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Künstliche Intelligenz

EU-Automarkt wächst: E-Autos und BYD legen stark zu


Der Automarkt in der Europäischen Union ist im März deutlich gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Neuzulassungen von Pkw um 12,5 Prozent auf 1,158 Millionen Autos, wie der Herstellerverband ACEA mitteilte. Im ersten Quartal ergab sich damit ein Plus von 4 Prozent auf 2,823 Millionen Autos. Der Anteil von batterieelektrischen Autos zog im Jahresvergleich von 15,2 auf 19,4 Prozent an. In Deutschland allein wurden im März fast 71.000 reine Elektroautos neu zugelassen – der höchste Stand seit August 2023. Im ersten Quartal 2026 wurden in der EU 546.937 E-Autos erstmals zugelassen. Die Zahl der Erstzulassungen von Plug-in-Hybriden stieg auf 268.344.

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Zulassungszahlen EU

Zulassungszahlen EU

(Bild: ACEA)

Im März gab es auf den großen Märkten Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien insgesamt Zuwächse. Marktführer in der EU blieb der Volkswagen-Konzern mit seinen Marken, die zusammengenommen ein Plus von 7,8 Prozent erzielten. Weltweit kämpft der Konzern allerdings mit Gegenwind: BMW, VW und Mercedes meldeten im ersten Quartal global schwache Verkaufszahlen, vor allem wegen einbrechender China-Geschäfte. Unter den Volkswagen-Marken gab es bei Porsche einen Rückgang um 14,5 Prozent. Insgesamt konnte Volkswagen mit all seinen Marken im ersten Quartal 489.081 Autos absetzen. In den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres waren es 450.809. Den größten Anteil am Zuwachs hat die Marke Skoda, die ihre Verkaufszahlen von 163.880 auf 191.657 steigern konnte.


Anteil Antriebsart

Anteil Antriebsart

(Bild: ACEA)

Stellantis konnte mit 6,8 Prozent nicht ganz so deutlich zulegen wie der Volkswagen-Konzern. Für Peugeot, die absatzstärkste Marke von Stellantis in der EU, ging es um 7,2 Prozent nach unten. Statt 158.619 Neuwagen konnte die Marke in den ersten drei Monaten dieses Jahres nur 147.147 Erstzulassungen verbuchen. Deutlich besser lief es bei Fiat (plus 36 Prozent) und Opel (plus 24,2 Prozent). Auch Lancia/Chrysler und Citroën konnten zulegen. Auf Platz drei landete die Renault Group, die Verluste von 8,4 Prozent hinnehmen musste. Das geht vor allem auf das Konto von Dacia, deren Verkaufszahlen um 18,7 Prozent einbrachen. Auch Toyota konnte weniger Autos verkaufen. Verluste gab es hauptsächlich bei der Marke Lexus.

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Einen leichten Rückgang musste auch der Hyundai-Konzern hinnehmen. Mit 194.359 Erstzulassungen landeten die Koreaner nur noch knapp vor der BMW Group, die mit den Marken BMW und Mini insgesamt auf 189.268 Verkäufen ein Plus von 5,2 Prozent erreichte. Erheblich mehr Zulassungen erzielten im ersten Quartal Tesla (plus 59,6 Prozent) und vor allem BYD mit einer Steigerung von 169,7 Prozent. Statt 18.782 im ersten Quartal 2025 waren es in diesem Jahr 50.646 Neuwagen. Geht das so weiter, könnte die chinesische Marke als nächstes Volvo, Saic Motor, Tesla, Nissan und Ford überholen. All diese Marken lagen im ersten Quartal unter 70.000 Erstzulassungen in der EU und sind damit in Schlagdistanz zu BYD. Suzuki, Mazda, Honda und Mitsubishi hat BYD bereits mehr oder weniger deutlich überholt.

Mehr zum Pkw-Markt


(mfz)



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Jetpack Compose 1.11 bringt Neuigkeiten für Testing, Debugging und Styling


Google hat sein Android-UI-Toolkit Jetpack Compose mit dem April-Update versehen. Die Version 1.11 bringt Neuerungen unter anderem für visuelles Debugging, Trackpad-Support sowie Koroutinen und sie führt einige experimentelle APIs ein.

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Für das Dispatching von Koroutinen in Tests kommt nun ein neues Verhalten standardmäßig zur Anwendung, das seit Version 1.10 per opt-in zur Verfügung stand: Jetpack Compose 1.11 nutzt eine neue API, die StandardTestDispatcher statt UnconfinedTestDispatcher verwendet und die es ermöglicht, Tasks zu queuen statt unmittelbar auszuführen. Auf diese Weise soll das Testverhalten mit dem Verhalten in Produktion übereinstimmen.

Darüber hinaus steht ein neues Tooling für das visuelle Debugging von geteilten Elementen und Modifier.animatedBounds bereit. Entwicklerinnen und Entwickler sollen dadurch einfacher feststellen können, ob ein Übergang anders aussieht als erwartet. Dazu umgeben sie SharedTransitionLayout mit dem Composable LookaheadAnimationVisualDebugging.

Jetpack Compose geht nun anders mit Trackpad-Events um, was unter anderem in Notebooks integrierte, extern mit Tablets nutzbare und virtuelle Trackpads betrifft. Diese Events werden jetzt als PointerType.Mouse-Events behandelt, sodass Maus- und Trackpad-Verhalten besser mit den Erwartungen von Usern übereinstimmen. Bislang wurden Trackpad-Events anders als Maus-Events behandelt, sodass etwa das Klicken und Ziehen per Trackpad zum Scrollen führte, statt zu einer Auswahl.

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Einige experimentelle APIs sind im neuen Release ebenfalls enthalten. So soll die neue Style API eine tiefergehende und vereinfachte Benutzeranpassung visueller Elemente von Komponenten ermöglichen sowie Performanceverbesserungen bringen. Die mediaQuery-API soll derweil eine deklarative und performante Art bieten, um ein User Interface an seine Umgebung anzupassen und dabei Boilerplate-Code minimieren. Für zweidimensionale, komplexe Layouts steht die experimentelle API Grid bereit.

Weitere Informationen zum April-Release von Jetpack Compose bietet der Android Developers Blog von Google.

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(mai)



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Vibecoding: Wenn das KI-Paradies vom guten Willen der Firmen abhängt


Es war eine schöne Vorstellung: In Zukunft erschaffen wir unsere Apps und Programme einfach selbst. Passgenau und auf Zuruf. Vibecoding heißt das Zauberwort. Es macht reine Computernutzer zu Schöpfern. Ein Rückbezug zu den Anfangstagen des Heimcomputers, als viele Nutzer sich noch völlig selbstverständlich auch mit Programmierung beschäftigten, Listings aus Heften abtippten und sie veränderten. Doch Vibecoding ist im Vergleich dazu noch viel mehr angesichts der unermesslichen Möglichkeiten, die sich einem heute mit Technik bieten. Und all das ist schon für 20 Euro im Monat mit Tools wie Künstlicher Intelligenz zu haben.

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Eine Nachricht in dieser Woche zeigt jetzt aber auf, wie sehr dieses kleine Paradies vom guten Willen einiger Unternehmen abhängig ist. Anthropic hatte Claude Code still und ohne Ankündigung kurzzeitig aus dem Pro-Tarif entfernt. Aus der Chefetage wurde zwar rasch klargestellt, dass es nur ein Test bei einigen Neukunden sein sollte. Aber alleine, dass das Unternehmen diese Möglichkeit so ernsthaft in Betracht zieht, zeigt, wie groß die Bereitschaft in mindestens einer KI-Schmiede ist, ein Vibecoding-Werkzeug wieder aus den Händen der Consumer zu nehmen.


Ein Kommentar von Malte Kirchner

Ein Kommentar von Malte Kirchner

Malte Kirchner ist seit 2022 Redakteur bei heise online. Neben der Technik selbst beschäftigt ihn die Frage, wie diese die Gesellschaft verändert. Sein besonderes Augenmerk gilt Neuigkeiten aus dem Hause Apple. Daneben befasst er sich mit Entwicklung und Podcasten.

Betrachtet man die andere Seite, ist der Schritt völlig logisch: Die KI-Unternehmen arbeiten nicht profitabel und die Kosten wachsen ihnen immer mehr über den Kopf, je mehr Nutzer diese Tools für sich entdecken und je mehr sie sie im Alltag nutzen. Wenn es eine Perspektive auf Refinanzierung und Gewinnschöpfung gibt, dann nur mit professionellen Nutzern, die deutlich mehr zahlen. Die Begrenzung der Nutzung gegenüber teureren Tarifen scheint wohl nicht bei allen Kunden dazu geführt zu haben, dass sie den 100-Euro-Tarif wählen. Also ist der nächste Schritt, die Einstiegshürde für das Vibecoding gleich komplett hochzusetzen.

Noch ist unklar, welche Lehren aus dem „Test“ gezogen werden. Und ob in dem hitzigen Wettbewerb Konkurrenten wie OpenAI und Google angesichts der eigenen Kostensituation mitziehen – oder gerade deshalb auf dem günstigen Preisniveau verbleiben. Denn dass allzu viele, denen die Nutzungslimits des Pro-Tarifs reichen, bereit sind, fünfmal pro Monat zu zahlen, darf bezweifelt werden. Unternehmen werden mit dem spitzen Bleistift die Personalkosten gegenrechnen, die sie durch den KI-Einsatz sparen. Vor allem viele private Nutzer werden eher wieder Abstand vom Vibecoding nehmen.

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Gibt es Alternativen? Lokale KI-Modelle sind zwar besser geworden, an die Leistung der cloudbasierten Modelle reichen sie aber (noch) nicht heran. Immerhin sind sie ein Hoffnungsschimmer am Horizont, dass Vibecoding auf lange Sicht auch für den privaten Nutzer ein Thema bleiben wird.

Für den Moment ist die aktuelle Entwicklung aber eine Erinnerung daran, auf welchen tönernen Füßen das ganze KI-Business gebaut ist. Und vielen Entwicklern dürfte es sicher recht sein, dass es ihre Leistung auch mit KI nicht zum Nulltarif gibt.

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(mki)



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God Game: Peter Molyneux veröffentlicht „Masters of Albion“ im Early Access


„Das ist das bedeutendste Ereignis meines Lebens“, schreibt Peter Molyneux auf X. „Abgesehen von der Geburt meines Sohnes“. Die britische Entwicklerlegende hat mit dem Studio 22cans eine neue Göttersimulation namens „Masters of Albion“ in den Early Access veröffentlicht. Als Frühversion soll das Spiel bis zum finalen Release reifen und vom Feedback der Spieler profitieren.

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Molyneux hatte „Masters of Albion“ auf der Gamescom 2024 angekündigt, nachdem er zuvor länger von der Videospielbildfläche verschwunden war – von ein paar fehlgeleiteten NFT-Eskapaden mal abgesehen. „Masters of Albion“ ist also Molyneuxs Rückkehr auf den Videospielmarkt, wo er einst bekannt war wie nur wenige andere Entwicklerpersönlichkeiten.

„Masters of Albion“ ist ein God Game, das sich nicht ganz ernst nimmt. Gespielt wird aus der Perspektive einer übermächtigen Götterfigur, die im Spiel als Hand dargestellt wird und mit Figuren und Umwelt interagieren kann. Spieler bauen nicht nur kleine Städte und Häuser, sondern stecken auch einzelne Items individuell zusammen. So kann man etwa Schwerter aus Brot basteln, Sandwiches schmieren oder Ratten in die Pastete hauen. Selbst die Kleidung und Rüstung der Dorfbewohner darf man individuell zusammenstellen.

Die Steam-Seite von „Masters of Albion“ verspricht außerdem eine Geschichte mit moralischen Entscheidungen, Quests und Abwehrschlachten gegen einfallende Bestien. Erste Nutzer-Reviews auf Steam fallen durchwachsen aus: Seit dem Launch am 22. April wurden knapp 200 Reviews geschrieben, von denen 65 Prozent das Spiel in seinem jetzigen Zustand empfehlen.

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Eine häufig vorkommende Kritik: Der aktuelle Zustand des Spiels sei selbst für einen Early-Access-Release noch recht schlecht. Die Entwickler schreiben, das Spiel soll voraussichtlich 12 Monate im Early Access bleiben, bevor eine Vollversion veröffentlicht wird. Die Arbeit an „Masters of Albion“ soll aber auch danach weitergehen.

Peter Molyneux gehört zu den bekanntesten, aber auch umstrittensten Entwicklerpersönlichkeiten der Branche. Molyneux war für die Entwicklung von „Populous“ verantwortlich und gilt als Schöpfer des Götterspielgenres. Später entwickelte er etwa „Black & White“ und arbeitete als Designer bei den Lionhead Studios an den „Fable“-Spielen. Bekannt wurde er durch seine abgedrehten Ideen, aber auch durch große Versprechen, die seine Spiele oft nicht einhalten konnten.


(dahe)



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