Apps & Mobile Entwicklung
Der Messenger wird viel praktischer
Der beliebte Messenger erweitert seine Features, die ihr auch ohne Handy benutzen könnt. WhatsApp hilft euch dabei, nun noch besser mit Freunden und Kollegen in Kontakt zu bleiben – ganz ohne Smartphone.
WhatsApp ist und bleibt primär eine App, die ihr auf eurem Smartphone benutzt. Doch manchmal ist die Nutzung am PC deutlich bequemer – nicht nur dann, wenn ihr im Büro seid oder das Handy mal wieder verschollen ist. Abhilfe schafft hier seit langer Zeit die Web-Version des beliebten Messengers. Genau diese haben die Entwickler laut WABetaInfo jetzt um nützliche Features erweitert.
WhatsApp Web: Anrufe und Videochats jetzt ohne Handy
Wenngleich die wichtigste Nutzung von WhatsApp in normalen Text-Chats zu finden ist, nutzen viele Anwender den Messenger auch für Anrufe. Egal ob Sprach- oder Videoanrufe: Die App ist eine gute Alternative zum klassischen Telefon. Das Problem war aber bislang, dass ihr für diese Anrufe zur App greifen musstet.
Das ändert sich nun mit der bereits bekannten Web-Version von WhatsApp. Diese könnt ihr schon seit langer Zeit mit eurem Konto über einen QR-Code im Browser mit der App auf dem Smartphone verbinden, um zum Beispiel Textchats zu führen. Ist die Verbindung einmal eingerichtet, könnt ihr das Handy dann beiseitelegen.
Wie WABetaInfo berichtet, haben die Entwickler WhatsApp Web in der Beta-Version um Sprach- und Videoanrufe erweitert. Dabei handelt es sich aktuell nur um direkte Anrufe mit einem einzelnen Kontakt. An Gruppenanrufen wird derzeit noch gearbeitet. Die Installation einer separaten App ist nicht länger nötig, ihr müsst lediglich die Webseite web.whatsapp.com aufrufen und dort euren Account verknüpfen.
Wie bei WhatsApp üblich, sind auch die Anrufe Ende-zu-Ende verschlüsselt. Die neuen Web-Anrufe geben euch des Weiteren die Möglichkeit, euren Bildschirm mit dem Gegenüber zu teilen. Ihr müsst zunächst einen Videochat starten, bevor ihr diese Funktion nutzen könnt.

Beta-Version macht den Anfang
Wie bereits erwähnt, bekommen zunächst nur Nutzer der Beta-Version von WhatsApp Zugriff auf die neuen Telefonfunktionen. Im Gegensatz zu den Apps für iOS oder Android ist der Zugang zu diesen Vorabversionen deutlich einfacher. Ihr müsst nach der Anmeldung lediglich unter Einstellungen > Hilfe und Feedback die Beta aktivieren. Danach kann es allerdings noch einige Zeit dauern, bis ihr die neuen Features in euren Chats seht.
Wie WABetaInfo weiter schreibt, ist die Erweiterung der Anruffunktionen auch eine wichtige Verbesserung für Linux-Nutzer. Für das alternative Betriebssystem gibt es keine eigene App, sodass ihr zur Nutzung der Webseite – oder eures Handys – gezwungen seid. Aber auch Windows-Nutzer, die die neue App nicht mögen, greifen lieber auf die Alternative im Browser zurück. Und genau diese hat nun eine nützliche Verbesserung erhalten.
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OpenAI: ChatGPT erhält in den USA ab heute Werbung
OpenAI testet ab heute Werbeanzeigen in ChatGPT, man beginnt in den USA. Es handelt sich um personalisierte Werbung, die Nutzer der kostenlosen ChatGPT-Variante sowie Abonnenten von ChatGPT Go zu sehen bekommen.
Bei ChatGPT Go handelt es sich um das günstigste Abonnement, das OpenAI anbietet. Die Abo-Pakete Plus, Pro, Business und Enterprise enthalten keine Anzeigen.
Personalisierte Werbung
Die Anzeigen entsprechen optisch Werbebannern, die im Chat-Verlauf auftauchen. Werbetreibenden sollen keinen Zugang zu privaten Daten der Nutzer sowie Chatverläufen haben, die Inhalte werden unabhängig von dem Werbeprozess generiert.
Die Werbung soll sich aber sowohl am Chat-Verlauf als auch an den Vorlieben der Nutzer orientieren. Diese würden laut OpenAI den Chatbot verwenden, um Ideen zu vergleichen oder Entscheidungen zu treffen. „In solchen Momenten können Anzeigen dabei helfen, Produkte oder Dienstleistungen zu entdecken“, heißt es in der Mitteilung von OpenAI.
Was im Klartext heißt: Es handelt sich um personalisierte Werbung. In den ChatGPT-Einstellungen lässt sich aber kontrollieren, welche Informationen OpenAI für Werbung nutzt. Dort befindet sich auch eine Werbe-Historie.
Um Werbung angezeigt zu bekommen, müssen Nutzer volljährig sein. Anzeigen dürfen zudem nicht „in der Nähe von sensiblen oder regulierten Themen wie physischer oder psychischer Gesundheit oder Politik erscheinen“, so OpenAI.
Werbung als weiteres Finanzierungsstandbein
Für OpenAI ist die Werbung ein weiteres Standbein, um den Betrieb des Chatbots zu finanzieren. Bis dato läuft das über die Abonnements, allerdings zahlen – je nach Angabe – nur 5 bis 7 Prozent der Nutzer für ChatGPT. Nun soll also auch die freie Version monetarisiert werden.
Unternehmen sollen dabei per Impressionen bezahlt werden, Geld fließt also, wenn Werbung angezeigt wird. OpenAI orientiert sich damit an dem üblichen Verfahren in sozialen Netzwerken.
Noch handelt es sich aber um eine Testphase. Bevor die Werbung auf weitere Märkte – also etwa Deutschland – ausgeweitet wird, will man zunächst Feedback und Informationen sammeln.
Konkurrenz nutzt Werbung in ChatGPT für Breitseite
Werbung polarisiert in den Chatbots. Die Konkurrenz nutzt nun OpenAIs Pläne als Vorlage, sowohl Anthropic als auch Google erklärten, dass in Claude und Gemini keine Werbung erscheinen soll. Anthropic nahm OpenAI zudem in einem Werbespot für den Super Bowl aufs Korn.
Der Werbespot von Anthropic greift dabei eine der zentralen Sorgen auf: Dass Werbung nicht separat von den Inhalten läuft, sondern den Inhalt der generierten Antworten beeinflusst, etwa durch angepasste Produktempfehlungen. OpenAI versucht solche Bedenken zu zerstreuen, es dürfte aber eine der relevanten Themen in den kommenden Monaten und Jahren bleiben.
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Balkonkraftwerk: Zendure stellt neue SolarFlow-Speichersysteme vor
Zendure stellt heute mit dem SolarFlow 2400 Pro, SolarFlow 2400 AC+ und SolarFlow 1600 AC+ drei neue Modelle seiner SolarFlow-Serie vor, die unterschiedliche Anforderungen abdecken: von der Speicherung von Balkonsolar über die Nachrüstung von PV-Dachanlagen bis hin zur Nutzung dynamischer Stromtarife (TOU).
Alle drei Systeme haben zum Ziel, die Eigennutzung von produziertem Solarstrom zu erhöhen, indem dieser gespeichert und sein Verbrauch intelligent gesteuert wird.
SolarFlow 2400 Pro für das ambitionierte Balkonkraftwerk
Bei SolarFlow 2400 Pro handelt es sich um ein KI-gestütztes Speichersystem für leistungsstarke PV-Installationen, das bidirektional 2.400 Watt über AC erlaubt und sowohl größere Balkonkraftwerke als auch Dach-PV-Anlagen unterstützt.
SolarFlow 2400 Pro unterstützt eine PV-Eingangsleistung von bis zu 3.000 Watt über vier unabhängige MPPTs (4 × 750 Watt), so dass auch unterschiedliche Modulausrichtungen, eine Teilverschattung oder wechselnde Lichtverhältnisse problemlos umgesetzt werden können. In Installationen, in denen DC- und AC-Kopplung kombiniert werden, ist eine Gesamtleistung von bis zu 4.800 Watt möglich. Die standardmäßige Einspeiseleistung von SolarFlow 2400 Pro beträgt in Deutschland gesetzeskonforme 800 Watt, lässt sich aber auf bis zu 2.400 Watt anheben. Der Akku des Systems bietet eine Kapazität von 2,4 kWh, die sich mit bis zu fünf zusätzlichen Batterien auf 14,4 kWh erweitern lässt. Mit der neuen AB3000L-Batterie (2,88 kWh) sind auch bis zu 16,8 kWh möglich. Zusätzlich kann das System bei hoher Last die Leistung aus dem Speicher mit Strom aus dem Netz ergänzen und so bis zu 3.200 Watt bereitstellen.
SolarFlow 2400 AC+ als Retrofit-Speicher für PV-Dachanlagen
Wer bereits eine Photovoltaikanlage auf dem Dach besitzt, für den hat Zendure SolarFlow 2400 AC+ vorgestellt, ein AC-gekoppeltes Retrofit-Energiespeichersystem, das auf die Aufrüstung bestehender Dach-PV-Anlagen ausgelegt ist. Das System kann überschüssigen Solarstrom mit bis zu 2.400 Watt aufnehmen und wieder ins Hausnetz abgeben. Die Einspeiseleistung ist standardmäßig auf 800 Watt eingestellt und lässt sich bei Bedarf auf bis zu 2.400 Watt anheben. Auch bei der Speicherkapazität kann man das System selbst erweitern: Bis zu fünf Batterien können die Kapazität von 2,4 kWh auf bis zu 14,4 kWh beziehungsweise 16,8 kWh steigern. Im netzunterstützten Backup-Betrieb kann das System bis zu 3.200 Watt zur Verfügung stellen.
SolarFlow 1600 AC+ für Einsteiger
Mit SolarFlow 1600 AC+ bietet Zendure ein neues Einsteigermodell unter den AC-gekoppelten Nachrüst-Speichersystemen, das für bestehende PV-Dachanlagen mit geringerem Spitzenbedarf konzipiert ist. Das System wurde als Hybrid-Add-on für Haushalte mit bereits installierten Solaranlagen entwickelt – insbesondere für kleinere oder ältere Anlagen mit Mikrowechselrichtern. Es liefert eine bidirektionale AC-Leistung von bis zu 1.600 Watt. Standardmäßig ist die Einspeiseleistung auf 800 Watt eingestellt und lässt sich auf 1.400 Watt pro Gerät erhöhen; mit zusätzlichen Batterien sind bis zu 3.600 Watt möglich. Die integrierte Batteriekapazität von 1,92 kWh kann auf bis zu 11,52 kWh aufgestockt werden.
HEMS 2.0 und Zenki 2.0
Mit HEMS 2.0 stellt Zendure zudem sein weiterentwickeltes Home Energy Management System vor. Als vernetztes System bündelt es Komponenten wie Solarpanels, Batteriespeicher, Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge in einer Plattform. Durch die dreistufige Architektur aus Geräteebene, PaaS (Platform as a Service) und SaaS (Software as a Service) soll ein einheitliches Monitoring, eine intelligente Steuerung der Energieflüsse, automatisierte Kosteneinsparungen sowie eine Zusammenarbeit verschiedener Geräte möglich werden.
Im Zentrum des HEMS 2.0 steht laut Zendure Zenki 2.0, eine KI-Engine, die Energieflüsse prognostiziert, optimiert und aufeinander abstimmen soll. Im Zenki-Modus steuert das System automatisch die Nutzung von Solarstrom, Batteriespeicher und Netzstrom, während ein integrierter AI Robot mit interaktiven Echtzeit-Hinweisen und proaktiven Wartungsfunktionen unterstützt. Durch die Anbindung an über 840 europäische Energieanbieter ermöglicht das HEMS 2.0 eine intelligente Energieplanung.
Preise und Verfügbarkeit
Die neuen SolarFlow-Modelle sind ab sofort als Vorbestellung erhältlich*. SolarFlow 2400 Pro startet ab 999 Euro, SolarFlow 2400 AC+ ab 799 Euro und SolarFlow 1600 AC+ ist ab 599 Euro erhältlich.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Mewgenics: Neuer Indie-Hit schickt Zuchtkatzen in den Kampf

Der erste (Indie-)Hit des Jahres ist Mewgenics, das „ultimative rundenbasierte Katzen-Roguelite“. Das sagen nicht nur seine Entwickler. Auch Tester feiern das Rundentaktik-Spiel und vergeben hohe Wertungen. Auch nach über 100 Spielstunden hat es noch Neues parat.
Die Qualität von Mewgenics kommt nicht aus dem Nichts. Hinter dem Spiel stecken Edmund McMillen, der The Binding of Isaac und Super Meat Boy entwickelt hat, sowie Tyler Glaiel, der Entwickler von Closure und The End Is Nigh. Die beiden erfolgreichen Indie-Entwickler haben ihr Können gebündelt: In Mewgenics züchten Spieler Katzen, vererben dabei ihre Fähigkeiten sowie Besonderheiten und trainieren sie in verschiedenen Rollen wie Krieger, Magier und Tank.
Anschließend ziehen sie in Abenteuer mit rundenbasierten Kämpfen, wo weitere Entscheidungen warten. Dort können über 1.000 Fähigkeiten, 900 Gegenstände und interaktive Optionen auf den Schlachtfeldern eingesetzt werden. Im Laufe der Abenteuer entstehen so immer stärkere Katzen, ein größeres Zucht-Haus – und neue Ideen. Die Welt des Spiels erschließt sich Stück für Stück durch immer größere Erkundungsrunden mit immer mächtigeren Katzen.
Darum ist Mewgenics gut
Das Konzept geht dem Vernehmen nach auf. Der Schnitt auf Metacritic liegt bei 90 Punkten. Das Spiel schaffe spannende Situationen, sei strukturell auf das Ausprobieren unterschiedlicher Dinge ausgelegt und schaffe es auch nach dutzenden Stunden noch zu überraschen.
Rock, Paper, Shotgun findet nach über 100 Stunden noch neue Mechaniken. „Das Spiel ist nie damit zufrieden mehr vom gleichen zu bieten“, lautet das Urteil. Es gebe nach jeder Kampfrunde eine Geschichte zu erzählen. Selbst Fehlschläge oder Pech beim „Würfeln“ der Spielzüge werden damit überaus faszinierend. Zudem stellt das Spiel einen vor spannende Entscheidungen.
Eurogamer lobt zudem die Abwägung zwischen Belohnung und Risiko sowie verrückte Synergie-Effekte zwischen Katzen-Fähigkeiten. Das endet häufig im Chaos, aber in produktivem, unterhaltsamem Chaos, das PC Gamer als eine der größten Stärken des Spiels benennt.
Geringe Anforderungen
Auch die Systemanforderungen gehören dazu: Laut Steam braucht das Spiel nur vier Rechenkerne von 2014, 8 Gigabyte RAM und 6 Gigabyte Speicherplatz. Diese Mindestanforderungen sind allerdings nur eine Richtlinie, auch mit weniger Leistung könne das Spiel noch funktionieren, schreiben die Entwickler.
Bis zum 24. Februar kann Mewgenics mit einem kleinen Einführungsrabatt auf Steam für rund 26 Euro erworben werden.
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