Datenschutz & Sicherheit
Bundestag und Bundesregierung erst im Februar vor Attacke gewarnt
Der für Spionageabwehr zuständige Verfassungsschutz (BfV) hat Bundestag und Bundeskabinett erst am 6. Februar vor der laufenden Signal-Phishing-Attacke gewarnt. Das bestätigte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums indirekt gegenüber netzpolitik.org.
Die Attacke hatte zuletzt an Brisanz gewonnen, weil herauskam, dass offenbar zwei Bundesministerinnen und die Bundestagspräsidentin auf die Masche hereingefallen sind und damit ihre Accounts gegenüber dem Angreifer offengelegt haben. Sicherheitskreise gehen von rund 300 Betroffenen aus und davon, dass „zahlreiche Signal-Gruppen im parlamentarischen Raum derzeit von den Angreifern nahezu unbemerkt ausgelesen werden“, warnte das BfV in einem Schreiben an die Bundestagsfraktionen.
Nach Informationen von netzpolitik.org läuft die Phishing-Kampagne gegen hochrangige Vertreter:innen aus Politik, Militär und Journalismus allerdings schon mindestens seit September 2025. Sie erreichte laut unseren Recherchen im November und Dezember letzten Jahres einen ersten Höhepunkt, bevor sie sich im Januar ausweitete.
Bekannt wurde die Attacke in Deutschland, als netzpolitik.org am 28. Januar darüber berichtete, dass zahlreiche Journalist:innen im Visier stünden. Gut eine Woche nach dem Bericht warnten dann BfV und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor der Angriffswelle. Mittlerweile haben die Behörden ein weiteres Update der Warnung samt Handlungsleitfaden veröffentlicht.
Wann wurden die Accounts kompromittiert?
Unbekannt ist bislang, wann Familienministerin Karin Prien (CDU), Bauministerin Verena Hubertz (SPD) und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) der Phishing-Attacke auf den Leim gingen. Wir haben sowohl den Verfassungsschutz wie auch das BSI, das Bundesinnenministerium sowie das Familien- und Bauministerium gefragt, wann die Beteiligten Opfer der Phishing-Attacke wurden. Doch die angefragten Behörden und Ministerien mauern in dieser Frage.
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Man äußere sich zu etwaigen Betroffenheiten einzelner Personen grundsätzlich nicht, heißt es etwa aus dem Bundesinnenministerium. Das Bauministerium antwortet auf die Frage, wann der Account von Frau Hubertz kompromittiert worden sei, dass es die Annahme der Frage selbst „weder bestätigen noch dementieren“ könne. Der Verfassungsschutz teilt mit, dass er zu „Details, die etwaige nachrichtendienstliche Erkenntnisse oder Tätigkeiten betreffen, grundsätzlich nicht öffentlich Stellung nimmt“. Das Familienministerium ging auf die gestellten Fragen nicht ein, das BSI reagierte gar nicht.
Signal äußert sich zu den Angriffen
Unterdessen hat der Messenger Signal selbst eine Stellungnahme auf Mastodon und Bluesky verbreitet. Darin stellt der Anbieter klar, dass es sich bei dem Angriff nicht um einen „Hack“ handele: Verschlüsselung, Infrastruktur und die Integrität des App-Codes seien nicht beeinträchtigt. Man sei sich aber der Tragweite des Angriffs bewusst und werde in den kommenden Wochen „verschiedene Änderungen“ einführen, um diese Art von Angriffen weiter zu erschweren.
Welche Änderungen das sein werden, ist bislang nicht klar. Denkbar ist etwa, dass die bislang nicht standardmäßig eingeschaltete „Registrierungssperre“ für neue Geräte in Zukunft per default aktiv ist. Signal schreckte vor diesem Schritt in der Vergangenheit zurück, da dieser für Nutzer:innen beispielsweise bei einem Handy-Wechsel als Hürde wahrgenommen würde.
In dem Post erklärte Signal auch erstmals das Vorgehen der Angreifer offiziell:
Laut dem, was uns die Opfer mitgeteilt haben, folgten die Angriffe einem ähnlichen Muster: Nachdem die Angreifer die Nutzer dazu gebracht hatten, ihre Signal-Zugangsdaten preiszugeben, nutzten sie diese, um deren Konto zu übernehmen und änderten häufig auch die zugehörige Telefonnummer. Da eine solche Übernahme zur Abmeldung des Signal-Kontos auf dem Gerät des Opfers führt, bereiteten die Angreifer die Opfer darauf vor, indem sie ihnen mitteilten, die Abmeldung sei beabsichtigt und sie müssten sich lediglich „neu anmelden“ oder ein neues Konto erstellen. Beim Erstellen eines neuen Signal-Kontos – das nun von dem übernommenen Konto getrennt war – glaubten die Opfer, sich wieder in ihr Hauptkonto einzuloggen. Daher bemerkten viele die Übernahme nicht. Die kompromittierten Konten wurden anschließend missbraucht, um die Kontaktlisten der Opfer anzugreifen, indem sich die Angreifer als Kontoinhaber ausgaben.
In der Stellungnahme wiederholte Signal, dass die Nutzer:innen selbst auch wachsam sein müssten: „Denken Sie daran: Niemand vom Signal-Support wird Sie jemals per Nachricht kontaktieren oder nach Ihrem Registrierungs-Verifizierungscode oder Ihrer Signal-PIN fragen.“
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Signal-Phishing gegen Julia Klöckner erfolgreich
Viel spricht für Russland als Urheber des Angriffs
Das niederländische Verteidigungsministerium hatte Anfang März verlautbart, dass Russland hinter der laufenden Phishing-Kampagne gegen hochrangige Personen aus Politik, Militär, Zivilgesellschaft und Journalismus stecken soll. BSI und Verfassungsschutz hatten vor den Attacken gewarnt und diese als „wahrscheinlich staatlich gesteuert“ bezeichnet. Die Bundesregierung schreibt den Angriff bislang nicht offiziell einem Land zu, ließ aber über Regierungskreise verbreiten, dass Russland dahinter stecke.
In einer Mitteilung auf der Webseite des niederländischen Verteidigungsministeriums sprechen sowohl der militärische Geheimdienst MIVD als auch der zivile Geheimdienst AIVD von „russischen Staatshackern“, die hinter dem Angriff auf Signal und WhatsApp stecken würden. Auch netzpolitik.org hat Hinweise, welche die Theorie einer russischen Urheberschaft des Angriffs untermauern.
Das Medienhaus Correctiv hatte zudem den Angriff auf den früheren Vizepräsidenten des Bundesnachrichtendienstes, Arndt Freytag von Loringhoven, ausgewertet und ist dabei auch auf digitale Spuren gestoßen, die nach Russland führen.
Eine Auftraggeberschaft des russischen Staates kann dies nicht beweisen. Die eindeutige Zuschreibung ist bei solchen Angriffen in der Regel sehr schwierig, da es viele Faktoren gibt, um die Herkunft eines Angriffs zu verschleiern oder falsche Fährten zu legen. Dazu kommen politische Interessen bei der Zuweisung der Urheberschaft und der Drahtzieher, die sich in einer militärischen Auseinandersetzung wie dem Angriffskrieg gegen die Ukraine noch verschärfen.
Datenschutz & Sicherheit
„Copy Fail“: Linux-root in allen großen Distributionen mit 732 Byte Python
Im Linux-Kernel haben IT-Forscher eine Schwachstelle entdeckt, die Angreifer zum Erlangen von root-Rechten missbrauchen können. Die Entdecker haben die Schwachstelle „Copy Fail“ getauft. Eigentlich alle Linux-Distributionen, die seit 2017 verfügbar sind, sollen davon betroffen sein.
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Das schreiben die IT-Forscher in einem Blog-Beitrag, der Bericht ist ihnen jedoch sogar eine eigene Domain wert. Die Lücke haben sie offenbar mit dem KI-Werkzeug Xint Code aufgespürt. Es handelt sich um einen Logikfehler, der lokalen Nutzern im System ermöglicht, einen deterministischen, kontrollierten 4-Byte-Schreibzugriff auf den Page-Cache jedes lesbaren Dateisystems eines Rechners auszuführen. Mit einem Python-Skript von 732 Byte Größe gelingt es den Forschern, eine Binärdatei mit setuid-Flag zu manipulieren und dadurch root-Rechte zu erlangen (CVE-2026-31431, CVSS 7.8, Risiko „hoch“).
Die IT-Sicherheitsforscher führen weiter aus, dass der Kernel die manipulierte Page nicht als „Dirty“ zum Rückschreiben aufs Laufwerk markiert, sodass die Datei unverändert bleibt und einfache Checksummen-Prüfungen von der Manipulation nichts mitbekommen. Beim tatsächlichen Dateizugriff erfolgt jedoch der Rückgriff auf den Page-Cache. Damit lassen sich zudem Container-Grenzen sprengen, da der Page-Cache auf dem Host geteilt wird. Konkret kündigen die IT-Forscher an, weitere Details zu veröffentlichen, die den Ausbruch aus Kubernetes-Containern erörtern.
Fehler im Krypto-Subsystem
Der Fund sei zwar KI-unterstützt gewesen, basierte aber auf Untersuchungen der Interaktion des Linux-Krypto-Subsystems mit Page-Cache-Daten. Interessierte finden sehr tiefgehende Details im Blog-Beitrag. Dort stellen die Programmierer auch einen Proof-of-Concept-Exploit vor. Das Python-Skript ist 732 Byte groß und verschafft lokalen Angreifern root-Rechte etwa unter Ubuntu 24.04 LTS mit Kernel 6.17.0-1007-aws, Amazon Linux 2023 mit Kernel 6.18.8-9.213.amzn2023, RHEL 10.1 und Kernel 6.12.0-124.45.1.el10_1 sowie SUSE 16 mit Kernel 6.12.0-160000.9-default. Zumindest haben die Entdecker der Schwachstelle diese Kombinationen erfolgreich getestet.
Einen Fix für den Kernel-Quellcode stellen die IT-Forscher ebenfalls bereit. Aktualisierte Kernel sollten inzwischen die größeren Distributionen bereitstellen. Als temporäre Gegenmaßnahme soll demnach aber helfen, AF_ALG-Socket-Erstellung über seccomp zu blockieren oder aber als algif_aead-Modul in die Blacklist aufzunehmen, sodass der Kernel es nicht lädt: echo "install algif_aead /bin/false" > /etc/modprobe.d/disable-algif-aead.conf rmmod algif_aead 2>/dev/null im Terminal erledigt das.
Es ist erst wenige Tage her, da hat die Telekom mittels KI die Schwachstelle „Pack2TheRoot“ im Linux-Kernel aufgespürt. Auch hierbei handelt es sich um eine Rechteausweitungslücke, die sich in mehreren Linux-Distributionen in den Standardkonfigurationen ausnutzen ließ.
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(dmk)
Datenschutz & Sicherheit
SonicWall SonicOS: Sicherheitslücke erlaubt Management-Interface-Zugriff
Im Firewall-Betriebssystem SonicOS von SonicWall haben IT-Forscher drei Sicherheitslücken entdeckt. Angreifer können dadurch unter Umständen etwa unberechtigt auf das Management-Interface zugreifen.
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Davor warnt SonicWall in einer Sicherheitsmitteilung. Am schwersten wiegt eine Schwachstelle, die die Entwickler als schwache Authentifizierung einstufen. Dadurch können Angreifer unbefugt auf bestimmte, nicht genannte Management-Interface-Funktionen zugreifen – unter ebenfalls nicht genannten Umständen (CVE-2026-0204, CVSS 8.0, Risiko „hoch“). Angemeldete Nutzerinnen und Nutzer können zudem eine Path-Traversal-Schwachstelle ausnutzen und dadurch mit eigentlich zugriffsbeschränkten Diensten interagieren (CVE-2026-0205, CVSS 6.8, Risiko „mittel“). Und schließlich ist SonicOS für einen Denial-of-Service anfällig, da angemeldete User einen Stack-basierten Pufferüberlauf provozieren und so die Firewall abstürzen lassen können (CVE-2026-0206, CVSS 4.9, Risiko „mittel“).
Alle drei Lücken wurden von CrowdStrike gemeldet. Sie scheinen noch nicht attackiert zu werden, dazu schreibt SonicWall nichts.
Fehlerkorrekturen
Die Sicherheitslücken stopft SonicWall mit den Versionen 6.5.5.2-28n für die Gen6-Hardware-Firewalls, 7.3.2-7010 für Gen7-Geräte und 8.2.0-8009 für die Gen8-Firewalls des SonicOS-Betriebssystems. Für die Firmware 6.5.5.2-28n merkt SonicWall an, dass ein Downgrade auf vorherige Firmware-Versionen damit nicht unterstützt wird – wer das versucht, läuft Gefahr, alle LDAP-User und MFA-Einstellungen zu löschen respektive zurückzusetzen.
IT-Admins, die SonicWall-Firewalls und SSLVPNs einsetzen, können als temporäre Gegenmaßnahme bis zum Anwenden der Aktualisierungen das Management-Interface komplett deaktivieren und SSLVPN auf allen Interfaces abschalten. Die Verwaltung sollen sie dann auf den SSH-Zugang beschränken.
Admins sollten jedoch zügig aktiv werden. Sicherheitslücken in SonicWall-Firmware sind auch bei Cyberkriminellen hoch im Kurs – vergangenen Dezember haben sie eine Schwachstelle in SMA1000-Appliances attackiert.
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(dmk)
Datenschutz & Sicherheit
Diese Sicherheitspolitik gefährdet uns alle
Mehr Sicherheit sollen drei Gesetzentwürfe bringen, die das Bundeskabinett am heutigen Mittwoch beschlossen hat. Der „Gesetzentwurf zur Stärkung digitaler Ermittlungsbefugnisse in der Polizeiarbeit“, der „Gesetzentwurf zur Stärkung digitaler Ermittlungsbefugnisse zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus“ und der „Gesetzentwurf zur Änderung der Strafprozessordnung“ legen die Grundlage dafür, dass Ermittlungsbehörden Gesichtsbilder mit Aufnahmen aus dem Internet abgleichen können und automatisierte Datenanalysen durchführen dürfen. Warum sie das brauchen? Unter anderem wegen der „hohen abstrakten Bedrohungslage“, erklärt der Vorspann der Entwürfe.
Dass dieses Paket jede Menge neue Überwachungsbefugnisse bringen soll und tief in Grundrechte eingreift, haben Datenschützer:innen und Bürgerrechtsorganisationen überdeutlich und immer wieder kritisiert. Darauf hören will die Bundesregierung offenkundig nicht.
Eingeschränktes Sicherheitsverständnis
Damit offenbart sie nicht nur, dass ihr die fachlichen Einwände egal sind und sie in Kauf nimmt, dass das heute geplante Gesetz später vor einem Verfassungsgericht wieder fallen könnte. Sie präsentiert auch ein hochgradig beschränktes Verständnis von Sicherheit. Und das gefährdet uns alle.
Sicherheit ist in der Welt der Merz-Regierung ein Schlagwort, um Kontroll- und Ordnungspolitik durchzusetzen. Das ist kein neuer Kurs, auch Vorgängerregierungen setzten auf immer mehr Gesetzesverschärfungen im Namen der Sicherheit, während andere Sicherheitsbereiche aus dem Blick gerieten.
Das war einmal anders. In seiner Regierungserklärung im Jahr 1969 sagte Willy Brandt: „Dauerhafte Sicherheit kann es in einer entwickelten Gesellschaft nur durch Veränderung geben.“ Und er sprach danach zuerst von Bildungspolitik und finanzieller Stabilität. Sein Verständnis und das der damaligen Politik machten nicht an Polizeibefugnissen und militärischer Stärke halt. Ja, auch Verbrechensbekämpfung und Militärbündnisse kamen in seiner Rede vor. Aber sie waren nicht die einzigen Aspekte eines Sicherheitsbegriffs, sondern zwei Faktoren von vielen, die in einer Gesellschaft wichtig sind.
Sicherheit ist mehr als Verbrechensbekämpfung
Wenn wir Sicherheit nur auf Verbrechensbekämpfung beziehen, verlieren wir die Gesamtheit unserer Lebensgrundlagen aus dem Blick.
Sicherheit ist, dass Menschen in Ruhe gesunden können, wenn sie krank geworden sind – ohne dass sie Nachteile fürchten müssen. Und nicht, dass ein Bundeskanzler ihnen Müßiggang unterstellt und sie dazu aufruft, mehr zu arbeiten.
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Sicherheit ist, wenn sich eine Regierung darum kümmert, dass Menschen sich auch in Zukunft Strom, Heizung und Mobilität leisten können. Und nicht, dass sie sich mit einer fossilverliebten Energiepolitik an den untergangsgeweihten Status Quo klammert.
Sicherheit ist, wenn Menschen sich ohne Angst frei entfalten und an der Gesellschaft teilhaben können – egal wo sie herkommen, wer sie sind oder ob sie in der Mehrheitsgesellschaft auffallen. Dazu passt weder der Kurs der Merz-Regierung zum Selbstbestimmungsgesetz noch zum Asylrecht und vielen anderen Bereichen.
Sicherheit ist kein Supergrundrecht
Und das wichtigste: Grundrechte müssen die Basis für jegliche Sicherheitspolitik sein. Denn ohne Grundrechte gefährden wir unsere Demokratie. Und eine Bundesregierung darf nicht selbst an deren Schwächung arbeiten. Sicherheit ist kein Supergrundrecht, wie der einstige CSU-Innenminister Hans-Peter Friedrich es vor mehr als zehn Jahren zu kolportieren versuchte.
Wenn es schon ein Supergrundrecht geben soll, ist das zweifelsohne die unantastbare Menschenwürde. Sicherheit kommt in der Liste der Grundrechte so nicht vor. Doch umgekehrt sind die Rechte, die in unserer Verfassung verankert sind, Basis für jede Sicherheit, die wir als Menschen in einem demokratischen Staat haben können.
Grundrechte können eingeschränkt werden, das stimmt. Aber dafür gibt es Voraussetzungen: Die entsprechenden Maßnahmen müssen geeignet, erforderlich und verhältnismäßig sein. Und dass das im Fall der derzeit vorgelegten Gesetzentwürfe der Fall wäre, daran – damit wieder zurück zur Kritik vom Anfang – zweifeln Fachleute stark.
Ein Gegenteil von Sicherheit ist Verunsicherung
Wir dürfen nicht aufhören, diese Kritik zu üben. An jeder einzelnen Maßnahme, die Grundrechte im Übermaß beschneiden. Wir dürfen auch nicht aufhören zu fordern, dass wir eine evidenzbasierte sogenannte Sicherheitspolitik brauchen, die sich aus mehr speist als performativer Innovationsinszenierung und schnellen technischen, vermeintlichen Antworten auf tieferliegende Probleme.
Aber wir dürfen dabei nicht vergessen, dass Sicherheit mehr ist als das, was in Polizei- und Strafgesetzen steht. Wer Menschen immer wieder verunsichert, versteht Sicherheit falsch. Und das kann schnell gefährlich werden.
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