Künstliche Intelligenz
Huawei AI Glasses setzen auf ein bewährtes Konzept
Huawei hat eine KI-Brille für den chinesischen Markt vorgestellt. Das Wearable mit dem schlichten Namen „Huawei AI Glasses“ orientiert sich in Ausstattung und Design an den Ray-Ban Meta-Brillen: Es verfügt über eine Kamera, Mikrofone und Lautsprecher, die unauffällig in ein möglichst schlankes, modisches Brillengestell integriert sind.
Weiterlesen nach der Anzeige
Das Produkt kommt in drei Ausführungen: halbrandig mit Titanfassung sowie als vollrandige Sonnen- und Sehstärkenbrille. Mit rund 47 Gramm sind die Smart Glasses nur geringfügig leichter als die Ray-Ban Meta-Brillen.
Auch bei den technischen Eigenschaften gibt es kaum Unterschiede: In beiden Fällen kommt eine 12-MP-Kamera zum Einsatz. Huawei gibt auf der chinesischen Produktseite eine maximale Fotoauflösung von 4096 × 3072 Pixeln sowie eine maximale Videoauflösung von 1920 × 1440 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde an. Die aktuelle, zweite Generation der Ray-Ban Meta schafft bei der gleichen Bildrate 3K-Videos.
Bei der Batterielaufzeit nennt Huawei bis zu neun Stunden Musikwiedergabe oder acht Stunden Telefonie mit einer Akkuladung. Ähnliche Werte erreichen auch die neuen Ray-Ban Meta-Brillen. Geladen werden die Huawei AI Glasses über ein USB-C-Kabel mit magnetischen Kontakten statt über ein mitgeliefertes Ladecase. Das ermöglicht die Nutzung während des Ladevorgangs.
Konkurrenz innerhalb und außerhalb Chinas
Das Wearable läuft mit Huaweis Betriebssystem HarmonyOS und ist dadurch mit Smartphones und anderen mobilen Geräten des Herstellers verzahnt. Für KI-Funktionen setzt Huawei auf den eigenen Sprachassistenten Xiaoyi sowie einen selbstentwickelten Chip, der die KI-Interaktionen beschleunigen soll. Zu den multimodalen Fähigkeiten der Brille zählen unter anderem die Schätzung und Nachverfolgung von Kalorien, das Bezahlen per QR-Code sowie Übersetzungen in eine Vielzahl von Sprachen.
Die Huawei AI Glasses kommen am 25. April auf den chinesischen Markt und sind ab 2499 Yuan erhältlich, was umgerechnet rund 315 Euro entspricht. Damit liegen sie auf dem Preisniveau der weiterhin verkauften ersten Generation der Ray-Ban Meta-Brillen (die zweite Generation kostet rund 100 Euro mehr). Ob Huaweis KI-Brille später auch hierzulande erscheint, ist nicht bekannt. Für das Unternehmen dürfte das Produkt zunächst als Testballon dienen, zumal das tatsächliche Marktpotenzial von KI-Brillen noch immer schwer abzuschätzen ist.
Weiterlesen nach der Anzeige
heise online XR-Briefing abonnieren
Jeden zweiten Montag, liefern wir Ihnen die wichtigsten Entwicklungen der XR-Branche. Damit Sie alles im Blick behalten.
E-Mail-Adresse
Ausführliche Informationen zum Versandverfahren und zu Ihren Widerrufsmöglichkeiten erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
In China werden Metas KI-Brillen nicht verkauft. Konkurrenz gibt es dennoch: Auf dem heimischen Markt bieten unter anderem Alibaba, Xiaomi und Rokid ähnliche Smart Glasses an. Weltweit führt Meta mit großem Abstand. Laut Marktforschern baute Meta seine Marktführerschaft im zweiten Halbjahr 2025 auf 82 Prozent aus. Insgesamt verkaufte Meta gemeinsam mit seinem Brillenpartner EssilorLuxottica im vergangenen Jahr rund sieben Millionen Smart Glasses und damit mehr als dreimal so viele wie im Vorjahr.
(tobe)
Künstliche Intelligenz
E-Bikes: technische Fortschritte und drohende Regulierung | c’t uplink
Die meisten Fahrräder mit elektrischem Antrieb – die Pedelecs – liegen in einer ziemlich praktischen rechtlichen Kategorie: Unter bestimmten und durchaus praxisnahen Voraussetzungen (Tretunterstützung bis 25 km/h, maximal 250 Watt Dauerleistung etc.) sind sie normalen Fahrrädern gleichgestellt. Die Definition ist allerdings löchrig. Parameter wie zulässiges Gesamtgewicht, kurzzeitige Höchstleistung, Mehrspurigkeit und Abmessungen des Gefährts sind bislang kaum bis gar nicht reguliert.
Weiterlesen nach der Anzeige

Den wöchentlichen c’t-Podcast c’t uplink gibt es …
In dieser Folge des c’t uplink geht es um die technischen Entwicklungen und wie Hersteller selbst derzeit versuchen, sich auf Maximalparameter zu einigen – um zu verhindern, dass die Politik irgendwann so hart eingreift, dass sämtliche Pedelecs versicherungspflichtig werden. Außerdem sprechen wir über drei aktuelle Pedelecs, die wir vor Kurzem getestet haben.
Zu Gast im Studio: Robin Brand, Steffen Herget
Host: Jan Schüßler
Produktion: Tobias Reimer
►Mehr zur Regulierung von E-Bikes sowie den aktuellen Test lesen Sie bei heise+ (€):
– Immer stärkere Motoren: Riskiert die E-Bike-Industrie ihre Regulierung?
Weiterlesen nach der Anzeige
– Alltag und Reichweite: E-Bikes mit Antrieb von Bosch, Pinion und Shimano im Test
► c’t Magazin
► c’t auf Mastodon
► c’t auf Instagram
► c’t auf Facebook
► c’t auf Bluesky
► c’t auf Threads
► c’t auf Papier: überall, wo es Zeitschriften gibt!
(jss)
Künstliche Intelligenz
Creative Assembly kündigt „Alien: Isolation 2“ an
Creative Assembly entwickelt einen Nachfolger zum hochgelobten Survival-Horror-Spiel „Alien: Isolation“. Den ersten Trailer zu „Alien: Isolation 2“ zeigten das Studio und Publisher Sega auf dem Summer Game Fest.
Weiterlesen nach der Anzeige
„Alien: Isolation 2“ spielt auf einer stürmischen Kolonie-Welt. Die Spieler durchqueren die Oberfläche des Planeten und erkunden den Weyland-Yutani-Außenposten Kurosaki Station. Dort lauert mal wieder ein Alien, vor dem sie sich mit neuen Werkzeugen und Taktiken in Sicherheit bringen müssen, schreibt Creative Assembly in einer Mitteilung.
Neue Hauptfigur, neuer Schauplatz
Teil 2 hat eine neue Hauptfigur und eine eigenständige Geschichte, man muss den ersten Ableger also nicht gespielt haben. Im 2014 erschienenen „Alien: Isolation“ steuerten die Spieler Amanda Ripley auf der Raumstation Sevastopol. Sie ist die Tochter von Ellen Ripley, der Heldin des Kinofilms „Alien“.
Beim Original ging es fast vollständig auf Schleichen. Mit einem Bewegungsscanner und selbst gebauten Hilfsmitteln entkam Amanda Ripley einem nahezu unbesiegbaren Alien, das ihre Schritte verfolgte und Verstecke absuchte. An diesem Prinzip will Creative Assembly festhalten: Kein wildes Action-Geballer, sondern atmosphärischer Horror.
Der Xenomorph soll dabei intelligenter vorgehen als im Vorgänger. Creative Director Al Hope verspricht eine weiterentwickelte Isolation-Erfahrung: „Wir machen den namensgebenden Killer schlauer, die Umgebung unwirtlicher und die Überlebenschance geringer.“
Termin noch offen
Weiterlesen nach der Anzeige
Das 2014 erschienene „Alien: Isolation“ zählt zu den am höchsten gelobten Horrorspielen der 2010er-Jahre. Kritiker heben vor allem die dichte Atmosphäre und die detailverliebten Schauplätze hervor. Creative Assembly gehört zu Sega und ist sonst vor allem für die Strategiereihe „Total War“ bekannt. Aktuell entstehen dort auch „Warhammer 40k: Total War“ und „Medieval 3: Total War“.
Dass auch ein Nachfolger von „Alien Isolation“ in Arbeit ist, hatte Creative Assembly bereits 2024 zum zehnten Jahrestag des Originals bestätigt. Einen Releasetermin haben Creative Assembly und Sega aber bis heute nicht genannt. „Alien: Isolation 2“ erscheint für den PC, die PlayStation 5 und die Xbox Series X/S. Auch eine Fassung für die Nintendo Switch 2 ist geplant.
(dahe)
Künstliche Intelligenz
Licht, Linien, Lebenswelten: Die Bilder der Woche 23
Unsere Auswahl zeigt die Vielseitigkeit des fotografischen Sehens. Architektur, Landschaft, Natur und Porträt treffen aufeinander und werden durch einen gemeinsamen roten Faden verbunden: die bewusste Gestaltung mit Licht, Form und Perspektive. Viele der Aufnahmen reduzieren ihre Motive auf das Wesentliche und lenken den Blick auf Strukturen, Linien und Kontraste.
Weiterlesen nach der Anzeige
Die Omnipräsenz der Schwarz-Weiß-Fotografie war eine bewusste Entscheidung der Redaktion. Ohne die Wirkung von Farben treten Details, Oberflächen und der Bildaufbau stärker hervor. So entstehen Bilder, die zwischen Dokumentation und Abstraktion pendeln, Vertrautes neu interpretieren und zeigen, wie aus einfachen Motiven eindrucksvolle visuelle Erzählungen entstehen können.
Vive le Mont von flashcube

Vive le Mont
(Bild: flashcube)
Am Horizont erhebt sich das Kloster Mont Saint Michel auf einem Felsen. Rechts davon zieht sich die Brücke mit ihrer geschwungenen Linie weit ins Bild und leitet den Blick direkt zum Bauwerk. Durch die Schwarz-Weiß-Umsetzung werden die Strukturen von Stahl, Grasland und Wolken betont. Der tiefe Aufnahmestandpunkt verstärkt die Wirkung der Perspektive und lässt die Brücke nahezu monumental erscheinen. So entsteht ein spannender Dialog zwischen moderner Konstruktion und historischer Architektur.
Wollgras am Abend von NAlois

Wollgras am Abend
(Bild: NAlois)
Die weißen Fruchtstände dieses Wollgrases leuchten wie kleine Lichter im Moor. Das Gegenlicht zeichnet die feinen Fasern nach und lässt die Pflanzen fast schwebend wirken. Die dunklen Flächen im Hintergrund bilden starke Kontraste, während die unscharfen Halme im Vorder- und Hintergrund für Tiefe sorgen. Durch die Schwarz-Weiß-Umsetzung werden Formen, Licht und Struktur in den Fokus gerückt. So wird aus einer unscheinbaren Moorpflanze eine beinahe grafische Szenerie.
Weiterlesen nach der Anzeige
Out of the dark – Into the light von Karsten Gieselmann

Out of the dark – Into the light
(Bild: Karsten Gieselmann)
Ein geschwungenes Treppenhaus windet sich spiralförmig nach oben. Die Geländer und Stufen lenken den Blick direkt zum hellen Lichtpunkt im Zentrum. Starke Kontraste zwischen dunklen Flächen und dem einfallenden Licht formen eine grafische Komposition. Die Perspektive von unten verstärkt die Tiefe und lässt die Architektur nahezu endlos erscheinen. Das Bild erzählt von Bewegung, Orientierung und dem Weg vom Schatten ins Licht.
Gabel mit Schatten von Wolfgang Görgen

Gabel mit Schatten
(Bild: Wolfgang Görgen)
Mehr braucht es nicht: eine Gabel, ein Lichtstrahl und ein starker Schatten. Die Zinken zeichnen klare Linien über die Bildfläche und spiegeln sich als dunkle Form daneben. Das harte Licht bringt Kratzer und Reflexe im Metall zum Vorschein und verwandelt den Alltagsgegenstand in ein spannendes Motiv. Ein Beweis dafür, dass gute Bilder oft direkt vor uns liegen.
Wild Thing von Ivan im Abstrakten

Wild Thing
(Bild: Ivan im Abstrakten)
Mit wilden Haaren, Sommersprossen und einem Blick, der sofort hängen bleibt, ist dieses Porträt sehr ausdrucksstark. Das Schwarz-Weiß-Bild lebt von seiner Intensität. Die Haare verdecken einen Teil des Gesichts und lenken den Blick auf das sichtbare Auge. Die enge Bildkomposition schafft Nähe, während die starken Kontraste dem Foto Tiefe und Charakter verleihen. So entsteht ein natürlich wirkendes Porträt, das zugleich etwas Geheimnisvolles bewahrt.
Der Fotograf erzählt zu seinem Bild: „Es entstand bei einer Urlaubsreise auf Ibiza. Es war ein Schnappschuss während eines Shootings, spontan und ungeplant. In „Wild Thing“ interessiert der Augenblick, in dem das Zivilisierte zurücktritt und etwas Ursprüngliches hervorbricht. Hinter Haar und Schatten begegnet uns ein Blick, der sich weder versteckt noch anpassen will – roh, verletzlich und selbstbewusst zugleich. Kein gefälliger Blick, keine Pose – nur eine wilde, verletzliche Präsenz, die sich dem Betrachter entgegenstellt.“
Frauenmantel von Heike Maier

Frauenmantel
(Bild: Heike Maier)
Ein mit Tropfen bedecktes Frauenmantelblatt wird hier zur Bühne für Licht und Struktur. Die Schwarz-Weiß-Aufnahme hebt jede Blattader und jede einzelne Wasserperle hervor. Das Blatt füllt den Bildraum fast vollständig aus und lenkt den Blick direkt ins Zentrum. Die vielen Tropfen setzen helle Akzente und verleihen der Aufnahme eine nahezu kosmische Anmutung. Ein starker Beweis dafür, dass große Motive oft direkt vor unseren Füßen liegen.
r i d e a u von Joachim Kiner

r i d e a u
(Bild: Joachim Kiner)
Auf den ersten Blick wirkt dieses Bild wie ein Barcode. Tatsächlich sind es die feinen Lamellen eines Vorhangs, die ein faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten erzeugen. Die dicht gesetzten, senkrechten Linien strukturieren die gesamte Fläche und erzeugen einen starken Rhythmus. Kleine Verschiebungen und Helligkeitsunterschiede bringen Bewegung in diese strenge Ordnung. So wird aus einem alltäglichen Motiv eine abstrakte Komposition, die zum genauen Hinsehen einlädt.
(vat)
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenMähroboter ohne Begrenzungsdraht für Gärten mit bis zu 300 m²
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenPetra‑AI: KI soll Frauen in der Perimenopause unterstützen
-
Social Mediavor 3 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview
