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AMDs „halber“ Instinct MI350: MI350P ist schnellste passiv gekühlte PCIe-Karte für Server

AMD Instinct MI350P heißt der neueste AI-Beschleuniger des Unternehmens für PCIe, der alte Systeme auf Vordermann bringen kann. Bei 600 Watt nutzt er passiv Vorhandenes, er wird in (größeren) Servern verschraubt, die bereits eine entsprechend starke Luftkühlung nutzen. In genau diesem Luftstrom arbeiten dann auch die MI350P.
Zwei Mal AMD Instinct binnen 24 Stunden? Das geht durchaus, AMDs Marketing-Abteilung hat erst heute Morgen den Instinct MI430X angeteasert, nun folgt bereits das nächste Produkt. Die Zielgruppe ist aber leicht anders.
PCIe-GPUs sind in großen Servern rar geworden
Bevor AMD in knapp zehn Wochen vermutlich den Vorhang für die MI400-Familie final lüften wird, schickt das Unternehmen noch einen Ableger der 350er Serie in den Markt. Die Familie Instinct MI350 ist bekanntlich noch nicht einmal ein Jahr alt, die Schlagzahl ist in dem Bereich zuletzt einfach extrem hoch. Was diese Serie aber bisher genau so wenig wie die MI325 und MI300 vorweisen konnte, war eine PCIe-Lösung. Die Produkte waren stets nur als OAM-Modul direkt für Platinen vorgesehen.
Eine AMD Instinct im PCIe-Format gab es zuletzt im Jahr 2022. Vor über vier Jahren wurde die Instinct MI210 auf den Markt gebracht, damals mit CDNA 2 und 300 Watt im Gepäck. Der Leistungssprung nach über vier Jahren und zu Instinct MI350P ist entsprechend groß – CDNA 4 und 600 Watt sorgen entsprechend dafür.
Die Zielgruppen der Karten könnten heute aber kaum anders sein: MI210 stand noch für FP64-Leistung, bei MI350P wird FP4-Leistung beworben (und FP64 nicht einmal mehr erwähnt). Aber für FP64 kommt ja bald die MI430X, wie heute bereits ausgeführt – wenngleich eine PCIe-Lösung davon noch nicht bestätigt ist.
Ein halbierter – oder einfach nicht doppelter? – Chip
Der Instinct MI350P ist unter der Abdeckung eine Überraschung, wenngleich das Vorgehen eigentlich schon bekannt und ziemlich ähnlich wie beim MI210 ist. Denn AMD halbiert schlichtweg einen MI350-Chip mit all seinen Bestandteilen.
Dabei hilft der Blick auf das Gesamtprodukt. Denn die Halbierung ist problemlos möglich, da der MI350 als GPU ja eigentlich ein zusammengesetzter Chip ist, bei dem zwei Packages, IOD0 und IOD1 mit jeweils vier XCDs, erst via Infinity Fabric zu einem Komplettpaket verschmelzen. Bei MI350P wird nun also nur IOD0 genutzt.
Das wiederum lässt schnell die Kenngrößen des Produkts erklären: Die 144 GByte HBM3e des MI350P entsprechen exakt der Hälfte des MI350. Das gilt auch für die Anzahl der Compute Units: 256 CUs sind es bei den großen Instincts, 128 CUs folglich für die MI350P.
Da von „allem“ nur die Hälfte vorhanden ist, sinkt die Leistung gegenüber den anderen MI350 deutlich, es kann aber auch die TDP abgesenkt werden. Statt die bis zu 1.400 Watt der großen MI355X-GPUs zu nutzen, kommt MI350P mit 600 Watt aus. Mehr ist luftgekühlt ohnehin nur schwer zu bewältigen, weshalb auch Nvidia bei der RTX Pro 6000 Blackwell Server Edition zuletzt den Wert genau bei 600 Watt festgelegt hat.
Bei Nvidia gibt es RTX Pro 6000 mit Gaming-Chip
Hier zeigen AMD und Nvidia aber einen unterschiedlichen Ansatz mit letztlich auch leicht unterschiedlicher Zielgruppe: AMD nutzt den halbierten Profi-Chip, Nvidia hingegen den Fast-Maximalausbau des Gamer-Chips GB202. AMD braucht dafür aber auch 144 GByte HBM3e, Nvidia „nur“ 96 GByte GDDR7. Daraus resultierend haben die Karten unterschiedliche Stärken und Schwächen.
Preise werden in diesem Produktfeld nicht öffentlich kommuniziert, bei Partnern sollen die MI350P aber in Kürze verfügbar sein. Nvidias RTX Pro 6000 Blackwell Server Edition kostet ab 9.899 Euro.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von AMD unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Pflicht-2FA, Tags und mehr: Raspberry Pi Connect legt kräftig nach

Die Raspberry Pi Foundation hat ihrer Remote-Zugriffslösung Raspberry Pi Connect ein umfangreiches Update spendiert. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem ein neues Sicherheitsfeature: Administratoren können künftig eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für sämtliche Mitglieder ihrer Organisation verpflichtend aktivieren.
Professionelle Anwender im Blick
Raspberry Pi Connect ermöglicht den Fernzugriff auf Raspberry-Pi-Systeme direkt über den Browser, ohne komplizierte Portfreigaben oder VPN-Konfigurationen. Besonders in Bildungseinrichtungen, Maker-Projekten oder professionellen IoT-Umgebungen erfreut sich der Dienst wachsender Beliebtheit. Mit den neuen Funktionen richtet sich die Plattform nun noch stärker an Unternehmen und professionelle Anwender.
2FA wird zur Pflichtoption für Organisationen
Die wichtigste Neuerung betrifft die Sicherheit von Organisationskonten. Administratoren können ab sofort zentral festlegen, dass alle Mitglieder zwingend eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für ihre Raspberry-Pi-ID aktivieren müssen. Die Funktion lässt sich über einen neuen Bereich in den Organisationseinstellungen einschalten.
Nach der Aktivierung startet zunächst eine 14-tägige Übergangsphase. Nutzer ohne aktivierte 2FA erhalten währenddessen entsprechende Hinweise und können den zusätzlichen Schutz nachträglich einrichten. Erst nach Ablauf dieser Frist wird der Zugriff auf die Organisation und die verbundenen Geräte blockiert, sofern keine Zwei-Faktor-Authentifizierung eingerichtet wurde. Laut Raspberry Pi soll dies verhindern, dass kompromittierte Accounts als Einfallstor für Angriffe auf ganze Geräteflotten dienen.
Die Einführung der verpflichtenden 2FA dürfte insbesondere Unternehmen entgegenkommen, die mehrere Systeme zentral verwalten. Gerade im IoT-Umfeld gelten abgesicherte Fernzugriffe mittlerweile als essenziell.
Tags und Filter erleichtern Geräteverwaltung
Parallel dazu erweitert Raspberry Pi Connect seine Verwaltungsfunktionen deutlich. Geräte können nun mit frei definierbaren Tags versehen werden, etwa nach Standort, Einsatzzweck oder Umgebung. Beispiele wären Kennzeichnungen wie „production“, „kiosk“ oder „lab“.
Zusätzlich wurde die Suchfunktion überarbeitet. Administratoren können Geräte nun gezielt über kombinierbare Filter durchsuchen, etwa nach Modell, RAM-Ausstattung, Betriebssystemversion oder vergebenen Tags. Gerade bei größeren Installationen mit vielen Raspberry-Pi-Systemen soll dies die Übersicht deutlich verbessern. Die neuen Tags stehen außerdem über die Management-API zur Verfügung und lassen sich dadurch automatisiert in Provisionierungsprozesse integrieren.
Verbesserte mobile Nutzung
Auch die mobile Bedienung wurde überarbeitet. Bislang war die Eingabe über Smartphones oder Tablets nur eingeschränkt möglich, sofern keine physische Tastatur verbunden war. Mit dem neuen Update integriert Raspberry Pi Connect nun eine Bildschirmtastatur direkt in die Screen-Sharing-Oberfläche. Nutzer können damit auch unterwegs komfortabel Texteingaben vornehmen.
Raspberry Pi Connect entwickelt sich weiter
Die neuen Funktionen bauen auf den zuletzt eingeführten Remote-Update-Features auf. Erst im März hatte Raspberry Pi sogenannte OTA-Updates („Over-the-Air“) integriert, mit denen sich Systeme aus der Ferne aktualisieren lassen, selbst dann, wenn Geräte zwischenzeitlich offline sind.
Mit den aktuellen Neuerungen entwickelt sich Raspberry Pi Connect zunehmend von einer einfachen Fernzugriffslösung hin zu einer vollständigen Verwaltungsplattform für Raspberry-Pi-Infrastrukturen. Besonders die verpflichtende Zwei-Faktor-Authentifizierung dürfte dabei ein wichtiger Schritt sein, um professionelle Einsatzszenarien besser abzusichern.
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Fitbit Air: Google bringt Fitness-Armband und neue Health-App mit AI-Coach
Google bringt mit dem Fitbit Air ein Fitness-Armband in Konkurrenz zu Whoop auf den Markt, wie bereits in den letzten Wochen spekuliert wurde. Im Rahmen der Hardware-Erneuerung wird jedoch auch die Software komplett umgekrempelt und aus der Fitbit-App die Google-Health-App samt neuem Abonnement.
Bis zu 7 Tage Akkulaufzeit
Fitbit Air setzt wie Whoop auf möglichst hohen Komfort, damit man das Stoffarmband bestenfalls kaum wahrnimmt und so rund um die Uhr trägt. Um alle Daten sammeln zu können, sollte es nämlich auch in der Nacht getragen werden, wenn viele Smartwatch-Nutzer ihre Uhr jedoch ablegen. Die Akkulaufzeit gibt Google mit bis zu 7 Tagen an, wobei 5-minütiges Laden eine Laufzeit von einem Tag bieten soll. In 90 Minuten sei das vollständig entladene Fitbit Air wieder voll aufgeladen, so das Unternehmen. Für die Kommunikation kommt Bluetooth 5.0 zum Einsatz. Das Fitbit Air wiegt mit Band 12 Gramm, ohne wiegt der Sensor, der 34,9 × 17 × 8,3 mm misst, 5,2 Gramm.
Herzfrequenz, SpO2 und Temperatur
Übliche Aktivitäten erfasst das Fitbit Air dabei vollständig automatisch, ohne dass ein Training gestartet werden muss. Alternativ lassen sich Aktivitäten manuell oder per KI-Kommunikation in der App starten. Die Herzfrequenz wird vom Fitbit Air im 2-Sekunden-Takt gemessen. Zudem misst das Gerät die Blutsauerstoffsättigung (SpO2) und die Hauttemperatur. Bewegungsdaten werden für 7 Tage auf dem internen Speicher festgehalten, sofern sie vorher nicht auf ein Smartphone übertragen werden, Workouts für einen Tag. Tagesgesamtwerte speichert das Armband für 30 Tage.
Benachrichtigungen mit LED und Vibration
Anders als bei Whoop unterstützt das Fitbit Air auch Benachrichtigungen direkt über das Armband. Hierfür verfügt es einerseits über eine LED an der Seite, die für den Status des Geräts und den Akkuladestand genutzt wird, andererseits kann das Armband selbst auch vibrieren, etwa um einen Alarm wiederzugeben.
Das Fitbit Air lässt sich parallel mit einer Google Pixel Watch nutzen, es kann aber nicht beispielsweise mit einer Garmin-Smartwatch oder einer Apple Watch kommunizieren, um Daten gemeinsam statt doppelt zu erheben. Die Funktion, dass medizinische Daten direkt gespeichert und hochgeladen werden, steht derzeit nur im US-amerikanischen Gesundheitssystem zur Verfügung.
GPS unterstützt das Fitbit Air selbst nicht, sondern ist für Standortdaten auf das gekoppelte Smartphone angewiesen.
Viele Farben und Varianten ab 100 Euro
Das Fitnessarmband kann ab heute vorbestellt werden und ist ab dem 26. Mai erhältlich. Es kostet zum Start 99,99 Euro, wobei in diesem Preis 3 Monate Google Health Premium inklusive sind – mehr zu dem neuen Abo im Folgenden. Google bietet verschiedene Armbänder für den Fitness-Tracker an. Neben sportlichen Varianten gehören dazu auch elegantere Modelle, die sich beispielsweise im Berufsalltag oder bei Anlässen tragen lassen. Auch eine Special Edition in Kooperation mit dem NBA-Star Stephen Curry ist darunter. Ob sie auch in Deutschland verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.
Kein Bizeps-Band zum Start
Das bei Whoop von vielen Käufern nachgefragte Bizeps-Band fehlt dem Fitbit Air zur Vorstellung. Das Feedback, dass ein solches Band fehle, das auch viele Tester bereits gegeben hätten, sei jedoch vernommen worden, so Google.
Nicht fürs Schwimmen geeignet
Google bezeichnet das Fitbit Air als „wasserresistent bis 50 Meter“, was ATM 5 entspricht. Demnach ist es nicht uneingeschränkt fürs Schwimmen geeignet. Google gibt an, dass das Fitbit Air „für den Einsatz in flachem Wasser konzipiert ist und nicht bei Aktivitäten verwendet werden sollte, die mit Wasser hoher Geschwindigkeit oder hoher Temperatur verbunden sind“.
Google-Health-App als zentrale Gesundheits-App
Die Google-Health-App ist sowohl für Android als auch iOS verfügbar und soll alle Gesundheitsdaten in einer App bündeln. Dabei soll sie sowohl das Teilen von Daten etwa mit Freunden und Familie als auch den besonderen Datenschutz dieser Daten gleichermaßen berücksichtigen. Auch in Zukunft werden die Gesundheitsdaten eines Nutzers keinesfalls für Werbezwecke erhoben und verarbeitet, so Google. Der Datenaustausch zwischen den Geräten und Googles Servern sei zudem stets verschlüsselt.
Über APIs, Health Connect oder Apple Health lassen sich die Daten hunderter Fitness-Apps in Google Health bündeln.
Die Übersicht der wichtigsten Gesundheitsdaten in der App lässt sich den eigenen Wünschen entsprechend anpassen, damit man die für sich selbst wichtigsten Faktoren schnell einsehen kann.
Auf die Frage, warum Google das Armband „Fitbit Air“ und nicht „Pixel Air“ nennt, gleichzeitig jedoch die Fitbit-App in Google-Health-App umbenannt hat und der Marke Fitbit somit nicht überall treu bleibt, gab Google zu verstehen, dass die Google-Health-App mehr Geräte als nur Produkte von Fitbit unterstütze, man der Marke Fitbit jedoch treu bleiben und sie auch in Zukunft erhalten möchte.
Google Health Coach
Gleichzeitig führt Google mit dem Health Coach einen virtuellen AI-Fitness-Assistenten ein, der individuell auf den Nutzer eingehen und sich proaktiv anpassen soll. Er unterteilt sich in einen Fitness Coach, der Ratschläge und Pläne für ein Fitnessprogramm liefert, den Schlafexperten, der den Schlaf des Nutzers auswertet und Tipps zu dessen Verbesserung gibt, und einen Gesundheits- und Wellness-Berater, der im Stile von Gemini gezielt Fragen zur Gesundheit beantwortet und Tipps gibt, wie sich beispielsweise der Blutdruck verbessern lässt, wenn man dies erreichen möchte. Er gibt also kontextuelle Antworten auf gezielt gestellte Fragen des Nutzers.
Über ein anfängliches Gespräch mit dem Coach können Nutzer ihre Ziele beschreiben und sollen maßgeschneiderte Einblicke und Ratschläge erhalten. Der Coach fragt den Nutzer dafür eingangs, welche Ziele er hat. Sofern man bereits über Daten aus der Fitbit-App verfügt, kann der Coach auf diese zurückgreifen und sie bei der Bewertung berücksichtigen. Man kann den virtuellen Trainer auch jederzeit bitten, den eigenen Plan anzupassen, wenn man mit ihm nicht zufrieden ist.
Im Folgenden erhalten Anwender nicht nur jeden Morgen eine zugeschnittene Nachricht des Coaches, die zudem auch schneller den Schlaf analysieren soll als bisher in der Fitness-App, sondern auch nach jedem Workout und am Abend meldet sich der Coach mit einer Analyse beim Nutzer.
Google Health Premium als Abo
Nicht alle Funktionen und Optionen in der App sind jedoch kostenlos. Denn parallel führt Google das Abonnement Google Health Premium ein, das wahlweise 9,99 US-Dollar im Monat oder 99 US-Dollar im Jahr kostet. In Google One Pro und Ultra ist es bereits enthalten.
Während das normale Aktivitäten-, Schlaf- und Gesundheitstracking auch kostenlos genutzt werden kann, sind der Coach ebenso wie die adaptiven Fitnesspläne und detaillierte Einsichten in die Schlafqualität erst Teil des Abonnements.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Google unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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PC-Markt vor Zusammenbruch: „Schlimmer als die Finanzkrise 2008 oder bei COVID-19“

Nicht nur Smartphones verkaufen sich schlecht und die Branche bereitet sich auf den stärksten Einbruch seit Jahren vor, im PC-Markt wird es wohl noch schlimmer kommen. Prognosen sehen mitunter nur noch den Stand der Finanzkrise 2008, selbst die Rückgänge zu Beginn der COVID-19-Zeit dürften dagegen verblassen.
Wenn ein CPU-Hersteller wie AMD in dieser Woche bereits davor warnte, dass im zweiten Halbjahr die Umsätze im Consumer-PC-Bereich um über 20 Prozent zurückgehen werden, ist das nach sehr guten Zahlen mehr als nur eine Randnotiz.
Mainboard-Verkäufe im freien Fall
In der Reihe dahinter sieht es mitunter nämlich noch schlimmer aus. Bei großen Mainboardherstellern werden Rückgänge zum Teil sogar in der 30-Prozent-Liga prognostiziert, Marktführer Asus muss dabei, in Stückzahlen gemessen, viele Federn lassen. Laut neuesten Schätzungen könnte die Stückzahl an verkauften Mainboards von 15 Millionen im Jahr 2025 auf gerade noch 10 Millionen Einheiten in diesem Jahr fallen. Gigabytes Verkäufe sollen von 11,5 auf 8 bis 8,5 Millionen Einheiten zurückgehen, bei MSI von 11 Millionen auf 8,4 Millionen Mainboards, schreibt DigiTimes. Kleinere Hersteller trifft es mitunter noch härter, ASRock sieht als einer der größeren davon bereits einen Rückgang von 4,3 auf 2,7 Millionen Stück.
Für noch kleinere Firmen dürfte es mitunter noch gravierender sein, zumal die Aussagen nur die gebrandeten Mainboards betreffen. Viele der Firmen produzieren als ein sehr großes Standbein auch Platinen für OEMs und ODMs. Das wichtige Geschäft für große Namen wie Lenovo und andere soll beispielsweise bei MSI sogar um 60 Prozent nachgegeben haben. Was an Mainboard-Kundschaft letztlich also bei Biostar oder auch Sapphire übrig bleibt, könnte noch übersichtlicher ausfallen.
Die Großen haben einen Ausweg
Vor allem die Branchenriesen wissen den Rückgang im Consumer-Geschäft aber aufzufangen. Asus setzte als größter der Genannten bereits früh auch auf ein Standbein im Servergeschäft und konnte damit im letzten Jahr seinen Umsatz auf über 100 Milliarden New Taiwan Dollar (2,7 Mrd. Euro) mehr als verdoppeln. Im ersten Quartal dieses Jahres steht schon wieder eine Verdoppelung gegenüber 2025 in den Büchern, für das Gesamtjahr werden Umsätze von 250 Milliarden New Taiwan Dollar (rund 6,8 Mrd. Euro) erwartet. Auch bei MSI und Gigabyte können Verluste im PC-Markt vermutlich durch das Profigeschäft mehr als aufgefangen werden.
Asus hat zudem einen ziemlich guten Stand im Notebook-Markt, dürfte hier laut Prognosen noch mit den geringsten Rückgängen auskommen. Bei den Mitbewerbern sind auch in dem Bereich deutlich geringere Verkaufszahlen als 2025 in Aussicht gestellt worden.
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