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Künstliche Intelligenz

ARD: KI findet Einzug in öffentlich-rechtliche Radiosendungen


Die ARD führt KI-Stimmen für Teile ihres Radioangebotes ein. Ab dem 3. März sollen die Verkehrs- und Wettermeldungen in den gemeinschaftlichen Sendungen „Pop – Die Abendshow“ und „Popnacht“ demnach von einer KI vorgetragen werden. Akute Gefahrenmeldungen übernehme weiterhin die Live-Redaktion.

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Die Abend- und Nachtprogramme werden auf den öffentlich-rechtlichen Sendern hr3, rbb 88.8, MDR JUMP, NDR 2, Bremen Vier, SR 1, SWR3 und WDR 2 gesendet. Die beiden Gemeinschaftsprogramme sind Anfang 2025 entstanden und haben bisher bundesweit einheitliche Verkehrs- und Wettermeldungen gesendet. Die KI soll nun je nach Sendegebiet regionalisierte Meldungen ermöglichen. Das Sounddesign der einzelnen Sender sowie regionale Nachrichten waren schon von Beginn an individuell. Produziert werden die Gemeinschaftsprogramme von SWR3.

Die KI trage dabei lediglich Texte vor, die von den entsprechenden Redaktionen geschrieben und überprüft worden seien. Eigene Meldungen formulieren oder Geschriebenes ändern dürfe sie hingegen nicht. Die ARD gibt an, das System solle keine menschlichen Mitarbeitenden ersetzen.

Die ARD erklärt zudem, dass von der KI vertonte Meldungen nur in Kombination mit einem entsprechenden Transparenzhinweis gesendet würden. Die Stimmen der KI sollen auf denen des echten Moderationsteams beruhen. „Entwickelt und konfiguriert wurde das KI-gestützte Datenverarbeitungs- und Sprachausgabesystem in enger Kooperation von SWR und WDR“, teilte die ARD mit. Dabei stünden Datenschutz und Sicherheit im Vordergrund.

Bei heise kommt im Podcast „Kurz informiert“ bereits seit 2022 eine KI-generierte Stimme der Moderatorin Isabel Grünewald zum Einsatz.

Bereits Anfang des Jahres haben ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deutsche Welle einen gemeinsamen Grundsatzkatalog für die Nutzung von KI in redaktionellen Prozessen und in der Berichterstattung veröffentlicht. Der Einsatz von KI wird dabei nicht ausgeschlossen, jedoch an einen journalistischen Mehrwert, Nachhaltigkeit und Transparenz geknüpft.

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In privaten Radios ist der Einsatz von KI weiter verbreitet, wie eine Recherche von heise zeigt. Besonders in der Nacht spielen einige private Radiosender hauptsächlich KI-generierte Lieder. Dahinter stecken vor allem kommerzielle Gründe, da für KI-generierte Musik keine Abgaben an die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) anfallen.


(mho)



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Künstliche Intelligenz

Last-Call: c’t-Webinar: Windows 11 verstehen statt erdulden


Wer überlegt von Windows 10 auf Windows 11 umzusteigen, lässt sich häufig von Optik und Optionen abschrecken. Und selbst wer schnon länger dabei ist, wundert sich immer wieder über Änderungen, die Microsoft still und leise unterschiebt. Viele bleiben daher aus Gewohnheit bei Windows 10. Verständlich – läuft ja. Aber im Herbst 2026 endet selbst der verlängerte Support, und es gibt keine Sicherheitsupdates mehr. Und ein Betriebssystem ohne Updates ist wie eine Haustür ohne Schloss: geht eine Weile gut – bis es schiefgeht. Will man weiter sicher und stabil mit Windows arbeiten, kommt langfristig an Windows 11 kaum vorbei.

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Doch der Umstieg dürfte bei so manchem Nutzer Fragen aufwerfen: Upgrade oder Neuinstallation? Warum zickt Windows bei der Ersteinrichtung? Und was bringt mir der Wechsel überhaupt, abgesehen vom wichtigen Sicherheitsaspekt?

Genau hier setzt Jan Schüßler im Webinar an und erspart Ihnen die typischen „Warum macht Windows das jetzt?!“-Momente. Er zeigt Schritt für Schritt, wie der Umstieg sauber gelingt – egal ob per Upgrade oder Neuinstallation. Hilfreich ist auch der Blick auf die Ersteinrichtung (OOBE), um von vornherein die passenden Einstellungen zu setzen. Sie lernen, wie Sie ein lokales Konto einrichten, typische Fallstricke vermeiden und auch mit offiziell nicht unterstützter Hardware ans Ziel kommen.

Nach der Installation geht es ans Eingemachte: Updates sinnvoll einstellen, Datenschutz geradeziehen und Windows 11 die kleinen Marotten austreiben. Am Ende haben Sie ein System, das viel öfter das tut, was es soll – und nicht, was es gerade lustig findet.

Windows 11 kann mehr, als man ihm auf den ersten Blick zutraut: Snap Layouts bringen Ordnung ins Fenster-Chaos, der Explorer wirkt endlich wie aus diesem Jahrzehnt und die Einstellungen-App ist nicht mehr auf Schnitzeljagd ausgelegt. Dazu kommen überarbeitete Klassiker wie Editor und Paint, ein verbessertes Snipping-Tool und Focus Sessions für alle, die auch mal konzentriert arbeiten möchten.

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Jan Schüßler schreibt seit 2014 bei c’t über Windows und systemnahe Software – von Backup-Tools über Passwortmanager bis zu Desktop-Virtualisierern. Außerdem moderiert er regelmäßig den Podcast c’t uplink und produziert Videobeiträge für den YouTube-Kanal von heise und c’t.

Das Webinar richtet sich an alle, die den Wechsel geplant angehen wollen, statt später hektisch reagieren zu müssen. Grundlegende Windows-Kenntnisse genügen – alles Weitere wird verständlich erklärt.

  • Termin: 22. April 2026
  • Uhrzeit: 16:00 bis 18:30 Uhr
  • Preis: 69,00 Euro

Zur Teilnahme benötigen Sie lediglich einen aktuellen Browser. Weitere Informationen zum Webinar sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der Website zum Webinar.


(abr)



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Internetsperre im Iran nach fast 50 Tagen offenbar gelockert


Nach mehr als 48 Tagen Internetsperre hat das iranische Regime die Bedingungen offenbar gelockert; laut Medienberichten sind nun wieder Auslandstelefonate aufs Festnetz möglich und Google-Dienste zugänglich. Das geht aus einer Mitteilung des Nachrichtenportals Khabar-Fouri hervor, in der auch explizit davon die Rede ist, dass Menschen im Iran jetzt wieder auf die chinesische KI-Technik DeepSeek zugreifen könnten. Anrufe aus dem Ausland auf Mobiltelefone sind demnach aber weiterhin gesperrt, Zugriffe auf Googles Dienste wie Gmail sind zudem noch nicht stabil. Die Hintergründe der Lockerungen sind unklar, im Krieg zwischen Israel und den USA sowie dem Iran gilt seit anderthalb Wochen aber eine Waffenruhe. Ausgenommen waren Regimetreue für Propagandzwecke.

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Die längste Internetblockade, die je über ein Land verhängt wurde, das vorher ans Internet angeschlossen war, war am 28. Februar umgesetzt worden. Da haben Israel und die USA begonnen, Luftangriffe auf den Iran zu fliegen und unter anderem Ali Chamenei getötet. Als neuer Oberster Führer wurde inzwischen sein Sohn installiert. Der Iran hat danach begonnen, Nachbarstaaten anzugreifen. Getroffen wurden dabei unter anderem auch zwei Rechenzentren der Amazon-Tochter AWS. Mit der Internetsperre wollte das Regime unter anderem Proteste im Keim ersticken. Erst im Januar war das Internet im Iran nach den mutmaßlich größten Demonstrationen in der Geschichte der Islamischen Republik gesperrt worden. Als die Kommunikation unterbrochen war, wurden sie blutig niedergeschlagen.

Kurz vor Beginn der Waffenruhe hatte Irans Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani einen freien Zugang der Bevölkerung zum globalen Internet vorerst ausgeschlossen. Mohadscherani hat demnach behauptet, dass die Regierung das Ziel eines freien Internetzugangs verfolge. Im Krieg würden aber andere Überlegungen gelten. Als Folge der Sperre ist der Onlinehandel in dem Land nahezu vollständig zusammengebrochen. Hunderttausende Unternehmen sind betroffen. Viele Händler und Händlerinnen sind auf soziale Netzwerke wie Instagram angewiesen, um Produkte und Dienstleistungen zu bewerben. Erst am Donnerstag hat die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks mitgeteilt, dass jene im Iran das Land 1,8 Milliarden US-Dollar gekostet habe.


(mho)



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Im Labyrinth der Moderne: Jacques Tatis Herrliche Zeiten im 4K-Heimkinotest


Der französische Filmemacher Jacques Tati wurde Mitte des vorigen Jahrhunderts vor allem durch seine Figur Monsieur Hulot berühmt. Mit dieser Mischung aus Charlie Chaplin und Mr. Bean nahm der Pantomime die Auswüchse der Moderne aufs Korn. Der Film „Tatis Herrliche Zeiten“ (PlayTime) entstand 1967 auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Tati setzte sein ganzes Vermögen aufs Spiel, ließ Häuserblocks und Straßen errichten und drehte auf 65 mm – ganz großes Kino.

  • Jacques Tatis „PlayTime“ gilt als visuelles und akustisches Präzisionswerk des 70-mm-Kinos und als kritischer Blick auf die Moderne.
  • Die neue 4K-Restauration von Criterion tritt gegen ältere Blu-ray-Fassungen und Streamingversionen an.
  • Der Vergleich zeigt, welche Unterschiede bei Bild, Ton und Schnittfassung für das Heimkino tatsächlich ins Gewicht fallen.

Doch der Film war seiner Zeit weit voraus und floppte. Erst über die Jahre erkannten Kritiker und Publikum, was für ein zeitloses Juwel Tati hier geschaffen hatte. So wie Chaplin 1936 in „Moderne Zeiten“ mit der Fließbandproduktion des Fordismus abrechnete, seziert Tati hier 30 Jahre später die sozialen Folgen einer gleichförmigen, technokratischen Architektur, die Menschen einem Raster aus Glas und Stahl unterordnet. Es ist eine pointierte Analyse und Kritik, die mehrmaliges Anschauen belohnt und in puncto Detailversessenheit in einer Liga mit „2001 – Odyssee im Weltraum“ von Stanley Kubrick spielt. Deshalb stellt der Film enorme Ansprüche an die Bild- und Tonqualität.


Film-Rezensionen

Film-Rezensionen

Ob Blockbuster oder Klassiker: Jenseits der Streaming-Dienste blüht das Geschäft mit hochwertigen Film-Restaurationen, die in 4K auf UHD Blu-rays veröffentlicht werden. Woche für Woche testen wir die interessantesten Discs, decken Hintergründe zur Produktion und inhaltliche Besonderheiten auf und vergleichen die Bild- und Tonqualität der Discs und Streams.

In den USA hat Criterion den Film jetzt erstmals in einer 4K-restaurierten Fassung auf Ultra HD Blu-ray Disc (UHD) veröffentlicht. In unserer umfangreichen Analyse prüfen wir, wie gut die neue, nur als Import verfügbare 4K-Restauration dem Film gerecht wird, oder ob die bisherigen Veröffentlichungen auf Blu-ray Disc und im Stream auf Apple TV/iTunes bereits genügen. Bevor wir ab Seite 3 die Bild- und Tonqualität – Tati setzte damals auf eine aufwendige Mehrkanaltechnik – genauer untersuchen, beleuchten wir zunächst, mit welcher Besessenheit der Franzose dieses Großprojekt umsetzte. Es ist in der Filmgeschichte beispiellos und schärft bis heute den Blick auf die Entfremdung der Menschen durch Technik und Architektur.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Im Labyrinth der Moderne: Jacques Tatis Herrliche Zeiten im 4K-Heimkinotest“.
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