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Künstliche Intelligenz

BSI veröffentlicht ersten Leitfaden für Grundschutz++


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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die erste Version seines Leitfadens zur Methodik des Grundschutzes++ veröffentlicht. Der entsprechende Katalog ist bereits zum 30. September 2025 erschienen. Damit kommt das BSI seiner in der NIS2-Umsetzungsverordnung festgelegten Pflicht nach, einen neuen „Stand der Technik“ zu definieren, der für alle wichtigen und besonders wichtigen Organisationen verpflichtend ist. Die bisherige Fassung des IT-Grundschutzes gilt aber noch bis Ende 2028.

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Damit hat das BSI pünktlich und umfangreich geliefert, aber es ist auch festzustellen, dass noch nicht alles fertig ist. Wer mit dem Leitfaden und dem Anwenderkatalog jetzt die Migrationen starten möchte, sollte besser noch etwas Geduld haben. Der Leitfaden ist explizit nur für Pilotprojekte und nicht für die Migration von Informationsverbünden, die derzeit ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) nach Grundschutz Edition 2023 betreiben.

Das BSI hat nun bis Ende 2028 Zeit, aus den Pilotprojekten zu lernen und die Methodik, die Umsetzungshilfen, das Auditierungsschema und alles, was die Anwender sonst benötigen, weiterzuentwickeln. Besonders wichtig ist auch ein Migrationspfad und die notwendigen Werkzeuge, denn der Grundschutz++ besteht nicht mehr aus PDF-Dateien, die jeweils einen Baustein enthalten, sondern aus drei OSCAL-Katalogdateien (Methodik, Kernel und die Kombination aus beiden, der Anwenderkatalog). Dazu kommen Anleitungen, beispielsweise welche Maßnahmen die Organisation auf ein Hostsystem (früher: Server) anwenden muss. Mit der Verwendung eines maschinenlesbaren Standards will das BSI auch die Verwaltung der Sicherheitsanforderungen erleichtern.




In diesem Workshop lernen Informationssicherheitsbeauftragte, wie sie die IT-Grundschutz-Methodik des BSI praxisnah anwenden, um die Informationssicherheit in ihrem Unternehmen systematisch umzusetzen und zu verbessern. Der Workshop vermittelt das notwendige Grundlagenwissen und ermöglicht den direkten Erwerb des BSI-Zertifikats.

Anmeldung und Termine unter: heise.de/s/8oGlz

Mit dem am heutigen Mittwoch erschienenen Leitfaden wird bereits viel erklärt – nützlich für alle, die sich früh auf die Migration vorbereiten wollen oder als NIS2-Betroffene ein ISMS nach vom BSI definierten „Stand der Technik“ aufbauen wollen. Aber mit Änderungen ist noch zu rechnen. Was sich wohl nicht mehr stark ändern wird, sind die genannten drei Kataloge. Hier finden Anwender alle Punkte, an denen sie sich auch heute schon orientieren können. Der Leitfaden unterstützt beim Verständnis. Im Zweifel gilt allerdings immer, was der Katalog festlegt.

Für Neugierige hat die „AG 3 Benutzergenerierte Inhalte“ der aktuellen Phase 2 der Community-Kommentierung mehrere Werkzeuge bereitgestellt. Der „GSpp-Viewer.html“ zeigt den Katalog und die Zielobjektkategorien. Die weiteren One-Page-HTML-Apps bilden alle Arbeitsschritte gemäß NIST OSCAL 1.1.3 ab.

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Update

02.04.2026,

13:23

Uhr

Die ursprüngliche Fassung des Artikels enthielt ein falsches Veröffentlichungsdatum für den Katalog des Grundschutzes++. Das wurde korrigiert. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.


(axk)



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Digitale Vorreiter in Deutschland: Universitätsstädte schlagen Metropolen


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Universitätsstädte und Metropolen wie München und Frankfurt sind in Deutschland die größten Sammelbecken für die digital avancierten Unternehmen. Das geht aus dem Digitale-Vorreiter-Index hervor, den der Consulting-Arm des wirtschaftsnahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) erstellt hat. Demnach steht Heidelberg mit 8,1 Prozent Anteil digitaler Vorreiter bei den dort heimischen Unternehmen vorn. Darauf folgen der Landkreis München mit 8 Prozent, Frankfurt auf Rang drei mit 7,8 Prozent und die Stadt München mit 7,6 Prozent.

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Eine Deutschlandkarte, die farblich die Werte der Regionen im DVI-Index kenntlich macht.

Eine Deutschlandkarte, die farblich die Werte der Regionen im DVI-Index kenntlich macht.

Der Süden und Westen dominieren als Heimat digitaler Vorreiter in Deutschland

(Bild: IW)

Großstädte und deren benachbarte Landkreise bringen demnach vor allem den Vorteil mit, Anziehungspunkt für Startups im Digitalbereich zu sein. In Städten wie München oder Berlin kommen diese Jungfirmen laut den IW-Forschern mehr als viermal so häufig vor wie im Bundesschnitt. Zuletzt hatte Berlin allerdings seine Rolle als deutscher Spitzenreiter bei den Startups eingebüßt.

Besonders schneiden aber Universitätsstädte wie Karlsruhe (7,1 Prozent), Darmstadt (7 Prozent) und Bonn (6,4 Prozent) stark in dem Ranking ab und liegen deutlich vor den Millionenstädten Berlin (5,8 Prozent), Hamburg (5,7 Prozent) und Köln (5,5 Prozent). Die Dichte digitaler Vorreiter sei laut IW eben nicht allein auf einzelne Unternehmen zurückzuführen, sondern werde auch entscheidend von Institutionen geprägt, die Wissen, Infrastruktur und Netzwerke bereitstellen. Hochschulen und Forschungseinrichtungen seien hier wichtiger Impulsgeber.

Im Bundesschnitt hat das IW einen DVI-Wert von 3,8 Prozent ermittelt. Gerade gering verdichtete, ländliche Gegenden liegen mit 2,4 Prozent deutlich darunter. Besonders ausgeprägt sind die geringen Werte in den ländlichen Regionen Ostdeutschlands mit im Schnitt 2 Prozent. Landkreise wie Vorpommern-Rügen oder Spree-Neiße markieren mit einem Wert von 1,3 Prozent das untere Ende.

Methodisch haben die Forscher für ihren Index die Webpräsenzen von rund 2,5 Millionen Unternehmen herangezogen – den Angaben nach wurden damit alle deutschen Firmen mit einer Website erfasst. Mithilfe eines semantischen Modells wurden die Websites nach Wortwolken mit über 200 eindeutigen Begriffen durchsucht, die auf die Nutzung fortgeschrittener digitaler Technologien hindeuten. Werden dabei Begriffe aus mindestens zwei Wortwolken getroffen, reicht das für die Klassifizierung als digitales Vorreiter-Unternehmen, bei dem Technologien einen integralen Bestandteil der Produkte beziehungsweise des Geschäftsmodells darstellen. Der Index sei statistisch hoch signifikant korreliert mit Befragungsergebnissen zur Digitalisierung von Unternehmen sowie mit regionalen Digitalisierungsindikatoren, etwa der digitalen Start-up- oder Patentdichte, dem KI-Automatisierungspotenzial oder der Breitbandverfügbarkeit.


(axk)



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Podcast They Talk Tech: „Frauen werden aus der Öffentlichkeit gedrängt“


„Es war nicht die Frage, ob ein solcher Fall kommt, sondern wann“, sagt die Autorin Ingrid Brodnig im c’t-Podcast They Talk Tech über die Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandez gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen. Dieser soll über viele Jahre hinweg Fakeprofile seiner Frau im Internet erstellt und darüber unter anderem Nacktfotos und Sexvideos an andere Männer verschickt haben, die Fernandez zeigen sollten. Derzeit prüft ein spanisches Gericht, ob das Verfahren gegen Ulmen dort oder in Deutschland eröffnet wird.

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Und auch wenn bis zum Abschluss des Verfahrens die Unschuldsvermutung für Ulmen gilt, sorgt der Fall dafür, dass sogenannte Deepfakes, Deepnudes und Revenge Porn stärker öffentlich diskutiert werden – und vor allem die Frage, wie Frauen besser davor geschützt werden können.



Ingrid Brodnig

(Bild: Gianmaria Gava)

Dabei sei das Phänomen an sich keineswegs neu, betont Brodnig. Ähnliche Formen digitaler Gewalt habe es schon lange gegeben. Doch durch neue technische Möglichkeiten sei es heute deutlich einfacher geworden, Bilder zu manipulieren oder falsche Inhalte zu erzeugen. „Niemand muss mehr Photoshop beherrschen, um Bilder von Frauen zu manipulieren“, sagt sie.

Fachleute hätten daher schon seit Jahren davor gewarnt, dass sich solche Fälle häufen würden. Und sie betreffen längst nicht nur Prominente. „Es kann jede treffen“, sagt Brodnig. „Jede Frau muss befürchten, dass ihr Foto genutzt wird, um sie zu erniedrigen.“ Häufig würden solche Manipulationen auch gezielt eingesetzt, um Frauen aus dem Netz zu vertreiben oder mundtot zu machen.

Mit digitaler Gewalt gegen Frauen beschäftigt sich Brodnig auch in ihrem kürzlich erschienenen Buch „Feinbild Frau“. Darin untersucht sie unter anderem Fälle von Politikerinnen und klassifiziert verschiedene Formen digitaler Angriffe. Bildbasierte digitale Gewalt sei dabei nur eine von mehreren Strategien, mit denen Frauen herabgewürdigt werden, wenn sie sich öffentlich engagieren.

Dabei beobachtet sie einen beunruhigenden Trend: „Frauen ziehen sich aus der Öffentlichkeit zurück.“ Brodnig berichtet im Podcast etwa von einer Politikerin, die eine Rede absagte, weil sie befürchtete, dass Bilder daraus manipuliert oder Zitate aus dem Zusammenhang gerissen werden könnten, um sie zu erniedrigen. „Wir machen gesellschaftliche Rückschritte“, warnt die Autorin, „Frauen werden aus der Öffentlichkeit gedrängt.“

Solche Angriffe seien häufig nicht nur persönlich motiviert, sondern auch politisch. Bildmanipulationen oder sexualisierte Diffamierungen würden etwa gezielt eingesetzt, um Aktivistinnen oder Demonstrantinnen zu diskreditieren. Schon in früheren Fällen seien etwa Teilnehmerinnen von Protesten gegen Donald Trump in manipulierten Bildern sexualisiert oder entkleidet dargestellt worden.

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Dass die öffentliche Debatte über digitale Gewalt oft erst spät beginne, hält Brodnig für ein strukturelles Problem. „Wir als Gesellschaft führen solche Debatten zu spät“, sagt sie. Häufig werde erst reagiert, wenn Fälle so drastisch seien, dass man nicht mehr wegschauen könne.

Dabei zeige sich auch, welche Formen von Gewalt gesellschaftlich ernst genommen würden. Sexualisierte Gewalt gegen Frauen werde oft verdrängt, weil sie unangenehme Fragen nach Machtstrukturen, patriarchalen Mustern und gesellschaftlicher Verantwortung aufwerfe. „Die Empörung ist oft kurz. Aber jetzt braucht es langen Atem.“

Dazu gehörten nicht nur neue Gesetze, sondern auch Ressourcen, um sie tatsächlich umzusetzen und ihre Wirkung zu evaluieren. Zwar sei die Justiz vielerorts überlastet, „aber es kann nicht sein, dass die Betroffenen das ausbaden.“

Gleichzeitig brauche es gesellschaftliche Unterstützung für Frauen, die solche Erfahrungen öffentlich machen. Wer täglich digitale Hasskommentare lese, dessen Wahrnehmung der Welt verändere sich, sagt Brodnig. Betroffene fühlten sich schnell isoliert. „Man geht zum Bäcker und fragt sich plötzlich: Ist das vielleicht auch so einer?“

Deshalb sei es wichtig, Betroffenen deutlich zu machen, dass sie nicht allein sind – und solche Angriffe nicht normal sind. „Unsere Gesellschaft verhandelt jeden Tag neu, was als normal gilt“, sagt Brodnig. Gerade drastische Fälle wie die Vorwürfe von Fernandez gegen Ulmen könnten helfen, klare rote Linien zu ziehen.

Zugleich warnt sie davor, aus einzelnen Fällen ein allgemeines Bild zu formen. Der sogenannte „Negativity Bias“ – also die menschliche Tendenz, negative Ereignisse stärker wahrzunehmen – könne leicht dazu führen, dass man überall entsprechend schlimme Vorgänge und Haltungen vermute. „Sexismus ist der Normalfall in unserer Gesellschaft“, sagt Brodnig. „Aber das bedeutet nicht, dass solche extremen Formen von Gewalt der Normalfall in Beziehungen sind.“

Ein positives Zeichen sieht sie darin, dass immer mehr Frauen sich wehren und öffentlich machen, was ihnen geschehen ist. Wenn Betroffene öffentlich sagen: „Ich lasse mich nicht beschämen“, könne das ein wichtiges Signal sein und anderen Mut machen.

„They Talk Tech“ erscheint jeden Mittwoch überall, wo es Podcasts gibt. Svea Eckert und Eva Wolfangel diskutieren ein Tech-Thema oder treffen inspirierende Frauen aus und rund um die Tech-Welt.


(mond)



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Brüllwürfel: Ikeas Kallsup ausprobiert | heise online


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Ikea hat den kleinen Bluetooth-Lautsprecher Kallsup im Januar auf der CES noch für rund 10 Euro angekündigt. Seit Anfang März waren die Geräte früher als zunächst geplant verfügbar. Für nur 5 Euro glatt können Interessierte den „Brüllwürfel“ (die kleine Quaderform verlangt regelrecht nach dem Begriff) einpacken – das haben wir nun auch getan.

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Er ist 185 Gramm leicht und mit 7 cm Kantenlänge eher unscheinbar. Eine beiliegende Anleitung zeigt Piktogramme zur Bedienungserklärung, die jedoch etwas kryptisch wirken können. In der vollständigen Anleitung (PDF) gibt es die konkrete Bedienungserklärung. An- und Ausschalten lässt sich Kallsup durch einen kurzen Klick, kürzer als 1,5 Sekunden, auf die Taste mit dem Bluetooth-Symbol. Die Taste dient auch zum Koppeln von Geräten und muss dazu lange gedrückt bleiben, bis die LED weiß blinkt. Die Play-Taste startet die Wiedergabe oder pausiert sie. Zweimaliges Drücken springt einen Titel vor, dreimaliges hingegen zurück. Nach 20 Minuten ohne Anschluss an eine Stromquelle und ohne Musikwiedergabe schaltet sich das Gerät ab. Bei 50 Prozent Lautstärke beträgt die Akkulaufzeit laut Ikea neun Stunden.

Kallsup ist ein verspielter Bluetooth-Lautsprecher. Für den Start und das Ausschalten hat Ikea ungewöhnliche Geräusche hinterlegt, etwa mit Gesang, was das Gerät sympathischer macht. Das Anstöpseln des USB-C-Ladekabels versüßt ein erleichterter Stoßseufzer „Haaaaach“ von Kallsup.

Kallsup ist in dem kleinen Gehäuse beileibe kein Klangwunder. Musik setzt er mittenbetont um und liefert eine gewisse Fülle, auch in den Tiefen. Es handelt sich jedoch nicht um richtigen Bass, etwa Kickdrums bleiben eher flach und dünn. Im Vergleich mit den Lautsprechern eines Smartphones wie denen des Samsung Galaxy S24 ist jedoch das Volumen und auch der tiefe Bereich deutlich präsenter.

Die Kallsup-Lautsprecher sind einfachen, günstigen Bluetooth-Lautsprechern aus POS-Aufstellern im Discounter oder Baumarkt jedoch zumindest ebenbürtig. Mehr Lautstärke lässt sich durch die Kopplung weiterer Lautsprecher erreichen. Ikea verneint in den technischen Informationen auf der Produktseite, dass das einen TWS-Betrieb ermöglicht (True Wireless Stereo), es bleibt daher bei der Mono-Ausgabe und der simplen Weiterleitung auf mehrere Geräte – das haben wir jedoch mangels weiterer Kallsups nicht ausprobiert.

Für unterwegs oder wenn es etwas robuster zugehen könnte, ist Kallsup ein durchaus brauchbarer Bluetooth-Lautsprecher – aufgrund des Preises bereitet ein potenzieller Verlust keine Schmerzen. In Weiß überzeugt das Gerät durch unauffällige Schlichtheit. Hifi-Enthusiasten oder Bass-Liebhaber werden damit jedoch nicht glücklich.

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Update

02.04.2026,

08:41

Uhr

Information zum nicht vorhandenen Stereo-Modus im Text ergänzt.


(dmk)



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