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Apps & Mobile Entwicklung

Optionales Mai-Update: Windows 11 lässt Apps mit CPU-Boost schneller starten


Optionales Mai-Update: Windows 11 lässt Apps mit CPU-Boost schneller starten

Bild: Microsoft

Microsoft verteilt das optionale Mai-Update für Windows 11 25H2 und 24H2 (KB5089573), das neue Funktionen enthält. Mit dabei ist der als „Low Latency Profile“ bekannte CPU-Boost, um Apps unter Windows 11 schneller starten zu lassen.

In der Release Preview des Windows Insider Programs war dieser bereits enthalten. Nun erklärt Microsoft in der Ankündigung des Mai-Updates unter dem Stichwort allgemeine Performance: „This update accelerates app launch and core shell experiences such as Start menu, Search, and Action Center.

Laut Windows Central handelt es sich dabei um die Low Latency Profile. Bei diesen wird die CPU für 1 bis 3 Sekunden hochgetaktet, um die Startzeit von Apps zu beschleunigen. Laut internen Tests von Microsoft, von denen Windows Central berichtete, verzeichnen Microsoft-Apps wie Outlook und Edge ein Plus von bis zu 40 Prozent. Windows-Elemente wie das Startmenü starten demnach sogar 70 Prozent schneller. Praxisanalysen mit den Windows-Testversionen bestätigten die Vorteile. Der Einfluss auf Akkulaufzeit und Energieverbrauch soll indes nur minimal sein.

Zu den weiteren Neuerungen in dem Update zählen:

  • Nutzer können nun während des Setup-Prozesses selbst den Namen für den Benutzerordner festlegen.
  • Shared Audio: Ein Windows-11-System kann Bluetooth-Signale an zwei Ausgabegeräte streamen – also etwa zwei Kopfhörer oder ein Kopfhörer und ein Lautsprecher.
  • Multi-App Camera: Mehr als eine App kann nun gleichzeitig auf die Kamera zugreifen. So ist also etwa möglich, ein Videokonferenz-Tool und eine KI-App parallel zu betreiben.
  • Der Taskmanager kann besser darstellen, wie die NPU ausgelastet wird.
  • Die Windows-Suche findet nun zuverlässiger Inhalte, wenn der Suchbegriff nur zwei Zeichen hat.

Darüber hinaus behebt Microsoft noch diverse Fehler und arbeitet an der Zuverlässigkeit. Das gilt etwa für den Datei-Explorer und Windows Hello.

Die Funktionen sind Teil eines graduellen Rollouts. Sie werden also erst nach und nach für die Nutzer freigeschaltet. Weil das Feature-Update optional ist, müssen Nutzer die Installation selbst anstoßen.

Installationsfehler weiterhin möglich

Ein bekanntes Problem bleibt derweil der Installationsfehler, der bei Geräten auftreten kann, auf denen die EFI System Partition (ESP) nur noch 10 MB oder weniger freien Speicherplatz hat. Zunächst läuft alles wie gewohnt an. Wenn aber der Fortschritt beim Update bei 35 oder 36 Prozent liegt, kommt der Hinweis „Something didn’t go as planned. Undoing changes.“ und die Installation bricht mit dem Fehlercode 0x800f0922 ab.

Per Known Issue Rollback (KIR) hat Microsoft den fehlerhaften Code im Update bereits deaktiviert. Zusätzlich ist es möglich, die Installation mit einem Registry-Eintrag zu ermöglichen. Wie das funktioniert, erklärt Microsoft in einer Dokumentation. Registry-Änderungen sind aber grundsätzlich mit Risiken behaftet. Für Administratoren, die Windows-11-Systeme in Unternehmen zentral verwalten, gibt es angepasste Gruppenrichtlinien.

Microsoft erklärt, das Problem weiterhin zu untersuchen. Eine finale Lösung will man mit einem der nächsten Windows-Updates verteilen.



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Linux-Desktop­umgebung mit Update: KDE Plasma 6.8 mit Audio bei Bildschirm­aufnahmen und mehr


Die Desktopumgebung KDE Plasma 6.8 ist derzeit in Arbeit und wird mit der App Spectacle erstmals ermöglichen, bei Bildschirm­aufnahmen auch Audiosignale aufzuzeichnen. Zudem haben die Entwickler den Systemmonitor erweitert und zahlreiche Verbesserungen an der Benutzer­oberfläche umgesetzt.

Das KDE-Entwicklerteam möchte Plasma 6.8 im Oktober dieses Jahres veröffentlichen und hat jetzt neue Funktionen vorgestellt, die in das finale Release dieser Linux-Desktop­umgebung Einzug finden werden. Anwender dürfen sich unter anderem auf neue App-Funktionen, besseren Theming-Support, UI-Optimierungen und Fehlerbehebungen freuen.

Entwickler mit Neuigkeiten für Plasma 6.8

Die Arbeiten an der nächsten Version von KDE Plasma sind in vollem Gange, wobei die Entwickler Nate Graham und John Veness auch diese Woche wieder einen spannenden Einblick in die Neuerungen dieser Desktop­umgebung gewähren können. Demnach wird das Bildschirm­aufnahme-Tool Spectacle in Plasma 6.8 die Audioausgabe des Systems sowie des Mikrofons einzeln oder zeitgleich aufzeichnen können.

Doch damit nicht genug: Auch der System-Monitor hat eine Überarbeitung erfahren und stellt nun die Nutzung des Videospeichers anders dar. So wie es bereits bei der Anzeige des Arbeitsspeichers möglich ist, erfolgt eine prozentuale Darstellung der VRAM-Auslastung nun in Prozent. Zuvor wurde die VRAM-Auslastung lediglich als Zahl in GB/MB angezeigt (z. B. 1,3 GB).

Spectacle in KDE Plasma 6.8 kann den System-Sound und das Mikrofon bei Screen-Recordings mit aufzeichnen.
Spectacle in KDE Plasma 6.8 kann den System-Sound und das Mikrofon bei Screen-Recordings mit aufzeichnen. (Bild: KDE)

Wichtige UI-Verbesserungen im Überblick

Ferner haben die KDE-Entwickler eine ganze Reihe an Optimierungen der Benutzeroberfläche von Plasma 6.8 umgesetzt: So nutzen Comboboxen jetzt das aktuell ausgewählte Theme, während bei diesem UI-Element zuvor grundsätzlich das Breeze-Theme vom System verwendet wurde. Außerdem entfällt eine Animation bei der Auswahl dieses Menü-Elements, wie es standardmäßig bei anderen Bestandteilen der Benutzer­oberfläche der Fall ist.

Auch gut: Die Konfigurationsseite für den Remote-Desktop in den System­einstellungen wird jetzt auch bei kleinen oder sehr schmalen Fenstergrößen korrekt angezeigt, statt Darstellungs­fehler aufzuweisen. Zudem haben die Entwickler die Funktion zur Meldung von Fehlern auch auf Konfigurations­seiten erweitert, die nicht unmittelbar vom KDE-Plasma-Team stammen. Dadurch können nun auch Drittanbieter über diese Funktion Fehlerberichte erhalten.

Des Weiteren funktioniert das automatische Anmelden im Plasma Login Manager jetzt auch, wenn der System- und Dienste-Manager systemd in einer älteren Version verwendet wird. Und schließlich sprechen externe Monitore in Plasma 6.8 jetzt zügiger auf Änderungen der Helligkeit und Farbe über das zugehörige Widget der Desktop­umgebung an.

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Nintendo Switch 2: Stellenanzeige macht Hoffnung auf VRR-Support im TV-Modus


Nintendo Switch 2: Stellenanzeige macht Hoffnung auf VRR-Support im TV-Modus

Bild: Nintendo

Nintendo sucht derzeit einen erfahrenen Display-Ingenieur für „aktuelle und zukünftige Produkte“. Besonders die Anforderung von VRR-Kenntnissen macht Hoffnung, dass die Switch 2 in Zukunft variable Bildwiederholraten im TV-Modus unterstützen könnte.

Der neuen Stellenanzeige von Nintendo Technology Development zufolge wird ein Senior-Entwickler für den Display-Bereich am Standort Redmond in den USA gesucht. Zu den Aufgaben gehört die Arbeit am Display-Treiber-Stack und die Erforschung und Umsetzung von neuen Funktionen und Technologien für „weit verbreitete Spielkonsolen“.

Gewünschte VRR-Kenntnisse machen hellhörig

Dabei sind unter anderem fünf oder mehr Jahre passende Berufserfahrung, Kenntnisse von Display-Standards und Spezifikationen sowie ein Abschluss in Computer Engineering, Informatik oder Elektrotechnik notwendig. Doch insbesondere eine als wünschenswert aufgeführte Qualifikation der Ausschreibung führt aktuell zu Spekulationen: „Kenntnisse von Display-Technologien wie HDR und VRR“ ist dort zu finden.

Dadurch stellt sich die Frage, ob Nintendo künftig den VRR-Support für den TV-Modus der Switch 2 oder möglicher Nachfolger erweitern könnte. Derzeit unterstützt die Switch 2 nur im Handheld-Modus eine variable Bildwiederholrate (VRR), aber nicht beim Spielen über einen TV-Bildschirm im Dock. Während Nintendo in den technischen Spezifikationen der Switch 2 von VRR bis zu 120 Hertz sowie HDR10-Unterstützung für das 7,9 Zoll große LCD-Display mit 1080p-Auflösung schreibt, findet sich bei der HDMI-Ausgabe im TV-Modus nur HDR10-Support sowie Unterstützung von 60 FPS bei 4K-Auflösung und 120 FPS bei 1080p- und 1440p.

Nintendo Switch 2
Nintendo Switch 2 (Bild: Nintendo)

Interessanterweise kann das Dock der Switch 2 bei Anschluss an kompatible PC-Gaming-Handhelds jedoch ein 4K-Signal mit 120 Hertz inklusive VRR ausgeben, wie The Verge schreibt. Zudem entfernte Nintendo vor dem Konsolen-Release einen Hinweis auf VRR-Support im TV-Modus. Ob es dabei lediglich um einen Fehler handelte oder die Switch 2 ursprünglich VRR im Docked-Modus unterstützen sollte, bleibt jedoch unklar.

Bislang keine offizielle Bestätigung für VRR im TV-Modus der Switch 2

Angemerkt werden muss außerdem, dass die Kenntnisse von VRR in der Stellenausschreibung kein gesicherter Beleg für einen kommenden VRR-Support der Nintendo Switch 2 ist. Darüber hinaus sind die VRR-Kenntnisse nicht verpflichtend, sondern lediglich unter den gewünschten Anforderungen zu finden. Trotzdem bleibt es spannend zu beobachten, wie sich die Situation um die VRR-Unterstützung der Switch 2 im TV-Modus in der nächsten Zeit entwickeln wird.



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Marktanalyse zeigt: Steam mit neuem Verkaufsrekord im ersten Halbjahr 2026


Marktanalyse zeigt: Steam mit neuem Verkaufsrekord im ersten Halbjahr 2026

Bild: Valve

Steam hat im ersten Halbjahr 2026 fast fünfmal so viel Umsatz gemacht wie im gleichen Zeitraum rund zehn Jahre zuvor. Demnach hat Valves Gaming-Plattform in den ersten sechs Monaten dieses Jahr bereits mehr als 11,1 Milliarden US-Dollar umgesetzt, wie aus einer neuen Marktanalyse hervorgeht.

Xbox und PlayStation sind in der letzten Zeit vor allem wegen Sparmaßnahmen, Entlassungen und Studioschließungen in den Schlagzeilen. Ganz anders sieht es hingegen bei der PC-Plattform Steam aus: Hier steigt der Umsatz pro Halbjahr konstant an und erreicht im ersten Halbjahr 2026 laut den Experten von Alinea Analytics einen neuen Rekordwert.

Steam erreicht 11,1 Milliarden US-Dollar Umsatz im 1. Halbjahr 2026

So hat Valves PC-Gaming-Plattform in der ersten Jahreshälfte 2026 einen Umsatz von 11,1 Milliarden US-Dollar erreicht, was umgerechnet 9,7 Milliarden Euro entspricht. Damit steigt der Umsatz bezogen auf das zweite Halbjahr 2025 um rund 8 Prozent und verglichen mit dem ersten Halbjahr 2025 um 14,5 Prozent. Im Hinblick auf das zweite Halbjahr 2022 ist sogar eine Umsatzsteigerung von 91,4 Prozent zu verzeichnen.

Auch eine Übersicht des Wachstums von Steam innerhalb der letzten zehn Jahre zeichnet ein ähnliches Bild: Demnach hat Steam bereits im ersten Halbjahr 2026 mehr (Brutto-)Umsatz gemacht als im gesamten Jahr 2020. Zudem hat sich der Umsatz von Valves Gaming-Plattform 2025 verglichen mit 2017 fast vervierfacht, von 5,5 Milliarden US-Dollar auf ungefähr 20 Milliarden US-Dollar. Allgemein ist somit ein sichtbarer Aufwärtstrend beim Umsatz seit 2017 zu erkennen.

Der Zehn-Jahres-Verlauf der Umsatzentwicklung von Steam im Überblick.
Der Zehn-Jahres-Verlauf der Umsatzentwicklung von Steam im Überblick. (Bild: Alinea Analytics)

Die umsatzstärksten Spiele 2026 auf Steam

Auf dem ersten Platz der bestverkauften Spiele der ersten Jahreshälfte 2026 landet Forza Horizon 6 mit 197,7 Millionen US-Dollar bei aktuell bereits 3,5 Millionen verkauften Einheiten laut Alinea Analytics. Darauf folgt mit Resident Evil Requiem der jüngste Ableger von Capcoms bekannter Horror-Reihe auf Platz zwei mit knappem Abstand (194,5 Millionen US-Dollar Umsatz, 3,4 Millionen verkaufte Einheiten). Der dritte Platz des Siegertreppchens geht schließlich an das Open-World-Abenteuer Crimson Desert, das seit der Veröffentlichung Mitte März 2026 einen Umsatz vom 190 Millionen US-Dollar generiert hat.

Slay the Spire 2
Slay the Spire 2 (Bild: Mega Crit)

Mit Slay the Spire 2 folgt ein Indie-Überraschungserfolg auf dem nächsten Platz: Der Roguelike-Deckbuilder hat sich schon 7,1 Millionen Mal auf Steam verkauft und überholt damit Resident Evil Requiem und Forza Horizon 6 deutlich. Doch bei einem Verkaufspreis von 25 US-Dollar beziehungsweise 22,99 Euro schafft das Early-Access-Spiel „nur“ 141,7 Millionen US-Dollar Umsatz. Das Unterwasser-Survival-Adventure Subnautica 2 schafft hingegen einen Umsatz 133,6 Millionen US-Dollar auf Steam (Platz 5). Und der sechste Platz gilt dem gefeierten Multiplayer-Versteckspiel Meccha Chameleon, das auf Steam nur 6 US-Dollar respektive rund 6 Euro kostet, aber als bislang bestverkauftes Spiel 2026 auf Steam dadurch 71,3 Millionen US-Dollar umgesetzt hat.

Umsatz durch „alte“ Spiele steigt weiter an

Ebenfalls fällt jedoch auf, dass ein immer größerer Teil der Umsätze auf Steam aus Spieleverkäufen von Titeln aus den Vorjahren stammt. So kam im ersten Halbjahr 2024 bereits 71 Prozent des Umsatzes aus Spielen, die in den Vorjahren veröffentlicht wurden. In der ersten Jahreshälfte 2025 kletterte dieser Wert auf 73 Prozent. Und im ersten Halbjahr 2026 generierten Spiele mit Release vor 2026 indes 79 Prozent des Steam-Umsatzes, während nur 21 Prozent des Umsatzes aus Veröffentlichungen des Jahres 2026 stammten.



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