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Pragmata im Test – ComputerBase
Capcom drückt auf die Tube: Nur wenige Wochen nach dem sehr guten Resident Evil Requiem (Test) erscheint mit Pragmata das nächste Spiel. Nach dem Ersteindruck folgt jetzt der komplette Technik-Test der PC-Version mit Benchmarks und Analysen zu Ray- und Pathtracing – ein Déjà-vu zum Gruseltitel inklusive.
Pragmata: Die Technik der PC-Version
Erst wenige Tage ist es her, da hat der Publisher und Entwickler Capcom mit Resident Evil Requiem (Test) eines der besten Spiele des Jahres abgeliefert, das von der Presse und den Spielern zugleich gefeiert wird. Anscheinend will man die Taktzahl hochhalten, denn nun folgt bereits das nächste Spiel. Der Release war dabei alles andere als einfach, denn ursprünglich hätte das Spiel bereits 2022 erscheinen sollen – offenbar gab es große Probleme bei der Entwicklung.
Nun ist es aber so weit, dass das Actionspiel Pragmata am 17. April erscheint. ComputerBase hatte bereits die Gelegenheit, sich die PC-Version im Detail anzusehen und dort gibt es Positives zu berichten. Denn während das Spiel selbst auf einer neuen IP basiert und damit ein „richtig neues Spiel“ darstellt, setzt man bei der Technik auf Bewährtes in der neuesten Ausgabe.
Wenig verwunderlich wird die hauseigene RE-Engine genutzt, die zuletzt in Resident Evil Requiem überzeugt hat. Pragmata scheint dabei auch auf eine ähnliche Engine-Version zu setzen, denn es kommen quasi dieselben Features zum Einsatz. Das bedeutet nicht nur, dass DLSS 4 sowie FSR Upscaling 4.0 inklusive (Multi) Frame Generation mit dabei sind. Darüber hinaus gibt es auch Raytracing für die Beleuchtung sowie die Reflexionen. Und auf GeForce-RTX-Grafikkarten zudem auch Pathtracing inklusive DLSS Ray Reconstruction für das grafisch beste Ergebnis. AMD-Grafikkarten inklusive Radeon RX 9000 müssen bei Pathtracing leider wieder außen vor bleiben. Das sollte sich Capcom für beide Spiele noch einmal überlegen, das sollte so nicht sein.
In Pragmata ist die RE-Engine mit Ray- und Pathtracing stark unterwegs
Während die RE-Engine mit den großen, offenen Welten von Monster Hunter Wilds (Test) sowohl bezüglich der Performance als auch bei der Bildqualität teils große Probleme hat, zeigt sie in Resident Evil Requiem, was sie richtig gut kann: Kleine bis maximal mittelgroße Innenräume. Und von diesen gibt es in Pragmata eine ganze Menge, sodass die Qualität beinahe durchweg sehr hoch ist.
Die Innenräume mit ihrem futuristischen, cleanen Aussehen sind sehr gut umgesetzt, allen voran die Beleuchtung mitsamt der Reflexionen wissen zu gefallen. Dabei muss aber unterschieden werden: Die Ray- sowie Pathtracing-Versionen des Spiels sehen deutlich besser aus als die reine Rasterizer-Optik. Letztere sieht weitaus schlechter aus.
Auch die Charaktere des Spiels sind gelungen und zeigen viele Details. Sei es Diana als Androidenmädchen oder die Spielfigur selbst im Anzug. Nicht mithalten können dagegen die Animationen, allen voran die Gesichtsanimationen. Gerade Letztere können optisch nicht mithalten, was in Pragmata aber keine sonderlich große Rolle spielt. Insgesamt stellt Pragmata mit Ray- und Pathtracing ein grafisch sehr starkes Spiel dar. Die Entwickler haben die Stärken der Engine sehr gut mit dem Grafikstil des Spiels kombiniert.
Widescreen im Kurz-Test
Die meisten Spiele unterstützen heute die beliebten Widescreen-Formate, alle Titel dann aber immer mal wieder doch nicht – oder auch nicht korrekt. ComputerBase hat folgende 2 Screenshots in der Auflösung 3.440 × 1.440 (UWQHD) sowie 2.560 × 1.440 (WQHD) aufgenommen, was dem 21:9- und dem klassischen 16:9-Format entspricht. Daran lässt sich erkennen, wie das Spiel mit Widescreen-Auflösungen umgeht.
Die offiziellen Systemanforderungen
Die Ladezeiten
Manche Spiele laden unglaublich schnell, andere wiederum benötigen eine schiere Ewigkeit. Mit einer Stoppuhr ausgestattet, misst die Redaktion die Ladezeiten ins Hauptmenü und dann von dort in die Testsequenz. Da Ladezeiten variieren können, wird dies insgesamt dreimal durchgeführt und dann ein Durchschnitt gebildet. Zwischen jedem Versuch wird der Rechner neu hochgefahren, sodass keine Dateien mehr im Cache vorliegen. Falls es abbrechbare Intros oder Videosequenzen gibt, werden sie weggeklickt, denn nur die reine Ladezeit ist wichtig. Sofern das Spiel bemerkbar einmalig Shader vorab kompiliert, wird dieser Lauf nicht in die Rechnung einbezogen. Die Zeit der Shader-Erstellung wird separat angegeben.
Dabei ist zu bedenken, dass ComputerBase einen High-End-PC besitzt, der unter anderem mit einem Ryzen 7 9800X3D und einer Seagate FireCuda 530 als PCIe-4.0-fähige NVMe-SSD ausgestattet ist. Entsprechend werden die Ladezeiten auf den meisten Systemen länger ausfallen. Die Werte hier sind nur zur Orientierung gedacht.
Offizielle Steam-Deck-Kompatibilität
Wenn Spiele auf der Plattform Steam erscheinen, laufen sie auch oft auf dem Steam Deck. Zwar hat die Redaktion bei Technik-Tests nicht immer die Möglichkeit, die Performance auf der tragbaren Konsole zu überprüfen, doch gibt Steam bei den Titeln auch stets eine generelle Einordnung der Kompatibilität an. Wie sie ausfällt, findet sich hier im Artikel.
Aktuell hat Valve aber noch keine Einordnung zur Steam-Deck-Kompatibilität für Pragmata bekanntgegeben.
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Humble Bundle: Indie-Bundle mit 15 Titeln für 15 Euro
Humble Bundle feiert dieses Jahr 15. Geburtstag und hatte im Vorfeld angekündigt in den nächsten 12 Monaten spezielle Geburtstags-Bundles veröffentlichen zu wollen. Nach dem 15-for-15-Bundle im März gibt es nun ein neues April-Bundle.
15 for 15
Wie schon das Bundle im März, enthält auch das April-Bundle 15 mehr oder weniger bekannte Indie-Titel, die von Humble zwar als „großartig“ beworben wurden, mit einem Auge auf SteamDB aber zumeist nur als „durchwachsen“ bezeichnet werden können. Wie dem auch sei, ein paar Titel können durchaus mit einer sehr guten Bewertung glänzen, wodurch ein genauerer Blick durchaus lohnen könnte.
Das April-Bundle hat zwei Ausbaustufen. Stufe 1 enthält folgende zehn Titel:
- The Dark Queen of Mortholme – 80 Prozent
- Streets of Rogue – 94 Prozent
- Embr – 83 Prozent
- UFO: Unidentified Falling Objects – 87 Prozent
- Blacksmith: Ignite the Forge – 68 Prozent
- Dragon Eclipse – 63 Prozent
- Gun Frog – 86 Prozent
- Patch Quest – 90 Prozent
- Yaga – 77 Prozent
- An Elder Scrolls Legend: Battlespire – 64 Prozent
Stufe 2 enthält dann noch die folgenden fünf Titel:
- UnMetal – 90 Prozent
- Black Skylands – 81 Prozent
- Hello Neighbor: Hide and Seek – 80 Prozent
- Pinball Spire – 79 Prozent
- Chip n Clawz vs. The Brainioids – 80 Prozent
Spielübersicht
Stufe-1-Spiele
In „The Dark Queen of Mortholme“ schlüpft man in die Rolle der bösen Königin und muss in Schleife immer wieder gegen den gleichen Helden antreten, wobei sich bei jedem Durchgang kleine Veränderungen ergeben. In „Streets of Rogue“, einem 2.5D-Cyberpunk-Roguelite, übernimmt der Spieler einen frei wählbaren Charakter (zum Beispiel Polizist, Hacker oder Vampir) um in einer chaotischen Stadt auf kreative Weise Missionen, durch Kämpfen, Schleichen oder soziale Manipulation zu lösen.
In „Embr“ übernimmt der Spieler die Rolle eines privaten Feuerwehrdienstleisters und rettet in turbulenten Einsätzen Menschen aus brennenden Gebäuden, während es gilt, Ausrüstung gezielt einzusetzen und möglichst effizient zu arbeiten. Im hektischen Puzzle-Plattformer „UFO: Unidentified Falling Objects“ ist Reaktionsvermögen nötig, während herabfallende Gegenstände eingesammelt und kombiniert werden müssen, um möglichst viele Punkte zu erzielen. Das Spiel erinnert an eine Mischung aus Dr. Mario und Tetris.
„Blacksmith: Ignite the Forge“ ist ein Spiel, in dem der Ausbau einer Schmiede im Mittelpunkt steht. Durch Ressourcenmanagement und präzise Handwerksprozesse können Waffen und Ausrüstung hergestellt werden, um Kundenaufträge zu erfüllen und die eigene Schmiede weiter auszubauen. In „Dragon Eclipse“ erkundet der Spieler eine von Finsternis bedrohte Fantasy-Welt und sammelt dabei tierische Begleiter (Pokémon lässt grüßen), die weiterentwickelt werden wollen. Wichtig sind dabei taktische Kämpfen, bei denen Positionierung, Fähigkeiten und Teamzusammenstellungen entscheidend sind.
Im Spiel „Gun Frog“ steuert der Spieler einen bewaffneten Frosch, der sich durch actionreiche, oft schnelle Level kämpft und dabei Gegner mit Waffen und Beweglichkeit besiegt, während er seine Fähigkeiten und Ausrüstung im Verlauf verbessert. Im Coop-Spiel „Patch Quest“ erkundet der Spieler, gegebenenfalls mit Unterstützung von Freunden, ein labyrinthartiges Inselgeflecht, fängt und reitet Monster, wie in einem Roguelite-Pokémon, um deren Fähigkeiten im Kampf und zur Fortbewegung flexibel einzusetzen, während er tiefer in die sich ständig verändernden Gebiete vordringt.
Der Spieler übernimmt in „Yaga“ die Rolle eines vom Pech verfolgten, einarmigen Schmieds, in einer von slawischen Mythen inspirierten Spielwelt, der mit selbst geschmiedeten Waffen in actionreichen Kämpfen gegen mythische Wesen bestehen muss. Etwas mehr sagen dürfte vielen Spielern zumindest dem Namen nach „An Elder Scrolls Legend: Battlespire“ von 1997(!). Im Spiel gilt es, als angehender Magier, in einer von Daedra überrannten magischen Ausbildungsfestung ums Überleben zu kämpfen. Dabei durchquert man labyrinthartige Level, in denen Kämpfe, Erkundung und das Sammeln von Ausrüstung im Vordergrund stehen. Die Ereignisse spielen zwischen The Elder Scrolls: Arena von 1994 und Daggerfall (1996).
Stufe-2-Spiele
In „UnMetal“ übernimmt der Spieler die Rolle von Jesse Fox, der in einem feindlichen Militärlager gefangen ist und sich in einem humorvollen, actionreichen Gefängnisausbruch-Abenteuer im MacGyver-Style mit Stealth, Kämpfen und kreativen Lösungsansätzen durch die feindlichen Linien schleicht. In „Black Skylands“ will eine offene Welt aus schwebenden Inseln per Luftschiff erkundet und die eigenen Heimat vor Himmelspiraten und einer neuen mysteriösen Bedrohung beschützt werden. Der Top-Down-Shooter bietet neben Action aber auch Dinge wie Basenbau und Ressourcenmanagement, welche wichtig für die Verbesserung der Ausrüstung und des Luftschiffs sind.
„Hello Neighbor: Hide and Seek“ ist das Prequel zum Stealth-Horror-Spiel „Hello Neighbor“ und erzählt dessen Vorgeschichte. Es setzt auf eine Mischung aus Puzzle, Stealth und Erkundung und punktet mit Atmosphäre und Spannung. Hinter „Pinball Spire“ verbirgt sich ein klassisches Flipper-Spiel. Zum Abschluss beinhaltet das Bundle noch das Spiel „Chip n Clawz vs. The Brainioids“, in welchem die Hauptfiguren Chip und Clawz, gegen die invasiven Brainioids kämpfen, welche die Welt bedrohen. Das Spiel verbindet Action, Plattforming und Rätsel in einem humorvollen und dynamischen Gameplay.
Spielen und Gutes tun
Wie immer geht ein Teil der Erlöse an eine gemeinnützige Organisation, in diesem Fall ist das die Starlight Foundation, welche sich schwer erkrankte Kinder und deren Familien einsetzt.
Preise und Verfügbarkeit
Das 15-for-15-April-Bundle kostet auf der ersten Stufe 10,15 Euro. Für alle 15 Titel werden 15,23 Euro verlangt, wobei das volle Bundle einen Wert von 210,53 Euro hat. Erhältlich ist das Bundle noch bis zum 7. Mai 2026.
Ist das Bundle empfehlenswert?
Wie sieht die Community das aktuelle Humble Bundle? Welche Titel sind empfehlenswert? Nutzt dafür gerne die Umfrage oder die Kommentare zu dieser News, um anderen Nutzern bei ihrer Entscheidung, ob sich die Investition lohnt, zu helfen.
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The Dark Queen of Mortholme
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Streets of Rogue
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Embr
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UFO: Unidentified Falling Objects
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Blacksmith: Ignite the Forge
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Dragon Eclipse
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Gun Frog
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Patch Quest
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Yaga
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An Elder Scrolls Legend: Battlespire
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UnMetal
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Black Skylands
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Hello Neighbor: Hide and Seek
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Pinball Spire
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Chip n Clawz vs. The Brainioids
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Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone im Test: Saugroboter mit Hochdruckdüse
Ecovacs ist einer der Hersteller, die die Wischwalze auf dem Saugroboter-Markt etabliert haben. Nun bietet der Reinigungsexperte die nächste geniale Saugroboter-Innovation, die die Konkurrenz abkupfern könnte.
Das neue Flaggschiff fährt alles auf, was der Hersteller aktuell zu bieten hat. Darunter auch eine neue integrierte Sprühfunktion namens FocusJet, die es sonst in keinem anderen Saugroboter gibt. Schafft der Deebot X12 OmniCyclone den Sprung in die Saugroboter-Elite?
So richtet Ihr den Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone ein
Optisch sieht der Deebot X12 OmniCyclone aus wie sein Vorgänger. Er verfügt über eine ausfahrbare Seitenbürste und eine Wischwalze für die Nassreinigung. Genial: Die Walze fährt in Ecken intuitiv aus. Hinzu kommt erneut eine speziell konzipierte Hauptbürste, in der sich während des gesamten Testzeitraums keine Menschen- oder Tierhaare verheddert haben.
Leider misst der Ecovacs-Roboter 9,8 cm. Auch wenn es deutlich flachere Modelle auf dem Markt gibt, gibt es eine einfache Erklärung für die Bauhöhe des Deebot X12 OmniCyclone. Das liegt vor allem an der OZMO Roller Wischwalze. Denn alle Saug- und Wischroboter mit dieser Wischtechnik sind höher als Modelle mit Wischmopps.

Bei der Station hat sich optisch ebenfalls wenig seit der vorherigen Generation geändert. Die Station misst 38 x 49,3 x 46,5 cm und verfügt über zwei Wassertanks, bestehend aus einem 3,5-Liter-Frischwassertank und einem 2,7-Liter-Schmutzwassertank. Darüber hinaus gibt es zwei Mini-Tanks für Putzmittel. Dass Ecovacs zwei Putzmittel-Flaschen in den Lieferumfang packt, ist nicht selbstverständlich. Es gibt zahlreiche Hersteller, die darauf verzichten.

Was die Reinigungsfunktionen angeht, fährt Ecovacs volle Geschütze auf. An Bord sind eine Absaugfunktion, die Wäsche sowie die Trocknung der Wischwalze. Außerdem wird für die Wäsche der Walze und vor der Nassreinigung der Wohnung jeweils eine Putzmittellösung dazugegeben. Auch um neue Staubbeutel müsst Ihr Euch nicht kümmern, da Ecovacs auf ein beutelloses Design setzt. Somit seht Ihr immer, ob Ihr den Staubbehälter leeren solltet oder nicht.
Funktionen der Ecovacs-Home-App
Für die Nutzung steht Euch die Ecovacs-Home-App zur Verfügung. Hier nehmt Ihr alle Anpassungen für den Roboter vor. Dort legt Ihr fest, wie stark gesaugt und gewischt werden soll. Zusätzlich passt Ihr an, wie der Roboter durch die Wohnung navigieren soll.

Alle anderen Anpassungsmöglichkeiten finden sich in den weiteren Einstellungen. So könnt Ihr etwa festlegen, in welcher Häufigkeit die Wischwalze nach außen fahren soll, oder wie intensiv die Wartungsfunktionen der Station durchgeführt werden sollen.
So gut saugt und wischt der Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone
Mit einer Saugkraft von 30.000 Pa kann er im Alltag vollends überzeugen. Er liebt Hartböden und glatte Oberflächen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob er feine oder grobe Partikel aufsaugen soll. Den Eindruck bestätigt er schließlich auf Teppichen, wo er einzig bei feinem Sand nicht ganz an die Leistung auf dem Hartboden rankommt. Der Fairness halber ist aber auch zu erwähnen, dass das bei fast jedem Saugroboter der Fall ist. Ecovacs hat meiner Meinung nach in Sachen Teppichreinigung immer noch die Nase vorn auf dem Saugroboter-Markt.

Leider verzichtet Ecovacs auf eine mobile Seitenbürste. Das ist auch der Hauptgrund, warum die Eckenreinigung eine der Schwächen des Geräts ist. Der Deebot X12 OmniCyclone hat in der Praxis Probleme, wirklich alle Krümel aus Ecken herauszubekommen.
Fürs Wischen steht dem Roboter wie erwähnt eine 27 cm breite Wischwalze zur Verfügung, die im Alltag einen blitzblanken Boden hinterlässt. Bei leicht eingetrockneten Flecken benötigt der Roboter einige Durchgänge, kriegt Rückstände wie festen Senf dann aber doch weggeschrubbt. Hier hilft aber auch die Hochdruckdüse, die zur Vorbehandlung verdünnte Reinigungslösung auf den Fleck sprüht. Allerdings müsst Ihr vorher die Zone manuell festlegen, die behandelt werden soll.

Beeindruckend ist, dass sich der Roboter bei der Wischwalzen-Wäsche bis zu 13 Prozent Akku wiederholt. Damit eignet sich der Roboter auch für große Wohnungen. Des Weiteren ist der Ecovacs-Roboter ein Kletterkönig. Eine Stufe mit einer Höhe von bis zu 2,4 cm und mehrere Stufen bis zu 4 cm erklimmt er problemlos.
Navigation und Hinderniserkennung im Test
Bei der Navigation und der Hinderniserkennung zeigt er einige Schwächen. Vor allem die bekannten Saugroboter-Endgegner, Tisch- und Stuhlbeine setzen dem Roboter immer wieder zu. Eine Hilfe sind hier natürlich die No-Go-Zonen, die Ihr genau an solchen Stellen Eurer Wohnung einrichten könnt. Anders sieht das im restlichen Testzeitraum aus. Hier navigiert sich der Putzbot problemlos durch die Testfläche. Dabei hilft auch der zusätzliche Sensor, den Ecovacs an der Seite des Roboters anbringt.
Fazit: Lohnt sich der Kauf des Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone?
Der Deebot X12 OmniCyclone von Ecovacs gehört zu den interessantesten Saugrobotern auf dem Markt. Vor allem die neue Sprühfunktion ist bei diesem Modell einzigartig. Sie hilft dabei, auch hartnäckige Flecken beim Wischen zu entfernen, was den Ecovacs-Roboter zu einer der besten Optionen macht, wenn man besonders viel Wert aufs Wischen legt. Ansonsten überzeugt der Roboter auch beim Saugvorgang.
Aber der Roboter ist nicht fehlerfrei. Zum einen zeigt er einige Schwächen bei Tisch- und Stuhlbeinen. Hier solltet Ihr am besten Sperrzonen einrichten. Und zum anderen ist da noch die Leistung in Ecken. Auch in diesem Punkt kann das Gerät nicht mit den Großen mithalten. Eine ausfahrbare Seitenbürste würde dem Roboter hier enorm helfen. Preislich hält der Roboter mit den ganz Großen mit. Dieser liegt nach unverbindlicher Preisempfehlung bei 1.399 Euro. Zum Launch könnt Ihr 150 Euro sparen, sodass aktuell 1.249 Euro auf der Rechnung stehen.
Pros
- Gute Saugleistung auf Teppichen
- Keine Probleme mit Tier- und Menschenhaaren
- Beutelloser Staubbehälter
- Starke Wischleistung
- Hochdruckdüse hilft bei eingetrockneten Flecken
Contras
- Keine ausfahrbare Seitenbürste
- Gelegentliche Patzer bei der Navigation
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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Ecovacs.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
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Intel Wildcat Lake startet: Mini-Panther-Lake wird von Speicherpreisen überfahren
Intel Wildcat Lake alias Core 3 ist der kleinere Ableger von Panther Lake. In Intel 18A gefertigt sollte die Lösung einen breiten Markt bedienen. Doch die Speicherpreise durchkreuzen den Plan, es gab die letzten Wochen kaum ein anderes Thema. Sie machen dem Start der Prozessoren nun einen deutlichen Strich durch die Rechnung.
Ohne „Ultra“ Wildcat Lake, mit „Ultra“ Panther Lake
Die Intel Core Series 3, wie Wildcat Lake offiziell heißt, ist unterhalb der Core Ultra Series 3 angesiedelt. Ultra steht in dem Fall für Panther Lake, ohne Ultra handelt es sich um Wildcat Lake. Herausgekommen ist ein Modell wie beispielsweise der Intel Core 7 360 als Flaggschiff der Familie, die kleinste Ausführung heißt Intel Core 3 304.
Panther Lake im Kleinformat
Wildcat Lake ist technisch betrachtet ein spannender Chip, da er erst als zweite Lösung auf die Fertigung in Intel 18A setzt. Doch bei Wildcat Lake werden nun nicht „nur“ die CPU-Kerne damit gebaut, sondern auch die Grafikeinheit und alle anderen notwendigen Bereiche sind in einem Chip verbaut. Lediglich ein Plattform Controller Tile, also quasi der Chipsatz, wird extern von TSMC eingekauft und dann via UCIe und EMIB statt Foveros wie bei Panther Lake mit dem Package verheiratet. Der Universal Chiplet Interconnect Express (UCIe) ist als Standard ziemlich neu, Intel hatte diesen unter anderem mit TSMC in einen offenen Standard gegossen und erstmals 2023 gezeigt.
Intel nutzt in den Neuzugängen exakt die gleiche technische Basis wie bei Panther Lake: Performance-Kerne der Reihe Cougar Cove und E-Cores aus der Darkmont-Familie, flankiert von der neuen NPU5 und Xe3-GPU-Einheiten. In allen Punkten ist bei Wildcat Lake aber deutlich weniger vertreten als im großen Bruder. 2+4 Kerne gibt es maximal, der unterstützende L3-Cache ist maximal 6 MByte groß, der intern helfende Memory-Side-Cache immerhin noch 4 MB fassend. Die NPU5 bietet nur noch 17 TOPS, und die Grafikeinheit 2 Xe-Cores, die immerhin auch nochmal 21 TOPS bereitstellt. Das alles gilt aber nur für den Vollausbau, bei sechs Modellen gibt es auch noch Luft für entsprechende Abstriche.
Kunden haben auch die Wahl beim Speicher. Günstigste Lösungen können auf Single-Channel-DDR5 mit bis zu 6.400 MT/s setzen, teurere Varianten auch auf LPDDR5X mit 7.467 MT/s. Dies kann – neben der Klassifizierung von 15 bis 35 Watt – Einfluss auf die Akkulaufzeit haben, die Intel mit bis zu 18,5 Stunden beim Netflix-Streaming angibt.
In puncto Leistung gibt Intel heute eine Vorschau gegenüber dem Vorgänger Core 7 150, einem Design basierend auf Raptor Lake aus Intel-7-Fertigung. Alternativ gibt es auch den Vergleich gegenüber dem fünf Jahre alten PC, hier basierend auf Intel Tiger Lake.
Wenn der Speicher nicht so teuer wäre
600, 700, 800 Euro für ein gut ausgerüstete Notebook mit Intel Wildcat Lake waren durchaus das Ziel gewesen. Aber schon Panther Lake zeigt, dass die Zeit der günstigen neuen Windows-Notebooks aktuell erst einmal vorbei ist. Gekauft werden im Laden viele noch auf Lager liegende Altlasten. Was wirklich neu ist, ist einfach teuer. Schuld daran sind die Speicherpreise, denn für RAM und SSD müssen gerade bei günstigen Geräten nun hohe Anteile nur für diese Komponenten eingeplant werden, sodass es sich kaum rechnet. Und deshalb kommt Intel Wildcat Lake letztlich auch nicht im vor einem Jahr geplanten Umfeld auf den Markt.
Dennoch sind alle namhaften und selbst einige weniger bekannte Partner heute unter den Unterstützern vertreten, über 70 Designs sollen erscheinen. Dabei legen viele Partner bereits bekannte neue Serien mit Panther Lake nun auch mit einem Modell auf, das Wildcat Lake nutzt, beispielsweise Samsung mit dem Galaxy Book 6, Acer mit der Aspire-Go-Serie, Asus mit den Vivobooks und ExpertBooks und auch Lenovo mit zusätzlichen ThinkBooks, ThinkPads und IdeaPads. Preise nennt heute aber noch keiner, es dürfte auch Wochen dauern, bis die ersten Geräte so langsam verfügbar werden.
Auch für kleine Business-Lösungen geeignet
Wildcat Lake wird von Intel aber auch in den Geschäftsbereich gebracht und hier zum großen Teil das gleiche anbieten wie im regulären Consumer-Umfeld. Hier besteht das Portfolio sogar aus sieben CPUs, ein Core 3 305 mit zwar voller Anzahl an CPU-Kernen, aber ohne NPU und mit nur einem einzelnen Xe-Core ergänzt hier das Portfolio. Als Gegenspieler der neuen Chips sieht Intel im Geschäftsumfeld nicht nur den Vorgänger, auch die älteren Nvidia-Jetson-Orin-Nano-Systeme gehörten damit zum „alten Eisen“.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Intel unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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