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Warum ich mich gerne mit anderen vergleiche


Vergleiche sind ein täglicher Begleiter im Job und Alltag. Ob sie antreiben oder blockieren, hängt vom Umgang damit ab, sagt Mawave-Gründer und CEO Jason Modemann.

Warum ich mich gerne mit anderen vergleiche

Mawave-Gründer Jason Modemann schreibt bei Gründerszene über seinen Alltag als Unternehmer.
Mawave / Logo: Gründerszene

„Hör doch auf dich ständig mit anderen zu vergleichen”  – das klingt sofort nach Charakterschwäche. Meist schwingt in so einem Satz ein moralischer Vorwurf mit. Als wäre das etwas, das man sofort ablegen muss. Ich sehe das anders: Sich zu vergleichen, ist in meinen Augen gar nicht das Problem. Das Problem ist, was wir daraus machen.

Denn die meisten Menschen gehen mit Vergleichen auf eine destruktive Art um. Sie vergleichen nach unten – oder besser gesagt: gegen sich selbst. Warum haben andere mehr als ich? Warum bin ich nicht so weit? Warum klappt das bei mir nicht? Diese Fragen schwirren vielen im Kopf. Das Problem: Dieser Fokus auf Mangel macht einen selbst klein. Er erzeugt im Worst Case Scham, Selbstzweifel oder Bitterkeit. Und sorgt am Ende nur dafür, dass man passiv bleibt.

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Ich glaube allerdings, es gibt auch eine konstruktive Form, sich an anderen zu messen. Eine, die nach vorne schaut. Man sollte sich nicht fragen: Warum haben andere das, was ich nicht habe? Sondern sich denken: Ah – das will ich auch.

Dafür braucht es aber einen bewussten Umgang mit diesem Gefühl. Diese drei Dinge befolge ich:

1. Vergleiche nicht wegdrücken, sondern benennen

Der größte Fehler im Umgang mit Vergleichen ist, sie sofort abzuwerten oder zu ignorieren. Vergleiche sind erstmal nur ein Hinweis. Wer kurz innehält und ehrlich hinschaut, versteht schneller, was ihn wirklich triggert. Ich frage mich in solchen Momenten: Was davon sagt mir etwas über meine eigenen Wünsche? Ohne diese Klarheit bleibt das Gefühl diffus und destruktiv.

2. Erfolg anderer als Beweis lesen, nicht als Bedrohung

Wenn jemand in meinem Umfeld etwas erreicht, das ich selbst anstrebe, ist das doch der beste Beweis, dass es möglich ist. Für mich ist das ein Reframe: Nicht die nehmen mir etwas weg, sondern das Ziel ist erreichbar. In diesem Moment kippt der destruktive Vergleich. Aus Mangel wird Möglichkeit. Aus Frust wird Motivation. Sich zu vergleichen, wird zu etwas Aktivem und schiebt Verantwortung zurück zu einem selbst.

3. Vergleiche in Handlung übersetzen

Egal wie viele Gedanken man sich macht: Sinnvoll wird ein Vergleich natürlich erst, wenn er eine Konsequenz hat. Will ich etwas lernen, das mir noch fehlt? Will ich eine Entscheidung treffen, die ich bisher vor mir herschiebe? Nicht der Vergleich mit anderen und die Selbsterkenntnis bringt mich weiter, sondern der nächste Schritt, den ich daraus ableite und dann auch wirklich umsetze.

Das bedeutet: Sich zu vergleichen, kann aus der Komfortzone holen. Es kann helfen, konkrete Schritte in Richtung eines Ziels zu gehen – eines Ziels, das aus dem tiefsten Inneren kommt. Dafür braucht es aber einen bewussten Umgang mit diesem Gefühl: Lass andere dort sein, wo sie sind. Viel wichtiger ist, was du daraus machst.





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Maschmeyers neuer Fonds will 90 Millionen in KI-Startups investieren


Der Berliner Frühphasen-VC von Carsten Maschmeyer hat sein drittes Vehikel deutlich überzeichnet abgeschlossen. Lest hier, welchen Fokus Seed+Speed verfolgt und wie hoch die Tickets ausfallen.

Maschmeyers neuer Fonds will 90 Millionen in KI-Startups investieren

picture alliance / Geisler-Fotopress | Christoph Hardt/Geisler-Fotopres; Getty Images / Pixelimage

Seed+Speed Ventures hat sein Fundraising für den dritten Fonds mit 90 Millionen Euro abgeschlossen – dreimal so viel wie ursprünglich geplant. Das gab der von Carsten Maschmeyer und Alexander Kölpin geführte VC am Dienstag bekannt. Die Zielgröße musste demnach zweimal mit Zustimmung der Investoren erhöht werden.

Wo und wie viel soll investiert werden?

Der Fonds will in europäische Pre-Seed- und Seed-Startups im B2B- und Enterprise-Software-Bereich mit KI-Bezug investieren. Die initialen Tickets liegen zwischen 500.000 und 1,5 Millionen Euro, für Follow-on-Runden stehen weitere Millionen (bis maximal fünf Millionen pro Startup) bereit. Pro Jahr plant Seed+Speed sieben bis neun neue Investments.

Erstmals über DACH hinaus

Während die ersten beiden Fonds sich auf den deutschsprachigen Raum konzentrierten, öffnet sich Seed+Speed III erstmals für ganz Europa.

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Mit diesem Pitchdeck haben sie Carsten Maschmeyer überzeugt – und Millionen eingesammelt

Seit Sommer 2024 hat das Team nach Unternehmensangaben bereits 13 Investments getätigt. Darunter das niederländische Orq.ai (Generative-AI-Plattform, fünf Millionen Euro Seed), das Düsseldorfer RIIICO (KI-Fabrikplanung, fünf Millionen US-Dollar Seed) und das österreichische Optimuse (AI für Gebäude-Engineering, vier Millionen Euro Seed).

Was dürfen Startups erwarten?

Mit der größeren Fondsgröße will Seed+Speed nun häufiger als Lead- oder Co-Lead-Investor auftreten. Das Team unterstützt Portfoliofirmen vor allem beim Aufbau von Vertriebsstrukturen und stellt dafür ein dediziertes Support-Team für Sales, PR und Marketing bereit.

Zu den bekannteren Portfoliounternehmen aus den Vorgängerfonds gehören Finanzguru, Pliant, Kertos, Prewave und Prezise.ai, das bereits einen Exit verzeichnete. Zu den Investoren des neuen Fonds zählen laut Mitteilung Banken, Stiftungen, Family Offices und vermögende Privatpersonen – darunter auch Gründer aus früheren Seed+Speed-Beteiligungen.

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Mega-Deal mit Bundeswehr: Polaris-Gründer baut jetzt Raumflugzeuge


Alexander Kopp, Gründer und CEO von Polaris Raumflugzeuge, hat bereits im Rahmen seiner Promotion zur Auslegung von Hyperschall-Flugkörpern geforscht, konkret zu einer „Parametric Aero-Thermo-Mechanical Investigation of a Hypersonic Transport Glider“

Alexander Kopp, Gründer und CEO von Polaris Raumflugzeuge, hat bereits im Rahmen seiner Promotion zur Auslegung von Hyperschall-Flugkörpern geforscht, konkret zu einer „Parametric Aero-Thermo-Mechanical Investigation of a Hypersonic Transport Glider“
Polaris

Selbst für die Raumfahrt ist dieser Auftrag eine Ansage: Das Bremer Startup Polaris soll für die Bundeswehr ein Hyperschall-Forschungsflugzeug entwickeln – zweistufig, vollständig wiederverwendbar, technologisches Neuland. Auftraggeber ist das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Bereits Ende 2027 soll das System abheben. Woher kommt das Startup Polaris? Und wer ist Alexander Kopp, der Mann hinter dem Projekt? Wir haben ihn getroffen.





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heyData sammelt 16,5 Millionen ein – Co-reactive erhält 6,5 Millionen – Finanzen.net übernimmt vickii


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ Compliance-Startup heyData sammelt 16,5 Millionen ein +++ Co-reactive erhält 6,5 Millionen +++ Junction Growth setzt auf Spot My Energy +++ capacura investiert in MetaAIDiagnostic +++ Finanzen.net übernimmt vickii +++

heyData sammelt 16,5 Millionen ein – Co-reactive erhält 6,5 Millionen – Finanzen.net übernimmt vickii

Im #DealMonitor für den 28. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND: SAVE THE DATE


The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere zweite STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: STARTUPLAND 2026 findet bereits am 18. März statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

heyData
+++ Der Growth-Investor Riverside Acceleration Capital und Co. investieren 16,5 Millionen US-Dollar in heyData. Das Berliner Startup, 2020 von Daniel Deutsch, Milos Djurdjevic und Martin Bastius gegründet, setzt auf Datenschutz-as-a-Service. „Die digitale All-in-One Compliance-Lösung, die als Software-as-as-Service zur Verfügung gestellt wird, unterstützt Unternehmen dabei, den Überblick über ihre Datenschutzverpflichtungen zu behalten und diese effizient zu erfüllen“, heißt es zum Konzept. Ten VC, Patrice Deckert, Stefan Tietze, Martin Ostermayer, Dirk Freise und Picea Capita investierten zuletzt 3,3 Millionen Euro in die Jungfirma. Das frische Kapital soll in den Produktausbau und die Expansion in Europa fließen. Riverside hält nun rund 22 % an heyData. Mehr über heyData

Co-reactive
+++ Der Bonner Frühphasen-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF), NRW.Bank, HBG Ventures, AFI Ventures, der Frühphasen Impact Arm von Ventech, Evercurious VC und Business Angels investieren 6,5 Millionen Euro in Co-reactive. Das ClimateTech aus Düsseldorf, 2024 von Andreas Bremen und Orlando Kleineberg gegründet, entwickelt ein „Verfahren zur CO2-Mineralisierung, bei dem CO2 in fester Form gebunden wird“. „Mit dem Kapital wird die CO2-Mineralisierungstechnologie des Unternehmens, die CO2 nutzbar macht und nachhaltig als performante Baustoffe bindet, vom Prototyp zur industriellen Anwendung skaliert“, teilt das Team mit. Der HTGF hält nun rund 13 % an der Jungfirma. Mehr über Co-reactive

Bei unserer ersten STARTUPLAND Conference kam Co-reactive gut an: Das Team sicherte sich den ersten Platz im Segment ClimateTech. Die nächste STARTUPLAND findet am 18. März statt. Auch 2026 bieten wir wieder über 20 Startups die Chance, ihre Idee direkt vor millionenschweren Investoren zu pitchen. Jetzt bewerben

Spot My Energy 
+++ Der belgische Investmentfonds Junction Growth Investors investiert eine ungenannte Summe in Spot My Energy. Das Kölner Startup, das 2023 von Next Kraftwerke-Gründer Jochen Schwill gegründet wurde, setzt voll und ganz auf Smart Meter. Das Unternehmen übernimmt dabei die Messung, die Optimierung und den Stromhandel. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen „den Ausbau intelligenter Messsysteme vorantreiben. Norrsken VC, Vorwerk Ventures und Picus Capital investierten kürzlich 10,5 Millionen Euro in die Jungfirma. Zuvor flossen bereits 1,55 Millionen in das Unternehmen. Zudem stellte Horizon Energy Deutschland (HED) dem Energie-Startup kürzlich 50 Millionen Euro bereit. Vorwerk Ventures hielt zuletzt rund 10 % an Spot My Energy. Mehr über Spot My Energy

MetaAIDiagnostic
+++ Der Kölner Impact-Investor capacura (Ingo und Ina Dahm) investiert in MetaAIDiagnostic. Das Startup aus Rostock, 2022 von Volkmar Weckesser, Stephan Schaefer und Miriam Janke gegründet, bietet ein „biomarker-basierten ADHS-Bluttest“ für Zuhause an. „Diese Heimtest-Lösung ermöglicht Blutentnahme zu Hause, Rückversand ins Labor und ein digitales, sieben Tage später verfügbares Ergebnis“. Die zwölfmonatige Wartezeit auf Diagnosen soll somit der Vergangenheit angehören“, teilt das Team mit. Mehr über MetaAIDiagnostic

MERGERS & ACQUISITIONS

Finanzen.netvickii
+++ Die Finanzplattform Finanzen.net übernimmt die junge Aktien-App vickii bzw. das Team dahinter – siehe Finance Forward. Das FinTech aus Münster, 2022 von Lukas Söllner, Alexander Brils, Maurice Moosmann und Jai Bheeman gegründet, trat einst an, um „finanzielles Wissen auf unterhaltsame und zugängliche Weise zu vermitteln“. Business Angels wie Carsten Lütke-Bornefeld, Michael Schmitz und Marcus Englert sowie OMR X investierten zuletzt 1 Million Euro in das Startup. Das vickii-Team arbeitet künftig bei Finanzen.net an KI-Produkten. Mehr über vickii

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Foto (oben): azrael74



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