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UX/UI & Webdesign

Porträt der Woche: Julia Gescher › PAGE online


PAGE gefällt …: Grafikdesign und Illustrationen von Julia Gescher aus Berlin, die Gestaltung mit Malerei verbindet und Strategie mit satten Farben und abstrahierten Formen und so Gemüse leuchten und Austern schimmern lässt – und Gefühle »On Fire« setzt.

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Name Studio Julia Gescher

Location Berlin

Web www.juliagescher.de
Instagram @juliagescher & @apfelmus3000

Start Zuerst Kommunikationswissenschaften in Amsterdam und San Francisco, dann ein Designstudium in Berlin. Nach Stationen in Büros in Berlin und Amsterdam habe ich mein eigenes Studio gegründet – mit dem Fokus auf Gestaltungskonzepte und Illustration für Kultur, Genuss und Reisen. Darüber hinaus bin ich als Malerin tätig.

Stil Mutige Farben, starke Formen, ein handgemachter Ausdruck. Ich verbinde Kommunikationsdesign mit künstlerischer Praxis.

Lieblingsmotive Unscheinbare Momente, die plötzlich eine überraschende Farbkomposition ergeben: eine Frucht vom Wochenmarkt vor einer pastellfarbenen Hausfassade oder die bunten Götterspeisen-Fotos aus den Kochbüchern meiner Oma. Mich interessieren Alltagsszenen, die auf den ersten Blick unspektakulär wirken – und genau darin besonders sind.

Technik Zuerst: wirklich verstehen, wer vor mir sitzt und was die Person der Welt erzählen will. Erst wenn das klar ist – die Haltung, die Geschichte, das Warum – entsteht Raum zum Entfalten. Dann sprudeln die Ideen fast von selbst. Analog first: Ich zeichne, male, collagiere, und übersetze das so ins Digitale, dass die Herkunft sichtbar bleibt. Das Ergebnis sind Erscheinungsbilder mit echter Textur – von Weinetiketten mit collageartigen Illustrationen über Kochbücher bis zu Corporate Designs, die sich flexibel über alle Formate spannen.

Zu gerne würde ich mal ein Schaufenster für Hermès konzipieren und visuell gestalten. Ein Packaging-System für eine Pralinenmarke entwickeln, bei dem jede Sorte eine eigene, klar erkennbare Bildwelt bekommt. Eine Limited Edition für eine Marke entwerfen, bei der Illustration ein Produkt prägt und ihm Charakter verleiht – etwa ein Tuch oder ein Teller. Auch eine Zusammenarbeit mit einer Interior Brand fände ich spannend, deren Ästhetik ich in eine stimmige Bildsprache und ein konsistentes Erscheinungsbild übersetzen darf. Oder auch: ein visuelles Leitsystem – wie für ein Museum – das Menschen intuitiv führt, Orientierung gibt und dabei eine eigene erzählerische Ebene eröffnet.

Inspiration Beim Spazierengehen kommen mir oft die besten Ideen. Außerdem finde ich Inspiration in Museen, Interior Design, Typografie aus alten Filmen und Büchern. Gerade war ich in Genua und habe unglaublich viele Fotos von Schriftzügen an Ladenlokalen gemacht.

Immer wieder inspirieren mich Künstler:innen wie David Hockney, Hilma af Klint und Rinus van der Velde, Sarah Illenberger sowie Magazine wie das Foam Magazin.

Dann sind da noch die gesammelten Dinge: Muscheln, Steine, kleine Mitbringsel, die mich an Reisen und liebe Menschen erinnern. Auch sie fließen irgendwann ein.

Kunden Die Gemeinschaft, Michelberger Farm, Café Ploetz, Höelker Verlag, Europäische Film Philharmonie, Women in Arts and Media, Restaurant Bergmanns, Weingut Schlumberger – und viele mehr aus den Bereichen Kultur, Kunst, Gastronomie und Reisen.

Agent:in Noch nicht.

Zwei risografierte Saisonkalender-Plakate, fotografiert in einer Küchenumgebung. Die Plakate zeigen alle zwölf Monate mit je einer pinken, vereinfachten Gemüseillustration und den dazugehörigen saisonalen Gemüse- und Obstsorten in dunkelgrüner Schrift auf hellem Hintergrund. Die Monatskürzel sind in großen, fetten Versalien gesetzt.
Saisonkalender: Plakat Risografie
Produktpräsentation der Naturtrüben Linie des Weinguts Schlumberger in drei Ansichten auf rosa Hintergrund. Links stehen zwei dunkle Weinflaschen mit weißen Etiketten der Sorten »Friedel« und »Carjonique«. In der Mitte ist das illustrierte Etikettenmotiv als Collage zu sehen: eine Schwarzweißfotografie einer Frau mit Weintrauben, ergänzt durch farbige Illustrationen eines Korbs und Trauben. Rechts stehen zwei helle Flaschen der Sorten »Muscaris« und »Gutedel«.
Weingut Schlumberger: Design Naturtrübe Linie
Fine Art Print von Julia Gescher, gerahmt und an eine Wand gelehnt. Das querformatige Bild zeigt eine abstrakte, farbenfrohe Komposition mit einer orangefarbenen organischen Form im Zentrum, umgeben von blauen, grünen, grauen und pinken Flächen. Im oberen rechten Bereich sind zwei stilisierte Eisbecher mit roten Kirschen auf türkisem Grund zu sehen. Das Bild ist in warmem Fensterlicht fotografiert.
Fine Art Print
Das dunkelgrüne Menüheft des Lunch Club Table in Amsterdam West liegt auf einem weiß gedeckten Tisch, daneben Besteck und eine grüne Blumenvase. Das Heft zeigt die pinken Linienillustrationen von Flasche, Weinglas und Kerze sowie den Schriftzug »Lunch Club Table 286« und den Hinweis »Private Location Amsterdam West«.
Supperclub, Amsterdam: Design & Illustration

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Deutsches Historisches Museum präsentiert sich mit neuem Logo – Design Tagebuch


Das Deutsche Historische Museum hat seit Kurzem ein neues Logo. Im Rahmen des Relaunchs ändert das Museum auch ihre Hausschrift.

Das Deutsche Historische Museum (DHM) im Berliner Zeughaus vermittelt deutsche Geschichte im europäischen Kontext. Es nutzt zwei Gebäude: das barocke Zeughaus an der Prachtstraße Unter den Linden und den modernen Pei-Bau. Das DHM gehört zu den meistbesuchten Museen Berlins.

Zuletzt wurde das visuelle Erscheinungsbild des Museums 2013 modifiziert (dt berichtete). Anstelle der dominanten „D“-Bildmarke, bestehend aus sich überlagernden Flächen, tritt das Haus künftig mit einem Logo in Erscheinung, das auf die Verortung des Museums in Berlins historischer Mitte verweist.

Deutsches Historisches Museum Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Deutsches Historisches Museum, Bildmontage: dt
Deutsches Historisches Museum Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Deutsches Historisches Museum, Bildmontage: dt

Das bisherige abstrakte „D“ macht Platz für das in Kleinbuchstaben gesetzte Akronym „dhm“. Das neue Logo sei geometrisch klar und flexibel einsetzbar, wie es seitens des Museums heißt. Die Formgebung des Kleinbuchstabens „m“ zitiert die Rundbögen des Zeughauses. Künftig wird das Kürzel auch als alleiniger Absender verwendet, beispielsweise im Umfeld von Social Media.

Ergänzt wird das Logo durch die Schrift GT Standard (Grilli Type) – eine präzise, lesefreundliche und barrierearme Type, die jeglichen Gestaltungsanforderungen gerecht werde. Eine Farbwelt aus 14 Tönen – von gedeckt bis kräftig – soll vielfältige Anwendungsmöglichkeiten und eine differenzierte Ansprache eröffnen, so der offizielle Pressetext.

Entstanden ist der neue visuelle Auftritt in Zusammenarbeit mit der Agentur State Productions (Berlin).

Aufgrund von Baumaßnahmen ist das Zeughaus geschlossen. Nach Aussage von Museumsdirektor Raphael Gross ist eine Wiedereröffnung des Zeughauses mit einer neuen ständigen Ausstellung „vor 2031 nicht realistisch”. Ein verbindlicher Zeitplan wird voraussichtlich 2027 bekannt gegeben. Der Pei-Bau bleibt mit Wechselausstellungen geöffnet. Das Museum ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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Echtes statt KI: Der VfL Wolfsburg kehrt zu altem Zinnenwappen zurück › PAGE online


Blick zurück und in die Zukunft: In dem neuen Markenauftritt, den Mutabor für den VfL Wolfsburg gestaltete, lebt das einstige Wappen des Vereins nach 24 Jahren wieder auf. Es bestimmt das Design, steht für Gemeinschaft und Authentizität – und für eine starke Identität.

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»The Future Belongs To The Brave«: Strichpunkt stellt sich neu auf › PAGE online


Mit »True Identity« gegen Disruption und KI-Monotonie: Strichpunkt positioniert sich neu und konzentriert sich dabei ganz darauf, die Identität von Unternehmen auf neue und umfassende Weise zu stärken – und unterstreicht das mit einem eigenen neuen Markenauftritt.

»The Future Belongs To The Brave«: Strichpunkt stellt sich neu auf › PAGE online

16 Monate lang haben die Kreativen von Strichpunkt an einem Konzept gearbeitet, wie sich die Agentur neu aufstellt. Und das in Zeiten von KI, in denen Gewissheiten aus den Angeln gehoben werden und das Marktgefüge gleich mit, in denen Kreativität auf die Probe gestellt wird, während sich rasant eine generierte visuelle Gleichförmigkeit verbreitet.

Darauf reagiert die Agentur mit ihren 160 Mitarbeiter:innen, indem sie in Zukunft ganz auf den Kern der Unternehmen setzt, auf deren Identität, die, wie es von Strichpunkt heißt, gerade im KI-Zeitalter der größte Wert eines Unternehmens ist. Und die »in Zeiten großer Umbrüche deutlich mehr leisten kann und muss«.

Deshalb wird Strichpunkt sich zukünftig ganz auf die »True Identity« konzentriert, wie sie das Modell nennt, das sie dafür entwickelt hat und das, die »Ausarbeitung, Gestaltung und Aktivierung von Unternehmensidentitäten umfasst«.

Die Identity soll der zentrale Treiber von Transformationsprozessen sein, Identifikation schaffen und Orientierung bieten, Kräfte bündeln und zum Treiber von geschäftlichem Erfolg werden, wie es von Philipp Brune, CEO von Strichpunkt, heißt.

Ganz man selbst sein

Drei Leistungsbereiche haben die Kreativen für ihr Modell definiert. Sie reichen vom Identity Development, dass die Entwicklung der individuellen True Identity in Strategie, Design und Narrativen erfasst, zur Identity Experience, die den Kern auf digitale, physische und persönliche Touchpoints überträgt.

Und dem schließt sich das Identity Leadership an, zu dem Coachings sowie der Aufbau von Strukturen, Methoden und Technologien gehören, die die Unternehmen befähigen, ihre Identität im Markt selbst zu handhaben.

Mit dieser Neupositionierung verwandelt die Design- und Brandingagentur sich in eine Identity-Driven Transformation Agency, wie Strichpunkt es nennt.

In disruptiven Zeiten ist es nur konsequent, sich auf den eigenen Kern zu konzentrieren, ob es dabei um das Selbstverständnis – und auch um dessen Visualisierung geht. Um eine, die sich davon ableitet und sich so von generierter Gleichförmigkeit absetzt.

Bold, verspielt & gehaltvoll

Wie wichtig das Design selbst dennoch bleibt, zeigt, dass Strichpunkt die eigene Neupositionierung mit einem neuen Markenauftritt begleitet.

Bold und schwarz auf weiß präsentiert Strichpunkt sich und wird dabei von einem hellen Violett begleitet, setzt auf eine prägnante Bildmarke, in der Eckiges auf Rundes trifft, und auf eine klare Struktur der Website.

Darauf findet sich allerdings auch Spielerisches, wie feinlinierte Icons, in denen ein Auge mit einem Map-Pin verschmilzt oder Sterne funkeln. Dazu empfängt die Startseite einen mit dem Blick auf die plüschigen Gewinne eines Jahrmarktstands, in deren Mitte ein baumelndes Schild für »Trust« wirbt.

Strichpunkt selbst beschreibt, dass die neue Website »zur Plattform für Identität« wird. Und das mit »Expert:innen«, wie die Mitarbeitenden genannt werden, und mit »Insights«, deren Inhalte unter anderem in Whitepapers und Podcasts die identitätsgetriebene Transformation vertiefen.

Der Rückblick auf drei Jahrzehnte Strichpunkt zeigt die eigene Expertise – und dazu unterstreichen Claims wie »The Future Belongs To The Brave« oder »Remember Who You Are And Imagine Who You Can Become« die ambitionierte Mission Richtung Zukunft.

Der neue Markenauftritt samt Website ist über alle digitalen und analogen Touchpoints hinweg ausgerollt, weitere Maßnahmen folgen sukzessive.



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