Künstliche Intelligenz
Euro-Apps: Diese bewährten iPhone-Anwendungen aus der EU sollten Sie kennen
Das iPhone stattet Apple mit einer langen Liste an guten Apps aus, die den Bedarf vieler Kunden locker abdecken. Dadurch fällt schnell unter den Tisch, dass es spannende Alternativen gibt – auch von Entwicklerteams, die in Europa ansässig sind. Wir haben uns Alternativen zu den zentralen Apple-Apps genau angesehen und besonders interessanteste Kandidaten zusammengestellt. Dabei ging es neben dem Firmensitz der Entwickler primär um die Funktionalität, regelmäßige Updates und ob sich die Software auf dem iPhone bewährt. Eine möglichst nutzer- wie augenfreundliche Bedienoberfläche zählte ebenfalls zu den Auswahlkriterien.
In Europa entwickelte Apps versprechen mitunter besseren Datenschutz sowie DSGVO-Konformität, umfahren aber nicht zwangsläufig sämtliche US-Dienste. Die Grenzen sind nämlich fließend: Viele Apps integrieren SDKs von Drittanbietern, die Daten in die USA übermitteln, und sei es nur für Absturzberichte. Auch im Backend bei Supportsystemen und Newslettern sind US-Anbieter gängig, für die in Apps immer häufiger anzutreffenden KI-Funktionen gilt das ohnehin. Wir haben das – soweit in den Datenschutzerklärungen der Anbieter aufgeschlüsselt – jeweils vermerkt.
Browser
Der norwegische Browser Vivaldi hebt sich mit einer Tableiste – auch in der Hochkantansicht – und einem integrierten Werbeblocker von Safari ab. Adress- und Tableiste finden wahlweise am unteren oder oberen Bildschirmrand ihren Platz. Zudem gibt es praktische Schnelleingaben, um etwa direkt durch Tippen des Buchstabens „w“ im Anschluss die Wikipedia zu durchsuchen; so etwas muss man in Apples Browser erst per Extension nachrüsten. Vivaldi unterstützt Handoff, um die gerade auf dem iPhone betrachtete Seite direkt am Mac im Standardbrowser aufzurufen. Eine Integration von KI-Funktionen lehnt der Hersteller bislang bewusst ab.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Euro-Apps: Diese bewährten iPhone-Anwendungen aus der EU sollten Sie kennen“.
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Künstliche Intelligenz
Samsung: Abstimmung über Boni von Hunderttausenden Euro pro Mitarbeiter
Über eine Jahresprämie von umgerechnet mehreren Hunderttausend Euro pro Kopf stimmen die Mitglieder der Samsung-Gewerkschaft nach einem abgewendeten Generalstreik ab. Die Abstimmung über eine vom Management vorgestellte Einigung solle noch bis zum 27. Mai andauern, meldete Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap.
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Der Kompromiss beinhaltet eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 6,2 Prozent sowie die Ausschüttung von 10,5 Prozent des Unternehmensgewinns an die Belegschaft. Laut Prognosen könnten die diesjährigen Boni für die Mitarbeiter der Halbleiterabteilung bis zu 600 Millionen Won betragen (rund 340.000 Euro). Eine Zustimmung der Gewerkschaft gilt als wahrscheinlich.
Streik abgewendet
Zuvor hatten beim weltweit größten Produzenten von Speicherchips rund 48.000 gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter einen 18-tägigen Generalstreik angedroht. Hintergrund war ein Konflikt um die Höhe von Bonuszahlungen an die Belegschaft, nachdem der südkoreanische Elektronikriese im Zuge eines Booms rund um Künstliche Intelligenz Rekordgewinne erzielt hat. Allein der Betriebsgewinn für das erste Jahresquartal beträgt 57,2 Billionen Won (umgerechnet knapp 33 Milliarden Euro) – in etwa das Achtfache des Vorjahreszeitraums.
Die südkoreanische Zentralbank schätzte in einem internen Bericht, dass der angedrohte Generalstreik bei Samsung das Wirtschaftswachstum des Landes für dieses Jahr um 0,5 Prozentpunkte hätte bremsen können. Separat äußerte auch die US-amerikanische Handelskammer in Südkorea eine Warnung, in der es hieß, der Streik könne globale Lieferketten unterbrechen und Südkoreas Ruf als verlässlichen Technologie- und Produktionsstandort beschädigen.
(afl)
Künstliche Intelligenz
Iraner sollen wieder das Internet nutzen dürfen
Die iranische Netzsperre soll am Dienstag aufgehoben werden – in welchem Umfang, ist abzuwarten. Seit 28. Februar oder 88 Tagen ist der Iran offline, aufgrund eines Befehls des Nationalen Sicherheitsrates des Landes. Dieser begründete die digitale Totalzensur damals mit laufenden IT-Angriffen, die parallel zu den militärischen Angriffen der USA und Israels auf den Iran erfolgten.
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Mindestens ebenso wichtig dürfte für das Gremium Informationskontrolle gewesen sein: Die Menschen im Iran konnten sich ohne Internet kaum unabhängig informieren, umgekehrt drangen nur bedingt Informationen über die Zustände im Land nach draußen. Am Montag hat Präsident Massud Peseschkian angeordnet, die Internetsperre aufzuheben. Doch könnte dies zu einem neuen Instrument der Kontrolle ausarten, unter dem Begriff „Internet Pro”.
Laut dem Nachrichtensender Iran International stützt sich der Präsident bei dem Öffnungsbefehl auf eine Empfehlung des iranischen Onlinerates (Supreme Council of Cyberspace). Der vom saudischen Königshaus finanzierte Nachrichtensender gibt an, dass sich die iranischen Machthaber uneinig seien über die Aufhebung der Netzsperre.
Führungskreise sind geteilter Meinung
Zunächst habe die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Anordnung des Präsidenten angemeldet. Da der Nationale Sicherheitsrat die Sperre verfügt habe, könne auch nur dieses Gremium sie wieder aufheben. Stunden später habe Fars die Kritik allerdings relativiert und den Schritt als „notwendig” und „früher oder später” sowieso folgend bezeichnet.
Auch der Onlinerat sei laut einem Bericht der Tageszeitung Faraz geteilter Meinung gewesen. Drei der zwölf Abstimmenden seien demnach für die Fortführung der Internetsperre eingetreten. Besonders der Chef des staatlichen Rundfunks und der vom Präsidenten eingesetzte Sekretär des Onlinerates hätten sich für die digitale Totalzensur stark gemacht, doch sei eben Präsident Peseschkian für die Aufhebung der Sperre.
„Internet Pro” als teure Klassen-Zensur?
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Iran International berichtet über Pläne einer Klassen-basierten Zensur unter der Bezeichnung „Internet Pro”. Internetzugang könnte damit als Privileg regimetreuen Bürgern vorbehalten bleiben. Geplant seien unterschiedliche Zugangspakete, je nach Person, deren Beruf und behördlicher Zustimmung.
Beispielsweise könnten Ärzte Zugang zu Youtube, wohl zwecks Fortbildung, nicht aber zu Instagram erhalten. Geschäftsleute hätten dann vielleicht Zugriff auf Instagram, wohl zu Werbezwecken, sonst aber auf nichts.
Umgehung der Restriktionen mittels Starlink oder virtueller privater Netze (VPN) sei nicht ausgeschlossen, aber, weil verboten, lebensgefährlich und teuer. Die Preise hätten sich seit Kriegsbeginn vervielfacht. Nicht zuletzt könnten sich auch die staatsnahen Netzbetreiber mit „Internet Pro” eine goldene Nase verdienen. Schließlich sind viele Geräte, auch medizinische, heutzutage auf Internetzugang angewiesen, sodass deren Nutzern hohe Preise für passenden Internetzugang abgepresst werden könnten.
(ds)
Künstliche Intelligenz
„GTA 6“ erscheint wie geplant am 19. November
„Grand Theft Auto 6“ erscheint am 19. November 2026 für Playstation 5 und Xbox Series X/S. Das hat Take-Two Interactive nun erneut bestätigt. Weil „GTA 6“ einerseits so etwas wie der Messias der Spielebranche ist und andererseits schon mehrfach verschoben wurde, ist die erneute Release-Bekräftigung für die Branche nicht ganz unwichtig. Viele Spielefirmen planen die Releases ihrer eigenen Spiele so, dass sie sich auf keinen Fall mit „GTA 6“ in die Quere kommen. Andere hoffen darauf, dass der Erfolg des von Rockstar entwickelten Spiels sich in mehr verkauften Konsolen niederschlägt und entsprechend auch andere Titel beflügeln könnte.
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Take-Two hat den Release-Termin am Donnerstag mit der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen bestätigt. Das abgelaufene Geschäftsjahr 2026 (Ende: 31. März) schloss das Unternehmen laut Take-Twos Quartalsbericht mit Nettobuchungen von 6,72 Milliarden US-Dollar ab – ein Plus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr und etwas über der eigenen Prognose von 6,65 bis 6,7 Milliarden Dollar.
Rekordjahr erwartet
Für das laufende Geschäftsjahr 2027 (Ende: 31. März 2027) prognostiziert Take-Two nun vor allem dank „GTA 6“ Nettobuchungen von 8 bis 8,2 Milliarden Dollar – rund 20 Prozent mehr als im abgelaufenen Geschäftsjahr. CEO Strauss Zelnick bezeichnete „GTA 6“ im Earnings Call als „der meisterwartete Entertainment-Titel aller Zeiten“ und kündigte an, dass Rockstar Games seine Marketingkampagne noch im Sommer 2026 starten werde.
„GTA Online“ weiterhin stark
Von „Grand Theft Auto 5“ hat Take-Two eigenen Angaben zufolge inzwischen fast 230 Millionen Einheiten verkauft. Nachhaltigen Umsatz generiert Take-Two vor allem über „GTA Online“, die Live-Service-Komponente des Open-World-Spiels, die sich über Erweiterungen und Mikrotransaktionen finanziert.
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Eine PC-Version von „GTA 6“ ist bislang nicht angekündigt. Take-Two-CEO Strauss Zelnick begründete die fehlende PC-Fassung jüngst damit, dass die Zielgruppe auf Konsolen spiele. Gleichzeitig räumte er ein, dass PCs als Spieleplattform an Bedeutung gewonnen hätten. Es gilt als wahrscheinlich, dass eine PC-Fassung zumindest mittelfristig geplant ist.
(dahe)
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