Jahre dafür bekannt, nur ein oder zwei iPhone-Modelle im Angebot zu haben. Heutzutage ist aber klar, dass das Unternehmen eine immer größere Preisspanne bedienen will. Selbst vom Apple Pencil gibt es mittlerweile mehrere Varianten, die sich preislich deutlich unterscheiden. In Zukunft kann sich Gurman auch vorstellen, dass selbst ein MacBook Neo mit größerem Display und damit auch mit einem höheren Preis denkbar ist.
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MacBook Neo: Nur Apple kann so einen 699-Euro-Laptop anbieten
Mehr Leistung. Gleicher UVP.: Intel Core Ultra 5 250K Plus und 7 270K Plus für 199 & 299 USD
Heute lüftet Intel den Schleier vor „Arrow Lake Refresh“. Core Ultra 200 Plus bietet anfangs in Form von Core Ultra 5 250K Plus und Ultra 7 270K Plus zwei schnellere CPUs mit teilweise mehr Kernen und DDR5-7200-Support. Die Preis bleiben auf dem Niveau der Vorgänger 245K und 265K. Ein Core Ultra 9 290K Plus kommt nicht.
Zwei statt drei Mal Plus
Intel startet den Refresh der Arrow-Lake-Generation mit den beiden Modellen Core Ultra 5 250K Plus und Core Ultra 7 270K Plus. Es wird auch noch weiterer Modelle geben, dabei sind wohl auch mobile CPUs inkludiert – offiziell sind sie heute aber noch nicht angekündigt. Einen Core Ultra 9 290K Plus stellt Intel heute dabei nicht vor.
Intel Core Ultra 7 270K Plus und Core Ultra 5 250K Plus im Intel-Testkit
Denn das der Plus-Serie zugrunde liegende Silizium ist weiterhin das gleiche wie bei Core Ultra 200, Intel hat lediglich Features vom 200S Boost mit einer passenden Kern-Abstimmung und einigen Optimierungen auf den Weg gebracht. Auch die Kernkonfiguration hat sich Intel noch einmal vorgenommen, nicht aber die Chips als solche.
Der Preis bleibt gleich
Dass Intel die Preiskarte zieht und die beiden neuen CPUs auf dem Preisniveau der Vorgänger nach deren Preissenkung belässt, ist indes keine Überraschung: Denn Arrow Lake bleibt im Kern eben doch Arrow Lake. Und Arrow Lake ist zwar vor allem für Anwendungen ein sehr gutes Produkt, beim Gaming aber eher Mittelklasse – und die Plattform ist mit diesem Refresh auch schon wieder am Ende. Arrow Lake musste seit dem Start Ende 2024 auch über den Preis punkten, eine Preiserhöhung war nicht drin.
Die neuen CPUs im Überblick
Mehr Kerne, etwas weniger Takt
Der Intel Core Ultra 7 270K Plus bietet fortan 24 Kerne (8P+16E) und ist damit fast ein 285K – nur einige Megahertz Takt fehlen in gewissen Szenarien – auch gegenüber dem 265K. Der Intel Core Ultra 5 250K Plus bringt es auf 18 Kerne (6P+12E). Das sind jeweils vier E-Cores mehr als die bisherigen Modelle an dieser Position boten, namentlich Core Ultra 7 265K und Core Ultra 5 245K. Auch hier sinkt der Takt leicht. Die TDP bleibt in beiden Fällen identisch.
Modellpalette von Intel Arrow Lake-S Plus alias Core Ultra 200
Die direkten Vorgänger gab es in jeweils zwei Versionen: Also 265K ab 259 Euro und 245K ab 178 Euro sowie als Varianten ohne aktive iGPU 265KF ab 239 Euro und 245KF ab 162 Euro. Da der 270K Plus fast an den 285K herankommt, sei auch sein aktueller Marktpreis genannt: ab 478 Euro ist er verfügbar. Eine F-Variante ist laut Intel auch bei den Plus-Modellen geplant, diese dürften im Handel dann entsprechend einige Euro günstiger sein.
Höhere interne Taktraten und DDR5-7200
Die beiden Plus-Modelle bringen aber auch Anpassungen an weiteren Parametern mit sich, die ein wenig an den 200S Boost erinnern, aber in der Standardeinstellung dann doch nicht so weit gehen. Der 200S Boost brachte im letzten Frühjahr 2025 quasi ein Overclocking-Profil, das Support unter Garantie für DDR5-8000 und einen um 1,1 GHz erhöhten Die-to-Die-Takt freigab. Das offiziell abgesegnete Basis-Profil für 250K Plus und 270K Plus sieht nun gegenüber dem Vorgänger DDR5-7200 vor, dazu einen um 900 MHz gesteigerten Die-to-Die-Takt. Den 200S Boost wird es daher darüber hinaus weiterhin geben.
Intel-Vorstellung der 200S-Plus-Serie (Bild: Intel)
Support for DDR5 7200 MT/s memory, up from 6400 MT/s on non-Plus Intel Core Ultra 200S series CPUs, in addition to compatibility with the Intel Core Ultra 200S Boost BIOS profile and its warranty support for 8,000 MT/s memory overclocking.
Gaming: Intel APO muss mit ran
Für mehr Leistung will sich Intel aber erneut nicht nur auf mehr Kerne und Takt verlassen, sondern auch auf passende Software. Das Intel Binary Optimization Tool steht hierbei für „an optional feature available by switching on advanced mode of Intel Application
Optimization. APO hat Intel bereits seit Herbst 2024 stärker beworben, doch richtig aus den Kinderschuhen ist dieses Tool bis heute nicht heraus gewachsen, auch weiterhin ist die Anzahl der unterstützten Spiele überschaubar.
Intel-Vorstellung der 200S-Plus-Serie (Bild: Intel)
In Intels ausgewählten Tests sind natürlich viele Spiele, die APO nutzen. Intel vergleicht sich dabei mit dem Vorgänger – den X3D von AMD geht der Hersteller aus dem Weg, denn den Kampf kann man nicht gewinnen, das weiß auch Intel.
Intel-Vorstellung der 200S-Plus-Serie (Bild: Intel)
Das Problem bei zusätzlicher Software, die nicht nur extra installiert, sondern auch noch separat aktiviert werden muss und dann nur für einige Spiele gilt, ist dabei aber noch immer das gleiche: An über 90 Prozent des Marktes geht das schlichtweg ungenutzt vorbei. Es muss aus dem Stand heraus eine gute Leistung vorhanden sein. So verkommt dieses Feature einfach wieder nur zu einer Show-Lösung für Marketing-Slides.
Anwendungen: richtig stark
Bei Anwendungen ist das ganz anders, zudem hat Intel vor allem in der Mitte des Marktes in diesem Punkt ein extrem leichtes Spiel: Ryzen 5 9600X und Ryzen 7 9700X sind den beiden Modellen mit nun noch mehr Kernen nicht gewachsen – aber das waren sie auch gegen 245K und 265K schon nicht.
Intel-Vorstellung der 200S-Plus-Serie (Bild: Intel)
Ab 26. März im Handel, Testmuster schon da
Wie bereits unschwer an den Bilder zu erkennen ist, sind die beiden Prozessoren bereits in der ComputerBase-Redaktion eingetroffen. Der Test der Prozessoren darf jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden – und dieser Zeitpunkt fällt ebenso wie viele zusätzliche und aktuell noch fehlende Informationen unter NDA.
Im Handel werden die Prozessoren dann ab dem 26. März stehen. Im Laufe der nächsten Monate sollen dazu passend auch weitere neue Mainboards in den Markt entlassen werden, die auf den bekannten Chipsätzen basieren. Bis der Nachfolger Intel Nova Lake schließlich im breiten Markt erscheint, wird es wohl Anfang 2027 sein.
Intel Core Ultra 7 270K Plus und Core Ultra 5 250K Plus im Intel-Testkit
Die Redaktion hat Informationen in diesem Artikel von Intel unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
Ihr kriegt bei dem Gedanken an gruselige Kreaturen im Wald direkt Gänsehaut? Dann haben wir genau die News, auf die ihr gewartet habt: Die Mystery-Sensation „From“ geht in die nächste Runde! Während wir uns nach dem heftigen Finale von Staffel 3 noch die Augen reiben, steht fest: Es geht weiter!
Lange wurde spekuliert, jetzt ist die Katze aus dem Sack: Staffel 4 von „From“ startet am 20. April 2026 exklusiv bei Paramount+ in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Damit müssen wir uns zum Glück nicht mehr ewig gedulden, bis wir erfahren, ob Boyd und seine Leute jemals einen Ausweg aus ihrem Albtraum aus einer Stadt finden, aus der es kein Entkommen zu geben scheint.
Worum geht’s in Staffel 4?
In der Stadt, die niemanden gehen lässt, wird die Luft dünner. Die Suche nach Antworten wird in den neuen Folgen noch düsterer und gefährlicher. Hier ist das, was ihr wissen müsst:
Der Mann in Gelb: Sein Geheimnis steht im Zentrum. Wer ist er wirklich und was führt er im Schilde?
Tabitha & Jade: Sind ihre krassen Entdeckungen wirklich das Ticket nach Hause, oder führen sie die Gruppe nur noch tiefer ins Verderben?
Boyds Überlebenskampf: Harold Perrineau (unser aller Liebling aus „Lost“-Zeiten) liefert als Boyd Stevens wieder richtig ab. Doch sein körperlicher und geistiger Zustand verschlechtert sich – kann er die Stadt trotzdem noch zusammenhalten?
Verschlossene Türen: Es heißt, in Staffel 4 werden Türen geöffnet, die man besser hätte geschlossen lassen. Das klingt nach klassischem From-Horror vom Feinsten!
Hinter den Kulissen: Die Masterminds sind zurück
Hinter der Serie stecken echte Profis, die wissen, wie man uns schlaflose Nächte bereitet. Schöpfer John Griffin bekommt Schützenhilfe von den „Lost“-Legenden Jeff Pinkner und Jack Bender. Neben Harold Perrineau sind natürlich auch Catalina Sandino Moreno, Eion Bailey und Hannah Cheramy wieder am Start.
So streamt ihr Staffel 4 (auch über Sky!)
Gute Nachrichten für alle Sparfüchse unter euch: Wenn ihr Sky-Kunde seid, müsst Ihr unter Umständen keine Extra-Gebühren bezahlen, um „From“ sehen zu können. Denn die Serie ist auf verschiedene Art und Weise zu empfangen:
Paramount+ direkt: Logisch, hier landen die Folgen ohne Umwege.
Sky-Kunden aufgepasst: Habt ihr das Sky Cinema Paket? Dann ist Paramount+ (mit Werbung) für euch inklusive! Ihr könnt die neuen Folgen also ohne Zusatzkosten streamen.
Kleiner Haken: In der Sky-Variante könnt ihr die Folgen meist downloaden – Offline-Bingen im Flugzeug oder Zug fällt also flach.
Was glaubt ihr: Werden wir in Staffel 4 endlich erfahren, was es mit den fiesen Monstern der Nacht auf sich hat? Schreibt uns eure wildesten Theorien gerne in die Kommentar-Box. Und wenn ihr euch schon mal einen ersten Eindruck von der vierten Staffel von „From“ verschaffen möchtet: Nachfolgend könnt ihr Euch schon mal den Teaser-Trailer ansehen.
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Neu bei Sky: Diese Serie dürft Ihr nicht verpassen