Online Marketing & SEO
TikTok testet neue personalisierte Creator Search Insights
Mit dem neuen Feature könnten Creator Videos zu Produkten und Diensten erstellen, nach denen User aktiv suchen, und so die Chance auf Provisionen und Deals erhöhen.
Weit über 1,5 Milliarden User nutzen TikTok monatlich – mehr als 200 Millionen davon in Europa. Die Entertainment App versteht sich selbst auch als Discovery-Plattform, für die verschiedensten Inhalte, aber ebenso für Produkte. Deshalb wird nicht nur der Social-Commerce-Bereich des TikTok Shop massiv ausgebaut, sondern auch die Werbeformate werden immer umfangreicher. Dazu gehört das Logo Takeover. Damit können Marken mit TikTok selbst kooperieren und ihr Logo anzeigen lassen, sobald User die App öffnen. Das soll einen starken ersten Eindruck vermitteln, noch bevor die eigentliche App Experience startet, und ist die neue Premiumposition auf der Plattform.

Aber auch die anderen Premium-Spots erhalten ein Update. Mit TopView und TopFeed können Brands die erste Ad nach dem Öffnen der App beziehungsweise die erste Ad im For You Feed stellen. Das neue Format TopReach lässt Brands diese beiden Optionen kombinieren, um User in zentralen Momenten bei der App-Nutzung zu erreichen und ihre Aufmerksamkeit zu fesseln.
Damit die Creator Economy Teil dieses wirtschaftlichen Wachstums auf TikTok sein kann, können erste Creator zum Beispiel ihr Interesse an Brand Deals jetzt aktiv anzeigen. Und mit dem neuen Creator Search Insights Feature können sie sich noch besser darauf einstellen, was die User eigentlich suchen – und womit sie selbst einträgliche Videos erstellen könnten.
Neues Feature:
TikTok lässt Creator Interesse an Brand Deals im Profil zeigen

Zusätzlich Creator Search Insights helfen beim Aufbau eines Creator Business
Der App Researcher Ahmed Ghanem hat die neue Funktion entdeckt, die bei TikTok derzeit im Test ist. Wir selbst sehen sie noch nicht. Aus seinen Screenshots auf Threads geht hervor, dass erste User die optimierte Version der Creator Search Insights als Analyse-Tool nutzen können. Dabei sollen sie Einblick in trendende Themen und Suchanfragen erhalten, die sogar auf sie selbst zugeschnitten sind. Das Tool soll die Möglichkeit, Provisionen von Marken oder sogar Marken-Deals zu erhalten, erhöhen. Denn wenn Creator vermehrt Content zu Produkten oder Dienstleistungen kreieren, die von Usern vielfach gesucht werden, präsentieren sie sich aktiv als Marken-Supporter. Gleichzeitig soll das Feature eine Performance-Analyse der Creator-Videos zu den Themen bieten.
In der Übersicht der Creator Search Insights finden die User zum Beispiel einen Reiter mit vorgeschlagenen Trendthemen wie „egypt travel“ oder „best flowers for beginners“. Zu solchen Themen könnten etwa Reise-Creator oder Floristikexpert:innen Content erstellen, der Marken auf den Plan ruft. Oder sie integrieren direkt Markenangebote – gegebenenfalls sogar aus dem TikTok Shop –, um auf Provisionen abzuzielen. Dabei sollte stets beachtet werden, dass die Creator ihre Inhalte nicht einzig und allein als Verkaufs-Show nutzen und sie immerzu in einem rechtssicheren Kooperationsverhältnis mit Marken und TikTok arbeiten.
Auch trendende Themen wie der AI-Baseball-Trend – bei dem mithilfe von KI eine Person wie von der Stadionkamera gefilmt gezeigt wird – oder aktuelle Serien-Highlights wie Off Campus können Inspiration für die nächsten Videos liefern. Unabhängig von Provisionsgedanken oder Deal-Hoffnungen können diese Search Insights dazu beitragen, mehr Videos am Puls der Zeit und der User-Suche zu kreieren. Diese haben womöglich dann größere Chancen, viral zu gehen oder zumindest viel Engagement auf sich zu vereinen.
Das Creator Insights Feature lässt sich im Home Screen integrieren und per Schieberegler können zudem Update-Benachrichtigungen aktiviert werden. Wann die Funktion aber umfassend ausgerollt und von TikTok offiziell vorgestellt wird, ist noch unklar. Schaue doch demnächst immer mal wieder in deinem TikTok Studio nach. Dort findest du schon jetzt auch Inspirationen zu aktuell relevanten Themen, Creatorn und Videos, die deine Follower angesehen haben. Denn die Creator Search Insights selbst sind schon seit einiger Zeit verfügbar. Das Update zur personalisierten Content-Suche, das die Provisionen und das Deal-Potential erhöht, folgt.
Die TikTok Discover List:
50 Creator to watch 2026

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Für bessere Reels: Instagram-Kamera bekommt Teleprompter
Edits hat es bereits, jetzt kommt es direkt zu Instagram: das Teleprompter Feature. Damit können User beim Aufnehmen mit Blick in die Kamera Text ablesen, brauchen weniger Takes und kreieren schneller und sicherer Reels Content.
Du nimmst gerade dein gescriptetes Reel auf, vergisst kurz den Text – und musst nochmal von vorn anfangen. Oder dir fällt auf, dass du in der Aufnahme immer wieder zur Seite auf deinen Text schaust. Auch das ist nicht ideal für den Clip. Für diese Art von Schwierigkeiten bei der Reels-Produktion, die gerade bei scripted Content oft auftreten können, hat Meta eine Lösung. Schon vor einigen Monaten führte die Videobearbeitungs-App Edits von Instagram ein Teleprompter Feature ein. Und das wird jetzt ebenfalls direkt in die Instagram-Kamera integriert. Plattformchef Adam Mosseri bestätigte das in seinem Broadcast Channel Instagram advice:
We brought the teleprompter feature from Edits into the main Instagram camera. You can now add a script that scrolls while you record. Helpful if you want to stay on message without doing a ton of takes. Try it out and let me know what you think.
Edits bringt Freeze Frame und Voiceover Teleprompter

Mit dem Feature können Creator ihre Skripte direkt in Edits und jetzt ebenfalls beim Kreieren auf Instagram integrieren und sie beim Aufnehmen als Textvorlage auf dem Screen laufen lassen. So können sie Content aufnehmen, das Voiceover einsprechen und mit wenigen Takes das Reel fertigstellen. Das kann Zeit und Nerven sparen. Insbesondere bei gewerblichen Produktionen kann so eine Zeitersparnis sogar Kosten senken.
Doch auch gut produzierte Reels mit relevantem Inhalt sind noch nicht automatisch für Erfolg auf der Plattform prädestiniert. Laut Mosseri spielt vor allem das Timing beim Posten, die Wettbewerbslage zum Thema und nicht zuletzt der Kontext der Themeneinbettung eine große Rolle. Denn auch ähnliche Reels können ganz unterschiedliche View-Werte hervorrufen, wenn sie in sehr unterschiedlichen Momenten gepostet werden. Das kann zum Beispiel auf Trend-Videos zutreffen, die entweder zum Höhepunkt eines Trends oder deutlich später gepostet werden. In letzterem Fall könnte ein ähnlich gelagertes Video viel weniger Engagement erhalten. Und Engagement-Metriken sind für Adam Mosseri viel eher ein Erfolgsmerkmal als Views allein. Das neue Teleprompter Feature ist eines von vielen Updates, die dabei helfen sollen, das Timing bei der Reels-Produktion und -Ausspielung auf mehreren Ebenen zu optimieren.
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Kampagne von Jung von Matt: Zalando und der DFB zeigen sich „sowas von ready“ für den WM-Start
Die letzte Ansprache, bevor es rausgeht: Zalando und der DFB zeigen Momente vor dem Anpfiff
Im November haben Zalando und der DFB ihre damals neu gestartete Partnerschaft verkündet. Jetzt, kurz vor WM-Beginn, feiern sie gemeinsam den emotionalen Moment vor dem Anpfiff. Die zugehörige Kampagne stammt von Jung von Matt – und wird getragen von dem größten Hit von Patti Smith.
Die Kampagne wird über mehrere Kanäle ausgespielt. Geplant ist eine breite Aussteuerung über TV, Out-of-Home, Social Media sowie über Sponsoring-Formate im direkten Umfeld der Spiele. Damit setzt Zalando auf maximale Präsenz entlang der medialen Kontaktpunkte rund um das Turniergeschehen.
Als Soundtrack ist dabei eine neu interpretierte Hymnen-Version von Patti Smiths „Because the Night“ unterlegt, die die Dramaturgie verstärken und das Gemeinschaftsgefühl unterstreichen soll.
Inhaltlich positioniert sich Zalando erneut an der Schnittstelle von Mode, Fußball und Popkultur. Der Fokus liegt weniger auf Performance als auf Haltung und Selbstinszenierung im Kontext eines globalen Sportereignisses. Die Marke nutzt damit die WM als kulturelles Umfeld, in dem sich Stil, Identität und Fan-Erlebnis überlagern.
Mit der erneuten Zusammenarbeit mit Jung von Matt bleibt Zalando seiner bisherigen Kreativlinie treu. Gleichzeitig zeigt die Kampagne, wie stark sich große Sportereignisse inzwischen als Plattform für Lifestyle- und Modekommunikation etabliert haben.
Online Marketing & SEO
YouTube empfiehlt Podcasts jetzt per KI
Mit neuen Premium Features, automatischer Wiedergabesteuerung und KI-Empfehlungen setzt YouTube auf eine intelligentere Podcast-Suche und ein komfortableres Hörerlebnis.
Über eine Milliarde Menschen schauen oder hören inzwischen monatlich Podcasts auf YouTube. Weltweit konsumierten allein Premium-Nutzer:innen laut Unternehmensangaben im April 2026 mehr als 800 Millionen Stunden Podcast Content. Angesichts dieser Entwicklung baut YouTube das Podcast-Angebot für zahlende Abonnent:innen aus. Mit einem neuen On-the-go Mode, Auto Speed und KI-gestützten Podcast-Empfehlungen will die Streaming-Plattform das Hören und Entdecken von Podcasts weiter vereinfachen. Die Neuerungen sind Teil einer größeren Premium-Offensive, mit der YouTube besonders aktive Nutzer:innen langfristig an das eigene Ökosystem binden möchte.
Ask YouTube startet:
KI-Suche kommt auf die Videoplattform

On-the-go Mode und Auto Speed: YouTube erweitert Premium Features für Podcast Fans
Der neue On-the-go Mode richtet sich vor allem an Nutzer:innen, die Podcasts unterwegs hören. Ob beim Pendeln, Sport oder Multitasking – Premium-Abonnent:innen erhalten einen einfacheren Zugriff auf Hörfunktionen wie das Vor- und Zurückspringen während der Hintergrundwiedergabe. Der mobile Modus ist ab sofort für Android verfügbar und soll in den kommenden Monaten auch für iOS kommen.

Ergänzt wird das Update durch die neue Funktion Auto Speed. Sie passt die Wiedergabegeschwindigkeit automatisch an den jeweiligen Inhalt an. Bei langsameren Gesprächspassagen erhöht sich das Tempo, während informationsdichte Abschnitte langsamer abgespielt werden. Nutzer:innen sollen Inhalte dadurch effizienter konsumieren können, ohne auf Verständlichkeit verzichten zu müssen.

KI empfiehlt jetzt auch Podcasts auf YouTube
Ask Music wurde 2024 zunächst als KI-Tool für Musikempfehlungen eingeführt. Bislang konnten Premium-Abonnent:innen mit Ask Music in YouTube Music personalisierte Radiosender und Playlists per Texteingabe oder Sprache erstellen. Wer etwa Musik für ein Workout, einen verregneten Tag oder einen bestimmten Musikstil suchte, erhielt von der KI einen individuell zusammengestellten Mix.
Jetzt erweitert YouTube die Funktion auf Podcasts. Zahlende Nutzer:innen können in natürlicher Sprache beschreiben, wonach ihnen gerade ist, und sich passende Formate empfehlen lassen. Möglich sind Anfragen zu Themen, Genres, Stimmungen oder bestimmten Creator. Wer beispielsweise nach „Podcasts über Popkultur“ oder „intellektuellen Technologie-Podcasts“ sucht, erhält passende Vorschläge von der KI.
Derzeit ist Ask Music für Premium-Nutzer:innen in den USA, Kanada, Mexiko, Australien, Neuseeland, Irland, Großbritannien und Teilen Lateinamerikas verfügbar. Die Nutzung erfolgt aktuell ausschließlich über die mobile App und wird für Podcasts bislang nur auf Englisch und Spanisch unterstützt. Inzwischen hat YouTube auch mit Ask YouTube die KI-Suche à la AI Mode offiziell im Rahmen der Google I/O 2026 vorgestellt. Nutzer:innen in den USA können sich etwa Roadtrips planen lassen, Schritt-für-Schritt-Erklärungen erhalten oder Follow-up-Fragen direkt innerhalb der Suche stellen. Die Antworten kombinieren ausführlichen Text mit passenden Longform-Videos und Shorts.
Warum Podcasts aktuell ihren Peak erreichen, welche Rolle Video und KI für Discoverability spielen und wieso immer mehr Frauen den Markt prägen, hat uns Spotifys Saruul Krause-Jentsch im Podcast Interview mit OnlineMarketing.de erklärt. Das gesamte Gespräch kannst du in einer aktuellen Folge von TAP INTO MARKETING hören.
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