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Apps & Mobile Entwicklung

Im Test vor 15 Jahren: Googles Nexus S mit Android in Reinform


Im Test vor 15 Jahren: Googles Nexus S mit Android in Reinform

Nachdem Google mit dem Nexus One einen ersten gefloppten Anlauf startete, ein eigenes Smartphone auf den Markt zu bringen, folgte mit dem Nexus S (Test) ein zweiter Versuch. Für Anwender war vor allem die unveränderte und saubere Android-Version interessant.

Schnelles Single-Core-SoC

Das Nexus S wurde in Zusammenarbeit mit Samsung entwickelt. Optisch war das sofort offensichtlich, da die Ähnlichkeit zum Samsung Galaxy S unverkennbar war. Bei dem Bildschirm handelte es sich um ein 4 Zoll großes LCD mit 800 × 480 Pixeln und einem kapazitiven Touchscreen. Während in Deutschland ein Super-LCD zum Einsatz kam, gab es das Nexus S in anderen Ländern mit einem Super-AMOLED-Bildschirm. Eine weitere Besonderheit war, dass das Display konkav ausgelegt war – laut Samsung, um das Zerkratzen des Glases zu vermeiden. Die Abmessungen betrugen 123,9 × 63,0 × 10,9 mm bei einem Gewicht von 129 Gramm.

Im Inneren war ein von Samsung entwickeltes SoC mit einem Cortex-A8-Kern mit einem GHz sowie einer PowerVR-SGX540-Grafikeinheit verbaut. Dem standen mit 512 MByte ein eher mäßig großer Arbeitsspeicher zur Seite. Der Massenspeicher fiel mit 16 GByte ebenfalls eher beschaulich aus – eine Erweiterung des Speichers mittels einer SD-Karte war zudem nicht möglich.

In Sachen Konnektivität gab es nichts zu meckern: alle damals üblichen Standards wurden unterstützt. Anders sah es bei der verbauten Kamera aus. Für Fotos standen fünf Megapixel zur Verfügung, die Farben waren allerdings blass und Bilder hatten teilweise einen Blaustich. Die Videofunktionalität fiel noch ernüchternder aus: Statt den üblichen 720p oder 1.080p anderer Smartphones mussten Besitzer des Nexus S mit 480p auskommen. Bei der Verarbeitung gab es keine großen Mängel, aber insgesamt wirkte das Nexus S wenig elegant und zudem durch den vielen Kunststoff nicht besonders hochwertig.

Im Alltag nur OK

Im Alltagsgebrauch konnte das Nexus S weder besonders positiv noch negativ herausstechen. Pluspunkte gab es für die gute Gesprächsqualität und überdurchschnittliche Akkulaufzeit von etwa zwei Tagen bei leichter Nutzung. Auf der anderen Seite war der verbaute Lautsprecher für die Freisprechanlage unklar. Zudem verzichteten Samsung und Google darauf, eine Status-LED zu verbauen. Das bedeutete in der Praxis, dass keine Anzeige für ungelesene Nachrichten oder verpasste Anrufe vorhanden war. Auch wenn das Smartphone vollständig aufgeladen war, war daher nicht direkt ersichtlich. Das Nexus S verfügte über keine physischen Tasten unterhalb des Displays und setzte stattdessen auf beleuchtete Sensortasten. Aufgrund der schwachen Hintergrundbeleuchtung waren aber weder diese noch das Display selbst bei Sonneneinstrahlung ablesbar.

Fazit

Der große Anreiz bei dem Nexus S war das saubere Android, das ohne Bloatware oder andere Anpassungen ausgeliefert wurde. Davon abgesehen war das Nexus S zwar kein schlechtes Smartphone, aber auch kein besonders gutes. Für etwa 350 Euro gab es zahlreiche andere Smartphones zur Auswahl und empfehlenswert war das Nexus S nur für wenige Anwender.

In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:

Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.

Billboard März 2026



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Super Pocket Activision Edition: Handheld mit über 30 lizen­zierten Spielen von Activision


Super Pocket Activision Edition: Handheld mit über 30 lizen­zierten Spielen von Activision

Bild: Hyper Mega Tech

Hyper Mega Tech stellt überraschend einen neuen Handheld vor, der vollständig auf klassische Activision-Spiele setzt. Die ab sofort bei Amazon vorbestellbare Konsole unterstützt neben den bereits vorinstallierten 34 Titeln auch die bekannten Evercade-Spielmodule und soll ab September 2026 erhältlich sein.

Bekannte Klassiker für unterwegs

Die neue Hochkant-Konsole aus der Super-Pocket-Reihe verfügt über ein 2,8 Zoll großes LCD-Display mit einer Auflösung von 320 × 240 Pixeln. Grundsätzlich richtet sich die Serie an Liebhaber klassischer Video-Spiele, wobei bei der neuen Edition insbesondere Fans bekannter Activision-Titel auf ihre Kosten kommen sollen. Zu den insgesamt 34 vorinstallierten Spielen zählen unter anderem Klassiker wie Pitfall!, River Raid, Demon Attack sowie zahlreiche weitere Titel aus dem umfangreichen Activision-Katalog. Damit bietet das neue Modell generell mehr Spiele als bisherige Super-Pocket-Veröffentlichungen von Hyper Mega Tech, der Schwestermarke von Evercade unter dem Dach von Blaze Entertainment.

Das neue Super Pocket nimmt auch Evercade-Cartridges entgegen
Das neue Super Pocket nimmt auch Evercade-Cartridges entgegen (Bild: Hyper Mega Tech)

Hyper Mega Tech setzt auf physische Module

Neben den integrierten Spielen soll auch diesmal die vollständige Kompatibilität mit den Evercade-Cartridges gewährleistet sein. Käufer erhalten dadurch erneut Zugriff auf weitere Spielesammlungen im physischen Modulformat, die sich separat erwerben lassen und ohne Online-Zwang oder digitale Abhängigkeiten auskommen. Damit stellt sich HMT gegen einen Trend, der sich zunehmend von physischen Datenträgern hin zu reinen Download-Titeln entwickelt. Zuletzt hat Technologiegigant Sony eine entsprechende Marschrichtung öffentlich gemacht. Mit der neuen Veröffentlichung dürfte sich HMT weiter als Anbieter positionieren wollen, der dem physischen Spielemarkt neues Leben einhaucht und klassische Spiele auf neuen Cartridges für verschiedene kompatible Geräte verfügbar macht.

Das neue Handheld bietet 34 vorinstallierte Titel von Activision
Das neue Handheld bietet 34 vorinstallierte Titel von Activision (Bild: Hyper Mega Tech)

Ab Herbst verfügbar

Das Retro-Handheld kann ab sofort bei Amazon vorbestellt werden*, die Auslieferung soll ab dem 28. September dieses Jahres erfolgen. Die höhere Anzahl der bereits enthaltenen Spiele schlägt sich allerdings auch im Preis nieder: Während die Rare-Version lediglich 15 Titel umfasst* und deshalb bereits für 60 Euro erhältlich ist, müssen Retro-Fans für die Modellvariante mit 34 Activision-Titeln mit 70 Euro etwas tiefer in die Tasche greifen.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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Google-Event: Die Pixel-11-Serie kommt am 13. August für 100 Euro mehr


Google-Event: Die Pixel-11-Serie kommt am 13. August für 100 Euro mehr

Google wird die Pixel-11-Familie und Pixel Watch 5 am 12. August ab 18 Uhr New-York-Zeit vorstellen. Für deutsche Zuschauer startet der Livestream somit um 0 Uhr des 13. August. Das geht aus einer Einladung hervor, die Google an US-Medien verschickt hat. Darin sind goldene Smartphones im typischen Google-Design zu erkennen.

Die Einladung nach New York hat unter anderem 9to5google erhalten, für europäische Medien sind üblicherweise lokale Events von Google vorgesehen. Der Einladung zufolge findet die Veranstaltung am 12. August ab 18 Uhr Ortszeit statt, womit die Ankündigung noch einmal zwei Wochen früher stattfindet als die bereits nach vorne gezogene Vorstellung der Pixel-10-Serie. Dementsprechend dürfte auch der Marktstart früher erfolgen, ein konkreter Termin lässt sich von dem früheren Event aber nicht ableiten.

Pixel 11 erstmals mit Gemini Intelligence

Zum Google-Event werden die neuen Smartphones Pixel 11, Pixel 11 Pro, Pixel 11 Pro XL und Pixel 11 Pro Fold sowie die Smartwatch Pixel Watch 5 erwartet. Die neuen Produkte dürften die ersten von Google sein, auf denen direkt ab Werk Gemini Intelligence läuft, das Android 17 zum Agenten-Betriebssystem machen soll. Generell dürften die erweiterten KI-Funktion der neuen Pixel-Smartphones abermals im Fokus der Ankündigung stehen. Traditionell nehmen auch die Kameras einen Großteil von Googles Pixel-Ankündigungen ein. Erwartet wird mit dem Tensor G6 zudem Googles erstes SoC aus der 2-nm-Fertigung von TSMC.

Preise dürften 100 Euro höher ausfallen

Interessenten müssen aller Voraussicht nach mit höheren Preisen im Vergleich zur Pixel-10-Serie rechnen. Das geht aus einem aktuellen Leak der französischen Seite Dealabs hervor, wonach mit teils einhundert Euro Aufpreis zu rechnen sei. Google soll darüber hinaus endgültig das Basismodell mit 128 GB Speicher streichen, was letztes Jahr nur beim Pixel 10 Pro XL (Test) der Fall war. Bei den kleineren Modellen ergibt sich der „Aufpreis“ somit über den Wegfall des kleinsten Speichers. Im Detail nennt die Seite folgende Preise für die vier neuen Smartphones von Google:

Somit fallen bei Pixel 11 und Pixel 11 Pro die 128-GB-Modelle weg, was den Einstieg in Googles Smartphones jeweils 100 Euro teurer macht – dann aber mit 256 GB als Gegenleistung. Beim Pixel 11 Pro XL und Pixel 11 Pro Fold ist hingegen durch die Bank schlichtweg mit 100 Euro mehr als letztes Jahr zu rechnen – ohne Speicher-Upgrade.



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In-Ear-Kopfhörer: Nothing Ear (3a) bieten 32 MB Speicher für Call Recording


Nothing bringt mit den Ear (3a) neue In-Ear-Kopfhörer auf den Markt, die im Portfolio des Unternehmens zwischen den Ear (a) und Ear (3) positioniert werden. Neben einer verbesserten Klang- und ANC-Qualität sind die großen Neuerungen der Ear (3a) vor allem der Audio Snapshot und das Call Recording über den integrierten Speicher.

Marktstart heute für 99 Euro

Die Ear (3a) starten heute bei Nothing* und ab morgen bei Partnern wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto in den Verkauf. In Deutschland und Österreich liegt die unverbindliche Preisempfehlung bei 99 Euro, in der Schweiz beträgt sie 89 CHF. Damit liegen die Ear (3a) knapp oberhalb der Ear (a) (89 Euro), auf demselben Preisniveau wie der Ear (open), die aktuell 99 statt 149 Euro kosten, sowie unterhalb der Ear (3), die aktuell bei 129 statt 179 Euro liegen. Nothings größere Over-Ear-Kopfhörer starten bei 159 Euro.

Neuer Treiber deckt Tieftonbereich besser ab

Nothing verbaut in den Ear (3a) einen 12-mm-Treiber, der somit 1 mm größer als der Treiber der Ear (a) ausfällt. Vorteile gegenüber den Ear (a) seien laut Nothing auf den Tieftonbereich unterhalb von 100 Hz konzentriert, wo jetzt ein 5 dB stärkerer Bass erreicht werden könne. Der Frequenzbereich von 100 Hz bis 1.000 Hz sei mit dem Vorgänger vergleichbar, während der Hochtonbereich von 1.000 bis 5.000 Hz rund 1 dB höher ausfalle, bevor bis 9.000 Hz dann wieder Gleichstand herrsche.

Besseres ANC als Ear (a) und Ear (3)

Das Active Noise Cancelling (ANC) der Ear (3a) hat Nothing für den Bereich von 400 bis 2.000 Hz optimiert und schneidet dort laut internen Messungen sogar besser ab als die höher positionierten Ear (3). Nothing gibt das ANC im genannten Spektrum mit einem Vorteil von 18 dB gegenüber den Ear (3) und 16 dB gegenüber den Ear (a) an. Anwender können das ANC der Ear (3) in drei Stufen an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen.

Nothing Ear (3a)
Nothing Ear (3a) (Bild: Nothing)

Die Verbindung zum Abspielgerät erfolgt mit Bluetooth 6.0. Via LDAC können die Kopfhörer auch Hi-Res-Audio mit bis zu 24 Bit/96 kHz wiedergeben. Ein „Advanced EQ“ erlaubt Anpassungen über die vorgefertigten Profile von Nothing hinaus. Unterstützt wird außerdem statisches Spatial Audio, also ohne Anpassung an die Kopfbewegungen.

Audio Snapshot und Call Recording

Neu bei den Hardware- und Software-Funktionen sind der Audio Snapshot und das Call Recording. Der Audio Snapshot ist für kurze Momentaufnahmen der gesamten Audioausgabe des Smartphones gedacht, sie betreffen demnach (einseitig) Telefonate, aber auch Multimedia oder Bildschirmaufnahmen.

60 Sekunden Audio Snapshot

Nothing beschränkt den Audio Snapshot auf maximal 60 Sekunden, auch um potenziellen Urheberrechtsverletzungen etwa in Streaming-Apps vorzubeugen. Die Aufnahmedauer lässt sich in der Nothing-X-App definieren, wobei dort auch ein Pre-Recording angeboten wird, das immer die letzten 15 oder 30 Sekunden aufzeichnet, um wichtige Tonschnipsel schon vor Drücken der Aufnahmetaste gespeichert zu haben. Die eigentliche Aufnahme kann bei aktiviertem Pre-Recording deshalb noch maximal 45 statt 60 Sekunden lang sein. Als „Trigger“ für den Aufnahmestart kann das Drücken beider Earbuds, alternativ langes Drücken und Halten eines einzelnen Earbuds oder die Nothing-X-App dienen.

Nothing Ear (3a) (Bild: Nothing)

32 MB interner Speicher

Die Aufnahmen landen zunächst im 32 MB großen Speicher der Earbuds, bevor sie mittels Bluetooth an das Smartphone übertragen werden und sich über Nothings App verwalten lassen. Bis zu 2 Stunden lassen sich temporär in diesem Speicher halten.

Transcription Pro mit 120 Minuten pro Monat

Das ist vor allem für das Call Recording relevant, das Anrufe vollständig und somit inklusive der anderen Seite aufzeichnen kann. Wird die Funktion aktiviert, spielen die Earbuds zunächst für beide Seiten einen Hinweis ab, dass jetzt mit der Aufnahme begonnen wird. Diese Aufnahmen lassen sich optional (nach Sprechern unterteilt) transkribieren und zusammenfassen, wobei für diese Funktionen dann auch eine Monetarisierung zum Tragen kommt. Käufer der Ear (3a) erhalten drei Monate „Transcription Pro“ mit 120 Minuten pro Monat kostenfrei, darüber hinaus fallen (noch nicht bekannte) Kosten an. Die Transkription erfolgt in der Cloud, wobei Nothing auf europäische Server verweist und angibt, dass Aufnahmen nicht für das Training oder die Verbesserung von KI-Modellen genutzt werden.

Neues Ladecase mit Status-LED

Die Earbuds der Ear (3a) wiegen jeweils 4,53 g und bieten eine Wiedergabezeit von 10 Stunden ohne ANC und 5,5 Stunden mit ANC. Mit dem Ladecase verlängert sich die Laufzeit auf 42 Stunden respektive 25 Stunden. Das Ladecase kommt mit einer dreiteiligen Status-LED, die visuelle Hinweise zu Batterie, Ladevorgang, Pairing, Firmware-Updates, Factory Reset oder Fehlern ausgeben kann. Ladecase und Kopfhörer bietet Nothing in Schwarz, Weiß, Gelb und Pink mit transparenten Details an. Earbuds und Ladecase sind nach IP54 zertifiziert, um Staub und Wasser/Schweiß abzuhalten.

Nothing Ear (3a) (Bild: Nothing)

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nothing unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

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