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Künstliche Intelligenz: Amazon investiert in Anthropic, Anthropic in Amazon


Künstliche Intelligenz: Amazon investiert in Anthropic, Anthropic in Amazon

Bild: Amazon

Amazon baut die seit 2023 laufende Partnerschaft mit Anthropic aus und investiert zunächst weitere 5 Milliarden US-Dollar in das Unternehmen. In den nächsten Jahren könnte diese Summe um weitere 20 Milliarden US-Dollar erweitert werden. Anthropic will seinerseits in den nächsten zehn Jahren 100 Milliarden in die AWS investieren.

Anthropic sichert sich Rechenleistung bei AWS

Die Ausgaben von Anthropic sollen sich in erster Linie auf Amazons Trainium-Chips und Graviton-CPUs beziehen, die Anthropic für das Training und den Betrieb von Claude und künftigen AI-Modellen einsetzen möchte. Bei Trainium handelt es sich um Amazons kundenspezifische Chips. Hierfür habe sich Anthropic laut Amazon 5 Gigawatt Rechenkapazität bei AWS an aktuellen und zukünftigen Generationen des Trainium-Chips gesichert. Die Zusammenarbeit beinhaltet außerdem einen deutlichen Ausbau der internationalen Inferenz in Asien und Europa, um Claudes internationalen Kundenstamm besser bedienen zu können.

Claude in AWS integriert

Teil der Partnerschaft ist nämlich auch, dass Claude direkt über AWS verfügbar bleiben wird, so dass AWS-Kunden auf die KI-Entwicklungsumgebung von Anthropic an einem Ort zugreifen können, ohne hierfür zusätzliche Verträge abschließen zu müssen. Laut Amazon nutzen mittlerweile über 100.000 Kunden Anthropics Claude-Modelle auf AWS, was Claude zu einem der beliebtesten Modelle auf Amazon Bedrock, Amazons Inferenzdienst, mache.

Amazons in Aussicht gestellte Investition von weiteren 20 Milliarden US-Dollar in Anthropic ist vom Erreichen bestimmter kommerzieller Meilensteine abhängig. Amazon hat in den letzten Jahren bereits Investitionen von 8 Milliarden US-Dollar in Anthropic getätigt.

Die beiden Unternehmen arbeiten zudem bereits gemeinsam am Projekt Rainier – einem der größten KI-Rechencluster der Welt.

Gegenseitige Investitionen werden Standard

Auch die Partnerschaft zwischen Amazon und Anthropic stellt somit erneut ein zuletzt beliebtes Geschäftsmodell darf, bei dem die beteiligten Unternehmen gegenseitig in ihre jeweiligen Technologien investieren. Nicht zuletzt deshalb sehen viele eine immer weiter wachsende AI-Blase, die irgendwann zu platzen droht.



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Lockdown-Mode für ChatGPT: Besserer Schutz vor manipu­lierter Abfrage von sensiblen Daten


Lockdown-Mode für ChatGPT: Besserer Schutz vor manipu­lierter Abfrage von sensiblen Daten

Bild: OpenAI

OpenAI hat mit dem Rollout einer neuen Sicherheitsfunktion begonnen, die Nutzer besser vor den Folgen von Prompt-Injection-Angriffen und dem Abfluss sensibler Daten schützen soll. Dafür werden bestimmte ChatGPT-Funktionen eingeschränkt, um das Risiko zu verringern, dass manipulierte Inhalte Informationen auslesen können.

Verbesserter, aber kein genereller Schutz

Die neue Sicherheitsfunktion, die OpenAI als „Lockdown-Mode“ bezeichnet, stellt eine zusätzliche Schutzebene dar. Sie soll unter anderem vor Anweisungen schützen, die in manipulierten Websites oder anderen Inhalten versteckt sind und für Prompt-Injection-Angriffe genutzt werden. Solche Angriffe können KI-Systeme zu unerwünschten Aktionen bis hin zur Preisgabe sensibler persönlicher Informationen verleiten. Laut OpenAI kann die neue Funktion diese Anweisungen allerdings nicht verhindern, stattdessen konzentriert sie sich darauf, die letzte Phase eines Angriffs zu erschweren und mögliche Datenabflüsse zu unterbinden, indem Netzwerkzugriffe und andere potenziell ausnutzbare Funktionen eingeschränkt werden.

Zur besseren Einordnung unterscheidet OpenAI zwischen verschiedenen Risikostufen. Nicht vertrauenswürdige Apps sowie Schreibzugriffe auf Systeme mit breiter oder unklarer Sichtbarkeit gelten demnach als besonders kritisch. Synchronisierte Datenquellen und reine Lesezugriffe werden dagegen als risikoärmer eingestuft, dennoch können auch dort sensible Informationen enthalten sein, die zum Ziel eines Angriffs werden könnten.

Viele Funktionen nur noch eingeschränkt oder gar nicht verfügbar

Bei aktiviertem Modus werden zudem verschiedene Funktionen deutlich eingeschränkt oder vollständig deaktiviert, was zugleich die Nutzungsmöglichkeiten reduziert. ChatGPT kann dann nur noch auf zwischengespeicherte Inhalte zugreifen, wodurch Suchergebnisse eingeschränkt, veraltet oder teilweise gar nicht verfügbar sein können. Nutzer können zwar weiterhin Bilder hochladen und generieren lassen, der Chatbot kann jedoch unter Umständen nicht mehr auf Bilder aus dem Internet zugreifen und zeigt innerhalb von Antworten keine externen Bilder mehr an.

Eine weitere Einschränkung besteht darin, dass das KI-Modul keine Dateien mehr eigenständig herunterladen und analysieren kann, manuell lassen sich Dokumente hingegen weiterhin hochladen. Auch Funktionen wie Deep Research und Agent Mode stehen im Lockdown-Mode grundsätzlich nicht mehr zur Verfügung. Bei persönlichen Konten und selbst verwalteten Business-Konten bleiben Synchronisations-Connectoren grundsätzlich nutzbar, während Live-Zugriffe auf externe Dienste sowie Schreibaktionen blockiert werden. Gleiches gilt für Finanzdienste und Shopping-Agenten.

Fokus auf sensible Daten

Laut OpenAI richtet sich die neue Funktion allerdings weniger an die breite Nutzerschaft als an Personen und Organisationen, die mit besonders sensiblen Informationen arbeiten und daher strengere Sicherheitsvorkehrungen benötigen. Ein aktivierter Lockdown-Mode hat darüber hinaus keine Auswirkungen auf bestehende Einstellungen wie Memory-Funktionen, Datei-Uploads, das Teilen von Konversationen oder die Nutzung von Unterhaltungen zur Modellverbesserung. Viele dieser Bereiche können auch bei aktiviertem Schutz weiterhin unabhängig von Workspace-Administratoren verwaltet werden.

Auch neuer Sitzungsmanager teil des Updates

Mit dem nun gestarteten Rollout führt OpenAI zudem einen aktiven Sitzungsmanager ein. Dieser zeigt unter anderem an, über welche Geräte oder Browser auf ein Konto zugegriffen wurde. Als weitere Sicherheitsfunktion können Anwender zudem einzelne Sitzungen oder direkt alle aktiven Sitzungen gleichzeitig abmelden. Laut OpenAI kann dieser Vorgang allerdings bis zu 30 Minuten in Anspruch nehmen.

Ab sofort für alle

Der Lockdown-Mode wird ab sofort schrittweise für alle persönlichen ChatGPT-Konten einschließlich der kostenlosen Version bereitgestellt. Aktivieren lässt sich die Funktion über die erweiterten Sicherheitseinstellungen im Einstellungsmenü. Für einzelne Unterhaltungen kann der Modus bei Bedarf vorübergehend deaktiviert werden.



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Wochenrück- & Ausblick: Das sind die Top-Meldungen von der Computex in Taipeh


Wochenrück- & Ausblick: Das sind die Top-Meldungen von der Computex in Taipeh

Die vergangene Woche stand ganz klar im Zeichen der Computex 2026, der Wolfgang, Nicolas und Jan in Taipeh beiwohnten. Das sind die Meldungen, die für besonders viel Aufmerksamkeit sorgten: Nvidia RTX Spark, das Comeback des Ryzen 7 5800X3D und FSR 4 für RDNA 3, aber nicht für RDNA 3.5?

Schon für das Jahr 2025 erwartet, hat Nvidia zur Computex 2026 jetzt dann doch noch die „zivile Variante“ des GB10 Superchip aus dem DGX Spark (Test) veröffentlicht: Das SoC mit bis zu 20 Arm-Kernen und bis zu 6.144 Blackwell-Shadern firmiert unter der Bezeichnung „RTX Spark“ und soll ab Herbst 2026 eine neue Ära der Windows-PCs einläuten – ja, richtig gelesen, dieses Arm-SoC von Nvidia ist für Windows 11 on Arm gedacht, das zeitgleich das Zeitalter der „KI Agents“ betreten soll.

Microsoft Surface Laptop Ultra mit RTX Spark
Microsoft Surface Laptop Ultra mit RTX Spark

Das erinnert natürlich an den Start der Copilot+-PCs auf Qualcomms Snapdragon-X-Arm-SoCs, der die hoch gesteckten Ziele nicht erreichen konnte. Klappt es zwei Jahre später und eine Stufe höher mit der Liaison zwischen Microsoft und Nvidia? Die Frage trieb viele unserer Leser um, die Meldung und die sich anschließende Diskussion waren die News der Woche.

Dahinter in den Charts liegt die Rückkehr des AMD Ryzen 7 5800X3D für alle, die noch auf einer langsameren CPU auf Sockel AM4 unterwegs sind – und gewillt sind für das Comeback heute mehr auszugeben, als es sie im Jahr 2024 gekostet hätte.

Das letzte Wort ist beim Thema auf Platz 3 allem Anschein nach noch nicht gesprochen: Kommt FSR 4 zwar für RX 7000 (RDNA 3) und RX 6000 (RDNA 2), aber nicht für RDNA 3.5? AMD hatte in einer Gesprächsrunde auf der Computex den Eindruck erweckt, ruderte im Nachgang aber zurück.

Vollgepackte Messewochen lassen Tests in der Regel untergehen, doch die AMD Radeon RX 9070 GRE war selbst eine „Messe-Neuigkeit“. Der Test erschien deshalb pünktlich zum Fall des Embargos am ersten Tag der Messe. Eine Überraschung waren die Ergebnisse allerdings nicht, denn die Grafikkarte gibt es seit dieser Form seit fast einem Jahr in China zu kaufen – und ComputerBase hatte sie bereits im Juli 2025 im Test.

Die AMD Radeon RX 9070 GRE im Test
Die AMD Radeon RX 9070 GRE im Test

Bis die Grafikkarte eine echte weitere Option im Portfolio von AMD ist, muss sich der Preis noch bewegen. Auch zum Wochenende gibt es die schnellere, mit 16 statt 12 GB ausgestattete Radeon RX 9070 noch günstiger als die RX 9070 GRE zu kaufen.

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Der Podcast zur Computex aus Taipeh

Auch den Podcast gab es dieses Jahr aus Taipeh: Wie 2026 zog Jan in Taiwan kurz vor dem Weg zum Flughafen im Gespräch mit Fabian ein Resümee – zwischen Toiletten und Mülleimern verschanzt im Flur des Messezentrums in Taipeh.

Jan bei der Podcast-Aufnahme im Messezentrum der Computex 2026 in Taipeh
Jan bei der Podcast-Aufnahme im Messezentrum der Computex 2026 in Taipeh

War die Messe wegen der AI-Booms für Gamer und Heimanwender so „langweilig“, wie sie erwartet worden war? Blasen die Hersteller alle Trübsal, es sei denn, ihr Aktienkurs entwickelt sich so, wie Jensen Huang es zur Keynote allen AI-Teilhabern prophezeit hat? Was gab es überhaupt für Spieler und PC-Enthusiasten zu sehen? Und was sagt Fabian als Beobachter aus der Ferne dazu? Antworten gibt es im Podcast.

Wochenausblick

Die kommende Woche wird weitere, im Trubel der Messe bis jetzt noch nicht abgearbeitete Meldungen aus Taipeh zum Thema haben. Ein nächster Schritt ist beiden Community-Benchmarks geplant. Die Teilnahme an den bisher gestarteten zu Cinebench 2026 und zu Forza Horizon 6 ist – auch mit aktuellen Treibern gerne erneut – weiterhin möglich!

Aktuelle Community-Benchmarks
  • Cinebench 2026 Community-Benchmark: Wie schnell ist dein System beim Rendern?
  • Forza Horizon 6 Community-Benchmark: Wie schnell ist dein System im neuen AAA-Rennspiel?

Und nicht vergessen: Am kommenden Donnerstag, den 11. Juni beginnt die Fußballweltmeisterschaft 2026. Wer Lust hat, nimmt am WM 2026 Tippspiel in der Community teil. Wer noch keinen ComputerBase-Account hat, kann sich vorab noch kostenlos registrieren.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!



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Guild Wars 3: Nachfolger des erfolgreichen MMOs angekündigt


Guild Wars 3: Nachfolger des erfolgreichen MMOs angekündigt

Bild: Guild Wars 3 via Steam

ArenaNet hat mit einem Ankündigungstrailer den Nachfolger der Guild-Wars-Reihe vorgestellt. Guild Wars 3 kommt 2027 in die Beta und soll für PC und PS5 erscheinen. Teile des Trailers wurden In-Engine erstellt und zeugen von einem deutlichen Grafiksprung im Vergleich zum 2012er Vorgänger Guild Wars 2.

Nach 14 Jahren gibt es Lebenszeichen vom Nachfolger

Guild Wars 2 wurde 2012 veröffentlicht. Ursprünglich als Bezahltitel, welcher anschließend dauerhaft kostenlos gespielt werden konnte, kam 2015 der Wechsel auf ein Free-to-Play Modell für das Grundspiel. Über die Jahre kamen zahlreiche Erweiterungen, zuletzt Visions of Eternity im Oktober 2025.

Guild Wars machte viele Dinge anders als andere MMOs. So gab es keine Quests wie üblich, sondern Aufgaben galten als abgeschlossen und die Belohnungen wurden direkt gutgeschrieben, ohne zum NPC zurücklaufen zu müssen. Mit Reittieren und Gleitschirmen lässt sich die gesamte Spielwelt erkunden. Dabei treffen Spieler auf dynamische Events und Weltbosse. Die Endgame-Inhalte umfassen Verliese, Fraktale, Raids und WvW.

Auch bei den Charakteren ging Guild Wars seinen eigenen Weg und verzichtete auf typische Klassen. Stattdessen ließen sich Charaktere je nach Wunsch des Spielers ausrichten. Spezialisierungen führten neue Fähigkeiten und Waffen ein.

Guild Wars 3 Beta erscheint im Herbst 2027

Mit einem Reittier und deutlich verbesserte Grafik, damit beginnt der Trailer zum kommenden Guild Wars 3. Nähere technische Details liefern die Entwickler noch nicht, auf weite Landschaften und hohe Sichtweiten scheint es aber hinauszulaufen.

Soweit bislang bekannt ist, verschlägt es den Spieler in das Land Orr. Neben Reittieren sind auch Gleitschirme und Sprungeinlagen wieder dabei.

Die Beta zum Spiel soll im Herbst 2027 erscheinen, und eine Registrierung ist über möglich. Auch auf Steam lässt sich der Titel zur Wunschliste hinzufügen.

Erste Systemanforderungen sind über die Steam-Seite auch schon ersichtlich: So wird mindestens ein 6-Kern-Prozessor wie der Intel Core i5-8400 oder AMD Ryzen 5 2600 nötig. 16 GB Arbeitsspeicher genügen, doch auf Seiten der Grafik werden mit der RTX 2060, RX 5700 und Arc A580 deutlich höhere Anforderungen gestellt. 65 GB Speicherplatz sollen belegt werden. Ob sich das bis zur Beta noch ändert, muss sich zeigen. Die kommende Steam Machine wäre aber beispielsweise innerhalb der Anforderungen.

Guild Wars 3
Guild Wars 3 (Bild: Guild Wars 3 via Steam)



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