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Ein Apothekenmagazin wie kein anderes! › PAGE online


Dass eine Apotheke weit mehr sein kann als ein Ort, an dem Medikamente über die Theke gehen, das hat – wild, frech und in mitreißendem Design – das Gesundheitsmagazin Hä! gezeigt. Und weil es so unglaublich war, ist eine Compilation erschienen.

Ein Apothekenmagazin wie kein anderes! › PAGE online

Wie haben bereits über die erste Ausgabe von Hä! berichtet. Als sie 2012 erschien und wir unseren Augen nicht trauten. Das sollte ein Apothekenmagazin sein? Und dann auch noch ein Schweizer dazu?

Rough und im Stil der Punk-Zines der 70er- und 80er-Jahre, mit denen jeder sich verwirklichen konnte, seine Ideen ausdrücken, persönlich und laut gleichzeitig sein konnte und erzählen, was einen bewegt.

Und das mit Collagen, mit ausgerissenen Schnipseln, fotokopiert und handgeschrieben, mit fetten, selbst gezogenen Balken, rauem Papier und ganz eigenem Editorial Design.

An dieser Ästhetik hat das Zürcher Studio Markus Kraft sich orientiert, als es Hä! 2012 nicht nur konzipierte, sondern auch gestaltete: ganz ohne Grit und meilenweit entfernt von dem berühmten Schweizer Stil.

Auf Tuchfühlung – und ohne Tabus

Als Gesundheitsmagazin für junge Leser:innen zwischen 16 und 25 Jahren hat Hä! gezeigt, wie man darüber auch sprechen kann. Dass man dafür kein medizinisch cleanes Design braucht und keinen glossy Style. Ganz im Gegenteil.

Denn Hä! erreichte seine Leder:innen mit einer Gestaltung, die zugänglich und vertrauenswürdig war, nah an ihnen dran und vertrauenswürdig. Und mit Texten des Journalisten und Texters Rainer Brenner, der die Leser:innen direkt ansprach und das mit gut recherchierten Texten und ohne Tabus.

In jeder Ausgabe wurde ein menschlicher Körperteil beleuchtet – und das im weitesten Sinne.

Apotheken, die sich was trauen

»Let’s talk about Sex!« hieß gleich die erste Ausgabe, andere fragten »Bin ich schön?«, dann um »Tattoos + Piercings«, um »Boobs« und den Penis, Rauchen, Drogen, Alkohol oder es wurde gefragt »Do you feel it?«

Auf den Weg gebracht haben Hä! die Rotpunkt Apotheken, ein Zusammenschluss unabhängiger Schweizer Apotheken, in deren Filialen es erhältlich war. 52 Ausgaben lang (2012-2024) haben sie unterstrichen, dass die Apotheke ein Ort für Gesundheit ist, niedrigschwellig, kompetent und für alle Fragen offen.

Und weil dieses Magazin so eine große Freude war, ist es als »Hä? Magazine – The Complete Collection« in Buchform erschienen. 1000 Seiten dick und in einer kleinen Auflage – und war sofort vergriffen.

Hier aber ein Einblick:

 

 

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Wie feiert man am besten sein Agentur-Jubiläum? So wie die Typonauten! › PAGE online


Vor 25 Jahren gründeten Ingo Krepinsky und Stefan Krömer ihre Designagentur Die Typonauten – in einer Zeit des Umbruchs, ganz so wie heute. Von ihren Projekten, Fonts und Erfahrungen erzählt »Oberflächlich mit Tiefgang« – und führt gleichzeitig durch die Geschichte der Markenkommunikation.

Wie feiert man am besten sein Agentur-Jubiläum? So wie die Typonauten! › PAGE online
B-Movie Retro / B-Movie Splatter: Font von Die Typonaten

Wie feiert man sein Jubiläum? Gemeinsam, mit Wegbegleiter:innen, Kolleg:innen, mit Auftraggebenden vielleicht und mit Freund:innen und Familie.

Oder gleich mit der gesamten Design-Community. Ganz so, wie die Bremer Designagentur Die Typonauten es gemacht hat.

Und das in einer Publikation, 300 Seiten stark, die durch die gesamte Agenturgeschichte führt.

Und die Projekte vorstellt, die vom Redesign der Bremer Fernwärme, dem Branding für den Verein Historische Fahrräder e.V. und dem Erscheinungsbild der Literaturwoche Bremen führen. Zu eigenen Schriften wie der Dimitri, der B-Movie Retro oder Oklahoma Pro, zu zahlreichen Preisen, Toprankings – und zu Unveröffentlichtem.

25 Jahre Designgeschichte

Die Idee zu dem Buch entstand »beim Kramen im Planschrank«, wie es von den Typonauten-Gründern Ingo Krepinsky und Stefan Krömer heißt. »Wir merkten, dass man doch viel vergisst – was bei einigen Dingen auch nicht wirklich schlimm ist«, so Krömer.

Und so reizte es sie, »eine Auswahl der guten und wichtigen Sachen zu treffen und diese sorgfältig zusammenzustellen«.

»Oberflächlich mit Tiefgang« haben sie ihren über 300 Seiten starken Rückblick genannt, der immer auch ihren Humor beweist – und auch die Geschichte des Kommunikationsdesigns selbst nachzeichnet. Und dabei auch den letzten großen Umbruch in der Designbranche zeigt, um 2000 herum, als QuarkXPress das dominierende Layoutprogramm war, wie die Typonauten sich erinnern und der Apple-Rechner der Standard.

Als das Digitale immer mehr Raum einnahm und Montagen, Repros und klassische Satzbetriebe ersetzte, Webdesign aufkam und Gestaltende erstmals auf den gesamten Produktionsprozess Einfluss nahmen.

Das war ein großer Transformationsprozess und das Berufsfeld veränderte sich, ganz so wie aktuell durch KI. Dem würde sie jetzt deshalb »vielleicht mit etwas mehr Gelassenheit als früher« begegnen, heißt es.

Leidenschaft für Typografie

Auch die eigene Entwicklung der Designagentur lässt sich anhand der Projekte verfolgen: von Buch- und anderen Printprojekten über die Gestaltung von Websites hin zu umfänglichen Kommunikationsprojekten und dem heutigen Schwerpunkt Energie- und Versorgungswirtschaft. Und auch dort ist die Transformation abzulesen. Und das vom Corporate Design über kampagnenstarke Markenkommunikation bis hin zu qualitätsgesichertem Dokumentenmanagement, wie Krepinsky sagt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Leidenschaft für Typografie, die schon in dem Agenturnamen zu finden ist und auch in dem Buch. Und das mit zahlreichen selbst gestalteten Schriften, die heute von ihnen auf dem Markt sind.

Was für eine Freude und eine Herausforderung Kommunikationsdesign ist, zieht sich durch das gesamte Buch, was es kann, was für eine Kraft es hat und welche Entwicklung es in den letzten 25 Jahren nahm.

Das legt auch ein umfangreiches Interview in dem Buch dar, das Antje Dohmann, Typofachfrau der PAGE, führte.

Und das alles ist natürlich besonders gestaltet: Leuchtend Gelb und mit einem Halbleinen-Hardcover, vierfacher Heißfolienprägung und Bohrung, mit Sonderfarben, auf ungestrichenem Feinpapier (Icon Classic smooth matt white 120 g; Design Offset naturweiß 160 g; säurefrei, alterungsbeständig), mit Fadenheftung, Kapitalband und dreiseitigem Farbschnitt.

Oberflächlich mit Tiefgang: Ingo Krepinsky, Stefan Krömer (die Typonauten GmbH), 304 Seiten, über 900 Abbildungen; Deutsch; 1. Auflage: limitiert und handnummeriert (300 Exemplare), 105 Euro, ISBN 978-3-00-085447-7
Erhältlich direkt bei Die Typonauten.



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tyyp – Nachhaltige Notizbücher aus Deutschland – Design Tagebuch


In Zeiten digitaler Flüchtigkeit erlebt das Notizbuch, als Ausdruck analoger Rückbesinnung, seit einigen Jahren eine stille Renaissance. In Berlin-Köpenick fertigt die Manufaktur tyyp nachhaltige Notizbücher und Schreibwaren. Die regional in höchster handwerklicher Qualität produzierten Notizbücher sind ein beständiger, langlebiger Begleiter, mit denen Kreativschaffende, seien Designer, Grafiker, Autoren oder Architekten, ihre Ideen festhalten und zu Papier bringen können. Für dt-Leser stehen drei Notizbücher nach Wahl bereit.

tyyp – nachhaltige Notizbücher, Quelle: typp

Hinter dem Label tyyp steht Kommunikationsdesigner Christoph Andrews, dessen Abschlussarbeit „Typographie als Objekt“ den Ausgangspunkt für die Unternehmensgründung bildete – und zugleich den gestalterischen Kern bis heute definiert.

tyyp-Notizbücher werden in Handarbeit in der eigenen Berliner Manufaktur gefertigt, häufig in kleinen Auflagen und mit modular aufgebauten Materialien. Dieses System ermöglicht Flexibilität, reduziert Ressourcenverbrauch und bleibt dennoch wirtschaftlich tragfähig – ein Ansatz, der im Spannungsfeld zwischen Designanspruch und Nachhaltigkeit konsequent wirkt.

„Ich liebe es, wenn Design nicht nur ‘gut aussieht’, sondern sich in der Hand richtig anfühlt – und im Alltag funktioniert.“

– Christoph Andrews –

Zum Produktsortiment gehören neben Notizbüchern, Jahreskalender, Notizblöcke sowie Sonderanfertigungen personalisierter Notizbücher, Präsentations- und Dokumentenmappen. Hinsichtlich der verwendeten Materialien verfolgt tyyp eine klare Linie: Recyclingpapiere, FSC- oder Blauer-Engel-zertifizierte Komponenten sowie langlebige Konstruktionen sollen die Nutzungsdauer erhöhen. Die Gestaltung folgt dabei einem bewusst zeitlosen Ansatz – minimalistisch, typografisch geprägt, funktional. Die Objekte treten nicht laut auf, sondern setzen auf Reduktion und Beständigkeit.

tyyp Logo, Quelle: tyypGestaltung, Produktion und Vertrieb werden bei tyyp als zusammenhängendes System verstanden. Dass Kunden von Unternehmen wie BMW oder öffentlichen Institutionen bis hin zu Privatnutzern reichen, zeigt, dass dieser leise, reduzierte Ansatz auch im Markt funktioniert.

tyyp ist ein gutes Beispiel für eine Generation kleiner Designmanufakturen, die nicht auf maximale Skalierung setzen, sondern auf Qualität, Transparenz und Haltung – und damit dem Notizbuch eine neue, zeitgemäße Relevanz verleihen.

tyyp – nachhaltige Notizbücher aus Deutschland, Quelle: tyyp

Verlosung

dt-Leser können jeweils eines von drei Notizbüchern gewinnen – Größe/Format und Farbe nach Wahl. Wer bis zum 18. April 20:00 Uhr einen Kommentar hinterlässt, nimmt an der Verlosung teil. (Hinweis: Mehrfachkommentieren unter Verwendung unterschiedlicher Mail-Adressen zieht den Ausschluss von der Verlosung nach sich!).

Alle dt-Leser können an der Verlosung teilnehmen. dt-Mitglieder, die an dieser Stelle einen Kommentar hinterlassen, haben eine dreimal höhere Gewinnchance.



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»I don’t think in terms of layouts, more in big gestures« › PAGE online


No one thinks as freely as Irma Boom when it comes to book design. She transforms books into objects and sometimes even encourages readers to tear the pages into pieces. No wonder she is celebrated as the world’s best book designer.

»I don’t think in terms of layouts, more in big gestures« › PAGE online
Irma Boom

Already her first book was a sensation. When Irma Boom was still learning the craft, she was commissioned to design the official annual Dutch postage stamp books. Even back then, she didn’t care in the slightest about the rules of book design, and instead went her very own way. And she still does. Sometimes she puts the entire contents of a book on its cover, then roughens the paper to feel like fabric. Boom – which means tree in Dutch – works worldwide and also exhibits internationally, designs for the most exciting artists, and turns extraordinary projects into publications.

This fall, »Susie« will be published, a unique declaration of love from singer and artist Nick Cave to his wife. While Irma Boom keeps jumping to her feet to fetch a book from the shelf in her Amsterdam office, we talk about the relationship between books and bodies, about ideas that seem to appear out of nowhere—and why she was almost thrown out of the Vatican libraries.

PAGE: You were always interested in conceptual art. What fascinates you so much about it?

Irma Boom: I think, basically the imagination. For me, there is so much more to see in abstract art than in figurative art. Instead of seeing what is shown to me, abstraction gets my brain working.



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