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Wissenschaftliche Studie: Wenn der Chatbot verkauft statt berät
Wer mit einem KI-Chatbot interagiert, spricht nicht zwangsläufig mit einem neutralen Assistenten. Große Anbieter wie ChatGPT und Gemini binden Werbung in generative KI ein – und das scheint Auswirkungen auf die Antworten zu haben.
Eine aktuelle wissenschaftliche Studie von Forschenden der Princeton University und der University of Washington hat analysiert, wie große Large
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Googles AI Marketing Tool Pomelli kommt nach Deutschland
Marken-Storytelling wird einfacher: Das KI-Marketing-Tool Pomelli erstellt on-brand Assets und Kampagnenstartpunkte im Handumdrehen für KMU und kommt jetzt nach Europa – allerdings mit einer kleinen Einschränkung.
Für Marketer kleinerer Unternehmen gibt es sehr gute Nachrichten aus der Welt der KI-Unterstützung. Google führt das facettenreiche AI Tool Pomelli endlich in der EU und weiteren europäischen Ländern ein. Nach einem großen Roll-out in zahlreichen Regionen weltweit und dem Start auf Mobile kann das Tool jetzt von noch mehr Usern verwendet werden, um nach der Eingabe einer Marken-URL passende Brand Assets generieren zu lassen und schnell Kampagnen starten zu können – ohne große Budgets und Teams, ohne großes Vorwissen.
Pomelli ist Googles neues AI Marketing Tool für KMU

Pomelli auch in Deutschland: KI-Experiment für schnelle Kampagnenoptimierung breitet sich aus
Erst kürzlich hat Google das KMU Marketing Tool Pomelli umfassend in mehr als 170 Regionen weltweit ausgerollt. In Europa konnten aber Marketer und Unternehmen zunächst nur in Ländern wie Armenien, Gibraltar oder der Türkei auf das Tool zugreifen, nicht in der EU. Das ändert sich jetzt. Pomelli, das neuerdings ebenfalls als Mobile-Option ausgerollt wird, kommt in die EU sowie nach Island, Liechtenstein, Norwegen, in die Schweiz und nach Großbritannien. Nutzer:innen müssen sich aber darauf einstellen, dass es vorerst nur auf Englisch verfügbar ist. Das experimentelle Tool soll laut Google als einer Art strategische:r Sparrings-Partner:in dienen und kann personalisierte Marketing Assets erstellen. Insbesondere die Teams kleiner Unternehmen oder Selbstständige sollen davon profitieren, da sie in kurzer Zeit umfassende Inhalte basierend auf ihrer Business DNA kreieren können, ohne Expert:innen anzuheuern.
Was genau ist Pomelli? So funktioniert das KI-Tool für KMU
In seinem Blog-Beitrag für The Keyword Deutschland schreibt Googles Daniel Adonai:
Pomelli ist ein Experiment aus Google Labs, das in enger Zusammenarbeit mit Google DeepMind entwickelt wurde. Es fungiert als eine Art ‚KI-Marketing-Assistent‘, der kleinen Unternehmen hilft, konsistente und professionelle Inhalte für Webseiten, Social Media oder Anzeigen zu erstellen.
Googles AI Tool Pomelli soll on-brand Content für KMU in Sekundenschnelle erstellen. Das Tool sorgte bereits nach seinem Start als Experiment im vergangenen Herbst für Aufsehen. Seither ist Pomelli mit weiteren AI Features versehen worden, die eine umfassende Content-Produktion und -Bearbeitung skalierbar machen. Die Möglichkeiten, die Pomelli schon jetzt bietet, sind immens. Die Eingabe einer Unternehmens-URL reicht dabei schon aus, um eine Business-DNA mit Wiedererkennungsmerkmalen zu ermitteln und basierend darauf Creatives für eine Kampagne erstellen zu lassen. Dies ist Schritt eins eines Prozesses, an dessen Ende die Unternehmen komplette und editierbare Kampagnenvorschläge haben. Der Dreischritt lautet: Business-DNA, Kampagnenvorschläge, Bearbeitung. Das funktioniert neuerdings sogar für Video-Ad-Assets.
Und Pomelli unterstützt mit der neuen Option Photoshoot inzwischen auch noch all jene, die nicht die Ressourcen für gute Bilder haben oder schlichtweg auf das gute alte Smartphone-Foto zurückgreifen wollen. Denn Pomelli Photoshoot verwandelt diese in marktreife Assets. Googles Jaclyn Konzelmann erklärte dazu:
[…] Take any cell phone photo of your product – kitchen table, bad lighting, whatever – and Photoshoot transforms it into studio-quality
product shots that look like you dropped $$$ on a professional photographer.
Aus den Vorschlägen, die Pomelli Usern für Assets liefert, können diese passende Varianten auswählen oder sie mit Text-Prompts optimieren (lassen). So sollen skalierbare Kampagnenelemente entstehen. Das kann sich für verschiedene Unternehmen eignen. Google nennt unter anderem:
- Handwerksbetriebe und das Kunsthandwerk, die beispielsweise handgefertigte Produkte per KI in verschiedenen Umgebungen darstellen können.
- Gastronomische Betriebe und Cafés, die Social Media Posts und Visuals für ihre Kanäle oder ein Google Business Profile erstellen können.
- Dienstleister:innen, die visuelle Assets für ihre Leistungen und Angebote erstellen können, von der Beratung bis zur Yoga-Session.
Mithilfe von Pomelli und mit dem Dreischritt Markenanalyse, Ideenfindung und Asset-Erstellung wird das gebrandete Storytelling mit der KI einfacher denn je. User in Deutschland können Pomelli jetzt testen, sollten aber daran denken, dass das Tool weiterhin als Experiment geführt wird und noch Änderungen unterworfen sein mag.
Googles KMU-KI-Tool Pomelli kommt für Mobile

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Exklusiv-Interview mit Chiara Falke-Lanksch: Warum Sichtbarkeit für Falke wichtig geworden ist
Chiara Falke-Lanksch ist Chief Brand Officer und Mitglied der Geschäftsleitung von Falke
Chiara Falke-Lanksch trägt einen Namen, der Modegeschichte erzählt: Eines der bekanntesten deutschen Modelabels ist untrennbar mit ihm verbunden. Doch Falke-Lankschs eigener Weg folgt einer ganz individuellen Logik. Im Exklusiv-Interview spricht sie über Haltung, Verantwortung und darüber, wie sich Arbeiten im Schatten großer Namen anfühlt.
130 Jahre Falke-Geschichte sind einerseits ein Privileg, andererseits auch eine Bürde. Was wiegt für Sie im Alltag schwerer?
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Adobe und NVIDIA starten 3D-Twin-Lösung für Marketing Teams
Warum dieser Schritt relevant ist, zeigt der Blick auf den Markt. Laut einer McKinsey-Studie haben 2025 bereits fast zwei Drittel der Unternehmen weltweit mit agentischer KI experimentiert. Doch weniger als zehn Prozent schaffen bislang den Sprung in die Skalierung. Der Grund liegt selten in der Technologie selbst. Acht von zehn Unternehmen nennen unzureichende Daten als zentrale Hürde, weil agentische Systeme nur so gut funktionieren wie die Datenbasis, auf der sie aufbauen. Genau hier setzen Adobe und NVIDIA an. Sie wollen Unternehmen dabei unterstützen, agentische Systeme nicht nur zu testen, sondern erfolgreich zu skalieren. Mit strukturierten Daten, leistungsfähigen Rechenressourcen und kontrollierten Ausführungsumgebungen.
Adobe AI Forum München:
Die 5 wichtigsten KI-Trends im Marketing 2026

Digital 3D Twins werden zur Content-Basis im Marketing
Ein zentraler Baustein in Adobes Ansatz ist die 3D-Digital-Twin-Lösung in Adobe Firefly Creative Production. Digitale Zwillinge sind mehr als klassische 3D-Modelle. Sie bilden Produkte vollständig digital ab und enthalten Geometrie, Materialien sowie alle Varianten strukturiert in einem System. Für Marketing und Creative Teams entsteht so eine wertvolle Content-Quelle, aus der sich Assets kanalübergreifend generieren lassen. Dazu gehören unter anderem Produktbilder, Kampagnen-Visuals, interaktive 3D-Erlebnisse oder virtuelle Anproben.
Adobe kombiniert diese strukturierte Produktdatenbasis der Digital Twins mit NVIDIA Omniverse und OpenUSD, um Content Workflows zu standardisieren und skalierbar zu machen. Der Chip-Konzern unter CEO Jensen Huang liefert die technische Grundlage dafür. Der entscheidende Shift liegt im Output. Statt einzelne Visuals zu produzieren, entsteht eine Produktionsumgebung, die Inhalte automatisiert in unterschiedlichen Formaten und Varianten ausspielt.
Kern der Lösung ist Adobe Firefly Creative Production, eine autonome, agentenbasierte KI für die Content-Produktion im Unternehmensmaßstab. Sie ermöglicht individuelle, multimodale Workflows, die über klassische Generierung hinausgehen. Der spezialisierte Agent liest Briefings, wählt passende Assets aus und produziert Kampagneninhalte über alle Kanäle hinweg. Die Inhalte sind direkt einsetzbar und führen Formate wie Bild, Video und 3D in einem durchgängigen Workflow zusammen.
Parallel baut Adobe das Partner:innenökosystem aus. Gemeinsam mit WPP entwickelt man ein KI-Toolkit, das agentische Workflows direkt in kreative Prozesse integriert. Über Firefly Foundry erhalten Unternehmen Zugriff auf angepasste Modelle, die sich an Markenanforderungen anpassen lassen. Ziel ist es, Produktionsprozesse zu beschleunigen und gleichzeitig Markenkonsistenz zu sichern.
In einem aktuellen LinkedIn Post zum Adobe Summit veranschaulicht Adobe die neuen 3D-Digital-Twin- und Agent-Ansätze und betont, dass man gemeinsam mit NVIDIA die Grenzen dessen verschiebe, was mit KI möglich ist, und Content-Produktion künftig nicht nur schneller, sondern intelligenter, personalisierter und skalierbar mache.
Agent-Orchestrierung trifft auf kontrollierte Infrastruktur
Mit dem CX Enterprise Coworker bringt das Adobe zudem ein vollständig agent-basiertes System auf den Markt, das Kund:innenerlebnisse orchestriert. Als Teil von Adobe CX Enterprise analysieren die Agents Signale, leiten daraus nächste Schritte ab und setzen Maßnahmen direkt um. Content wird damit nicht nur erstellt, sondern kontinuierlich entlang von Zieldefinitionen und Daten gesteuert. Kampagnen werden zu laufenden Systemen, die sich dynamisch an Daten und Ziele anpassen.
Technisch abgesichert wird die Ausführung und Steuerung der Agents durch NVIDIA OpenShell. Die Laufzeitumgebung sorgt dafür, dass Agents kontrolliert ausgeführt werden. Jeder Agent läuft isoliert in einer eigenen Umgebung und seine Aktionen lassen sich nachvollziehen. Gerade für Unternehmen in regulierten Branchen ist diese Form der Governance entscheidend, weil sie nachvollziehen und steuern müssen, wie Agents Entscheidungen treffen und Daten verarbeiten. Ergänzend integriert Adobe NVIDIA Nemotron, um zusätzliche Modellkapazitäten für komplexe Aufgaben bereitzustellen.
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