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Heute kehrt die beste Netflix-Fantasy endlich zurück
Eine Serie hat vor zweieinhalb Jahren still und heimlich Streaminggeschichte geschrieben. Sie trotzte Vorurteilen, sprengte Erwartungen und sammelte dreistellige Millionenwerte. Jetzt steht das nächste Kapitel kurz bevor und Ihr dürft Euch wieder auf hohe See begeben.
Vor zweieinhalb Jahren setzte Netflix alles auf eine Karte. Eine Realverfilmung eines Kultmangas sollte funktionieren, obwohl das Genre zuvor eher für Enttäuschungen bekannt war. Was folgte, war ein Überraschungserfolg, der sich inzwischen zu einer der beliebtesten Fantasyserien der Plattform entwickelt hat.
Staffel 1: Vom Wagnis zum Publikumsliebling
Als One Piece im August 2023 bei Netflix startete, war die Fallhöhe enorm. Die Vorlage von Eiichiro Oda gehört zu den meistverkauften Mangareihen der Welt. Eine Live-Action-Umsetzung hätte leicht zur Karikatur werden können. Stattdessen lieferte Staffel 1 eine überraschend stimmige Mischung aus Abenteuer, Humor und emotionaler Charakterarbeit. Die Eastblue-Saga wurde nicht einfach nacherzählt, sondern mit Tempo, opulenten Sets und viel Liebe zum Detail inszeniert. Die Strohhutbande bekam Raum, um als Team zu wachsen. Besonders die Dynamik zwischen Ruffy, Nami und Zorro sorgte für viele der stärksten Momente.
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Die Zahlen sprechen für sich. Bis Ende 2025 sammelte die Serie über 104 Millionen Views. Auch bei Kritikerportalen schnitt sie bemerkenswert gut ab. Auf Rotten Tomatoes erreichte Staffel 1 hohe Zustimmungswerte bei Kritikern und Publikum. Gelobt wurden vor allem die werknahe Umsetzung, das Production Design und der Mut, den exzentrischen Ton der Vorlage beizubehalten. Auch bei IMDb bewegt sich die Serie im oberen Bewertungsbereich für Fantasyproduktionen. Viele User heben hervor, dass es der Serie gelingt, selbst Nicht-Manga-Fans abzuholen. Kritische Stimmen gibt es ebenfalls. Manche bemängeln das Erzähltempo oder einzelne Effekte. Insgesamt überwiegt jedoch klar der positive Eindruck.
Ab auf die Grandline für die Strohhutbande
Am 10. März 2026 startet Staffel 2 mit acht neuen Episoden. Und diesmal geht es dorthin, wo die Legenden entstehen. Die Strohhutbande verlässt den Eastblue und segelt in Richtung Grandline. Monkey D. Ruffy, gespielt von Iñaki Godoy, führt seine Crew weiter in unbekannte Gewässer. An seiner Seite bleiben Nami, Zorro, Lysop und Sanji. Doch die See wird rauer. Neue Inseln, stärkere Gegner und vor allem die geheimnisvolle Baroque-Firma stellen die Bande vor ganz andere Herausforderungen. Die neue Staffel adaptiert die Alabasta-Saga. Der große Höhepunkt dieser Geschichte wird zwar noch auf sich warten lassen, doch schon jetzt zeichnen sich epische Konfrontationen ab.

Neue Gesichter, größere Bedrohungen
Besonders spannend wird das Debüt von Chopper. Dazu kommen Figuren wie Vivi, Smoker, Nico Robin und Sir Crocodile. Mit jedem Neuzugang wächst nicht nur die Crew, sondern auch die politische Dimension der Geschichte. Gerade Sir Crocodile verspricht einen Antagonisten, der strategischer und gefährlicher agiert als viele Gegner zuvor. Die Serie bewegt sich damit zunehmend von einer klassischen Piraten-Odyssee hin zu einer komplexeren Machtdynamik.
Das Abenteuer geht weiter
Noch bevor Staffel 2 startet, ist Staffel 3 bereits in Produktion. Ein Release im Sommer 2027 gilt als wahrscheinlich. Netflix baut hier also langfristig auf eines seiner erfolgreichsten Fantasyprojekte. Wenn Ihr Staffel 1 vielleicht nur nebenbei geschaut habt, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt für ein Rewatch. Denn die Grandline wartet nicht. Und sie ist alles andere als ein ruhiges Gewässer, wie Ihr in Staffel 2 bald feststellen werdet.
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20.000 Konten kompromittiert: Meta bestätigt Angriff auf Instagram-Accounts

Meta hat weitere Details zu dem in der vergangenen Woche bekannt gewordenen Angriff auf Instagram veröffentlicht. Demnach sollen mehr als 20.000 Nutzerkonten kompromittiert worden sein. Die Angreifer konnten über das Kontowiederherstellungssystem „High Touch Support“ (HTS) neue Passwörter für die betroffenen Accounts erlangen.
Dadurch erhielten die Angreifer nicht nur Zugriff auf sensible Daten der Kontoinhaber, sondern konnten diese durch die Änderung von E-Mail-Adresse und Passwort auch vollständig aus ihren Konten aussperren. Nach Bekanntwerden des Vorfalls deaktivierte Meta das betroffene System und leitete Sicherheitsmaßnahmen für die betroffenen Accounts ein.
Helfer wurde zum Komplizen
Der Vorfall geht auf eine Schwachstelle in Metas KI-gestütztem Supportsystem HTS zurück, das Nutzern eigentlich dabei helfen soll, den Zugang zu gesperrten Instagram-Konten wiederherzustellen. Die Angreifer machten sich zunutze, dass das System offenbar nicht ausreichend überprüfte, ob die bei einer Kontowiederherstellung angegebene E-Mail-Adresse tatsächlich mit dem betroffenen Instagram-Konto verknüpft war. Dadurch konnten Passwort-Reset-Links erzeugt werden, die den Zugriff auf fremde Konten ermöglichten. Besonders gefährdet waren Nutzer, die keine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert hatten.
Sicherheitslücke blieb mehrere Wochen unentdeckt
Laut einer am 5. Juni 2026 bei der Generalstaatsanwaltschaft des US-Bundesstaates Maine eingereichten Datenschutzmeldung, über die Bleeping Computer berichtet, wurde die Sicherheitslücke bereits am 31. Mai 2026 entdeckt. Als Datum des eigentlichen Sicherheitsvorfalls wird dort der 17. April 2026 genannt. Das deutet darauf hin, dass die Angriffe bereits mehrere Wochen vor ihrer Entdeckung begonnen haben könnten. Meta zufolge sollen dabei mehr als 20.000 Instagram-Konten betroffen sein. Unklar ist bislang jedoch, welche Daten tatsächlich abgegriffen wurden. Theoretisch hätten die Angreifer Zugriff auf eine Vielzahl sensibler Informationen erhalten können, darunter E-Mail-Adressen und Telefonnummern, Geburtsdaten, Profilinformationen, Fotos, Videos, Direktnachrichten sowie Aktivitäten und Interaktionsverläufe innerhalb der Plattform. Auch mit Instagram verknüpfte Konten oder externe Dienste könnten betroffen gewesen sein.
Als erste Reaktion auf den Vorfall schaltete Meta das HTS-System vollständig ab und erklärte sämtliche darüber erzeugten Passwort-Reset-Links für ungültig. Gleichzeitig wurden potenziell kompromittierte Konten in einen verpflichtenden Sicherheitsprozess überführt. Betroffene Nutzer müssen dabei ihre Passwörter erneut ändern und ihre Identität verifizieren, um die Kontrolle über ihre Konten zurückzuerlangen.
System soll erst nach Korrekturen wieder ans Netz
Meta will zudem künftig sicherstellen, dass E-Mail-Adressen zuverlässig mit den jeweiligen Kontoinformationen abgeglichen werden. Erst nach diesen und weiteren Anpassungen soll das System wieder in Betrieb genommen werden. Darüber hinaus überprüft das Unternehmen nach eigenen Angaben vergleichbare Wiederherstellungsprozesse auf anderen Plattformen des Konzerns.
Es bleibt zudem abzuwarten, welche datenschutzrechtlichen Konsequenzen der Vorfall noch für Meta nach sich ziehen wird. Auch Strafzahlungen können derzeit nicht ausgeschlossen werden.
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LG UltraGear Evo: Drei mal 5K2K, drei völlig verschiedene Panels
LG hatte die neue UltraGear-evo-Serie bereits zur CES 2026 angekündigt, nun sind die drei UltraGear-Evo-Modelle in Deutschland gelistet und teils auch im Handel verfügbar. Neben dem 39-Zoll-OLED-Monitor 39GX950B gehören dazu der 52 Zoll große 52G930B und der 27GM950B, alle drei mit 5K2K-Auflösung.
Im Januar standen vordergründig die Eckdaten der neuen UltraGear-Evo-Serie im Vordergrund: hohe Auflösungen, schnelle Bildwiederholraten und bei zwei Modellen KI-Funktionen zur Bildaufbereitung. Die mittlerweile veröffentlichten Produktseiten liefern zusätzliche technische Angaben, die eine genauere Einordnung erlauben. Auffällig bleibt, dass LG bei jedem Monitor eine unterschiedliche Display-Technik einsetzt, obwohl alle Geräte unter der neuen UltraGear-Evo-Reihe laufen. Eine Besonderheit bleibt die monitorinterne Bildaufbereitung, zumindest bei zwei von drei Modellen, denn auch hier gibt es Unterschiede innerhalb der Serie.
KI-Bildaufbereitung im Monitor
Beim 39GX950B und 27GM950B ist die Bildaufbereitung nicht allein Sache des PCs oder der Konsole. Stattdessen übernimmt der Monitor selbst einen Teil der Verarbeitung. LG spricht dabei von sogenannter „AI Scene Optimization“,“ AI Sound“ und einer KI-gestützten Bildaufbereitung.
Die „AI Scene Optimization“ soll erkennen, welche Art von Inhalt gerade dargestellt wird. Je nach Szene passt der Monitor Bildeinstellungen wie Farbtemperatur, Schärfe und Farboptimierung automatisch an. LG nennt dafür Modi wie Office, Animation, Movie, Game und Sport. In der Praxis zielt die Funktion also weniger auf klassische Gaming-Optionen wie Overdrive oder variable Bildwiederholraten, sondern auf eine automatische Anpassung der Darstellung an den Inhalt. Das könnte vor allem dann relevant sein, wenn der Monitor nicht nur für Spiele, sondern auch für Videos oder die Arbeit genutzt wird.
Die KI-Bildaufbereitung kann durch die hohen Auflösungen der Monitor-Serie zum Thema werden. Nicht jeder Inhalt liegt nativ in 5K vor, und auch Spiele werden häufig mit geringerer interner Auflösung berechnet. LG bewirbt die Funktion daher als Möglichkeit, Inhalte direkt im Monitor aufzuwerten. Das ersetzt kein natives Rendering in voller Auflösung, kann aber gerade bei Videoquellen, Konsolen oder weniger anspruchsvollen Zuspielern eine Rolle spielen. Für PC-Spieler bleibt entscheidend, dass die eigentliche Renderlast weiterhin von der Grafikkarte abhängt. Der Monitor kann ein niedriger aufgelöstes Signal aufbereiten, er macht daraus aber keine zusätzliche native Detailinformation.
Eine weitere KI-Funktion ist „AI Sound“. LG beschreibt die Funktion als Audioaufbereitung, bei der Stimmen, Effekte und Hintergrundgeräusche voneinander getrennt und an das Spielgeschehen angepasst werden sollen. Daraus soll ein virtuelles 7.1.2-Kanal-Erlebnis entstehen. Um diese Funktion abseits der integrierten Lautsprecher zu nutzen, müsste das Audioausgabegerät der Wahl allerdings mit dem Monitor verbunden sein.
39GX950B: OLED mit Gaming-Fokus
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LG UltraGear evo 39GX950B (Bild: LG)
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Der 39GX950B ist das OLED-Modell der Serie. Das gekrümmte 39-Zoll-Display löst mit 5.120 × 2.160 Pixeln auf und nutzt das 21:9-Format. LG nennt eine Pixeldichte von 143 ppi sowie eine Krümmung von 1.500R. Das Panel basiert auf Tandem OLED der vierten Generation und soll eine Spitzenhelligkeit von 1.500 cd/m² erreichen. Für HDR wird VESA DisplayHDR True Black 500 genannt, der DCI-P3-Farbraum soll zu 99,5 Prozent abgedeckt werden.
Beim Gaming unterstützt der Monitor einen Dual-Mode. In nativer 5K2K-Auflösung sind bis zu 165 Hz möglich, bei reduzierter WFHD-Auflösung steigt die Bildwiederholrate auf 330 Hz. Die Reaktionszeit gibt LG mit 0,03 ms GtG an. Zur Ausstattung gehören DisplayPort 2.1, HDMI 2.1 und USB-C mit Power Delivery bis 90 Watt. Hinzu kommen G-Sync-Kompatibilität, FreeSync Premium Pro, PBP, PIP und zwei USB-A-Anschlüsse.
Der 39GX950B kann bei LG und Amazon* vorbestellt werden, der Preis liegt bei rund 1800 Euro. Wer bis zum 14. Juni im LG-Shop vorbestellt, kann bis zu 200 Euro sparen. Skurrilerweise wird beim 39GX950B eine mobile Klimaanlage als Originalzubehör geführt, die man mit einem 50-Prozent-Rabatt gleich mitbestellen kann.
27GM950B: 5K, 16:9 und Mini-LED
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LG UltraGear evo 27GM950B (Bild: LG)
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Der 27GM950B ist das kompakteste Modell der Reihe, bringt aber die höchste Pixeldichte mit. Auf 27 Zoll löst der Monitor mit 5.120 × 2.880 Pixeln im 16:9-Format auf. Daraus ergeben sich 218 ppi. Als Panel-Typ nennt LG IPS, kombiniert wird dieses mit der „Hyper-Mini-LED“ genannten Hintergrundbeleuchtung. Die Technik arbeitet mit 2.304 Local-Dimming-Zonen und 9.216 LEDs. Dank „Zero Optical Distance“ soll der Abstand zwischen Panel und Hintergrundbeleuchtung reduziert werden, was Lichthöfe weiter reduzieren soll.
Anders als beim OLED-Modell erzeugen die Pixel des 27GM950B ihr Licht nämlich nicht selbst, sondern werden von Mini-LEDs hinter dem LCD-Panel beleuchtet. Diese Hintergrundbeleuchtung ist in viele Dimmzonen unterteilt, die je nach Bildinhalt separat geregelt werden können. Dadurch soll der Monitor helle Bildbereiche stärker hervorheben und dunkle Bereiche zugleich abdunkeln können. Für HDR-Inhalte ist diese Technik wichtig, weil sie höhere Helligkeiten ermöglicht als viele OLED-Monitore, ohne komplett auf lokale Kontraststeuerung verzichten zu müssen. Gleichzeitig bleibt Hyper-Mini-LED aber eine LCD-Technik: Feine, helle Objekte vor dunklem Hintergrund können je nach Szene zu sichtbaren Lichthöfen führen, weil nicht jeder Pixel einzeln gedimmt wird. LG versucht diesen Abstand mit vielen Dimmzonen und einer geringen Distanz zwischen Hintergrundbeleuchtung und Panel zu verringern.
Bei den weiteren technischen Details wird VESA DisplayHDR 1000 genannt, die Spitzenhelligkeit soll bei 1.250 cd/m² liegen. Die typische Helligkeit gibt LG mit 750 cd/m² an. Wie der 39-Zoll-OLED unterstützt auch der 27GM950B einen Dual-Mode: In nativer 5K-Auflösung sind bis zu 165 Hz möglich, bei QHD steigt die Bildwiederholrate auf 330 Hz. Die Reaktionszeit beträgt 1 ms GtG. Bei den Anschlüssen nennt LG unter anderem HDMI, DisplayPort und USB-C mit 90 Watt Power Delivery.
Der 27GM950B kann noch nicht vorbestellt werden.
52G930B: Größe statt KI
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LG UltraGear evo 52G930B (Bild: LG)
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Der 52G930B ist der größte Monitor der Reihe und setzt ebenfalls auf 5.120 × 2.160 Pixel im 21:9-Format. Im Unterschied zu den beiden anderen Modellen kommt allerdings ein klassisches VA-Panel zum Zug. Die Bilddiagonale liegt bei 52 Zoll oder 131 cm, die Krümmung beträgt 1.000R. Die Pixeldichte sinkt bei dieser Größe auf 107 ppi.
Die Bildwiederholfrequenz liegt bei maximal 240 Hz, die Reaktionszeit gibt LG mit 1 ms GtG an. Der Monitor ist nach VESA DisplayHDR 600 zertifiziert und bietet laut Spezifikation eine typische Helligkeit von 400 cd/m². Beim Kontrast nennt LG 4000:1, die Farbtiefe liegt bei 1,06 Milliarden Farben. Als Anschlüsse werden zweimal HDMI, einmal DisplayPort, einmal USB-C mit 90 Watt Power Delivery sowie zwei USB-A-Anschlüsse genannt. Anders als beim 39-Zoll-OLED bietet der 52G930B zudem integrierte Lautsprecher mit zweimal 10 Watt.
LG bewirbt den 52G930B als größten 5K2K-Monitor der Welt, schränkt die Aussage per Fußnote aber selbst auf den Stand von 2025 ein. Mittlerweile gibt es mit dem Dell UltraSharp 52 (das Display stammt ebenfalls von LG) aber einen noch höher aufgelösten 52-Zoll-Monitor (6144 × 2560 Pixel), der seinerseits den Anspruch verkündet, der größte 6K-Monitor der Welt zu sein. Mit 120 Hertz, IPS-Panel und einer deutlich moderateren Krümmung von 4200R wird aber nicht direkt ein Gaming-Fokus angemeldet.
Der 52G930B ist bereits im Onlinehandel lagernd verfügbar, zu Preisen ab 1.751 Euro. Im Shop von LG gibt es zur Einführung einen 100-Euro-Rabatt und zusätzlich 100 Euro Steamguthaben. Die mobile Klimaanlage wird auch bei dem Modell als Originalzubehör geführt.
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Apple Intelligence: Siri bekommt massig AI und wird zum Multi-Modal-Agent
Mit einem neuen Update wird Siri bis Ende des Jahres zu „Siri AI“ und damit zu einer Art tief integriertem „ChatGPT“. Die nächste „nächste Generation“ von Siri wartet mit neuen Stimmen und zahlreichen neuen KI-Funktionen auf. Apple liefert damit viele bereits vor zwei Jahren versprochene Funktionen nach.
Die neue Siri wird zum einen das erst letztes Jahr neu eingeführte Design erneut umwerfen, zum anderen KI-Funktionen von der WWDC 2024 nachliefern und darüber hinaus weitere Verbesserungen bringen. Damit letzteres möglich ist, verbindet Apple ab sofort die bisherigen eigenen KI-Modelle namens „Apple Foundational Models“ mit einem von Google lizenzierten Gemini-Modell. Profitieren sollen hiervon nicht nur die neue Siri, sondern auch Safari, Fotos und andere Apps.
Neues Design
Die neue Architektur bekommt gleichzeitig auch ein neues Design. Während Apple Liquid Glass ohnehin auf dem iPhone, iPad und Mac überarbeitet, wird die neue Siri tief in die Design-Sprache eingearbeitet. Der auf neueren iPhones bekannte seitliche „Glow“ verschwindet wieder. Siri wandert nun in die Dynamic Island und damit die im Display eingebettete Notch. Zugleich werden die Animation und das Design durchsichtig und lichtbrechend, um sich in das Liquid-Glass-Design einzuschmiegen.
Neue Funktionen für Siri
Das neue Design hat Apple aber wohl auch deshalb gewählt, um Siri AI optisch stark von der bisherigen Siri abzugrenzen. Denn die neue Siri verzichtete während der gesamten Demo komplett auf die bisherige ChatGPT-Integration, die von Apple bisher genutzt worden war, um die Schwächen von Siri eher schlecht als recht zu kaschieren. Was aus der Integration wird, ist jedoch unklar.
Siri wird zum nativen Chat-Assistant
ChatGPT scheint Siri AI ohnehin wohl nicht mehr zu benötigen: Die neue Architektur ermöglicht Siri, auf die Spotlight-Suche zuzugreifen und damit persönlichen Kontext aus etwa Mails, Kalender und Nachrichten abzurufen. Gleichzeitig kann sie per App-Actions auch Apps auf dem iPhone selbst steuern und über On-Screen-Awareness auch verstehen, was der Nutzer gerade auf dem Bildschirm sieht, und den Kontext der Anfrage einbeziehen. Siri erhält zudem Zugriff auf die Schreibtools von Apple Intelligence, die bisher nur der Nutzer selbst nutzen konnte.
Siri soll damit beispielsweise in der Lage sein, über ein Fußballspiel Fragen zu beantworten, ein Rezept für ein Public Viewing rauszusuchen und das dann mit Freunden in einem Gruppen-Chat automatisch teilen zu lassen. Siri kann dementsprechend über „Broad World Knowledge“ ebenso auf das Internet zugreifen und auch über mehrere Aufgaben hinweg den Kontext behalten.
Apple war in der Keynote hierüber sichtlich stolz und zeigte die Funktionen in aufgezeichneten Demos, in denen jedoch nur wenige Schnitte vorhanden waren und auch kurze Ruckler oder längere Denkphasen gezeigt wurden: Apple hat im Gegensatz zur Keynote vor zwei Jahren nicht nur auf computergenerierte Demos gesetzt.
Neue Siri-App
All diese Konversationen werden in einer neuen Siri-App gespeichert, die über alle Geräte hinweg verfügbar ist und alle Interaktionen damit synchronisiert. In der App können Nutzer auch Konversationen fortsetzen oder neue starten.
Neue Stimmen und Visual Intelligence
Wer doch lieber mit Siri spricht, der wird mehrere neue, natürlichere Stimmen zur Auswahl erhalten und die Stimme in ihrer Geschwindigkeit und Ausdrucksweise einstellen können.
Die Visual Intelligence erhält ebenfalls ein umfangreiches Update und wandert vom Kameraknopf zusätzlich in die Kamera-App. Die visuelle Intelligenz soll über Cloud-Compute in der Lage sein, beispielsweise Essen zu scannen und dann Rezepte anzuzeigen. Ebenso soll eine neue Funktion das Fotografieren und dann das automatische Aufteilen von Rechnungsbeträgen unter Freunden ermöglichen.
Verfügbarkeit: Kein Launch in der EU
Die neue Siri-AI wird im Herbst für alle bisherigen Apple-Intelligence-fähigen Geräte verfügbar werden – jedoch erneut zuerst auf Englisch und nicht in China und der Europäischen Union. Nutzer, die außerhalb der beiden Gebiete über ein iPhone 15 Pro oder iPhone 16 oder neuer verfügen sowie ein iPad oder Mac mit M-Series-SoCs haben, können jedoch auf die neue Siri zugreifen. Siri AI gibt es auch für CarPlay und AirPods, wenn ein kompatibles Gerät verwendet wird.
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