Online Marketing & SEO
Markenführung: Mit dieser Kampagne will Freenet endgültig zur Mobilfunkmarke werden
Freenet hat ein neues Markengesicht
Freenet stand bislang für alles Mögliche: Mobilfunk, Mail, Internet, TV, um nur einige Angebote zu nennen. Dass sich bei der Marke inzwischen fast alles um Mobilfunk dreht, soll jetzt noch stärker in den Fokus rücken – in einer neuen Kampagne und mit einem veränderten Online-Auftritt.
Der neue Presenter verleiht unserer Marke mit viel Charme und einer starken, unverwechselbaren Ausstrahlung neue Energie.
Das Commercial, in dem der besondere Moment gefeiert wird, wenn man die Schutzfolie eines neuen Smartphones abzieht, hat Freunde des Hauses gemeinsam mit der Filmproduktion Hafengold Film sowie Regisseur Ralph Loop und Komponist Tobi Vogel umgesetzt. Der Werbefilm, der laut Unternehmensangaben nur der Auftakt einer umfangreichen Brand-Marketingkampagne ist, wird bis zum 10. März auf den Privatsendern der RTL Groupe sowie von Pro Sieben Sat 1 laufen. Eine Mediaagentur ist nicht involviert. Um Mediaplanung und Einkauf kümmert sich stattdessen ein kleines Inhouse-Team von Freenet selbst.
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Erste Arbeit von Leo: O2 kämpft mit Humor gegen Schlechtes-Netz-Vorurteil
Im Marketing der großen Telekommunikationsunternehmen gibt es einen Königsvorteil: Wer hat das beste Netz? Und wer darf damit werben? Nun versucht sich auch der Herausforderer Telefónica O2 an dem besten Werbeargument der Telko-Welt. Es ist die erste Arbeit der neuen O2-Leadagentur Leo aus dem Publicis-Network.
Der Telko-Konzern verweist auf die Ergebnisse der Nest-Tests: Das Mobilfunknetz von O2 Telefónica habe sechsmal in Folge mit „sehr gut“ abgeschnitten und im vergangenen Jahr erstmals den zweiten Platz im Netztest des Fachmagazins Connect erlangt. Doch „trotz regelmäßiger Spitzenwertungen“ kämpfe das Netz bei vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern weiterhin mit einem schlechten Ruf, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
Eine neue Werbekampagne von O2 Telefónica soll den festgestellten Widerspruch von Image und Netzqualität adressieren. Unter dem Motto „Das-besser-als-du-denkst-Netz“ spießt das Unternehmen festgefahrene Vorurteile zum Netz auf. In der Kampagne sollen Slogans wie „Wir haben uns von unseren Funklöchern getrennt“ oder „Das miese O2-Netz ist auch nicht mehr das, was es mal war“ einen neuen Ton in der Mobilfunkwerbung setzen. Das Ziel: Denkmuster aufbrechen.
Die Kampagne startet mit Out-of-Home-Motiven, und wird im März mit Präsenz in TV, Kino und auf Social Media fortgesetzt. Auch in den Werbespots nimmt sich O2 selbst auf die Schippe. Und das geht zum Beispiel so: Ein Mann belauscht aus einem Hinterhalt ein Gaunerpärchen und wird durch das Klingeln seines Smartphones verraten. Dass er durch Netzempfang auffliegt, überrascht den Mann selbst am meisten, wie er verblüfft dem Anrufer gesteht.
In einer weiteren Kampagnenphase will O2 auch noch eine Zufriedenheitsgarantie in die Werbeversprechen einbauen. Der Konzern bietet dann Neu- und Bestandskund:innen an, das Netz 30 Tage lang zu testen und bei Nichtgefallen den Vertrag „problemlos zu kündigen“. Grundgebühr und Anschlussgebühr sollen in diesem Fall erstattet werden.
Steve Plesker ist Director Brand & Marketing Communications bei O2 Telefónica
Die Kampagne markiert die Premiere der Zusammenarbeit zwischen O2 Telefónica und Publicis Group. Sie wurde durch enge Kooperation vor allem mit der Kreativagentur Leo Germany geprägt. „Schön zu sehen, dass wir schon in der ersten Kampagne gemeinsam mit O2 mutig und für die Branche neu an die Sache herangehen“, meint Lennart Wittgen, CEO von Leo Germany.
Der Marktführer Deutsche Telekom bewirbt aktuell ebenfalls die eigene Netzqualität – mit einer millionenschweren Werbekampagne. Ein Vignettenfilm zeigt dafür Menschen in unterschiedlichen Situationen und Lebenslagen. Im Zuge der Kampagne erschien außerdem die Werbebotschaft „Im besten Netz“ als Netzkennung – anstelle des üblichen Schriftzuges Telekom.de – auf den Bildschirmen von Millionen Smartphones.
Neue Markenkampagne
Warum die Deutsche Telekom die Netzkennung kapert
„Im besten Netz“ – diese drei Worte werden bald auf Millionen Smartphones erscheinen. Eine Netzkennung, die sonst als rein technisches Detail gilt und angibt, soll zum sichtbarsten Symbol einer neuen Markenoffensive der Deutschen Telekom werden. …
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YouTube Premium Lite: Endlich Downloads und Background Play
YouTube verbessert das Premium Lite-Abo und lässt Downloads und das Abspielen im Hintergrund zu. Einen Haken gibt es aber.
125 Millionen zahlende Premium-Abonnent:innen hat YouTube bereits. Damit hat die Google-Tochter ein großes Subscription-Netzwerk, das den Umsatz zusätzlich ankurbelt. Allein mit Ads auf der Videoplattform konnte YouTube im vierten Quartal 2025 11,4 Milliarden US-Dollar Umsatz generieren. Insgesamt lag der Umsatz mit Werbung und Abonnements im vergangenen Jahr bei über 60 Milliarden US-Dollar.
Wer auf YouTube keine Ads sehen und exklusive Features nutzen möchte, kann sich also das Premium-Abonnement sichern. Doch es gibt mit Premium Lite noch eine Variante, die über 50 Prozent günstiger ist. Und diese erhält jetzt viel gefragte Optionen wie Downloads und das Abspielen im Hintergrund. Dabei gilt aber eine bedeutende Einschränkung.
Diese 4 Prioritäten setzt YouTube 2026

Premium Lite wird umfangreicher, aber Achtung vor dem Sternchen
Es ist viel los auf YouTube dieser Tage. Aktuell experimentiert die Plattform mit der Einführung der Conversational AI für YouTube TV, um Usern noch mehr Kontext zur Rezeption zu liefern. Außerdem konnte die Band BLACKINK jüngst als erster Artist Account 100 Millionen Follower im Official Artist Channel erreichen.
Wer Musik von BLACKPINK ohne Ads, offline oder im Hintergrund hören möchte, braucht das YouTube Premium- oder Music-Abonnement. Das kostet pro Monat aber immerhin 12,99 Euro; günstiger wird es im Jahrestarif, für Familien oder Studierende. Die Variante Premium Lite gibt es hingegen für 5,99 Euro monatlich. Diese Version bietet keine Exklusiv-Features wie Jump Ahead und keine werbefreien Musikvideos sowie Songs auf YouTube Music. Allerdings bietet sie neben werbefreien Videos neuerdings auch die Option, Clips im Hintergrund laufen zu lassen und für die Offline-Rezeption herunterzuladen. Das hat CEO Neal Mohan kürzlich auf Threads erklärt.
Jedoch müssen die User eine wichtige Zusatzbotschaft YouTubes beachten. Denn die Funktionen sind im Lite-Abonnement mit einem Sternchen versehen. Liest man das Kleingedruckte, wird klar:
Premium Lite-Vorteile sind für die meisten Inhalte ohne Musik verfügbar, ausgenommen Shorts. Bei der Suche wird unter Umständen Werbung eingeblendet.
Demnach können die Abonnent:innen auf YouTube trotz Lite-Abonnement trotzdem auf viel Werbung stoßen und nur bestimmte Videos downloaden oder im Hintergrund hören. Welche genau das sind, wird nicht definiert. Bei Musikvideos, Art Tracks, Kinderliedern und Shorts sind die Optionen auf jeden Fall nicht verfügbar. Bei Gaming-, Fashion-, Beauty- und News-Videos soll hingegen keine Werbung erscheinen. Ob sie alle zum Herunterladen bereitstehen und im Hintergrund laufen können, müssen Subscriber womöglich im Einzelfall testen.
Das Premium Lite-Abonnement ist in ausgewählten Ländern verfügbar, auch in Deutschland. Die neuen Funktionen könnten aber einige Wochen brauchen, ehe sie bei allen Abonnent:innen angekommen sind.
Smart TV wird zum Chat Screen:
YouTube bringt Frage-KI direkt ins TV-Erlebnis

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HORIZONT Vor 9: Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten
Im Bieterkampf um das Hollywood-Urgestein Warner Brothers meldet sich Rivale Paramount mit einem angehobenen Gebot zurück im Rennen. Der Verwaltungsrat des Konzerns Warner Bros. Discovery will sich näher mit dem überarbeiteten Angebot von Paramount befassen, um zu klären, ob es dem bereits angenommenen Netflix-Vorschlag überlegen ist.
Wir leben in einer Zeit, in der gefühlt alles gesagt werden kann, solange es nur Aufmerksamkeit in der Attention Economy bringt. In diesem Kampf um die Wahrheit versagen die klassischen Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit immer öfter. Denn sie berücksichtigt nicht die wirtschaftliche Logik der Fake News, wie das jüngste Beispiel um Xavier Nadioo und Lay’s zeigt.
Bitburger verliert seinen Geschäftsführer Vertrieb und Marketing: Sebastian Holtz will seinen im Herbst auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Damit geht innerhalb weniger Monate das zweite Mitglied der Führungsmannschaft von Bord.
Lisa-Charlotte Wolter, Head of IU Research Center for Sustainable Media & Marketing, verfolgt mit ihrem Forschungsprojekt eine Vision: eine Medialandschaft, in der Wirkung nicht nur ökonomisch, sondern auch gesellschaftlich messbar wird. Nun liegen erste Ergebnisse vor.
Internationale Blockbuster, erfolgreiche Fortsetzungen und reichweitenstarke deutsche Produktionen: Das Kinojahr 2026 verspricht ein außergewöhnlich starkes Line-up und damit beste Voraussetzungen für eine aufmerksamkeitsstarke Markenkommunikation. Ein Selbstläufer ist das Geschäft deshalb natürlich nicht.
Weniger als zwei Wochen vor dem Auftakt der neuen Formel-1-Saison gibt es noch keine Einigung für Übertragungen im Free-TV. In Deutschland hält der Pay-TV-Sender Sky die Medienrechte und muss für vier Rennen im frei zugänglichen Fernsehen sorgen.
Wer Daten von Kindern schützen will, muss erst einmal erheben, wie alt Nutzer sind. Mit einem ungewöhnlichen Kniff versuchen britische Datenschützer, ein Mindestalter für Internetdienste durchzusetzen.
TV-Hersteller entdecken den Home-Screen als Werbefläche. Laut Samsung sind Nutzer in den großen EU-Märkten rund fünf Mal am Tag auf dem Home-Screen unterwegs. Jetzt hat Samsung Ads ein neues Werbeformat auf seinen Smart-TVs vorgestellt.
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