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Retroid Pocket 6 12 GB R.I.P.: Auch Retro-Gaming-Handhelds ächzen unter Speicherpreisen


Retroid Pocket 6 12 GB R.I.P.: Auch Retro-Gaming-Handhelds ächzen unter Speicherpreisen

Bild: Retroid

Die aktuell sehr hohen Speicherpreise machen auch vor der Retro-Community nicht halt. Nicht einmal 24 Stunden, nachdem AYN die Preise für Thor und Odin 3 erhöht und die Veröffentlichung des Odin 3 Ultra ausgesetzt hat, stellt Retroid die 12-GB-Variante des Pocket 6 ein und erhöht den Preis für das Modell mit 8 GB.

Zeitgleich mit dem Aus des Pocket 6 mit größtem Speicherausbau wurde gestern die Variante mit 8 GB im Preis um 15 US-Dollar angehoben.

Kosten nicht mehr stemmbar

Retroid hat über seinen Discord-Kanal über den Umstand informiert. Darin gibt der chinesische Hersteller an, dass er – wie viele andere Anbieter im Handheld-Bereich – aufgrund erheblicher Veränderungen auf dem globalen Speichermarkt mit anhaltenden Engpässen und stark steigenden Kosten sowohl für RAM als auch für Speicher zu kämpfen hat und daher zu den genannten Maßnahmen greift.

Der Anstieg der Speicherpreise habe laut Retroid ein Niveau erreicht, das nicht mehr aufgefangen werden konnte, dadurch könne der Pocket 6 mit 12 GB Speicher nicht mehr zu einem vertretbaren Preis angeboten werden. Retroid betont jedoch, dass bisher aufgegebene Bestellungen von der Maßnahme ausgenommen sind und der Hersteller hier seinen Verpflichtungen nachkommen wird.

Wurde eingestellt oder im Preis erhöht: Der Pocket 6 von Retroid
Wurde eingestellt oder im Preis erhöht: Der Pocket 6 von Retroid (Bild: Retroid)

Auch AYN betroffen

Erst vor ein paar Tagen hatte AYN nach dem Ende des chinesischen Neujahrsfests steigende Preise für die Gaming-Handhelds Thor und Odin 3 angekündigt, die je nach Ausstattung zwischen 10 und 40 US-Dollar teurer werden. Lediglich die Lite-Version des Thor bleibt von den Erhöhungen unberührt.

AYN geht zudem davon aus, dass die Probleme mit erhöhten Speicherpreisen noch mindestens ein Jahr bestehen bleiben, andere Hersteller aus anderen Bereichen sind hier weniger optimistisch. Zu den Preiserhöhungen sollen zudem Wechselkursschwankungen und gestiegene Materialkosten beigetragen haben, auch hier sind bereits aufgegebene Bestellungen von den Änderungen ausgenommen.

Ayn hat mit der Thor- und Odin-Reihe ebenfalls mit den Speicherpreisen zu kämpfen
Ayn hat mit der Thor- und Odin-Reihe ebenfalls mit den Speicherpreisen zu kämpfen (Bild: AYN)

Im Gegensatz zu Retroid, bei denen die Preiserhöhung mehr oder weniger sofort Gültigkeit erlangt hat, treten diese bei AYN nach Aussagen des Unternehmens erst ab dem 8. März 2026 in Kraft.

Preisvergleiche Handhelds

Anbernic machte den Anfang

Die beiden genannten Hersteller sind allerdings nicht die ersten im Retro-Bereich, die mit steigenden Preisen zu kämpfen haben: Erst kürzlich hatte Anbernic den Speicher des RG34XXSP von 2 GB auf 1 GB reduziert. Es dürfte als wahrscheinlich gelten, dass weitere Hersteller mit Preiserhöhungen oder Modelleinstellungen folgen werden.

Die Redaktion dankt „Gaspedal“ für den Hinweis zu der Preiserhöhung von Retroid



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Gaming unter Linux: Proton 11 in Beta-Version erschienen, das sind die Neuerungen


Gaming unter Linux: Proton 11 in Beta-Version erschienen, das sind die Neuerungen

Bild: Valve

Valve hat die erste Beta-Version von Proton 11.0 veröffentlicht, die auf Wine 11 aufbaut. Dadurch sind die Windows-Versionen von Gothic 1, Breath of Fire 4 und Unknown Faces nun als „spielbar“ unter Linux gekennzeichnet.

Proton ist ein Open-Source-Projekt, das Windows-Versionen von Steam-Spielen unter Linux lauffähig macht. Nun haben Valve und CodeWeavers Proton 11.0 Beta 1 auf GitHub veröffentlicht, einschließlich umfangreicher Patchnotes. Insgesamt fünf Windows-Spiele sind damit nun erstmals als „spielbar“ unter Linux gekennzeichnet.

Die Beta 1 von Proton 11 im Überblick

Demnach sind mit Proton 11.0 Beta 1 die Spiele Gothic 1 Classic, Breath of Fire 4, Unknown Faces, Deadly Premonition und X-Plane 12 unter Linux als „spielbar“ aufgeführt. Ferner werden die folgenden dreizehn Spiele, die zuvor bereits unter Proton Experimental spielbar waren, auch in der ersten Beta von Proton 11 unterstützt:

  • Blaite
  • DCS World Steam Edition
  • Dino Crisis
  • Dino Crisis 2
  • Don’t Die Dateless, Dummy!
  • From Dust
  • Metal Fatigue
  • Metal Gear Survive
  • Resident Evil (1996)
  • Resident Evil 2 (1998)
  • Shogun: Total War
  • Universe Generator: The Golden Sword
  • Warhammer: Vermintide 2

Die erste Beta-Version von Proton 11 enthält auch zusätzliche Optimierungen und Korrekturen für bereits zuvor unterstützte Spiele. So wurde ein Absturz von Helldivers 2 behoben, der in Missionen mit hoher Gegnerzahl auftrat. Außerdem läuft das Intro-Video in Crimson Desert nun korrekt ab und ein Darstellungsfehler im Launcher von Death Stranding 2 wurde behoben.

Ferner umfasst Proton 11.0 Beta 1 auch Korrekturen der Mausbewegung in Call of Duty 2 und Controller-Support für eine Vielzahl an Spiele-Launchern. Das Steam-Overlay, das zuvor in vielen EA-Spielen für Probleme sorgte, soll nun fehlerfrei funktionieren. Zudem sorgte ein Problem mit der aktuellen Version der EA-App dafür, dass eine ganze Reihe an EA-Spielen nicht mehr starteten, was ebenfalls mit der ersten Beta von Proton 11 behoben wurde.

Auch das Grundgerüst ist neu

Auch im Hinblick auf die Software-Basis von Proton 11 gibt es Neuerungen. Die offensichtlichste davon stellt der Wechsel zur Windows-Kompatibilitätsschicht Wine in Version 11.0 dar. Aber auch die DirectX-zu-Vulkan-Wrapper VKD3D, DXVK und DXVK-NVAPI werden in Proton 11.0 Beta 1 in aktuelleren Versionen verwendet.



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Adata Urban Tapsafe: Externe SSD mit NFC, Clip-Halterung und Wechselcover


Adata Urban Tapsafe: Externe SSD mit NFC, Clip-Halterung und Wechselcover

Bild: Adata

Aus dem „Project Tapsafe“ von der CES 2026 ist nun ein fertiges Produkt geworden. Adata bringt die Urban Tapsafe SSD auf den Markt. Diese ist mehrfach ungewöhnlich: Mit ihrem NFC-Chip werden Daten per Smartphone entschlüsselt. Zudem besitzt sie Befestigungsclip und Wechselcover. Dank USB mit 20 Gbit/s werden 1.900 MB/s erreicht.

Zunächst als Projekt hatte Adata die ungewöhnliche externe SSD im Januar erstmals präsentiert. Die integrierte NFC-Funktechnik für den Nahbereich kennen viele vom Smartphone, bei dem sie etwa zum kontaktlosen Bezahlen oder die Online-Ausweisfunktion genutzt werden kann. Bei der SSD dient sie wiederum zum Entsperren der verschlüsselten Daten. Dafür wird die Urban Tapsafe App von Adata benötigt. Ein ähnliches Prinzip bietet auch die TouchLock SSD von Lexar (Test).

Bei Adata können per App aber bis zu neun weitere Nutzer definiert werden, denen mittels QR-Code einzeln nur Lesezugriff oder auch Schreibrechte gegeben werden können. Das verdeutlicht, dass mit diesem Produkt eher Arbeitsumgebungen mit mehreren Mitarbeitern adressiert werden.

Per Clip ans Kamera-Rig

Was die Redaktion bisher noch nicht gesehen hat, ist der Clip auf der Unterseite der SSD, mit dem diese optisch etwas an einen Tacker erinnert. Die Halterung dient laut Adata zur Befestigung an einem Kamera-Rig oder einem Smartphone Cage.

Adata Urban Tapsafe SSD (Bild: Adata)

Über eine Magnethalterung verfügt die SSD ebenfalls. Allerdings dient diese lediglich zur Befestigung des Wechselcovers. Die SSD wird nämlich mit zwei verschiedenfarbigen Abdeckungen ausgeliefert.

Adata Urban Tapsafe SSD
Adata Urban Tapsafe SSD (Bild: Adata)

Die Eckdaten der SSD

Die Adata Urban Tapsafe SSD misst 68,68 × 36,18 × 19,18 mm und wiegt rund 73 Gramm. Der Anschluss erfolgt über das beiliegende USB-C-Kabel. Sowohl lesend als auch schreibend sollen maximal 1.900 MB/s möglich sein, vorausgesetzt das Host-System bietet mindestens USB 3.2 Gen 2×2 mit 20 Gbit/s. Der Datenträger ist mit diversen Betriebssystemen inklusive Android, iOS, Linux, macOS und Windows kompatibel. Allerdings erfordert der Einsatz mit dem Mac eine Neuformatierung. Die Garantie umfasst 5 Jahre. Zwei Modelle mit 1 TB und 2 TB Speichervolumen stehen zur Auswahl.

Adata hat noch keine Angaben zu Preisen und Verfügbarkeit gemacht.



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Rückkehr mit 12 GB?: RTX 3060 mit mehr VRAM als 5050, 5060 und 5060 Ti 8 GB


Rückkehr mit 12 GB?: RTX 3060 mit mehr VRAM als 5050, 5060 und 5060 Ti 8 GB

Die GeForce RTX 5050 mit 9 GB GDDR7 statt 8 GB GDDR6 soll sich doch noch etwas hinziehen, dafür kommt im Juni jetzt wirklich die RTX 3060 zurück – mit 12 GB! Sollte es so kommen, wäre das wirklich eine Überraschung: Die 12-GB-Version war seit Anfang 2021 ein echter Fremdkörper im Portfolio (und daher so beliebt).

Die RTX 3060 soll mit 12 GB zurück kommen

Von den neuesten Entwicklungen berichtet abermals MEGAsizeGPU auf X:

Auch die RTX 3060 12 GB wäre damit letztendlich spät dran, denn zuletzt hieß es bereits März/April – und so bleibt hinter den ganzen aktuell in der Gerüchteküche kolportierten Neuvorstellungen noch ein großes Fragezeichen.

Mehr Speicher als 4060, 5050, 5060 und 5060 Ti 8 GB?

Die RTX 3060 mit 12 GB GDDR6 zurück zu bringen, wo es inzwischen doch auch eine 8-GB-Version gab, die RTX 4060, RTX 5050, RTX 5060 und RTX 5060 Ti 8 GB nicht beim Speicher überflügeln würde, wäre eine echte Überraschung – erstens aus produktpolitischer Perspektive und zweitens, weil Speicher jeder Couleur aktuell teuer ist.

Das spricht für die Rückkehr von RTX 3000 im Einstiegssegment

Für die Rückkehr einer RTX 3000 im Einstiegssegment sprechen dafür per se:

  • Die Fertigung der Ampere-GPU bei Samsung statt TSMC
  • Die Verwendung von GDDR6 statt GDDR7
  • Feature-Abstand zur aktuellen RTX 5000 (z.B. gar kein Frame Generation)

Im Rahmen einer Frage-und-Antwort-Runde zur CES hatte Nvidia-CEO Huang die Idee, alte Grafikkarten-Generationen wieder zurückzubringen, um zu helfen, die Nachfrage am Markt zu befriedigen, als „gute Idee“ bezeichnet, die man sich ansehen werde. Konkreter nochmals dazu geäußert hatte sich Nvidia bisher aber nicht.



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