Künstliche Intelligenz
Teardown der AirPods Max 2: Apple hat mit Reparateuren kein Mitleid
Das Innenleben der AirPods Max 2 hat sich zwar verändert, doch im Hinblick auf die Reparaturfähigkeit macht Apple keine Fortschritte. Das zeigt ein Teardown, den der Reparaturdienstleister iFixIt nun durchgeführt hat. Nach wie vor verwendet Apple unnötig viel Kleber und bestimmte Teile der Over-Ears sind nur mit großem Aufwand zu erreichen. Außerdem wurden bekannte Probleme wie das Auftreten von Kondenswasser in den Ohrmuscheln (was bei Sport und hoher Luftfeuchtigkeit, aber auch bei längerer Tragezeit passieren kann) oder Kabelbruchstellen an den Bügeln nicht behoben. Das verwundert, verlangt Apple für die AirPods Max 2 doch nach wie vor viel Geld: 579 Euro stehen auf der Preisliste.
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Gleiche Wertung wie der Vorgänger
iFixIt kommt nach dem Teardown zum Schluss, dass die Neuauflage der 2020 erstmals erschienenen Kopfhörer keine bessere Bewertung als die erste Variante verdient: 6 von 10 Punkten auf der „Repairability Score”-Skala. Weder Batterie noch USB-Anschlüsse, beides Bereiche, die vergleichsweise schnell kaputtgehen können, sind leicht zugänglich. Apple hat die AirPods Max zudem nach wie vor nicht in sein Self Service Repair Program (SSRP) aufgenommen, sodass es für Bastler und Interessierte keine Ersatzteile gibt. Hätte der Konzern nur kleine Verbesserungen vorgenommen, wären die Max 2 wohl deutlich länger haltbar.
Platz ist genug: Im Gegensatz zu den AirPods Pro 3 und AirPods 4 ANC, die aufgrund ihrer Miniaturisierung Wegwerfprodukte sind, hätte Apple hier mit einem leicht veränderten Design punkten können. Dass das geht, zeigt etwa das MacBook Neo, das kaum mehr kostet als die AirPods Max 2. Für die Over-Ears gibt es zudem keine Reparaturhandbücher, Kunden sind bei der Arbeit an den Kopfhörern auf sich allein gestellt.
Apple könnte deutlich mehr tun
Intern gibt es kaum Überraschungen. Hauptneuerung ist der verbaute H2-Chip in den Ohrmuscheln, der besseren Klang und bessere Geräuschunterdrückung (ANC) verspricht. Grundsätzlich ist das Design seit sechs Jahren unverändert. Apple hatte den Geräten mit ihrer USB-C-Variante im Jahr 2024 nur neue Farben spendiert. Auch unverändert ist das sogenannte Smartcase, das magnetisch geschlossen wird, die Over-Ears aber nicht kleiner macht und auch nicht besonders gut schützt.
„In der Hand eines geduldigen Bastlers könnten die AirPods Max 2 ewig halten“, lautet das Fazit von iFixIt, würde Apple Ersatzteile und Reparaturhandbuch liefern. Insgesamt seien sie nicht die schlimmsten Produkte, was die Reparierbarkeit betrifft.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
Krankenhaus-IT-Leiter schlagen Alarm: Geldmangel gefährdet Digitalisierung
Für die Krankenhaus-IT wächst der Druck. Während Politik und Krankenkassen mit dem GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung begrenzen wollen, warnen IT-Verantwortliche aus Kliniken davor, dass ausgerechnet die Digitalisierung darunter leiden könnte. Der Bundesverband KH-IT spricht von einem „fragilen“ Fortschritt, der durch das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) überhaupt erst möglich geworden sei.
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In einer aktuellen Stellungnahme zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz verweist der Verband auf Investitionen in digitale Patientenportale, Interoperabilität, IT-Sicherheit und moderne klinische Arbeitsplatzsysteme. Digitalisierung sei „kein einmaliges Projekt“, sondern ein langfristiger Prozess, der verlässliche Finanzierung brauche.
Angespannte Lage der Krankenhäuser

Vorstand der Krankenhaus-IT-Leiter. In der ersten Reihe stehen Klemens Behl, Schriftführer; Andreas Lockau, Vorsitzender; Henning Zedler, Schatzmeister und Werner Bachmann, juristischer Beirat. In der zweiten Reihe Bastian Stockhausen, Geschäftsführer der KH-IT Service GmbH; Alexandra Heimel, stelllv. Vorsitzende; Jan Halbuer, Beisitzer und Stephan Herz, Beisitzer.
(Bild: Felix Albertin)
Im Gespräch mit heise online schildern Andreas Lockau, Vorsitzender des Bundesverbands KH-IT, Alexandra Heimel, die stellvertretende Vorsitzende des Verbands sowie Jan Halbuer, ebenfalls Vorstandsmitglied, und Bastian Stockhausen, Geschäftsführer der KH-IT Service GmbH, wie angespannt die Lage vieler Häuser inzwischen ist. „Die Gefahr ist groß“, sagt Lockau mit Blick auf mögliche Sparmaßnahmen. „Die Kostenkalkulation in den Häusern wird immer schwieriger. Damit fehlen am Ende Mittel, um Digitalisierung einzuführen und dauerhaft zu betreiben.“ Projekte würden gestoppt oder gar nicht erst begonnen – selbst dann, wenn sie die Versorgung verbessern könnten.
Alexandra Heimel beschreibt die Situation ähnlich: „Im Grunde erfüllen viele Häuser derzeit nur noch die Mindestanforderungen, damit sie keine Sanktionen bekommen.“ Für die eigentliche Weiterentwicklung fehlten Geld, Personal und strategische Unterstützung. Gleichzeitig gingen die Bundesländer bei der Digitalisierung sehr unterschiedlich vor und schafften häufig eigene Strukturen.
Besonders frustrierend sei das bei Projekten, die Beschäftigte entlasten könnten. Lockau nennt etwa mobile Arbeitsplätze und moderne Authentifizierungslösungen: „Pflegekräfte oder Ärzte wollen nicht ständig mit Usernamen und Passwörtern hantieren. Man braucht Systeme und Hardware, die schnell funktionieren und trotzdem sicher sind.“
Parallel wächst der Druck durch neue gesetzliche Vorgaben. Die Herausforderungen wachsen mit TI-Diensten wie der elektronischen Patientenakte oder dem E-Mail-Dienst KIM, aber auch mit Patientenportalen und zahlreichen Großprojekten wie dem Europäischen Gesundheitsdatenraum. Parallel existierten bereits seit Jahren arztgeführte digitale Patientenakten und weitere Systeme wie Patientenportale. „Eigentlich müssten wir die arztgeführte Patientenakte stärken, damit sie im klinischen Alltag sinnvoll nutzbar ist“, so Lockau. „Ein Arzt schaut sich keine 50 PDFs in der ePA an“.
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Hinzu komme die technische Komplexität. „Jeder Datensatz muss klassifiziert werden“, erklärt Heimel. Kliniken müssten festlegen, wo Informationen künftig benötigt werden und wie unterschiedliche Systeme miteinander kommunizieren. „Genau an diesem Punkt fehlen vielen Häusern Ressourcen.“ Heimel verweist zusätzlich auf KI-gestützte Spracherkennung: „Das würde Beschäftigte massiv entlasten und mehr Zeit für Patienten schaffen. Aber solche Systeme lassen sich oft nicht finanzieren.“
Lockau warnt davor, dass mitten im laufenden Umbau die Finanzierung wegbrechen könnte. „Das Krankenhauszukunftsgesetz hat vieles angeschoben. Aber man muss weitermachen. Es kann nicht sein, dass man jetzt mitten im Prozess aufhört, weil die Nachfinanzierung fehlt.“ Besonders kritisch sieht er die Belastung engagierter Beschäftigter: „Man brennt gerade auch die Leute aus, die wirklich Lust auf Digitalisierung haben. Nicht nur die, die es machen müssen.“ Auch die Umstellung vieler Anbieter auf Cloud- und Rechenzentrumsmodelle verschärfe die Kostenprobleme Heimel zufolge. Früher habe man einen Server gekauft und diesen über viele Jahre betrieben.
Sorge vor Cyberangriffen
Große Sorgen bereitet den Beteiligten außerdem die IT-Sicherheit. Die Zahl der Cyberangriffe auf Krankenhäuser oder deren IT-Dienstleister wächst. Aktuell macht der erfolgreiche Angriff auf Unimed Schlagzeilen, ein Abrechnungsdienstleister vieler Krankenhäuser. Im März gab es einen Angriff auf den US-Medizingerätehersteller Stryker. Das Bundesgesundheitsministerium verspricht derweil Milliardeninvestitionen in IT-Sicherheitslösungen.
Aus Krankenhäusern und vom Bundesverband Gesundheits-IT kommt zudem seit längerem Kritik daran, dass es etwa für die ePA keine zentralen Sicherheitslösungen wie einen gemeinsamen Virenscanner gebe. „Das lösen aktuell die Häuser oder Dienstleister selbst“, sagt Lockau. Viele Einrichtungen wären froh über zentralisierte Lösungen. Gleichzeitig seien viele Arztpraxen technisch nur begrenzt ausgestattet. „Nicht jede Praxis hat eine eigene IT-Abteilung oder Security-Experten.“ Laut Heimel betreuen externe IT-Dienstleister oft dutzende Praxen gleichzeitig und hätten „meist gar nicht die Zeit, sich tief mit IT-Sicherheit zu beschäftigen.“
Krankenhaus kein kleines Spezialzentrum
Gleichzeitig wird Krankenhäusern, meist vonseiten der Praxen, vorgeworfen, bei der Digitalisierung langsamer zu sein als kleinere Einrichtungen. Für Bastian Stockhausen greift das deutlich zu kurz: „Ein Krankenhaus ist eben kein kleines Spezialzentrum.“ Es sei „viel einfacher, eine einzige Fachrichtung zu digitalisieren als ein komplettes Akutkrankenhaus mit OP, Intensivmedizin, Bildgebung, Labor und zig unterschiedlichen Fachbereichen“. Heimel betont die enorme organisatorische Komplexität: „Spezialkliniken haben vielleicht drei oder vier Fachbereiche, die sie miteinander vernetzen müssen. Große Akutkliniken müssen teilweise 80 Bereiche zusammenbringen.“ Das sei „eine völlig andere Komplexität“.
Stockhausen ergänzt, dass in Krankenhäusern unzählige Systeme parallel liefen – von Radiologie- und Laborsystemen über Patientenverwaltung und Medizintechnik bis hin zu OP-Planung und Intensivmonitoring. „All diese Systeme müssen miteinander kommunizieren, oft auch in Echtzeit.“
Viele unterschätzten außerdem die Dimensionen solcher Häuser, sagt Halbuer. „Man digitalisiert eben nicht fünf Arbeitsplätze, sondern teilweise mehrere tausend.“ Hinzu kämen Schichtbetrieb rund um die Uhr, unterschiedliche Berufsgruppen und hohe Anforderungen an die Ausfallsicherheit. „Ein Krankenhaus kann Systeme nicht einfach mal für einen Tag abschalten, um etwas umzubauen.“
TI-Anwendung, ePA und Sicherheitsanforderungen müssen integriert werden
Jede Veränderung betreffe sofort zahlreiche Abteilungen und Schnittstellen. Laut Heimel verkompliziere jede neue gesetzliche Vorgabe die Lage weiter. Neue TI-Anwendungen, ePA-Anbindungen oder Sicherheitsanforderungen müssten in Prozesse integriert werden, „die teilweise über Jahrzehnte gewachsen sind“.
Auch die Industrie sehen die KH-IT-Vertreter kritisch. „Die Industrie arbeitet teilweise aktiv gegen Digitalisierung“, sagt Stockhausen. Schnittstellen würden „extrem teuer gemacht oder nur eingeschränkt geöffnet“. Das verhindere die Digitalisierung. Heimel kritisiert, dass bestehende Vorgaben häufig zu unkonkret seien. „Die Vorgaben sagen oft nur: ‚Die Schnittstelle muss offen sein.‘ Aber nicht, wie umfangreich sie sein muss.“ Am Ende bekämen Häuser „drei Datenfelder statt der 17, die man eigentlich bräuchte“.
Dabei ist Interoperabilität längst gesetzlich vorgesehen. Mit den ISiK-Standards, Vorgaben aus dem KHZG, dem Digitalgesetz und dem sich im Aufbau befindenden Europäischen Gesundheitsdatenraum existieren bereits verschiedene regulatorische Anforderungen für offene Schnittstellen.„Der Gesetzgeber müsste klar festlegen, dass Schnittstellen offen und kostenlos verfügbar sein müssen,“ so Stockhausen. Lockau sieht zwar Bewegung, gleichzeitig würden viele Hersteller aber „natürlich nicht freiwillig mitziehen“. Für den KH-IT-Verband ist deshalb klar, dass die Digitalisierung und die Beitragsstabilität „nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen“. Wenn das Gesundheitssystem langfristig effizienter werden solle, müsse weiter investiert und „nicht abgebremst“ werden.
(mack)
Künstliche Intelligenz
Zwischen Wellen, Weite und Wissenschaft: Die Bilder der Woche 21
Auch dieses Mal präsentiert die c’t-Foto-Community eine beeindruckende Bandbreite fotografischer Ideen. Unsere ausgewählten Bilder führen von rauen Küstenlandschaften und nordischer Weite hin zu stillen Naturbeobachtungen und klar komponierten Architekturaufnahmen. Dabei spielen wie immer Licht, Perspektive und Reduktion eine entscheidende Rolle. Viele Motive wirken ruhig und konzentriert, gleichzeitig aber auch voller Spannung und Atmosphäre.
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Auffällig ist der bewusste Einsatz fotografischer Techniken, um Formen, Strukturen und Stimmungen hervorzuheben. Langzeitbelichtungen glätten Wasserflächen, Makroaufnahmen machen kleinste Details sichtbar und Schwarz-Weiß-Kontraste verleihen Szenen eine grafische Wirkung. So entstehen Bilder, die nicht nur dokumentieren, sondern alltägliche Motive in neue visuelle Erlebnisse verwandeln.
Zackige Kronen von Marbele

Zackige Kronen
(Bild: Marbele)
Dunkle Buhnen ragen wie gezackte Kronen aus der Ostsee. Durch die Langzeitbelichtung werden die Bewegungen des Meeres geglättet und die Wellen verwandeln sich in einen weichen Schleier. Die diagonal durch das Bild verlaufenden Pfähle führen den Blick hinaus zum ruhigen Horizont. Verstärkt durch die Schwarz-Weiß-Darstellung, kontrastieren die rauen Strukturen des Holzes mit der sanften Oberfläche des Wassers. Das Ergebnis ist eine stille Küstenszene mit meditativer Wirkung.
Nudelnest von metapix

Nudelnest
(Bild: metapix)
Vor tiefschwarzem Hintergrund schwebt ein kompakt gewickeltes Nudelnest. Die geschwungenen Bandnudeln legen sich wie ein Geflecht aus Linien und Schleifen übereinander. Das gerichtete Licht hebt die warmen Gelbtöne hervor und arbeitet die feinen Strukturen der Oberfläche heraus. Durch die klare Freistellung wird das Bild auf Form, Rhythmus und Kontrast reduziert. Was zunächst wie ein einfaches Lebensmittel wirkt, wird so zu einem grafischen Objekt mit skulpturaler Wirkung.
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Supernova Planetarium von Mike_FJ

Supernova Planetarium
(Bild: Mike_FJ)
Das Planetarium in Garching erscheint hier wie ein futuristisches Raumschiff. Seine geschwungenen Formen heben sich scharf vom tiefschwarzen Himmel ab. Die monochrome Darstellung reduziert das Bild auf Licht, Schatten und klare Geometrie. Die niedrige Perspektive lässt das Gebäude monumentaler erscheinen, während die helle Wolkenspur über dem Dach für Dynamik im Bild sorgt. Dabei ist eine Fine-Art-Aufnahme entstanden, die Wissenschaft und Science-Fiction visuell miteinander verbindet.
Der Fotograf berichtet über sein Foto: „Das Planetarium in Garching hat mich bereits vor Ort durch seine außergewöhnliche Architektur fasziniert – die geschwungenen Formen erinnern fast zwangsläufig an ein futuristisches Objekt oder ein gelandetes Raumschiff. Ich entschied mich bewusst für eine schwarz-weiße Fine-Art-Umsetzung, um die Architektur stärker auf Form, Kontrast und Wirkung zu reduzieren. Die reduzierte monochrome Gestaltung verstärkt die skulpturale Präsenz des Gebäudes und lässt das Planetarium wie ein eigenständiges Objekt außerhalb von Raum und Zeit erscheinen.“
gespiegelter Reiher von Hungry Joe

gespiegelter Reiher
(Bild: Hungry Joe)
Ein Graureiher steht regungslos auf einem Ast im dunklen Wasser. Unter ihm zeichnet sich seine Spiegelung weich und leicht verzerrt auf der Oberfläche ab. Der helle Vogel hebt sich deutlich vom tiefen Grün des Hintergrunds ab und zieht den Blick sofort auf sich. Die senkrechte Bildaufteilung aus Reiher und Spiegelung schafft Balance und verstärkt die stille Wirkung des Moments.
Hütte am Strand von dave-derbis

Hütte am Strand
(Bild: dave-derbis)
Einsam zwischen Dünen und Gras steht eine rote Holzhütte direkt am feinen Sandstrand von Ramberg auf den Lofoten. Dahinter leuchten das türkisfarbene Wasser und die dunklen Berge Nordnorwegens. Der schmale Weg lenkt den Blick direkt auf die Hütte und verstärkt so die klare Bildmitte. Die kräftigen Farben setzen starke Kontraste: das satte Rot der Hütte gegen das kühle Blau von Meer und Himmel. Darüber ziehen dramatische Wolkenformationen auf und verleihen der ruhigen Szenerie spürbare Tiefe. Das Bild verbindet nordische Weite mit dem Gefühl von Abgeschiedenheit und Sommer am Meer.
Fleißige Biene von R. Engelhardt

Fleißige Biene
(Bild: R.Engelhardt)
Mitten in einer Kirschblüte ist eine Biene auf Pollensuche. Die Makroaufnahme zeigt jedes Detail, wie die feinen Härchen, die transparenten Flügel und das gut gefüllte Sammelkörbchen. Die hellen Blütenblätter lassen die warmen Gelb- und Brauntöne der Biene besonders gut zur Geltung kommen. Durch die weiche Unschärfe im Hintergrund bleibt der Blick ganz bei diesem kleinen, geschäftigen Moment der Bestäubung.
Loire II Schloss Chambord von lgfokus

Loire II Schloss Chambord
(Bild: lgfokus)
Wie eine steinerne Kulisse erhebt sich das Schloss Chambord über dem Wasser der Loire. Seine Türme, Kuppeln und filigranen Dachaufbauten zeichnen sich klar gegen den tiefblauen Himmel ab. Die frontale Perspektive betont die strenge Symmetrie der Architektur und verleiht dem historischen Gebäude eine fast grafische Wirkung. Das ruhige Wasser im Vordergrund schafft Abstand und lenkt den Blick direkt auf die helle Fassade. So wirkt das berühmte Loire-Schloss zugleich monumental und erstaunlich leicht.
(vat)
Künstliche Intelligenz
Fitbit-App bekommt großes Update auf Version 5.0 und heißt jetzt Google Health
Mit dem Update auf Version 5.0 wird aus der Fitbit-App die Google Health App mitsamt dem schon im vergangenen Jahr angekündigten Redesign sowie allerlei KI-Funktionen auf Gemini-Basis. Die neue App-Version schließt damit die im April 2026 in Deutschland veröffentlichte Public-Preview und wird für alle Fitbit- und Pixel-Watch-Nutzer verteilt.
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Aus Fitbit wird Google Health App
Laut Google sind mit der Google Health App „alle Funktionen zur Erfassung von Schlaf-, Aktivitäts- und Gesundheitsdaten“ verfügbar. Mit dem kostenpflichtigen Abo Google Health Premium (ehemals Fitbit Premium), das knapp 9 Euro im Monat kostet, erhalten Nutzerinnen und Nutzer Zugriff auf den KI-basierten Google Health Coach, der die Funktion „Ask Coach“, proaktive Benachrichtigungen, adaptive Trainingspläne und Zusammenfassungen sowie „multimodale/konversationsbasierte Protokollierung“ umfasst.
Dieser auf Gemini basierende Fitnesscoach ist dem Konzern zufolge dazu in der Lage, alle Fitness-, Gesundheits- und wichtigen medizinischen Daten inklusive des Zyklus zusammenzuführen, um Nutzerinnen und Nutzern einen umfassenden Überblick zu verschaffen. Der KI-Coach erinnert ein wenig an jenen, den Whoop vor einer Weile eingeführt hat. Er erklärt etwa, wie sich ein Training und Schlaf auf den Körper auswirken und rät anhand der Daten, ob man sich besser ausruhen oder eine weitere harte Trainingseinheit absolvieren sollte.
Die kostenlose Version der App umfasst das Tracking von Aktivitäten wie Schritte, Kalorien, Distanz, Cardio-Belastung und Tagesform. Ebenso bietet sie eine Schlafanalyse mitsamt der Ausgabe des Schlafindex, Schlafenszeiten, Schlafdauer und Schlafphasen. Auch Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität, Atemfrequenz, Blutsauerstoff (Sp02) und weitere Daten trackt sie. Es fehlen indes eine detailliertere Datenanalyse und der KI-Coach.

Funktionsumfang: Google Health Premium vs Basis.
(Bild: Google)
Einige bekannte Funktionen fallen weg
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Zudem hat Google mit der neuen App einige Funktionen gestrichen: So fallen die bisherigen Schlafprofile und die dazugehörigen Schlaftiere weg, die den Schlaftyp beschreiben sollen. Ferner ist die geschätzte Sauerstoffschwankung (EOV) nicht mehr verfügbar, stattdessen werden nun SpO2-Daten angezeigt. Ebenso fallen die sozialen Elemente wie Freunde und Leaderboards weg, wie auch die Badges. Zudem gibt es keinen „Ausdauer-Fitness-Wert“ mehr, daraus wird nun der gebräuchlichere VO2max-Wert. Neu und weit besser als das bisherige ist das Homescreen-Widget, das je nach Größe mehr als nur die Schritte anzeigt.

Das neue Google Health App Widget.
(Bild: Andreas Floemer / heise medien)
Da die neue Google-Health-App Voraussetzung für die Nutzung des bildschirmlosen Fitnessbands Fitbit Air ist, sollte die Verteilung des Updates bis zum 26. Mai, dem Marktstart des neuen Wearables, weitgehend abgeschlossen sein.
(afl)
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