Apps & Mobile Entwicklung
Neue Nutzungsbeschränkungen: Google verdreifacht zweimal Limits für Gemini bei Antigravity

Nachdem Google für Gemini ein neues Abrechnungssystem und damit neue Nutzungslimits eingeführt hatte, hagelte es massive Beschwerden wegen zu schnell erreichter Limits. Das veranlasste die Verantwortlichen dazu, die gerade erst eingeführten Beschränkungen für Antigravity gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit zu verdreifachen.
Nutzungslimit oftmals bereits nach einer Stunde erreicht
Erst vor wenigen Tagen hatte Google seine bislang geltenden Nutzungslimits für Gemini grundlegend überarbeitet und angekündigt, stattdessen künftig auf eine „rechenbasierte Nutzung“ zu setzen. Damit verabschiedet sich das Unternehmen von dem bislang üblichen Ansatz eines festen Kontingent an Anfragen pro Tag. Nach der Einführung der neuen Regelung sah sich Google jedoch schnell mit deutlicher Kritik konfrontiert, da zahlreiche Nutzer der KI-gestützte Entwicklungsplattform Antigravity ihr Limit bereits kurz nach Inkrafttreten der Änderungen erreicht hatten. Viele Anwender berichteten, dass dies schon nach rund einer Stunde regulärer Arbeit der Fall gewesen sein soll.
Für zahlreiche Nutzer bedeutete dies eine drastische Einschränkung gegenüber der bisherigen Nutzungspraxis.
Google verdreifacht das Limit – gleich zweimal
Bereits am vergangenen Mittwoch und damit kurz nach Aktivierung der neuen Limits hatte Google die Beschränkungen für das Gemini-Modell um das Dreifache angehoben und zusätzlich die wöchentlichen Kontingente aller Nutzer zurückgesetzt. Am gestrigen Abend sah sich das Unternehmen jedoch erneut zu einer Anpassung gezwungen und verdreifachte dieses Mal die komplette wöchentliche Begrenzung.
Varun Mohan, Director bei DeepMind und Mitverantwortlicher für Antigravity, räumte in einer Stellungnahme auf dem Kurznachrichtendienst X ein, dass viele Nutzer befürchtet hätten, ihre wöchentlichen Limits bereits „schon nach ein paar Arbeitssitzungen“ ausgeschöpft zu haben. Um den Anwendern für ihre Arbeit mehr Spielraum zu verschaffen, wurden die wöchentlichen Gemini-Kontingente erneut zurückgesetzt. In beiden Fällen wurden allerdings ausschließlich die kostenpflichtigen Tarife bedacht.
Nach der Umstellung sei laut Mohan zudem schnell deutlich geworden, dass die Änderungen bereits erste Wirkung gezeigt haben. Demnach werde Antigravity inzwischen wieder deutlich intensiver für Entwicklungsarbeiten genutzt.
Korrekturen auch an anderen KI-Werkzeugen?
Nach den vorgenommenen Anpassungen bleibt abzuwarten, ob und in welchem Umfang sich das neue Abrechnungsmodell künftig auch auf andere KI-Modelle und Werkzeuge von Google auswirken wird und ob das Unternehmen dort ebenfalls weitere Nachbesserungen vornehmen muss.
Apps & Mobile Entwicklung
Für Legacy-GPUs von AMD: Neuer Treiber für Radeon-Grafikkarten mit Polaris- und Vega-Chips verfügbar

Knapp ein Jahr nach dem letzten Update hat AMD einen neuen Radeon-Treiber für Grafikkarten mit Polaris- und Vega-Chips veröffentlicht. Die Änderungen der Adrenalin Edition 26.5.2 für diese AMD-GPUs halten sich jedoch in Grenzen.
Mit dem Adrenalin Edition 26.5.2 for Polaris & Vega ist ein neues Treiber-Update für AMD-Grafikkarten auf Basis dieser Architekturen erschienen. Die letzte Aktualisierung für Radeon-GPUs auf Basis der Polaris- und Vega-Architektur unter Windows 10 und 11 liegt bereits mehrere Monate zurück und erschien zuletzt im August vergangenen Jahres.
Adrenalin-Treiber behebt Absturz in Apex Legends
Während Grafikkarten auf Basis der aktuelleren RDNA-Architektur häufiger mit Treiber-Updates versehen werden, die auch Unterstützung für neue Spiele mitbringen, ist der Changelog für die Version 26.5.2 des Adrenalin-Edition-Treibers für Vega und Polaris-GPUs überschaubar: Lediglich ein gelegentlich auftretender Absturz des Battle-Royale-Shooters Apex Legends auf Radeon RX-400- und RX-500-Grafikkarten wird behoben, wie es in den Patchnotes heißt.
Die Unterstützung des Treibers reicht hierbei im Detail neben RX-400- und RX-500-GPUs wie der Radeon RX 470 oder RX 580 mit Polaris-Architektur bis hin zu Vega-basierten Grafikkarten wie der Radeon VII oder der RX Vega 64. Ferner führen die Release-Notes dieses Treibers die Laptop-Grafikchips der AMD Radeon 600-Reihe auf, zu der beispielsweise die Radeon 660M und 680M gehören, weisen hierbei aber auf eingeschränkte Unterstützung für Herstellerspezifische Funktionen hin.
Neuer Radeon-Treiber auch für RDNA-GPUs verfügbar
Neben der Veröffentlichung der Vega- und Polaris-spezifischen Grafikkarten-Treiber steht die Adrenalin Edition 26.5.2 bereits seit einigen Tagen auch für aktuelle AMD-GPUs auf Basis der RDNA-Architektur zum Download bereit. Dieses Treiber-Update behebt Fehler, die beim Spielen von Satisfactory und RoadCraft auftreten können und bietet Unterstützung für Forza Horizon 6 und das offiziell am 27. Mai erscheinende 007 First Light.
Downloads
-
4,3 Sterne
AMD Adrenalin (ehemals Crimson bzw. Catalyst) ist der Treiber für alle Radeon-Grafikkarten.
- Version 26.5.2 (WHQL) Vega/Polaris Deutsch
- Version 26.5.2 (WHQL) Deutsch
- +4 weitere
Apps & Mobile Entwicklung
Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters im Test
ComputerBase hat die PC-Version von Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters im Test. Dabei stehen Grafikkarten-Benchmarks mit Nvidia GeForce, AMD Radeon und Intel Arc im Fokus. Im Test zeigt sich, dass das Spiel eine wunderschöne Grafik hat, die Leistung fordert, aber weniger als befürchtet. AMD Radeon schwächelt.
Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters: Die Technik der PC-Version
Wow, das sieht ja toll aus – als wäre es echt! Ja, Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters hat eine beeindruckende Grafik, die den Bauklötzchencharme 1:1 wiedergibt. Als hätte das Spiel alles mit tatsächlichen Lego-Steinen nachgebaut.
Die verhältnismäßig simplen Oberflächen, die bewusst auf realistische Grafik und Animationen verzichten, machen das Vorhaben deutlich einfacher als wenn eine realistische Grafik erzielt werden sollte. Das Endergebnis ist dadurch aber nicht weniger beeindruckend. Dass das eigentliche Spiel ebenso gelungen ist, kommt noch hinzu.
Erzielt wird die Grafikpracht mit der Unreal Engine 5.6.1.0 und damit einer ziemlich neuen Iteration. Die Entwickler von TT Games verzichten zwar auf Hardware-Raytracing, setzen aber ausführlich auf Software-Lumen, sodass Beleuchtung und Reflexionen zwar nicht perfekt sind, aber zu gefallen wissen. Die gewohnten Nachteile von Software-Raytracing sind zwar zu bemerken, fallen aufgrund des Grafikstils aber nicht so sehr auf.
Die Systemanforderungen sind vergleichbar mit anderen UE5-Spielen
Die offiziellen Systemanforderungen, die unter anderem Frame Generation für 30 und 60 FPS voraussetzen, haben sehr hohe Hardware-Anforderungen vermuten lassen. Hier kann aber Entwarnung gegeben werden.
Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters hat vergleichbare Anforderungen zu anderen Spielen mit der Unreal Engine 5, die auf Software-Raytracing setzen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Die Anforderungen haben schlicht das Problem, dass die dort genannten Grafikkarten zu langsam für die Qualitätseinstellung sind. Eine GeForce RTX 4070 ist auch bei anderen aktuellen Spielen eigentlich durchweg zu langsam für 4K60 bei maximalen Grafikdetails. Auch dort würde es fast durchweg Frame Generation benötigen.
DLSS 4.5 und FSR Upscaling 4.1 sind mit dabei
Voraussetzung für eine gute Performance ist wie gewohnt Upsampling, wobei Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters alles Wichtige bietet. So wird das neueste DLSS-SDK benutzt, sodass DLAA, DLSS Quality und DLSS Balanced allesamt DLSS 4 (Preset K) benutzen, während bei DLSS Performance DLSS 4.5 (Preset M) und bei DLSS Ultra Performance DLSS 4.5 (Preset L) zum Einsatz kommt. Mittels Nvidia-App kann durchweg auf das qualitativ bessere DLSS 4.5 geschaltet werden.
Darüber hinaus bietet das Spiel FSR Upscaling 4.0.3, sodass das aktuelle FSR Upscaling 4.1 per AMD-App genutzt werden kann. Für AMD-Grafikkarten älter als RX 9000 steht FSR 3.1 zur Verfügung und für Intel Arc gibt es XeSS.
Während DLSS 4.5, DLSS 4 und FSR Upscaling 4.1 wie gewohnt die besten Ergebnisse erzielen, schneiden aufgrund des Grafikstils mit den vielen geraden und flachen Oberflächen auch die anderen Methoden gut ab. Selbst FSR Upscaling 3.1 ist in dem Spiel mit ordentlichen Ergebnissen zu gebrauchen, was in modernen, detaillierten Spielen sonst kaum noch der Fall ist.
Auch für Frame Generation steht alles bereit: DLSS Multi Frame Generation bis hin zu DLSS MFG 4× ist direkt ins Spiel integriert. Dasselbe gilt für FSR Frame Generation 4 und XeSS Frame Generation 2. DLSS und XeSS liefern darüber hinaus die latenzreduzierenden Techniken Reflex und XeLL mit, die sich zwar nicht manuell im Menü hinzuschalten lassen, aber bei Nutzung der künstlichen Bilder automatisch aktiviert werden. AMDs Anti-Lag 2 fehlt dagegen – hier macht sich erneut negativ bemerkbar, dass bei AMD anders als bei Nvidia und Intel die Technik keine Voraussetzung für Frame Generation ist.
Widescreen im Kurz-Test
Die meisten Spiele unterstützen heute die beliebten Widescreen-Formate, alle Titel dann aber immer mal wieder doch nicht – oder auch nicht korrekt. ComputerBase hat folgende 2 Screenshots in der Auflösung 3.440 × 1.440 (UWQHD) sowie 2.560 × 1.440 (WQHD) aufgenommen, was dem 21:9- und dem klassischen 16:9-Format entspricht. Daran lässt sich erkennen, wie das Spiel mit Widescreen-Auflösungen um geht.
Die offiziellen Systemanforderungen
Die Ladezeiten
Manche Spiele laden unglaublich schnell, andere wiederum benötigen eine schiere Ewigkeit. Mit einer Stoppuhr ausgestattet, misst die Redaktion die Ladezeiten ins Hauptmenü und dann von dort in die Testsequenz. Da Ladezeiten variieren können, wird dies insgesamt dreimal durchgeführt und dann ein Durchschnitt gebildet. Zwischen jedem Versuch wird der Rechner neu hochgefahren, sodass keine Dateien mehr im Cache vorliegen. Falls es abbrechbare Intros oder Videosequenzen gibt, werden sie weggeklickt, denn nur die reine Ladezeit ist wichtig. Sofern das Spiel bemerkbar einmalig Shader vorab kompiliert, wird dieser Lauf nicht in die Rechnung einbezogen. Die Zeit der Shader-Erstellung wird separat angegeben.
Dabei ist zu bedenken, dass ComputerBase einen High-End-PC besitzt, der unter anderem mit einem Ryzen 7 9800X3D und einer Seagate FireCuda 530 als PCIe-4.0-fähige NVMe-SSD ausgestattet ist. Entsprechend werden die Ladezeiten auf den meisten Systemen länger ausfallen. Die Werte hier sind nur zur Orientierung gedacht.
Offizielle Steam-Deck-Kompatibilität
Wenn Spiele auf der Plattform Steam erscheinen, laufen sie auch oft auf dem Steam Deck. Zwar hat die Redaktion bei Technik-Tests nicht immer die Möglichkeit, die Performance auf der tragbaren Konsole zu überprüfen, doch gibt Steam bei den Titeln auch stets eine generelle Einordnung der Kompatibilität an. Wie sie ausfällt, findet sich hier im Artikel.
Apps & Mobile Entwicklung
Internet-Browser: Vivaldi 8.0 überrascht mit weitreichenden Design-Änderungen

Der Chromium-basierte Internet-Browser Vivaldi steht jetzt in Version 8.0 zum Download bereit. Die Entwickler versprechen die „größte Designüberarbeitung aller Zeiten“. Dadurch befinden sich alle Elemente in einem zusammenhängenden Bereich.
Vivaldi stammt aus Norwegen und gilt als besonders flexibel anpassbare und ernstzunehmende Alternative zu anderen Webbrowsern. Jetzt ist Vivaldi 8.0 erschienen und der Sprung auf eine neue Major-Version deutet bereits an, dass sich Anwender auf weitreichende Änderungen freuen dürfen.
Vivaldi 8.0 mit „Unified Design“
Das Hauptaugenmerk von Vivaldi 8.0 liegt auf dem neuen „Unified Design“. Waren die verschiedenen Komponenten wie Tabs, Panels, Symbolleisten und die aktuell aufgerufene Website zuvor auf unterschiedlichen Ebenen verteilt, bietet die jüngste Vivaldi-Version jetzt alle Elemente auf einer durchgehenden Fläche. Das soll die Benutzeroberfläche „einheitlicher und übersichtlicher“ gestalten, wie es in einem Blogbeitrag heißt.
Dieser neue und alle Komponenten umfassende einheitliche Rahmen fällt insbesondere bei den Themes auf. So erstrecken sich Hintergrundbilder über die gesamte Browser-Oberfläche und für die Entwickler bedeutet das Unified-Design dank verringerter Komplexität auch einen reduzierten Wartungsaufwand. Dieser Ansatz erinnert ein wenig an den auf Firefox basierenden Zen Browser.
Wie schon in Vorgängerversionen von Vivaldi bietet auch Version 8.0 einen Einstellungsassistenten beim ersten Start des Browers an. Hier kann ein Standard-Theme gewählt werden, wobei neue Designs wie Sunset Forest, Kawaii Clouds, Soria Moria und Zen dazugekommen sind. Zudem kann aus insgesamt sechs vorkonfigurierten Layouts gewählt werden: „Einfach“, „Klassisch“, „Vertikal links“, „Vertikal rechts“, „Auto-Hide“ sowie „Unten“.
Changelog mit mehr als 70 Änderungen
Das Änderungsprotokoll von Vivaldi 8.0 umfasst insgesamt etwas mehr als 70 Punkte. Ein Großteil davon entfällt hierbei auf Designanpassungen wie zusammengelegte Dialoge oder optimierte Animationsgeschwindigkeiten. Aber es wurde beispielsweise auch das Backend für das Tab-Management komplett neu programmiert. Zudem wird die Chromium-Version 148.0.7778.183 genutzt.
Die aktuelle Version von Vivaldi steht für Linux, macOS und Windows zur Verfügung und kann von der Hersteller-Website heruntergeladen werden. Auch die Flatpak-Version auf Flathub unter Linux bringt bereits die derzeit neueste Vivaldi-Version mit, was auch für die Snap-Version unter Ubuntu gilt.
-
Social Mediavor 3 MonatenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenMähroboter ohne Begrenzungsdraht für Gärten mit bis zu 300 m²
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonateniPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking
-
Social Mediavor 2 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears

