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Ausprobiert: Exoskelette von SuitX und und Comau erleichtern das Heben


In dem 1983 erschienenen Kinofilm „Aliens” waren Exoskelette noch Science-Fiction. Auf der Hannover Messe im Jahr 2026 begegneten uns hingegen bereits einige reale Anzüge, die das Heben erleichtern sollen. Wir haben uns drei Exemplare der Modelle von „SuitX by Ottobock“ und Comau umgeschnallt.

Das Modell „IX Back Volton“, das zum Preis von 9.900 Euro auf der Messe seine Premiere feierte, zog die meisten Blicke auf sich. Es unterstützt den Körper mit einem Motor beim Anheben, etwa bei Verladearbeiten am Flughafen. Laut dem Hersteller SuitX (einer Tochter des Prothetik-Experten Ottobock) führt das Prinzip zu weniger Ermüdung und bietet mehr Unterstützung beim Heben und Beugen. So kann man an langen Tagen mehr Pakete bewegen, bevor eine Pause benötigt wird. Im Gegenzug trägt man jedoch einen 5,7 Kilogramm schweren Anzug mit sich herum. Zumindest während unseres rund zwanzigminütigen Tests fiel uns das rund um den Körper verteilte Extragewicht kaum negativ auf.



Im aktiven Exoskelett „IX Back Volton“ von SuitX by Ottobock unterstützt ein Motor den Rücken beim Heben.

(Bild: Jan Philipp Wöbbeking / heise medien)

Die obere Hälfte setzt man sich wie einen Rucksack auf, um sie mit einem Klettverschluss an der Hüfte und mit Clips an der Brust zu befestigen. Zusätzlich liegen zwei gepolsterte und mit Bändern befestigte Elemente auf den Oberschenkeln, um bei Bewegungen den Weg der Kräfte abzustimmen. Im mittleren Kasten auf der Rückseite befindet sich der austauschbare Bosch-Standardakku (18-V-AMPShare). Er soll einen kompletten Arbeitstag von rund acht Stunden durchhalten. Während unseres Tests wurde der Motor nur aktiv, wenn die adaptive Steuerung eine typische Hebe- oder Beugebewegung erkannte, jedoch nicht beim Gehen oder wenn wir schnell in die Knie gingen und wieder aufstanden.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Ausprobiert: Exoskelette von SuitX und und Comau erleichtern das Heben“.
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Chipfertigung: Das sind die Pläne des Weltmarktführers TSMC bis 2029


Der weltweit größte Chipauftragsfertiger TSMC zeigt einen aktuellen Fahrplan mit optimierten Fertigungsprozessen bis 2029. Neu dabei: A13, A12 und N2U. Bei allen drei handelt es sich um Ableger bestehender Fertigungsprozesse und keine grundlegend neuen Generationen.

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N2U ist eine weiter optimierte 2-Nanometer-Variante, die 2028 N2P ablösen soll. TSMC sieht sie für Chips ab der Smartphone-Klasse bis hin zu Serverablegern, die nicht die allerneueste Fertigungstechnik benötigen.

N2U soll verglichen mit N2P drei bis vier Prozent mehr Performance bringen oder alternativ die elektrische Leistungsaufnahme um acht bis zehn Prozent bei gleicher Geschwindigkeit senken. Die Transistordichte steigt minimal um zwei bis drei Prozent. Praktisch: Die Designregeln von N2P bleiben kompatibel, sodass Firmen ihre Chipdesigns mit minimalem Aufwand portieren können.



PPA-Werte (Performance, Power, Area) zu N2U verglichen mit N2P.

(Bild: Taiwan Semiconductor Manufacturing Co., Ltd.)

N2U wird eine günstigere Alternative zu A16 und A14. A16 ist ein N2-Ableger mit Backside Power Delivery, von TSMC Super Power Rail genannt. Dabei verläuft die Stromversorgung auf der Chipunterseite anstelle der Oberseite. Die Aufteilung von Daten- und Stromleitungen ermöglicht effizientere Verdrahtungen, was die benötigte Chipfläche senkt und die Effizienz steigert. Allerdings ist die Fertigung aufwendiger, weshalb die Super Power Rail primär bei Server-Hardware zum Einsatz kommen soll.

A14 fürs Jahr 2028 ist der echte N2-Nachfolger mit der zweiten Generation von Gate-All-Around-Transistoren, auch Nanosheets genannt. A14 ohne Super Power Rail hat auf dem Papier minimal bessere elektrische Eigenschaften als A16, eignet sich aber auch für günstigere Chips, etwa Smartphone-Prozessoren.

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TSMCs Roadmap bis 2029.

(Bild: Taiwan Semiconductor Manufacturing Co., Ltd.)

A12 ist schließlich wieder eine Variante mit Super Power Rail. Zu den konkreten Verbesserungen schweigt sich TSMC aus. Zur Größenordnung: Beim Wechsel von N2P auf A16 verspricht TSMC eine bis zu 20 Prozent höhere Effizienz.

A13 ist ein Zwischenschritt, ähnlich wie der verbesserte 7-nm-Prozess N6 oder die verbesserte 5-nm-Version N4: keine wirklich neuen Prozesse, aber kleine Sprünge rechtfertigen einen Wechsel. TSMC verspricht eine gut drei Prozent höhere Transistordichte und „ein paar“ verbesserte elektrische Eigenschaften. Eine echte neue Fertigungsgeneration nach A14 ist ab 2030 zu erwarten.



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Top 7: Die besten 4K-Beamer bis 2000 Euro – knackscharf, schlau und richtig hell


Günstig, leise, scharf: Xiaomi Laser Projector 3 4K für unter 800 Euro im Test

Der Xiaomi Laser Projector 3 4K bringt Triple-Laser-Technik für unter 800 Euro ins Heimkino. Wir zeigen, ob der kompakte 4K-Beamer überzeugt.

VORTEILE

  • 4K mit Triple-Laser und 110 Prozent BT.2020
  • flüsterleiser Betrieb
  • schnelle automatische Bildanpassung
  • guter Sound
  • fairer Preis

NACHTEILE

  • Betriebssystem Hyper OS Connect kaum nutzbar
  • keine App-Installation möglich
  • Helligkeit & Kontrast nicht auf High-End-Niveau
  • nur ein HDMI-Anschluss

Der Xiaomi Laser Projector 3 4K bringt Triple-Laser-Technik für unter 800 Euro ins Heimkino. Wir zeigen, ob der kompakte 4K-Beamer überzeugt.

Der Xiaomi Laser Projector 3 4K ist ein kompakter 4K-Laser-Beamer mit Triple-Laser-Technik für das Heimkino. Triple-Laser bedeutet: Drei separate Laser in Rot, Grün und Blau erzeugen das Bild. Das sorgt für präzisere Farben als bei Single-Laser-Systemen. Mit einem aktuellen Preis von 717 Euro (Banggood) ist der Xiaomi ein erschwinglicher Einstieg in diese Technologie.

Der Beamer erschien Mitte 2025 als Nachfolger des Xiaomi Mi Laser Projector 150 Zoll (Testbericht). Anders als sein Vorgänger nutzt der Projector 3 kein Kurzdistanz-System mehr, sondern ein Standard-Projektionsverhältnis von 1,2:1. Das bedeutet: Der Beamer benötigt mehr Abstand zur Wand.

Design & Verarbeitung

Der Xiaomi Laser Projector 3 4K ist ein kompakter Kubus in mattem Anthrazitgrau. Mit Maßen von 24 × 20 × 17 cm und einem Gewicht von knapp 3 kg ist er deutlich portabler als viele andere 4K-Laser-Beamer. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff in Metalloptik. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, die matte Oberfläche zeigt aber Fingerabdrücke.

Die zentrale Linse sitzt leicht nach innen versetzt. Direkt darunter befinden sich Sensoren für die automatische Bildanpassung.

Der integrierte Standfuß erlaubt eine Rotation von 130 Grad. So lässt sich der Beamer ohne zusätzliche Halterungen für Front- oder Deckenprojektion ausrichten. Der Mechanismus arbeitet ohne Spiel und bleibt in jeder Position stabil. Clever: Der Stromanschluss sitzt im Fuß. So steht das Kabel nicht unschön ab.

Auf der Rückseite finden sich die Anschlüsse für HDMI 2.1, USB-A und ein 3,5-Millimeter-Klinkenstecker für Audio-Out. Perforierungen an den Seiten und der Rückwand verbergen das Audiosystem. Die Gesamtoptik wirkt unauffällig und fügt sich gut in Wohnräume ein.

Die Verarbeitung überzeugt mit einer Monoblock-Konstruktion aus Kunststoff, die robust gefertigt ist. Der Gimbal-Mechanismus funktioniert reibungslos und ohne Vibrationen. Die Kühlung arbeitet effizient: Auch nach längerer Laufzeit wird der Beamer kaum warm. Die Laserquelle hält laut Hersteller über 20.000 Stunden.

Hardware-Ausstattung

Der Xiaomi Laser Projector 3 4K nutzt eine Triple-Laser-Lichtquelle mit RGB-Lasern. Das Herzstück bildet ein 0,47-Zoll-DMD-Chip von Texas Instruments für native 4K-Auflösung (3840 × 2160 Pixel). Die Helligkeit liegt bei 1000 CVIA-Lumen, zertifiziert von CESI. Der Beamer deckt 110 Prozent des BT.2020-Farbraums ab und zeigt 1,07 Milliarden Farben. Der Kontrast liegt bei 1600:1. HDR10 und HDR10+ werden unterstützt.

Ein ToF-Laser-Sensor mit 8×8‑Messfeldern arbeitet mit einer HD-Kamera und KI-Algorithmen. Diese Kombination ermöglicht Echtzeit-Korrekturen: Autofokus funktioniert berührungslos oder manuell. Die Keystone-Korrektur gleicht Verzerrungen bis ±35 Grad horizontal und vertikal aus, inklusive Eckanpassung. Eine Hindernisvermeidung erkennt Objekte, die Bildausrichtung erfolgt automatisch.

Xiaomi Laser Projector 3 4K

MEMC-Technik (Motion Estimation, Motion Compensation) reduziert Bewegungsunschärfe in Action-Filmen und Sport. Die Funktion lässt sich in drei Stufen anpassen. Der Projektor eignet sich für Bildgrößen von 50 bis 120 Zoll bei einem Abstand von 1,3 bis 3,3 Metern. Das Projektionsverhältnis beträgt 1,2:1.

Für die Steuerung sorgt ein Quad-Core-MediaTek-MT9667-Prozessor mit ARM-Cortex-A73-Kernen bei 1,3 Gigahertz und Mali-G52-GPU. Dazu kommen 3 Gigabyte DDR4-RAM und 64 Gigabyte eMMC-Speicher. Das reicht für verzögerungsfreie Nutzung aller Menüs und 4K-Decodierung.

Xiaomi Laser Projector 3 4K

Die Anschlüsse umfassen HDMI 2.1 mit eARC für 4K bei 120 Hertz und HDR-Signale sowie Audio-Return. Ein USB-2.0-Port dient für externe Medien. Der USB-A-Port neben dem HDMI-Anschluss liefert Strom für Streaming-Sticks. Ein weiterer HDMI-Port wäre wünschenswert gewesen. Eine 3,5-mm-Klinkenbuchse ermöglicht den Anschluss von Kopfhörern oder externen Soundsystemen. Der DC-Stromanschluss benötigt 24 V bei 3,75 A. Der Verbrauch liegt im normalen Modus bei 63 W, im super hellen Modus bei 72 W. Im Standby sind es unter 0,5 W.

Dual-Band-WLAN (2,4/5 Gigahertz, IEEE 802.11 a/b/g/n/ac) und Bluetooth 5.1 sorgen für drahtlose Verbindungen. Screen-Mirroring funktioniert im Test mit Android, Windows und iPhone problemlos.

Die Bluetooth-Fernbedienung wirkt etwas billig, eher als würde sie einem 100-Euro-Beamer beiliegen.

Xiaomi Laser Projector 3 4K Fernbedienung

Bildqualität

Das Bild des Xiaomi Laser Projector 3 4K überzeugt durch native 4K-Auflösung mit fantastischer Schärfe. Details werden präzise dargestellt. Die Schärfeverteilung ist gleichmäßig über die gesamte Bildfläche. Günstige Beamer zeigen oft unscharfe Ränder bei scharfer Bildmitte. Hier nicht.

Die 110-Prozent-Abdeckung des BT.2020-Farbraums sorgt für lebendige, natürliche Farben, allerdings mit einem leichten, im Menü korrigierbaren Rotstich. Gradienten verlaufen sanft, ohne Streifenbildung. Die Farbwiedergabe ist größtenteils akkurat.

Xiaomi Laser Projector 3 4K

Der Kontrast von 1600:1 ist solide. Schattige Szenen zeigen gute Schichtung. Allerdings erreicht der Xiaomi nicht das Niveau teurer High-End-Modelle. Tiefe Schwarztöne wirken bei hellem Umgebungslicht etwas verwaschen.

Die Helligkeit von 1000 CVIA-Lumens reicht für abgedunkelte Räume bei Bildgrößen von 50 bis 120 Zoll. Bei direktem Sonnenlicht leidet das Bild deutlich. In komplett dunklen Räumen entfaltet der Projektor seine Stärke. Dann ist das Bild fast schon Kinoreif.

MEMC minimiert Bewegungsunschärfe in dynamischen Inhalten. Die Funktion lässt sich in drei Stufen einstellen. HDR10 und HDR10+ erweitern die Dynamik. Bei schnellen Augenbewegungen zeigt sich ein leichter Regenbogeneffekt. Im normalen Betrieb stört das kaum.

Xiaomi Laser Projector 3 4K Screenshot

Der Autofokus und die Keystone-Korrektur funktionieren blitzschnell, schon steht ein scharfes und perfekt ausgerichtetes Bild. Manuelle Anpassungen sind über das Menü möglich, aber selten nötig. Die automatische Kalibrierung spart Zeit und Nerven.

Der Modus „super hell“ erhöht die Helligkeit minimal. Dabei dreht der Lüfter jedoch voll auf und die Farben kippen ins Blaue. Der normale Modus ist für die meisten Situationen die bessere Wahl.

Software & Bedienung

Auf dem Xiaomi Laser Projector 3 4K läuft Hyper OS Connect, basierend auf Android 11. Der Startbildschirm zeigt chinesische Inhalte. Viele Filme und Serien werden vorgeschlagen, die in Deutschland nicht nutzbar sind. Das System richtet sich primär an den chinesischen Markt. Selbst nach Anlegen eines Accounts bleibt der Content unzugänglich. Wir haben keine Möglichkeit gefunden, Apps zu installieren.

Das Einstellungsmenü ist neben Chinesisch auch auf Englisch verfügbar. Dort finden sich viele Anpassungsmöglichkeiten für Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Farbtemperatur. Das Bild lässt sich spiegeln und künstlich verkleinern.

Wir empfehlen die Nutzung eines Streaming-Sticks über den HDMI-2.1-Port. Strom kommt direkt vom USB-A-Port daneben. So lassen sich Netflix, Amazon Prime Video, Disney+ und andere Dienste problemlos nutzen. Mehr dazu in unserer Bestenliste Top 5: Die besten 4K-Streaming-Sticks und Boxen ab 40 Euro.

Xiaomi Laser Projector 3 4K Screenshot

Screen-Mirroring mit Android, Windows und iPhone funktioniert zuverlässig. Das System ist kompatibel mit IoT-Geräten via Hyper OS. Die WLAN-Verbindung läuft stabil. Gelegentlich berichten Nutzer vergleichbarer Modelle von Instabilität bei 5-Gigahertz-Netzen.

Der Quad-Core-MediaTek-Prozessor mit 3 Gigabyte RAM sorgt für verzögerungsfreie Bedienung. Die 64 Gigabyte Speicher reichen für Apps und Medien. Das System reagiert flott, ruckelt nicht.

Sound

Auf der Rückseite sitzen zwei 8-Watt-Lautsprecher mit vier passiven Radiatoren. Eine rückseitige Klangkammer verstärkt den Sound. Dolby-Audio-Processing mit digitalem Verstärker sorgt für räumlichen Klang.

Für die Größe des Beamers ist der Klang überraschend gut. Die Lautsprecher sind laut genug für Filme und Serien. Etwas Bass ist vorhanden, allerdings kein tieffrequenter Subwoofer-Effekt. Für Action-Szenen mit donnerndem Bass empfehlen wir externe Lautsprecher.

Xiaomi Laser Projector 3 4K

Der Anschluss externer Systeme gelingt über eARC, die 3,5-Millimeter-Klinke oder Bluetooth. Wer den ultimativen Sound will, greift zu einer Soundbar. Mehr dazu in unserer Bestenliste: Die beste Soundbar mit Subwoofer im Test.

Wie laut ist der Lüfter?

Der Lüfter arbeitet im normalen Betrieb flüsterleise. Man muss schon mit dem Ohr an den Beamer gehen, um überhaupt etwas wahrzunehmen. Auch nach langer Laufzeit bleibt die Lautstärke gering. Nur im Modus „super hell“ dreht der Lüfter voll auf. Dann ist er deutlich hörbar.

Preis

Der Xiaomi Laser Projector 3 4K kostet aktuell auf Banggood 717 Euro.

Für das Gebotene ist der Preis fair. Native 4K-Auflösung, Triple-Laser-Technik, 110 Prozent BT.2020-Farbraumabdeckung und automatische Bildanpassung gibt es sonst nicht für unter 1000 Euro.

Fazit

Der Xiaomi Laser Projector 3 4K überzeugt als günstiger Einstieg in die Triple-Laser-Welt. Native 4K-Auflösung, 110 Prozent BT.2020-Farbraumabdeckung und blitzschnelle automatische Bildanpassung bieten sonst nur deutlich teurere Modelle. Das Bild ist scharf, farbenfroh und gleichmäßig fokussiert. Der flüsterleise Betrieb beeindruckt. Mit knapp 3 kg ist er portabel.

Das Betriebssystem Hyper OS Connect enttäuscht. Chinesische Inhalte dominieren, Apps kann man nicht installieren. Wir empfehlen einen Streaming-Stick. Die Helligkeit von 1000 CVIA-Lumen reicht für abgedunkelte Räume. Bei Tageslicht wirkt das Bild verwaschen. Der Kontrast von 1600:1 ist solide, erreicht aber nicht das High-End-Niveau.

Wer einen günstigen 4K-Laser-Beamer mit exzellenter Farbwiedergabe sucht und auf ein ausgereiftes Betriebssystem verzichten kann, findet im Xiaomi Laser Projector 3 4K ein verlockendes Angebot. Für 717 Euro (Banggood) gibt es aktuell keine bessere Triple-Laser-Alternative.



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BMW 7er Facelift: Der i7 bleibt bei 400 Volt


Selbst rund um die Münchener Firmenzentrale von BMW ist der aktuelle 7er auf den Straßen ein seltener Gast. Das dürfte nicht nur daran liegen, dass Autos in diesem Segment aus naheliegenden Gründen keine Massenartikel sind. BMW hat sich mit dem zurückliegenden Modellwechsel bei der Gestaltung forsch vorgewagt. Nun wurde die Baureihe überarbeitet, ohne den Pfad einer optischen Entschärfung zu beschreiten. Das kann man sich mit Zulassungszahlen in Asien unter Umständen noch erklären. Erstaunlicher allerdings ist die Entscheidung, es im Elektroauto i7 bei 400 Volt zu belassen.

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Auch die größten Kritiker des 7er-Designs können den Machern eines nicht absprechen: Mut zur Polarisierung. BMW glättet die Front ein wenig, verschiebt die Scheinwerfer etwas an die Seite und vergrößert die Rückleuchten ziemlich. Ob das die Luxus-Limousine optisch tatsächlich leichter verdaulich macht, wird sicher kontrovers diskutiert. Von der vergleichsweise zierlichen Eleganz einiger 7er-Generationen ist jedenfalls nichts mehr vorhanden. Die aktuelle Ausgabe war wuchtig und bleibt es auch nach der Modellpflege. BMW spricht im Beipackzettel für die Presse von einer ausdrucksvollen Präsenz und einem hohen Wiedererkennungswert. Beidem ist absolut nicht zu widersprechen, wenngleich die Folgen wahrscheinlich unterschiedlich beurteilt werden.

BMW mutet den Interessenten auch im Innenraum nun einiges zu. Das Layout entspricht künftig den Modellen der „Neuen Klasse“, also iX3 und i3. Die Elemente sind bekannt. Die Lenkradspeichen gehen nach oben und unten statt zur Seite, das Display in der Mitte ist ein Parallelogramm und statt eines Kombiinstruments gibt es eine schmale, konfigurierbare Leiste unter der Frontscheibe. Der Innenraum ist damit radikal anders eingeräumt als bislang. Wie beim Außendesign geht BMW ins volle Risiko, denn das wird fraglos ebenfalls polarisieren.


Das Äußere mag nur dezent verändert sein, im Innenraum aber belässt BMW kaum etwas, wie es zuvor war. (Bild:

BMW

)

Damit zieht auch die aktuelle Generation des Betriebssystems ein, die eine breite Spielwiese an Möglichkeiten bieten soll. Erstmals bekommt der Beifahrer ein eigenes Display vorgesetzt. BMW verspricht, den Akustikkomfort gesteigert zu haben. Möglicherweise zählen dazu auch die weiterentwickelten Automatiktüren mit Soft-Close-Mechanismus. Als wir den i7 vor ein paar Jahren in der Redaktion hatten, beeindruckte das Schauspiel der automatischen Türen zwar Umstehende, das unfeine Scheppern beim Schließen allerdings nicht.

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In einem Bereich geht es, wie zuvor schon bei Mercedes, zumindest vorerst einen Schritt zurück. Bislang wurde hochautomatisiertes Fahren gemäß SAE-Level 3 bis 60 km/h angeboten. Das kostete zuletzt 6000 Euro extra, setzte allerdings weitere Extras voraus. Offenbar war das selbst dem finanziell unempfindlichen Kundenkreis für das Gebotene mehrheitlich dann doch etwas zu üppig. Deshalb rüsten die Bayern auf das zurück, was im 5er auch zu haben ist: Level 2++ belässt die Verantwortung stets dem Fahrer, ist aber keineswegs ohne Reiz und vor allem viel billiger zu haben. Das klappt bis Tempo 130 km/h und wird über einen Scan der Blickrichtung des Fahrers gesteuert.

Mercedes hat bei der Überarbeitung des EQS das Geld in die Hand genommen und auf 800 Volt Spannungsebene umgestellt. BMW spart sich das, es bleibt bei 400 Volt. Ähnlich wie bei Volvo steigt die Ladeleistung dennoch auf 250 kW. Doch das wird sich in Deutschland nur im Ausnahmefall komplett nutzen lassen. Denn die meisten DC-Ladesäulen liefern maximal 500 A. Mit einem 400-Volt-System ergeben sich damit 200 kW Ladeleistung. Für die vollen 250 kW, die BMW ins Schaufenster stellt, muss die Säule mindestens 625 A liefern können – BMW nennt sogar 630 A.


BMW hat das Design der 7er-Reihe verändert, nicht entschärft. (Bild:

BMW

)

Alle drei Versionen des i7 greifen auf die gleiche Batterie zu, die 112,5 kWh nutzbaren Energiegehalt hat. Von 10 auf 80 Prozent kann sie unter idealen Bedingungen und entsprechender Ladeinfrastruktur in 28 Minuten geladen werden. Das entspricht einer durchschnittlichen Nettoladeleistung von knapp 169 kW in diesem Bereich. Ein Spitzenwert ist das nicht mehr, die interne Konkurrenz der Neue-Klasse-Modelle kann das schneller. Der Unterschied könnte gerade im Bereich von 10 auf 50 Prozent erheblich sein. Schließlich können iX3 und i3 in der Spitze mit bis zu 400 kW laden. Zum Vergleich: Der EQS lädt im Schnitt mit rund 190 kW, kann das allerdings an mehr Ladesäulen umsetzen als der i7.

An Wechselstrom kann der i7 serienmäßig mit 11 kW laden, nur gegen Aufpreis auch mit 22 kW. Die Reichweite im kombinierten WLTP beziffert BMW auf fast 730 km in i7 50 und i7 60, das Topmodell M70 soll maximal 686 km schaffen. Das weitere Motorenangebot besteht aus zwei Plug-in-Hybriden und je einem Benziner und einem Diesel. Die Plug-in-Hybride können nur an Wechselstrom aufgeladen werden, dort aber wenigstens dreiphasig mit 11 kW. Die Batterie fasst netto 18,7 kWh, was im WLTP für bis zu rund 80 km genügen soll. Ich würde vermuten, dass geruhsame Fahrer im Jahresmittel vielleicht 60 km rein elektrisch schaffen könnten. Der Marktstart der überarbeiteten 7er-Reihe ist für den Sommer geplant, allerdings nicht für alle Versionen. Wer sich für einen der Plug-in-Hybride oder den Diesel interessiert, muss bis November warten.

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(mfz)



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