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Künstliche Intelligenz

Android Show: Google veranstaltet eigene Events für Android 17


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Mit der „Android Show: I/O Edition“ koppelt Google die wichtigsten Ankündigungen rund um das eigene mobile Betriebssystem von der großen Entwicklerkonferenz I/O ab. Die Android-Veranstaltung findet am 12. Mai um 19 Uhr unserer Zeit statt – eine Woche vor der Google I/O, die am 19. Mai beginnt. Es ist die zweite „Android Show: I/O Edition“ – Google hat das Format 2025 eingeführt und seitdem um weitere Editionen ergänzt.

Wie Google in der Beschreibung des Ankündigungs-Videos zum Event schreibt, wird 2026 „eines der bisher bedeutendsten Jahre für Android werden“. Konkrete Details gehen aus der Vorankündigung nicht hervor, klar ist indes, dass der Konzern im Zuge dessen weitere Details zu Android 17 und Wear OS 7 bekannt geben wird. Zudem ist damit zu rechnen, einen ersten Blick auf das in Entwicklung befindliche Android für PCs zu bekommen, das unter dem Codenamen Aluminium OS läuft. Aluminium OS kann als ChromeOS mit Android-Unterbau und viel KI auf Basis von Gemini verstanden werden.

Was Android 17 anbelangt, so befindet sich die neue Android-Iteration in den finalen Zügen der Betaphase. Bislang sind unter anderem Funktionen wie App-Bubbles, getrennte WLAN- und Mobilfunk-Kacheln in den Schnelleinstellungen und Schutz gegen Angriffe durch Quantencomputer bekannt. Ferner könnte eine Art NameDrop-Funktion in Android einziehen – zumindest arbeitet Google an einer Funktion, um Dateien und mehr zwischen Android-Geräten durch Aneinanderhalten zu teilen.

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Zudem wird Google mit Android 17 mehr KI in sein mobiles OS einziehen lassen: „Wir bewegen uns weg von einem Betriebssystem hin zu einem intelligenten System, einer Plattform, die Sie wirklich versteht und für Sie arbeitet“, schrieb Android-Ökosystem-Chef Sameer Samat auf LinkedIn. Damit scheint der Hersteller das fortzusetzen, was er seit Jahren immer wieder zur I/O in Project Astra demonstriert.

Zuletzt kündigte Google Anfang dieses Jahres erste agentische Funktionen, mit denen die KI mehrstufige Aufgaben erledigen können soll, für das Pixel 10 und Galaxy S26 in den USA und in Korea an. Damit lässt sich der Chatbot etwa zum Bestellen von Fahrdiensten, Lebensmitteln oder anderen Einkäufen nutzen. Damals sagte Android-Ökosystem-Chef Samat, dass dies nur der Anfang sei: Mit Android 17 plant Google eine Erweiterung der agentischen Funktionen. Hierfür baut Google das UI-Automatisierungsframework für KI-Agenten und -Assistenten aus, dazu in der Lage sein soll, „allgemeine Aufgaben in den installierten Apps der Benutzer intelligent ausführen“ zu können.

Im Jahr 2025 kündigte Google im Zuge der Android Show Material 3 Expressive, den Find Hub (offenbar nur in englischsprachigen Ländern) und die Erweiterung von Gemini für Android Auto, Wear OS und Google TV an.


(afl)



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Top 10: Die beste Überwachungskamera für außen im Test – Reolink Testsieger


Testsieger 4K

Reolink RLC-811A

Reolink RLC-811A im Test

Die Onvif-kompatible PoE-Überwachungskamera Reolink RLC-811A bietet eine Objekterkennung, die zwischen Menschen, Tieren und Fahrzeugen differenziert.

VORTEILE

  • hohe Auflösung und Framerate (3840 × 2160 bei 25 fps) und optischen 5x-Zoom
  • ohne Cloud vollständig nutzbar, optionale Cloud-Speicherung
  • Per Smartphone-/Desktop-App und Browser leicht zu bedienen
  • dank ONVIF-Support leicht in Smart-Home-Zentralen und NAS-Systeme integrierbar
  • Zeitraffer-Funktion

NACHTEILE

  • Ethernet-Verkabelung erforderlich
  • leichte Schwächen bei Gegenlicht

Die Onvif-kompatible PoE-Überwachungskamera Reolink RLC-811A bietet eine Objekterkennung, die zwischen Menschen, Tieren und Fahrzeugen differenziert.

Überwachungskameras mit Ethernet-Verkabelung bieten gegenüber WLAN-Modellen entscheidende Vorteile: Die Verbindung ist wesentlich stabiler und leistungsfähiger. Der Livestream steht auch bei 4K mit 3840 × 2160 Pixel und hoher Bandbreite sofort parat und auch der Zugriff auf vergangene Ereignisse gelingt deutlich schneller und zuverlässiger.

Praktisch ist obendrein, dass die Ethernet-Verbindung zudem die Energieversorgung übernehmen kann (PoE, Power over Ethernet). Da eine PoE-Verkabelung allerdings in bestehenden Objekten aufwendig sein kann, kommen PoE-Überwachungskameras vorwiegend im professionellen Umfeld zum Einsatz. Bauherren, die eine spätere Überwachung ihrer Immobilie in Betracht ziehen, sollten auf eine bedarfsgerechte PoE-Verkabelung achten.

Bei der PoE-Überwachungskamera Reolink RLC-811A handelt es sich um ein sehr leistungsfähiges Modell: Es unterstützt eine Auflösung von bis zu 4K mit maximal 25 fps, bietet dank zusätzlicher LEDs eine farbige Nachtsicht und kann dank eines 5-fach optischen Zooms Objekte vergrößert darstellen, ohne dass es dabei zu Qualitätseinbußen wie bei rein digitaler Vergrößerung kommt. Zudem integriert sie eine Zwei-Wege-Kommunikation, sodass Anwender die Kamera auch als Gegensprechanlage nutzen können.

Integriert ist außerdem eine smarte Objekterkennung, die zwischen Menschen, Tieren und Fahrzeugen differenziert. Eine lokale Aufzeichnung von Videos realisiert sie mithilfe einer microSD-Karte, die allerdings nicht zum Lieferumfang gehört. Anwender können die Reolink RLC-811A zudem mit einem Network Video Rekorder (NVR) oder einer Dritthersteller-Lösung wie einer NAS betreiben und aufgezeichnete Videos zentral abspeichern. Wie gut die Reolink in der Praxis funktioniert und was sie sonst noch zu bieten hat, zeigen wir in folgendem Testbericht.

Weitere Ausstattungsmerkmale und Lieferumfang

Die in einem klassisch länglichen Metallgehäuse (Bullet) gehaltene Kamera misst inklusive voll ausgefahrener Halterung 23,8 × 7,2 × 8 Zentimeter. Die Kamera ist nach IP66 gegenüber Staub und starkem Strahlwasser unempfindlich, bringt 838 Gramm auf die Waage und ist laut Hersteller im Temperaturbereich zwischen -10° und 55° Celsius und einer Luftfeuchte zwischen 10 und 90 Prozent einsatzbereit. Reolink bietet für die RLC-811A zwei Jahre Garantie.

Der Lieferumfang enthält neben der Kamera noch Netzwerkkabel, Montageplatte sowie Lochschablone und Schrauben und Dübel zur Befestigung. Gegen das Eindringen von Wasser an der Verbindungsstelle zwischen den Netzwerkkabeln liegt auch eine wasserfeste Hülle inklusive Gummidichtungen bei. Neben dem 100-MBit/s-Ethernet Anschluss führen noch zwei weitere Kabel aus dem Gehäuse. Das eine bietet einen runden 12-Volt-Eingang für ein entsprechendes Netzteil (nicht im Lieferumfang), um damit die Kamera mit Strom zu versorgen, wenn sie nicht mit einem PoE-Switch/Injektor verbunden ist. Im anderen gibt es etwas eingelassen einen Reset-Knopf, mit dem man die Reolink RLC-811A in den Auslieferungszustand zurücksetzen kann.

Weitere Funktionen und Inbetriebnahme der Reolink RLC-811A

Die Inbetriebnahme erfolgt entweder mit der Reolink-App, die für iOS und Android vorliegt, dem Desktop-Client, der für macOS und Windows erhältlich ist oder mit einem Browser. Egal für welchen Weg man sich auch entscheidet, nach wenigen Minuten ist die Einrichtung abgeschlossen und die Kamera einsatzbereit (siehe auch Bildergalerie). Egal mit welcher Lösung man die Kamera betreibt, die Bedienoberfläche ist größtenteils identisch. Man muss sich also nicht umgewöhnen. Die Einstellungsoptionen sind logisch aufgebaut, sodass selbst unerfahrene Anwendern mit der Einrichtung und den wichtigsten Kameraeinstellungen kaum Probleme haben dürften.

Um eine microSD-Karte einzusetzen, muss man das Gehäuse mit dem im Lieferumfang beiliegenden Torx-Montageschlüssel öffnen und ein entsprechendes Speichermedium, maximal werden Modelle mit einer Kapazität von bis zu 256 GByte unterstützt, in den microSD-Card-Slot einrasten (siehe auch Bildergalerie).

Die Kamera bietet wie die Dome-Variante RLC-842A (Testbericht) ein motorisiertes Objektiv und realisiert darüber einen fünf-fachen optischen Zoom. Ohne Vergrößerung bietet die RLC-811A ein 105° großes horizontales Sichtfeld, vertikal sind es 55°. Durch die Zoom-Funktion reduziert sich das Sichtfeld allerdings erheblich auf 31° horizontal und 17° vertikal, sodass man diese Limits für eine optimale Ausrichtung beachten muss.

Einstellungen & Benachrichtigungen

Die Einstellungen der Kamera erreichen Anwender über das Zahnradsymbol. Dabei stehen zahlreiche Optionen zur Verfügung. So kann man etwa unter Display die Qualität der Aufnahme und des Livestreams für die Betriebsarten Klar und Flüssig in Bezug auf Auflösung, Bildrate (fps) und maximale Bitrate (kbps) anpassen. Für Klar stehen neben der UHD-Auflösung von 3840 × 2160 Pixel noch 2560 × 1440 und 2304 × 1296 Pixel zur Auswahl. Die Bitrate kann man auf 4, 5, 6 7 und 8 MBit/s einstellen und bei der Bildrate niedrigere Werte als standardmäßig 25 fps auswählen. Für die Option Flüssig lässt sich hingegen die Auflösung von 640 × 360 Pixel nicht verändern, wohl aber die Bild- und auch die maximal Datenrate. Im Livestream steht mit der Option Balanciert eine weitere Darstellungsmöglichkeit parat, deren Parameter (896 × 512 Pixel, 20 fps) man jedoch nicht verändern kann. Zudem können Anwender den Bildrate-Modus von einer automatischen Anpassung auf konstant umstellen.

Mit diesen Einstellungsmöglichkeiten können Anwender die Reolink optimal auf unterschiedliche Situationen anpassen. Möchten diese etwa per Smartphone aus der Ferne auf die Kamera zugreifen, erfolgt die Übertragung trotz Ethernet-Verkabelung teilweise über Funk. Zu hohe Qualitätseinstellungen können dazu führen, dass das Funknetz überlastet und der Livestream unterbrochen wird. Wird die Reolink hingegen ausschließlich lokal über Ethernet gesteuert, kann man sie mit den maximal möglichen Einstellungen betreiben, um somit die beste Bildqualität zu erreichen.

Privatsphärenmaske

Um die Reolink RLC-811A datenschutzkonform zu betreiben, wenn sie etwa auf öffentliches Gelände oder ein fremdes Grundstück ausgerichtet ist, können Anwender unter Privatsphärenmaske drei Zonen definieren, in denen keine Aufnahme erfolgt respektive dieser Bereich im Video geschwärzt ist (siehe auch Bildergalerie).

Im Abschnitt Alarm-Einstellungen können Anwender die Empfindlichkeit bei der Bewegungserkennung einstellen. Grundsätzlich unterscheidet die Kamera bei der Bewegungserkennung zwischen Menschen, Fahrzeuge, Haustieren und anderer sich bewegenden Objekte. Zudem lassen sich Alarme einschränken, indem man unter Bewegungszonen Bereiche für Personen, Fahrzeuge, Tiere und andere Objekte definiert, in denen keine Alarmierung erfolgen soll.

Unter Dimension des Objekts können Nutzer außerdem noch einen minimalen und maximalen Größenbereich für ein Objekt festlegen, außerhalb dessen kein Alarm erfolgt. Zur Feinjustierung von Alarmen kann man diese auf bestimmte Wochentage und Stunden eingrenzen. Eine jährliche Planung steht hingegen nicht zur Verfügung. Mit diesen Einstellungsmöglichkeiten treten im Test praktisch keine Fehlalarme auf.

Benachrichtigungen zu Alarmen erfolgen per Pushbenachrichtigung und optional über E-Mail. Für letzteren Übertragungsweg lassen sich bis zu drei E-Mail-Adressen konfigurieren, wobei die erste mit Angabe des SMTP-Servers und Ports konfiguriert sein muss. Im Test hat das mit einem Gmail-Konto mit aktivierter Zwei-Faktor-Überprüfung aber nicht funktioniert. Ohne Zwei-Faktor-Authentifizierung verläuft die E-Mail-Benachrichtigung problemlos. Einen Gerätealarm in Form einer Sirene gibt es ebenfalls.

Die Kamera zeichnet Videos nicht nur bei Bewegung oder kontinuierlich auf. Wer sie nicht zu Sicherheitszwecken verwendet, kann sie dank integrierter Zeitraffer-Funktion auch nutzen, um den Fortschritt beim Hausbau oder anderer Ereignisse zu dokumentieren. Für die Konfiguration empfiehlt die App je nach Verwendung unterschiedlich lange Intervalle.

Praxiseinsatz und Aufnahmequalität

Die Kamera reagiert schnell auf Nutzereingaben, wenn sie vom Desktop aus per Client oder Browser gesteuert wird. Dank Ethernet-Verbindung erfolgt auch die Darstellung des Livestreams mit maximaler Auflösung und Datenrate nahezu verzögerungsfrei. Auch im lokalen WLAN kommt es mit unserem Setup zu keinen Problemen, wenn man die Kamera per Smartphone-App steuert.

Der Zugriff von unterwegs ist allerdings nicht unproblematisch: Hier kommt es im Test des Öfteren zu Unterbrechungen des Livestreams, was allerdings kein Alleinstellungsmerkmal von Reolink-Überwachungskameras ist, sondern auch mit Modellen anderer Hersteller von 4K-Kameras passiert. Reduziert man die Auflösung der Kamera, gibt es auch von unterwegs keine Probleme mit dem Livestream. Apropos unterwegs: Möchte man den Livestream der Kamera über das Mobilfunknetz abrufen, erscheint unter dem Play-Button der Hinweis „Abspielen über Mobilfunkdaten“. Diese Warnung ist angesichts der hohen Datenmengen einer 4K-Kamera und Nutzung eines Volumenvertrags sehr nützlich.

Die Aufnahmequalität ist in puncto Bild und Ton insgesamt gut. Die Gegensprechfunktion funktioniert tadellos und Videos und Bilder sind dank 8-Megapixel-Auflösung bei Tag und bei Nacht detailreich und scharf. Bei Dunkelheit aktiviert die Kamera fünf sogenannte Spotlight-LEDs, die für eine 450 Lumen helle Beleuchtung sorgen und damit farbige Aufnahmen auch bei Dunkelheit ermöglichen. Diese sind aber auch abschaltbar, sodass dann die vier Infrarot-LEDs für eine Nachtsicht in Schwarz-Weiß sorgen. Die Nachtsicht soll in beiden Fällen 30 Meter weit reichen.

Auf unserer Test-Terrasse mit elf Meter Breite war die Ausleuchtung in beiden Fällen einwandfrei. Gut gelungen sind auch die Aufnahmen mittels optischen Zooms. Anders als bei einer mehrfachen digitalen Vergrößerung liefert die optische Variante keinen Pixelbrei, sondern klare Aufnahmen mit vielen Details. Tagsüber neigt die Kamera bei einem hohen Dynamikumfang dazu, helle Bereiche etwas überzubelichten. Immerhin erlauben die Bildeinstellungen, die standardmäßig auf Automatik stehen, durch eine manuelle Anpassung dieses Problem etwas abzumildern. An die erstklassige Bildqualität der Annke-Kameras NCD800 (Test) und NC400 (Test) reicht die Reolink aber nicht heran.

Smart-Home: Google Assistant, Amazon Alexa, ONVIF-Support, NAS

Über Amazon Alexa und Google Assistant können Anwender die Reolink RLC-811 auch per Sprache steuern. Hierfür wird allerdings ein Konto bei Reolink benötigt, das mit dem Amazon- oder/und Google-Konto gekoppelt werden muss. Dann ist es auch möglich, den Livestream der Kamera auf einem smarten Display (Ratgeber) wie Amazon Show oder Google Nest Hub wiederzugeben.

Dank Onvif-Support findet die Reolink RLC-811A auch Anschluss an entsprechend kompatible Smart-Home-Zentralen (Bestenliste). Unter Homey Pro (Test) ist die Einbindung wie auch bei anderen Onvif-Kameras (Ratgeber) nahezu perfekt. Zwar gibt es wie üblich nur ein Standbild statt eines Livestreams, aber dafür erfasst die Smart-Home-Zentrale Bewegungs- und Sabotage-Ereignisse, die Anwender für Automatisierungen nutzen können.

Auch wird die Kamera von Onvif-kompatibler Software und auch von NAS-Systemen unterstützt. Im Test mit der Synology DS223 und der für die Plattform erhältlichen Surveillance Station hat der Zugriff auf die Reolink RLC-811A einwandfrei funktioniert. Der Onvif-Support garantiert außerdem den Weiterbetrieb der Reolink-Kamera, wenn sie – aus welchen Gründen auch immer – vom Hersteller nicht mehr unterstützt wird.

Die Smart-Home-Zentrale Homey Pro kann die Reolink RLC-811A wie viele andere Onvif-kompatible Überwachungskameras für Automatisierungen nutzen.

Preise

Reolink verkauft die Bullet-Überwachungskamera RLC-811A regulär für 130 Euro. Sie ist in Schwarz und in Weiß erhältlich. Aktuell kostet sie bei Amazon mit einem Rabatt 110 Euro.

Fazit

Die PoE-Überwachungskamera Reolink RLC-811A kann im Test nahezu in jedem Bereich überzeugen. Mit 4K-Auflösung und einer Bildrate von 25 fps liefert sie bei Tag und bei Nacht detailreiche und scharfe Aufnahmen. Die gute Bildqualität bleibt auch bei Vergrößerungen dank des optischen 5x-Zooms erhalten.

Sicher gibt es Modelle, die wie die Annke NCD800 bei Gegenlicht und nachts eine noch bessere Bildqualität bieten, dafür aber deutlich mehr kosten. Mit einem Preis von aktuell 110 Euro gibt es aber kaum ein anderes Modell, das die mit der Reolink RLC-811A mithalten kann. Erst recht nicht, wenn man dank Onvif-Support die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten mit NAS- oder Smart-Home-Koppelung berücksichtigt. Zudem bietet Reolink mit Zeitrafferaufnahmen ein Feature, das nur sehr selten bei Überwachungskameras zu finden ist und wenn, dann ist es meist nicht so einfach konfigurierbar wie bei der Reolink. Anwender können die Reolink außerdem vollständig lokal und sogar mit Dritthersteller-Software betreiben. Kosten für ein Cloud-Abonnement, wie bei Ring und Arlo üblich, fallen standardmäßig auch nicht an.

Abgerundet werden die guten Leistungen der Hardware durch eine einfache Bedienung der Software, wobei man beim Wechsel von App zu Desktop-Client oder Browser eine einheitliche Bedienoberfläche vorfindet und sich nicht umgewöhnen muss. Wie bei allen PoE-Überwachungskameras muss man allerdings die Herausforderungen bei der Verkabelung meistern.

Der Testbericht stammt vom 7.3.2023. Bei attraktiven Angeboten wird er aktualisiert.



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Industrievisionen der Hannover Messe: Zwischen Machbarkeit und Messefantasie


Mark Zuckerberg will ihn, Joseph von Fraunhofer hat ihn schon: einen digitalen Klon. Zunächst können 3D-Avatare mit einer individuellen Wissensbasis als Auskunftssysteme dienen, aber für die Zukunft versprechen sie mehr.

Mehr KI, mehr miniaturisierte Automation und mehr grüne Energie: Das sind die Perspektiven aus der Forschung in den Hallen der Hannover Messe. So sollen zukünftig etwa vollautomatisierte Mikrofertigungsanlagen die individuelle Krebsbehandlung oder die Medikamentenentwicklung beschleunigen. Vieles davon ist keine ferne Zukunftsmusik mehr.

Wir haben uns auf der Hannover Messe gezielt nach Forschungsergebnissen umgeschaut, die zum Sprung in die Industrie ansetzen. Dazu zählen beispielsweise auch Solarpaneele, die statt Strom direkt grünen Wasserstoff erzeugen.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Industrievisionen der Hannover Messe: Zwischen Machbarkeit und Messefantasie“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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Mit KI auf der Suche nach Arzneistoffen


Die Entwicklung neuer Medikamente ist ein ressourcen- und zeitintensiver Prozess, der größtenteils ins Leere läuft: Etwa 90 Prozent der Entwicklungsvorhaben sind erfolglos. Schon seit Jahren spricht die Pharmabranche deshalb von einem großen Potenzial von KI-Tools, die die Medikamentenentwicklung massiv beschleunigen sollen. Bislang ist davon allerdings nicht viel zu spüren. Das soll sich zeitnah ändern.

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Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge arbeiten mehrere große Pharmakonzerne bereits mit Hochdruck an der Entwicklung von Supercomputern, die bei der Entdeckung und Entwicklung neuer Medikamente helfen sollen.

Erst im Oktober vergangenen Jahres gab der für Insulinpräparate bekannte US-Konzern Eli Lilly eine Partnerschaft mit Nvidia bekannt. Erklärtes Ziel sei es, den leistungsstärksten Supercomputer der Branche zu entwickeln. Dabei sollen Komponenten der aktuellen GPU-Architektur Vera Rubin zum Einsatz kommen.

Vergangenen Januar wurde die Partnerschaft um eine fünfjährige Zusammenarbeit im Wert von bis zu einer Milliarde US-Dollar erweitert. Mitarbeiter beider Unternehmen sollen in einem neu geschaffenen Innovationslabor im Silicon Valley bereits mit KI-Tools auf der Suche nach neuen Arzneistoffen sein.

Der Pharmakonzern Roche arbeitet schon seit 2023 mit Nvidia zusammen. Im vergangenen März gab das Schweizer Unternehmen bekannt, die bestehende Zusammenarbeit um mehr als 3.500 Nvidia Blackwell GPUs zu erweitern – die bisher größte GPU-Ansammlung eines Pharmaunternehmens. Die Nvidia GPUs kommen in hybriden Cloud- und lokalen Umgebungen in den USA und Europa zum Einsatz. Mit ihnen sollen sowohl auf pharmazeutische Anwendungen spezialisierte KI-Modelle trainiert als auch Wirkstoffentwicklungen an einzelnen Standorten unterstützt werden.

Trotz einzelner Erfolge durch KI-Technologie: Die erhofften bahnbrechenden Erfolge in der Arzneimittelforschung sind bislang ausgeblieben. Das liege unter anderem daran, dass die Menge an wissenschaftlichen Trainingsdaten für medizinische KI-Modelle begrenzt sei, sagt Najat Khan, CEO des US-amerikanischen Biotechnologie-Unternehmens Recursion Pharmaceuticals, im Bericht des Wall Street Journals. Hinzu kämen die hohen Kosten für KI-gestützte Simulationen.

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Recursion Pharmaceuticals wurde 2013 mit dem Ziel gegründet, KI-Modelle mit Bildern von Zellen zu trainieren. So sollen Krankheitsursachen nachvollziehbarer werden. Dadurch verspricht man sich, die Misserfolgsquote in der Wirkstoffforschung verringern zu können.

Kleinere Erfolge hat Recursion Pharmaceuticals mit seiner KI-Plattform schon erzielt. Mithilfe von KI wurde die Entwicklungszeit eines experimentellen Krebsmedikaments von vier auf anderthalb Jahre reduziert. KI trug auch dazu bei, herauszufinden, dass ein bestimmtes Protein im menschlichen Körper für eine Darmpolypenerkrankung relevant sein könnte. Der große Durchbruch blieb bislang aber aus: Auch 13 Jahre nach Gründung hat Recursion Pharmaceuticals kein KI-basiertes Medikament herausbringen können.

Zwei japanische Pharmakonzerne konnten derweil mutmaßlich größere Erfolge erzielen. Laut Wall Street Journal soll der Arzneimittelhersteller Astellas KI genutzt haben, um das Medikament Setidegrasib zu optimieren. Das Arzneimittel soll gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs helfen und befindet sich derzeit in der späten Phase klinischer Studien.

Der Konzern Takeda hat derweil ein Medikament zur Behandlung von Schuppenflechte erfolgreich klinisch getestet und plant, 2026 die Zulassung bei der Food and Drug Administration (FDA) zu beantragen. Der Wirkstoff wurde vom US-amerikanischen Unternehmen Nimbus Therapeutics mithilfe von KI entdeckt und anschließend an Takeda verkauft.

Große US-amerikanische Tech-Konzerne mischen derweil auch mit: Das von Googles KI-Abteilung DeepMind entwickelte AlphaFold soll mithilfe von maschinellem Lernen Proteinstrukturen vorhersagen können, die für die Entwicklung von Arzneien nützlich sein könnten. Im vergangenen April veröffentlichte OpenAI GPT-Rosalind. Das KI-Modell ist auf Biologie, Wirkstoffentdeckung und die Umsetzung von Forschungsergebnissen in der Gesundheitsversorgung zugeschnitten.


(rah)



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