Apps & Mobile Entwicklung
Bugs im Windows 11: Patchday-Update kann dazu führen, dass Apps nicht reagieren
Die Bug-Welle im ersten Patchday-Update für Windows 11 (KB5074109) im Jahr 2026 ist weitreichender. Microsoft hat mittlerweile bestätigt, dass es in manchen Fällen nach der Installation dazu kommen kann, dass Apps nicht reagieren oder unerwartete Fehler verursachen, wenn diese auf Daten in Cloud-Diensten zugreifen sollen.
Das gilt für Cloud-Speicher wie OneDrive und Dropbox. Dieser Bug ist auch eine der Ursachen, die zu den Aussetzern bei Outlook führen. Wenn in bestimmten Konfigurationen die PST-Datei auf dem OneDrive-Laufwerk liegt, kann sich Outlook aufhängen und lässt sich danach nicht mehr starten, bis der Prozess im Task-Manager beendet oder das System neu gestartet wurde. Außerdem kann es vorkommen, dass Nutzer keine Mails versenden oder bereits erhaltene Mails nochmals herunterladen.
Workaround für Outlook-Probleme
Um die Probleme zu lösen, empfiehlt Microsoft den Betroffenen als Workaround, die PST-Datei nicht mehr in OneDrive zu speichern. Wie sich eine Outlook-Datei aus OneDrive entfernen lässt, beschreibt Microsoft in einer Dokumentation. Bei Mail-Konten ist es zudem grundsätzlich möglich, den Web-Zugang zu verwenden.
Ist Webmail nicht möglich, empfiehlt Microsoft in einem weiteren Support-Dokument sogar die Deinstallation des Patchday-Updates KB5074109. Möglich ist das, wenn man in den Windows-Einstellungen unter „Windows Updates“ und „Updateverlauf“ herunterscrollt. Dort findet sich der Menüpunkt „Updates deinstallieren“. Grundsätzlich warnt Microsoft aber vor diesem Schritt.
Wenn Probleme mit weiteren Apps bestehen, die auf Daten in den lokalen Cloud-Speichern zugreifen, sollen sich Nutzer an die jeweiligen App-Entwickler wenden.
Eine finale Lösung ist aktuell noch nicht in Sicht. Derzeit sammelt Microsoft noch Informationen.
Update mit weiteren Fehlern
Das erste monatliche Update für Windows 11 verursachte eine Reihe von Problemen. Bei einigen Nutzern kann es nach der Installation etwa zu kurzzeitigen Blackscreens kommen. Unter Windows 11 23H2 konnte es zu Problemen mit dem S3-Modus kommen und generell konnte es zu Abbrüchen bei Remote-Verbindungen kommen.
Sowohl für die Remote-Verbindungen als auch den S3-Modus in Windows 11 23H2 stehen mittlerweile Out-of-Band-Updates bereit.
Neben Patchday-Problemen noch Cloud-Ausfälle
Unabhängig von diesem Problem kam es gestern noch zu einem Ausfall von Microsoft-365-Diensten, Outlook war Teil davon. In diesem Fall liefen die Cloud-Dienste nicht, betroffen gewesen sein soll laut Microsoft vor allem die Server-Infrastruktur in Nordamerika. Die Ausfälle zogen sich über mehrere Stunden. Mittlerweile hat Microsoft das Problem aber laut eigenen Angaben behoben.
Weitere Berichte über nicht startende Apps
Hinzu kommen in dieser Woche noch weitere Meldungen über Apps wie Xbox Ally Armoury Crate, Notepad und das Snipping Tool, die nicht starten. Entsprechende Berichte gab es im Microsoft-Forum und auf Reddit. Wie verbreitet der Bug ist, lässt sich nur schwer einschätzen. Betroffene erhalten eine 0x803f8001-Fehlermeldung, berichtet Windows Central.
Ursache bei einem solchen Fehler kann der Authentifizierungsprozess im Microsoft Store sein. Wenn Apps nicht laden, kann eine Neuinstallation oder ein erneutes Anmelden helfen. Bei dem Autor von Windows Central wurde der Bug zudem durch die Installation des Patchday-Updates KB5074109 beseitigt.
Apps & Mobile Entwicklung
Neue KI-Siri im Frühjahr: Apple soll fast alle versprochenen Funktionen nachliefern

Auch zu Beginn des Jahres 2026 ist Siri bislang keine KI-Sprachassistentin. Erwartet vor einem Jahr, soll das große KI-Update nun im Frühjahr an den Start gehen und fast alle versprochenen Funktionen von zwei Jahren Versprechen nachliefern. Nur die App-Steuerung soll weiter auf sich warten lassen.
Neue Siri schon dieses Frühjahr
Noch bevor der Konzern einen neuen Siri-Chatbot vorstellen könnte, soll Bloomberg zufolge die lange erwartete KI-Siri veröffentlicht werden. Hier haben Google und Apple erst kürzlich eine Partnerschaft angekündigt, das Update der neuen KI-Siri wird mit iOS 26.4 in den kommenden Wochen erwartet. Aktuell testet der Konzern noch iOS 26.3.
Versprochene Funktionen werden nun nachgeliefert
Die Funktionen der neuen KI-Siri sollen die Versprechen des Konzerns aus Juni 2024 erfüllen: Dort hatte Apple vollmundig eine neue Siri angekündigt, die den Bildschirm begreifen, Apps steuern und auf Dateien/Termine des Nutzers zurückgreifen kann. Erschienen sind bisher jedoch nur ein neues Design und ein etwas verbessertes Sprachverständnis. Wirklich einlösen konnte der Konzern seine KI-Versprechen bisher nur bei anderen Teilen von Apple Intelligence, der KI-Suite für Schreibtools, Bildgenerierung und Zusammenfassungen in Apps.
Apple begann Arbeit von vorne
Der Konzern hat Fehler im Laufe der vergangenen Monate mehr oder weniger eingestanden, ist zurück ans Reißbrett und hat laut Gerüchten von vorn angefangen, um eine neue KI-Siri mit den zuvor versprochenen Funktionen zu entwerfen: Ursprünglich wollte der iPhone-Entwickler die bis heute existierende Nicht-KI-Siri nur um ein KI-Standbein erweitern, das für die neuen Aufgaben zuständig ist. Doch dieser Ansatz ging nicht auf, die Umsetzung blieb intern deutlich hinter den Erwartungen zurück und war zu unzuverlässig.
Apple verschob die Veröffentlichung auf dieses Jahr, ohne einen konkreten Zeitpunkt zu nennen. Schlussendlich wurde sogar der KI-Chef entmachtet und ersetzt. Mittlerweile liegt Siri in der Zuständigkeit der Softwareabteilung, die auch an iOS, iPadOS und macOS arbeitet.
Fast alle Funktionen dann ausgeliefert
All diese Ereignisse könnten bald Früchte tragen: Diesen Frühjahr soll Siri laut Bloomberg den Bildschirm verstehen, auf persönliche Daten zugreifen können und das Internet selbst durchsuchen dürfen, um Informationen zu zitieren. Diese Funktionen werden, wie bereits erwähnt, auch in der Chatbot-Siri verfügbar bleiben. Demnach holt Apple damit in Kürze eine Großzahl seiner Versprechen von vor zwei Jahren nach. Bis Siri dann auch wie versprochen das iPhone steuern darf, wird es jedoch wohl noch bis iOS 27 dauern – dann soll Siri auch gleichzeitig zum Chatbot werden. Damit könnte Apple seine Versprechen aus dem Juni 2024 eventuell sogar übertreffen – aber hier gilt es abzuwarten. Denn Ankündigungen gab es schließlich schon sehr viele.
Apps & Mobile Entwicklung
Gerüchte zu iOS 27: Siri könnte mit „Campos“ nun doch zum KI-Chatbot werden

Während die Konkurrenz seit Jahren an Chatbots wie ChatGPT arbeitet, hat sich Apple bislang geweigert, diesen Schritt zu gehen. Im Konzern scheint aber nun ein Umdenken eingesetzt zu haben: Mit iOS 27 soll eine neue Chatbot-Siri auf iPhone, iPad und Mac einziehen – mitsamt Internetsuche, Dateizugriff und App-Steuerung.
Campos als nächste Stufe von Siri
Der neue Chatbot soll intern auf den Namen „Campos“ hören, wie Bloomberg berichtet. Es wird sich dabei jedoch nicht wie bei aktuellen Angeboten wie ChatGPT und Gemini um eine weitere iOS-App auf dem Homebildschirm handeln, sondern vielmehr wird die neue Siri wohl grafisch überarbeitet bei Mac, iPhone und iPad „tief“ in das Betriebssystem eingearbeitet werden, schreibt Marc Gurman. Das aktuelle Interface soll zwar verschwinden, das Codewort „Siri“ sowie der Druck auf den Sperrknopf sollen jedoch weiterhin genutzt werden können.
Die Chatbot-Siri
Interagieren würden Nutzer entweder per Sprache oder per Chat – ganz wie bei Gemini oder ChatGPT üblich. Der neue Siri-Chatbot werde das Internet durchsuchen und Informationen zusammenfassen, Inhalte und Bilder erstellen sowie hochgeladene Dateien analysieren können, heißt es im Bericht. Zusätzlich soll Siri dann Dateien finden können, den Bildschirm verstehen und (teilweise) das iPhone steuern dürfen. Die Integration soll dabei nun tief in den Apps stattfinden: Nutzer könnten nach einem Bild suchen und Siri dann auch direkt mitteilen, wie sie es gerne in der Fotos-App bearbeitet hätten. Den Rest soll dann der Siri-Chatbot erledigen.
Weitere Zusammenarbeit mit Gemini
Technisches Fundament soll zudem ein eigenes Google-Gemini-Modell in der Cloud werden. Im Gegensatz zum baldigen KI-Siri-Update, das ebenfalls auf Gemini in der Cloud setzen soll, überlegt Apple, für den Chatbot auf Server von Google zu setzen. Bisher laufen eigene KI-Modelle und baldige Gemini-Modelle auf eigenen Servern mit M-Series-Chips.
Konkurrenz zu OpenAI und Google
Mit den neuen Funktionen geht Apple in direkte Konkurrenz zu OpenAI, denn das KI-Startup arbeitet seit Monaten daran, ChatGPT tiefer mit iOS zu vernetzen und so Nutzer öfter zur Nutzung der App zu bewegen. Erst kürzlich wurde eine Integration zu Apple Health angekündigt. Google bietet mit Gemini für Android bereits einen KI-Assistenten an, der ebenfalls tiefer in das Betriebssystem integriert ist und einzelne Apps wie Google Maps steuern kann.
Vorstellung schon bald
Welcher Ansatz auf welcher Plattform die meisten Kunden ansprechen wird, könnte sich schon bald zeigen: Laut Bloomberg peilt Apple eine Veröffentlichung der neuen Chatbot-Siri noch dieses Jahr an, eine Vorstellung sogar schon zur WWDC im Juni 2026. Die erneut überarbeitete Siri soll dann als Teil von iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 vorgestellt werden und die größte Neuerung der neuen Betriebssysteme werden.
Apps & Mobile Entwicklung
Survival-RPG Enshrouded: Deutscher RPG-Hit erreicht im Herbst Version 1.0

Zwei Jahre nach Beginn des Early Access ist das Survival-Action-RPG Enshrouded fast am Ziel: Version 1.0 hat einen groben Erscheinungstermin und eine große Roadmap bekommen. Spieler und Entwickler ziehen eine positive Bilanz.
Das in Deutschland von Keen Games entwickelte Enshrouded (Test) versteht sich als „Koop-Survival-Action-RPG für bis zu 16 Spieler“, die in einer von Hand erstellten Fantasy-Welt eine Menge Freiheit an die Hand bekommen. Diese müssen Spieler craftend und bauend erkunden um sie zu retten.
Darum ist es gut
Dank Bausystem und verformbarer Umgebung sind die Möglichkeiten weitrechend, das Attribut „einsteigerfreundlich“ erhält der Titel dennoch. Gestaltung und Entdeckung überzeugen Spieler und das in recht großer Zahl, beides wird immer wieder hervorgehoben. Angemerkt wird außerdem, dass sich das Ergebnis erfrischend „oldschool“ anfühle. Von knapp 10.000 Rezensionen auf Steam fallen deshalb insgesamt 92 Prozent positiv aus.
Auch die Entwickler zeigen sich zufrieden: Insgesamt habe Enshrouded über 5 Millionen Nutzer angelockt. Gleichzeitig sind noch immer bis zu 20.000 Spieler auf den Servern unterwegs, verrät SteamCharts.
Die Roadmap bis zu Version 1.0
Weiter geht es mit der Entwicklung zunächst im Frühjahr. Dann sollen eigene Welten geteilt werden können, zudem stehen zahlreiche Optimierungen und Fehlerbehebungen auf der Roadmap.
Für den Herbst steht Version 1.0 an. Einen genauen Termin gibt es noch nicht, die Entwickler wollen sich hier bewusst ein wenig Freiraum lassen. Laut Roadmap bringt das Update erhebliche Neuerungen mit sich. Darunter sind technische Optimierungen insbesondere auf schwächeren Systemen. Nötig sind sie, denn im Test vor zwei Jahren war der Titel durchaus fordernd und verlangte nach Upsampling für schicke, aber nicht Weltklasse-AAA-Grafik.
Zusätzlich sollen der Einstieg in das Spiel leichter und die Progression verbessert werden. Optimierungen des Kampfsystem sind ebenso angekündigt wie neue Inhalte und Orte. Zu guterletzt soll Version 1.0 auch auf Konsolen erscheinen.
Zum zweiten Geburtstag des Spiels gibt es zudem eine Rabattaktion. Enshrouded kann aktuell und bis zum 5. Februar auf Steam für rund 24 statt 30 Euro gekauft werden.
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenKommandozeile adé: Praktische, grafische Git-Verwaltung für den Mac
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenArndt Benedikt rebranded GreatVita › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 4 WochenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Entwicklung & Codevor 1 MonatKommentar: Anthropic verschenkt MCP – mit fragwürdigen Hintertüren
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenGoogle „Broadwing“: 400-MW-Gaskraftwerk speichert CO₂ tief unter der Erde
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenHuawei Mate 80 Pro Max: Tandem-OLED mit 8.000 cd/m² für das Flaggschiff-Smartphone
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenFast 5 GB pro mm²: Sandisk und Kioxia kommen mit höchster Bitdichte zum ISSCC
-
Social Mediavor 1 MonatDie meistgehörten Gastfolgen 2025 im Feed & Fudder Podcast – Social Media, Recruiting und Karriere-Insights
