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Valve: Steam Controller darf nur noch mit sauberem Steam-Account gekauft werden


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Mit einer Warteliste will Valve künftige Chargen des Steam Controllers fairer verteilen. Das PC-Gamepad war unmittelbar zum Release so begehrt, dass die Server von Valve unter der Nachfrage zusammenbrachen. Seitdem ist der Steam Controller ausverkauft.

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Einige Geräte landeten dabei nicht direkt in den Händen von ehrlichen Interessenten, sondern bei Scalpern: Auf Kleinanzeigen und anderen Plattformen waren schnell Angebote zu deutlich erhöhten Preisen zu finden. Ein neues Reservierungssystem soll dagegen helfen: In die Warteliste eintragen darf sich nur, wer einen sauberen Steam-Account hat, der „nicht negativ aufgefallen“ ist. Zudem sind Bestellungen auf ein Gerät pro Account beschränkt. Wer bereits vor Einführung des Reservierungssystems einen Steam Controller ergattert hat, bekommt vorerst keine Möglichkeit, einen weiteren zu bestellen.

Scalper kaufen begehrte Gegenstände zum marktüblichen Preis allein in der Absicht, sie gewinnbringend weiterzuverkaufen. Sie nutzen dafür oft Bots, um sich Waren zu sichern. Wegen Speicherkrisen, Chipmangel, Lieferkettenproblemen und generell hoher Nachfrage wurden sie in den vergangenen Jahren bei vielen Hardware-Releases zur allgegenwärtigen Erscheinung. Aber auch abseits von Grafikkarten und Konsolen treiben Scalper Preise nach oben – etwa bei Event-Tickets.

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Unmittelbar nach dem Marktstart des Steam Controllers waren in Deutschland auf Kleinanzeigen.de mehrere Nutzer zu sehen, die vorbestellte Steam Controller anbieten. Die aufgerufenen Preise reichten dabei von 150 bis 380 Euro – obwohl die Geräte bei Valve nur 100 Euro kosten. Viele der Nutzer gaben dabei an, mehrere Controller auf einmal gekauft zu haben. Das ist mit Valves neuem System nicht mehr möglich.

Damit sich Scalper nicht einfach einen neuen Steam-Account anlegen und darüber kaufen, implementiert Valve einen weiteren Sicherheitsmechanismus: Auf die Warteliste kommen nur Nutzer, die vor dem 27. April 2026 etwas auf Steam gekauft haben. Neu erstellte Accounts haben demnach keine Chance.

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Kaufinteressenten, die sich auf Valves Warteliste eintragen können, werden per Mail über eine Kaufgelegenheit informiert – wie lange das dauert, ist unklar. Valve arbeitet nach eigenen Angaben kontinuierlich daran, die Lagerbestände wieder aufzufüllen. Bekommt man eine Mail-Benachrichtigung, muss man innerhalb von 72 Stunden zuschlagen, bevor die Kaufgelegenheit verfällt. Die Reservierungen sollen am 8. Mai um 19 Uhr freigeschaltet werden.

Bei Verfügbarkeit benachrichtigen: Das heise-Angebot Bestell.bar informiert per Mail und Push-Benachrichtigung, sobald der Steam Controller online wieder zu einem fairen Preis erhältlich ist. Für bessere Chancen zum Kauf werden die Händler nahezu in Echtzeit überwacht.


(dahe)



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Bericht über Vereinbarung: Intel soll bald wieder Chips für Apple fertigen


Intel könnte in Zukunft wieder Apple-Chips produzieren. Darüber haben beide Unternehmen eine vorläufige Vereinbarung erzielt, berichtet der renommierte Wall Street Journal. Das würde auch der Chipherstellung innerhalb der USA einen Schub geben, sodass nicht überraschend auch die US-Regierung eine große Rolle bei den Verhandlungen gespielt haben soll. Bisher wird Apple Silicon ausschließlich von TSMC in Taiwan gefertigt. Dortige Experten gehen davon aus, dass der taiwanische Auftragsfertiger trotz des Intel-Deals der mit Abstand größte Chiplieferant Apples bleiben wird.

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Berichte über die US-Herstellung von Apple-Chips durch Intel gibt es bereits seit Monaten, aber bislang ging es lediglich um Verhandlungen. Apple sucht schon seit Längerem nach Alternativen für den bislang einzigen Fertiger TSMC, um die bisherige Abhängigkeit vom taiwanischen Auftragsfertiger zumindest etwas zu lösen. Apple könnte sich bei Intel für den 14A-Prozess interessieren, die Verhandlungen aber auch nutzen, um in Gesprächen mit TSMC zum Ausbau der US-Fertigung eine bessere Position zu haben, hieß es bislang.

Ende letzter Woche haben die angeblich seit über einem Jahr andauernden intensiven Verhandlungen laut Wall Street Journal zu einem ersten Abschluss geführt. Jedoch ist weiter unklar, welche Chips für welche Apple-Produkte Intel fertigen soll. Weder Apple noch Intel wollten sich bislang dazu äußern. Trotzdem reagierte die Börse geradezu euphorisch auf diese Entwicklung. Am Freitagnachmittag machte die Intel-Aktie einen Sprung um rund 15 Prozent, auch die Apple-Aktie stieg um fast 2 Prozent.

Die US-Regierung versucht unter Donald Trump verstärkt, Produkte im eigenen Land herzustellen, und führt dafür eine Reihe von Importzöllen ein. So berichtet der Wall Street Journal, dass die US-Regierung an den Verhandlungen von Apple und Intel massiv beteiligt war. Das Interesse der USA ist nicht nur politisch, denn Intel wurde 2025 zum teilstaatlichen Konzern, sodass die Trump-Regierung von neuen Aufträgen für Intel profitiert.

Ein Regierungssprecher wollte den vorläufigen Apple-Intel-Deal nicht kommentieren, erklärte laut Reuters aber, dass Washington Intel allgemein stärken will. „Generell wollen wir Intel helfen und haben dies auch schon getan“, hieß es. Das habe aber weniger mit der Beteiligung an Intel zu tun, sondern weil der Konzern ein bedeutender US-amerikanischer Halbleiterhersteller ist. „Wir haben versucht, für Intel neue Geschäfte anzukurbeln.“

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In Taiwan wird der Apple-Intel-Deal gelassen aufgenommen. Zwar hat sich TSMC selbst bislang nicht dazu geäußert, aber Halbleiterexperten erklärten laut Focus Taiwan, dass TSMC trotzdem der führende Chiplieferant Apples bleiben wird. TSMC-Konkurrenten wie Intel und Samsung würden bei Chipausbeute und Energieeffizienz nicht das Niveau des taiwanischen Auftragsfertigers erreichen. Deshalb würde es Apple schwerfallen, kurz- bis mittelfristig TSMC-Aufträge anderen Chipherstellern zu geben.

Die taiwanischen Branchenexperten gehen zudem davon aus, dass die Intel-Verhandlungen Apples eine Reaktion auf die steigende Nachfrage nach Fertigungskapazitäten für KI-Chips sind, statt eines geplanten Wechsels von TSMC zu Intel. Schließlich kämpft auch Nvidia um Produktionsvolumen bei TSMC für die eigenen, derzeit extrem nachgefragten Chips, sodass TSMC kaum mehr nachkommt bei der Chipherstellung.

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(fds)



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Einige nutzen Wero – doch Paypal bleibt in Deutschland vorn


Das europäische Bezahlangebot Wero gewinnt an Bekanntheit, tut sich gegen nationale Platzhirsche oder US-Riesen wie Paypal aber noch schwer. Anhand einer YouGov-Umfrage in neun europäischen Ländern stellte das Beratungsunternehmen BearingPoint fest: Wero werde europaweit wahrgenommen.

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In Frankreich, wo Wero wie in Deutschland schon umfangreicher verteilt wurde, antworteten demnach 19 Prozent der dort 1.052 Befragten, dass sie für einen Geldtransfer zwischen Privatpersonen hauptsächlich Wero nutzten. Als Antwortmöglichkeit konnten die Befragten etwa auch Bargeld oder Überweisung auswählen. Deutschland kam mit 4 Prozent Wero-Nutzern unter den hierzulande 2.026 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Erhebung aus dem Dezember auf Platz 2.

Nationale mobile Bezahldienste dominieren der Erhebung zufolge bei Zahlungen zwischen Privatpersonen, z. B. Twint in der Schweiz (66 Prozent), MobilePay in Dänemark (92 Prozent) und Finnland (61 Prozent), Swish in Schweden (86 Prozent), Tikkie in den Niederlanden (71 Prozent). In Deutschland ist Paypal (56 Prozent) demnach der bevorzugte Dienstleister.

Die European Payments Initiative (EPI), ein Zusammenschluss von Banken und Zahlungsdienstleistern, will Wero zur europäischen Paypal-Alternative ausbauen. Seit Anfang Juli 2024 ist Wero am Start und bietet nach dem Muster des US-Konkurrenten Paypal vor allem direkte mobile Geldzahlungen von Mensch zu Mensch an. Inzwischen kann der Dienst auch bei etlichen Händlern beim Einkaufen im Netz genutzt werden, ähnlich wie Kreditkarten oder Apple Pay, Google Pay, Paypal, Klarna oder andere vergleichbare Dienste.

BearingPoint-Partner Robert Bosch sagt zu den Umfrageergebnissen: „Die aktuelle Entwicklung zeigt deutlich, dass moderne digitale Zahlungssysteme in ganz Europa an Bedeutung gewinnen. Ein zentraler Treiber ist der Wunsch nach einer eigenständigen europäischen Alternative zu bisher dominierenden, nicht-europäischen Lösungen – ein wichtiger Schritt hin zu mehr digitaler Souveränität.“

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(dahe)



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Fraunhofer entwickelt Robotersystem zum automatisierten Altbatterien-Recycling


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Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) entwickeln in dem Projekt „Rob@t2Cell“ ein Roboter-basiertes System für ein automatisiertes Recycling und die Wiederverwendung von Batteriezellen. Das teilte das IPA am Donnerstag mit. Das System entscheidet dabei auch, wie die Altbatterien genutzt werden sollen.

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Prinzipiell können Batteriezellen wiederverwendet, industriell wiederaufgearbeitet oder in ihre Bestandteile zerlegt werden, um sie dann in anderen oder ähnlichen Produkten weiter verwenden zu können. Ein wichtiger Punkt für eine automatisierte Wiederaufbereitung und das Recycling ist der Ladezustand der Batteriezellen. Je nachdem, ob die Batterie recycelt oder weiterverwendet werden soll, muss der Ladestand zunächst angepasst werden. Bei Batterien, die recycelt werden sollen, werden die Batterien tiefentladen, bei Weiterverwendung werden sie schonend auf einen vorab definierten Ladezustand gebracht, um funktionierende Batteriezellen weiter am Leben zu erhalten und sie später aufbereiten und wiederverwenden zu können.

Am Beginn steht die Entscheidung, für welchen Zweck eine alte Batterie noch genutzt werden kann und ob sie entladen oder aufgeladen werden muss. Die Fraunhofer-Forscher entwickeln dazu ein robotisches System, das diesen Entscheidungs- und Lade-/Entladeprozess automatisiert. Das umfasst etwa die automatisierte Kontaktierung, eine intelligente Charakterisierung der Batterie und eine Entscheidung in Echtzeit über die Weiternutzung sowie dann den Lade-/Entladeprozess selbst.

Bei Batterien, die für das Recycling vorgesehen sind, erfolgt eine automatisierte Demontage durch einen Roboter. Die Batteriezellen werden freigelegt und geöffnet. Dabei muss der Roboter „höchste Anforderungen an Sicherheits-, Hochvolt- und Softwaretechnik erfüllen“, schreibt das IPA. Nach erfolgter Entwicklung soll der Roboter dann in einem industriellen Testlauf bei dem Recycling-Spezialisten Umicore erprobt werden.

Die Rückgewinnung der Rohstoffe aus den Batteriezellen erfolgt über ein wasserbasiertes Recycling-Verfahren. Es soll auch nicht-tiefentladene Zellen verarbeiten können und sehr effizient sein, versprechen die IPA-Forscher.

Das Projekt „Automatisierte Kreislaufwirtschaftsanlage mit intelligenter Entladung und Aufbereitung von Batteriezellen für eine zirkuläre Wertschöpfungskette Batterie – Rob@t2Cell“ läuft noch bis Ende 2028. Beteiligt sind neben dem Fraunhofer IPA noch Umicore, acp systems, die Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie (IWKS) sowie das Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) der Universität Stuttgart. Weitere Partner sind BorgWarner Battery Systems Technical Center und Siemens.

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5,09 Millionen Euro Fördergeld fließen für das Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).


(olb)



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