Apps & Mobile Entwicklung
Datencenter-Ideen im Midi-Tower: Cooler Master HAF II 500 greift zu XXL-Lüftern

Thermomanagement aus Rechenzentren soll das HAF II 500 von Cooler Master in die Form eines Midi-Towers bringen. Riesenlüfter sind der Schlüssel dazu, die in der Größe deutlich über das normale Maß hinausgehen. Trotzdem verspricht der Hersteller die Lautstärke im Zaum zu halten.
Viel Luft bewegen war schon immer das ausgewiesene Ziel der HAF-Serie. Es steckt schon im Namen: Die Abkürzung steht für „High AirFlow“. In der jüngsten Variante soll auch die gestiegene Abwärme moderner (Dual-)GPU-Systeme bewältigt werden. Dazu kommen für den Consumer-Bereich ungewöhnlich große Lüfter zum Einsatz und ermöglichen gerade relevante Bezüge aus den News herzustellen.
Zwei 220-mm-Modelle mit 40 Millimeter tiefem Rahmen und Doppelkugellager sitzen an der Vorderseite (200 bis 1.050 U/Min). Der Luftdurchsatz erreicht dadurch maximal beachtliche 343 m³/h. Die Luft des unteren Lüfters wird zudem durch ein Leitelement vollständig in Richtung des Innenraums und weg vom Netzteil gelenkt. Sie kommt also nicht unter die darüber positionierte Blende. Im Heck sitzt ein weiterer „Mighty40“-Lüfter mit einem Durchmesser von 180 Millimetern (250 bis 1.370 U/Min). Das Setup soll bei identischer Lautstärke leistungsfähiger als übliche Lüfterbestückungen arbeiten.
Verbunden sind sie mit einem Fan-Hub für maximal sechs Lüfter und einer Leistungsaufnahme von kombinierten 54 Watt. Nachrüsten lassen sich weitere Modelle an der Oberseite des Gehäuses. Halteschienen sorgen dafür, dass hier wie an der Front nicht nur übergroße Exemplare, sondern auch herkömmliche 120- oder 140-mm-Ventilatoren zum Einsatz kommen können. Dadurch lassen sich außerdem Radiatoren nutzen, maximal darf deren Größe bei 360 Millimetern liegen.
Der überbreite Hecklüfter führt dazu, dass CPU-Kühler im Gehäuse quasi unbegrenzt in die Höhe wachsen dürfen. Grafikkarten können dies ebenso, die Abmessungen erlauben die Nutzung auch riesiger Exemplare, die eine integrierte Halterung stützt. Netzteile dürfen 210 Millimeter lang sein, wobei dann ein HDD-Käfig entfällt. Alternativ kann das Netzteil quer montiert werden, das Längenlimit liegt dann bei 150 Millimetern. Jeder der drei HDD-Käfige kann ein 3,5″-Laufwerk oder zwei 2,5″-HDDs aufnehmen.
Preis und Verfügbarkeit
Den Handel wird das HAF II 500 voraussichtlich im September 2026 erreichen. Die Preisempfehlung des Herstellers beträgt rund 185 Euro und siedelt das Modell im High-End-Segment an.
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Steam Sale: Unter uns weilen Mafiosi, Werwölfe und Rabatte

Immer wieder hält Valve auf Steam abseits der vier großen jährlichen Steam Sales auch kleinere Rabattaktionen mit klarem Genre- oder Themenbezug ab. „Immer wieder“ heißt hier fast immer – auch im Jahr 2026. Jetzt ist eine Aktion zu Sozialen Deduktionsspielen gestartet. Die Angebote laufen bis zum 16. Juli um 19:00 Uhr.
Soziale Deduktions(video)spiele
Auf Deutsch erscheint der Name der Kategorie arg konstruiert, im Englischen beschreiben die Social Deduction Games aber ein konkretes Genre. Gemeint sind Spiele, in denen Spieler über meist mehrere Runden hinweg anhand von Logik, Deduktion und Sozialkompetenz herausfinden müssen, welche Rolle und Aufgaben die Mitspieler haben – und ob sie vielleicht heimlich den Gegner darstellen. Hierzulande sind die klassischen Gesellschafts- respektive Partyspiele Mafia und Werwolf die wahrscheinlich bekanntesten Beispiele.
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Ja, schon als klassisches Gesellschafts- oder Partyspiel und auch als Videospiel.
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Ja, aber bislang eigentlich nur als klassisches Gesellschafts- oder Partyspiel, ganz analog.
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Ja, tatsächlich aber erst bzw. nur digital als Videospiel.
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Nein, noch nie.
Auch das Videospiel Among Us, das einen Hype während der Covid-19-Pandemie erfuhr, dürfte vielen ein Begriff sein. Tatsächlich hat Among Us das Spielprinzip aber weder erstmals ins Digitale übersetzt, noch das Genre definiert – soziale Deduktionsvideospiele gibt es schon viel länger und in überraschend großer Variation. Ein kurzer Trailer vermittelt einen Eindruck vom Event.
Neben rabattierten Spielen rückt der Steam-Betreiber außerdem kostenlose Demos und bald erscheinende Games in den Fokus.
Bei derartigen Rabattaktionen ist gemeinhin zu bedenken, dass Sale-Preise nicht unbedingt Tiefstpreise sein müssen. Eine Übersicht über derzeit reduzierte Spiele, bisherige Tiefstpreise und diverse Filteroptionen liefert die Datenbank SteamDB. Wer am Event teilnehmende und derzeit im Preis reduzierte Spiele empfehlen möchte, kann dies gerne in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen.
Nach dem Steam Sale ist vor dem Steam Sale
Bei dem Event rund um Deduktionsspiele handelt es sich um die erste Genre-Rabattaktion seit dem großen Summer Sale Anfang des Monats. Einen vollwertigen Steam Sale stellt die Aktion mit nur vier Tagen Dauer aber nicht dar. Damit geht es am 20. Juli weiter – und zwar mit Zügen. Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über alle Steam-Rabattaktionen bis zum Ende des Jahres 2026.
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Windows 11: Microsoft räumt Windows-Suche auf und streicht Werbung

Microsoft überarbeitet die Windows-Suche. Diese bietet künftig übersichtlichere Ergebnislisten, beantwortet Suchanfragen präziser und zeigt weniger Treffer aus dem Web oder dem MS-Store an – Online-Quellen lassen sich bei Bedarf sogar komplett deaktivieren. Verfügbar ist sie zunächst im Experimental-Kanal des Insider Program.
Web-Ergebnisse werden reduziert
Details nennt Microsoft in einem Blog-Beitrag. Was auf den Screenshots direkt ins Auge sticht, ist die aufgeräumte Ergebnisseite. Diese zeigt ausschließlich eine Liste mit den Treffern. Die Widget-Übersicht mit MSN-Elementen und Vorschlägen aus dem MS-Store entfällt.
Präziser will Microsoft zudem aufschlüsseln, woher die Treffer stammen – also aus Apps, Dokumenten, Einstellungen, dem Web oder dem MS-Store. Relevanz steht bei den Web-Inhalten im Fokus. Gesponserte Vorschläge und Werbung streicht Microsoft aus den Web-Ergebnissen.
Wer solche Treffer überhaupt nicht sehen möchte, kann die Web-Ergebnisse und MS-Store-Vorschläge in den Einstellungen künftig vollständig deaktivieren.
Windows-Suche fokussiert sich auf lokale Inhalte
Inhalte, die sich lokal auf dem Gerät befinden, rücken also künftig in den Mittelpunkt. Selbst wenn die Web-Inhalte noch aktiviert sind, sollen die lokalen Inhalte bevorzugt behandelt werden, wenn sie besser zur Anfrage passen.
Wie so etwas aussehen kann, zeigt einer von Microsofts Screenshots: Bei einer Suche nach den installierten Apps erscheint bei der alten Windows-Suche ein Web-Treffer, der auf ein Support-Dokument verweist. Die neue Windows-Suche verweist hingegen direkt auf die App-Übersicht in den Einstellungen. Auch die Vorschau profitiert auf diese Weise: Treffer zeigen direkt Ausschnitte aus Dokumenten.
Microsoft verspricht zudem eine zuverlässigere Suche, die auch Tippfehler eher verzeiht.
Neue Windows-Suche im Experimental-Kanal
Microsoft verteilt die neue Windows-Suche als kontrollierten Rollout im Experimental-Kanal des Windows Insider Programs. Wer diese Windows-11-Version nutzt, kann das Feature also bald erhalten. Laut Microsoft soll es auch über die Funktionsauswahl verfügbar sein. Im Testsystem der Redaktion taucht die neue Windows-Suche bislang aber noch nicht auf.
Bessere Windows-Suche als Teil der Windows-11-Rundumerneuerung
Eine verbesserte Windows-Suche mit mehr Kontrolle und weniger Ballast ist das Versprechen von Microsoft. Es entspricht der Strategie des Konzerns bei der Rundumerneuerung von Windows 11. Ähnlich geht Microsoft etwa auch beim Startmenü und der Taskleiste vor.
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Smartphone-Markt: Apple und Samsung trotzen dem Einbruch

Der weltweite Smartphone-Markt ist im zweiten Quartal 2026 um vier Prozent geschrumpft. Während viele Hersteller unter hohen Speicherpreisen und Lieferengpässen leiden, konnten Samsung und Apple ihre Marktanteile deutlich ausbauen.
Samsung bleibt vor Apple
Nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens Omdia behauptete Samsung im zweiten Quartal mit einem Marktanteil von 22 Prozent die Spitzenposition. Gegenüber dem Vorjahresquartal legte der südkoreanische Hersteller um zwei Prozentpunkte zu. Dazu trugen eine stabile Nachfrage und eine vergleichsweise gute Verfügbarkeit bei.
Auch die verspätete Markteinführung der Galaxy-S26-Serie spielte Samsung in die Karten. Ein Teil der üblicherweise früher anfallenden Nachfrage nach den höherpreisigen Modellen verschob sich dadurch in das zweite Quartal. Gleichzeitig gewann Samsung im günstigeren Segment Marktanteile, weil chinesische Konkurrenten ihr Angebot verkleinerten und ihre Abgabepreise erhöhten.
Apple erreichte unterdessen mit 20 Prozent den höchsten jemals in einem zweiten Quartal gemessenen Marktanteil. Für den Konzern ist dieser Zeitraum normalerweise der schwächste Abschnitt des Jahres, da neue iPhones üblicherweise erst im Herbst erscheinen. Analyst Omdia führt die Entwicklung vor allem auf einen starken Austauschzyklus rund um die iPhone-17-Serie und weitgehend stabile Preise zurück.
Ob Apple diesen Vorteil halten kann, bleibt allerdings offen. Bei anderen Produkten erhöhte der Konzern gegen Ende des Quartals bereits die Preise. Vergleichbare Anpassungen könnten später im Jahr auch das iPhone treffen.
Günstige Smartphones geraten unter Druck
Hinter den beiden Marktführern folgten Xiaomi mit elf Prozent, Oppo mit zehn Prozent und Vivo mit acht Prozent Marktanteil. Gerade Hersteller mit einem starken Fokus auf günstigere Smartphones leiden laut Omdia besonders unter der angespannten Versorgungslage.
Am stärksten gingen die Stückzahlen im Segment unterhalb von 400 US-Dollar zurück. Dort treffen geringe Gewinnspannen auf eine hohe Preissensibilität der Käufer. Gleichzeitig sind die Kosten für Speicherchips massiv gestiegen. Bei einzelnen Herstellern sollen Speicherbausteine inzwischen vier- bis fünfmal so viel kosten wie noch vor einem Jahr.
Bei günstigen Smartphones entfallen nach Angaben der Marktforscher mittlerweile mehr als 60 Prozent der Materialkosten auf Arbeits- und Massenspeicher. Selbst bei Oberklassemodellen liegt der Anteil bei mehr als 30 Prozent. Zusätzliche Engpässe in der Halbleiterfertigung erhöhen den Kostendruck weiter.
Weitere Rückgänge stehen bevor
Eine schnelle Entspannung erwartet Omdia nicht. Die Preise für Speicher könnten frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2027 wieder sinken und dürften selbst dann nicht auf das Niveau vor 2025 zurückkehren.
Für die kommenden beiden Quartale rechnen die Analysten daher mit noch stärkeren Absatzrückgängen. Ausgerechnet das saisonal wichtige zweite Halbjahr mit neuen Geräten, Feiertagen und Rabattaktionen trifft auf ein knappes Angebot an Speicherchips. Viele Hersteller dürften deshalb höherpreisige Modelle stärker in den Mittelpunkt rücken. Das schützt zwar Umsatz und Marge, schränkt aber die Auswahl für preisbewusste Käufer ein.
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