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Künstliche Intelligenz

Gabun sperrt soziale Medien nach Protesten und Streiks


Die Regierung im zentralafrikanischen Gabun hat die Sperrung aller sozialen Medien im Land angekündigt. Die Sperre solle ab sofort und bis auf weiteres gelten, hieß es in einer Mitteilung der Kommunikationsbehörde, die im Fernsehen verlesen wurde. Am Mittwoch waren Facebook, Instagram und Tiktok für die rund 2,5 Millionen Einwohner des Landes nicht mehr erreichbar, wie Einwohner der Hauptstadt Libreville der Deutschen Presse-Agentur sagten. Whatsapp und andere Messenger funktionierten zunächst weiterhin.

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Als Gründe nannte die Behörde die Verbreitung falscher Nachrichten, Diffamierung von Personen und Institutionen sowie Verstöße gegen den Datenschutz. Meinungsfreiheit sei ein Grundrecht, dürfe aber nicht unter Verletzung geltender Gesetze ausgeübt werden.

In den Wochen zuvor hatte Frust über gestiegene Lebenskosten und niedrige Gehälter zu Protesten und Streiks in dem wald- und ölreichen Küstenland am Äquator geführt. Die Regierung von Präsident Brice Oligui Nguema setzte als Antwort auf die Proteste in dieser Woche Steuern, Einfuhrzölle und Gebühren auf mehrere Lebensmittel und Baumaterialien für sechs Monate aus.

Oligui hatte vor zweieinhalb Jahren einen unblutigen Staatsstreich gegen die seit Jahrzehnten autokratisch regierende Bongo-Familie angeführt. Er wurde anschließend vor einem knappen Jahr zum Präsidenten gewählt. Viele der rund 2,5 Millionen Gabuner, die trotz des Rohstoffreichtums des Landes großteils in Armut leben, setzten große Hoffnungen in Oligui. Nach Angaben der Weltbank sind fast 40 Prozent der jungen Leute arbeitslos.


(mho)



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KIT-Forscher testen Kohlendioxid-speichernden Beton | heise online


Die Baustoffindustrie ist für rund acht Prozent der weltweiten Kohlendioxidemissionen verantwortlich. Europäische Forscher entwickeln einen Baustoff, der sogar das Treibhausgas aus der Atmosphäre entfernen soll.

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Für die Kohlendioxidemissionen ist der Zement verantwortlich, genauer die Herstellung eines Ausgangsmaterials Zementklinker „Diese hohen Emissionen entstehen durch den Energieeinsatz bei der Produktion, aber vor allem auch durch die chemisch bedingte Entsäuerung von Kalkstein bei der Herstellung von Portlandzementklinker, dem am häufigsten verwendeten Bindemittel für Beton“, sagt Frank Dehn, Leiter des Instituts für Massivbau und Baustofftechnologie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Im Rahmen des europäischen Projekts C-SINC entwickeln Forscher aus Karlsruhe zusammen mit Kollegen aus Belgien, den Niederlanden und Spanien einen sauberen Zementersatz. Zement ist das Bindemittel für Beton. Koordiniert wird das Projekt von einem Industriepartner aus Schweden.

Die Forscher setzen dabei auf magnesiumhaltige Silikate, die in einem gezielten, beschleunigten Mineralisierungsprozess mit Kohlendioxid (CO₂) zu Magnesiumcarbonat reagieren. Das Magnesiumcarbonat soll dann als sekundärer zementärer Zusatzstoff den Zementklinker zum Teil ersetzen.

„Indem wir das dabei eingesetzte CO₂ gezielt aus Industrieabgasen abscheiden, also der Atmosphäre entziehen, kann Beton künftig nicht nur emissionsärmer werden, sondern aktiv als CO₂-Senke wirken“, sagt Dehn. „Das CO₂ wird nicht einfach gespeichert, es wird chemisch in ein Mineral eingebaut. Es bleibt fest gebunden und kann so über sehr lange Zeiträume nicht wieder entweichen.“

Ziel des Projekts ist, dass der saubere Beton in absehbarer Zeit als Baustoff zur Verfügung steht. Das KIT übernimmt dabei die Materialprüfung: „Wir untersuchen mithilfe von Strategien des Maschinellen Lernens und strukturmechanischer Modelle, wie sich das Bindemittel im Beton verhält, wie wir den Beton optimal zusammensetzen und wie er sich in der Praxis bewährt“, sagt Dehn. „Das machen wir in kleinem Maßstab, aber auch in realen, großen Bauteilen.“

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(wpl)



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Künstliche Intelligenz

Nvidia-KI-Tools Megatron Bridge und NeMo Framework als Einfallstor für Angreifer


KI-Entwickler, die mit den Nvidia-Tools Megatron Bridge oder NeMo Framework arbeiten, sollten die Anwendungen zeitnah auf den aktuellen Stand bringen. In aktuellen Versionen wurden mehrere Sicherheitslücken geschlossen.

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Nvidias NeMo Framework dient zur Verwaltung von KI-Agenten. Wie aus einer Warnmeldung hervorgeht, haben die Entwickler insgesamt zehn Schwachstellen geschlossen. Alle Lücken (etwa CVE-2025-33245) sind mit dem Bedrohungsgrad „hoch“ eingestuft und es sind Angriffe aus der Ferne möglich. Nach erfolgreichen Attacken stehen Angreifern mehrere Türen offen, und sie können sich unter anderem höhere Nutzerrechte verschaffen oder sogar Schadcode ausführen. Wie Attacken ablaufen könnten, ist bislang nicht bekannt.

Davon sollen alle Plattformen betroffen sein. Die Entwickler versichern, die Sicherheitsprobleme in der Ausgabe 2.6.1 gelöst zu haben. Alle vorigen Versionen sind ihnen zufolge verwundbar.

Megatron Bridge wird für KI-Training genutzt. Hier könne es in zwei Fällen (CVE-2025-33239 „hoch“, CVE-2025-33240 „hoch“) aufgrund von unzureichenden Überprüfungen von Eingaben zu Fehlern kommen, erläutern die Entwickler in einem Beitrag. So gelangt im schlimmsten Fall Schadcode auf Systeme und kompromittiert sie. Davon sind alle Plattformen betroffen. Abhilfe schafft die Version 0.2.2. Jüngere Ausgaben sind angreifbar.

Bislang gibt es keine Berichte, dass Angreifer die beiden KI-Tools von Nvidia bereits attackieren. Weil sich das aber schnell ändern kann, sollten Admins das Patchen nicht auf die lange Bank schieben.

Zuletzt hat Nvidia im Dezember vergangenen Jahres mehrere Sicherheitslücken in KI- und Robotiksoftware geschlossen.

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(des)



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iX-Workshop MS Intune: Mobile Endgeräte und Apps sicher in der Cloud verwalten


Die Verwaltung mobiler Endgeräte stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Wie lassen sich Laptops, PCs und Smartphones zentral steuern, ohne die Sicherheit sensibler Unternehmensdaten zu gefährden? In unserem zweitägigen Workshop Mobile Device Management mit Microsoft Intune lernen Sie, wie Sie mit Microsoft Intune ein leistungsfähiges Mobile Device Management (MDM) einrichten und effektiv betreiben.

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Sie erfahren, wie Sie firmeneigene und private Geräte (BYOD) sicher in Ihre IT-Infrastruktur integrieren und Compliance-Vorgaben umsetzen. Zudem lernen Sie die Administrationsfunktionen des Microsoft Endpoint Managers kennen und setzen eigene Richtlinien zur Geräte- und App-Verwaltung um.

März
26.03 – 27.03.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 26. Feb. 2026
Juni
11.06 – 12.06.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 14. Mai 2026
September
24.09. – 25.09.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 27. Aug. 2026
Dezember
01.12. – 02.12.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 03. Nov. 2026

Sie erhalten eine praxisnahe Einführung in den Microsoft Endpoint Manager und lernen, wie Sie ein strukturiertes Mobile Device Management (MDM) aufbauen. Anhand praktischer Beispiele setzen Sie Windows AutoPilot für automatisierte Deployments ein und erfahren, wie Sie Windows-, iOS-, macOS- und Android-Geräte effizient in Intune registrieren und verwalten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Schutz von Unternehmens- und Personaldaten. Sie erarbeiten ein eigenes Konzept zur sicheren Verwaltung mobiler Endgeräte und lernen verschiedene Konfigurationsrichtlinien sowie das Mobile Application Management (MAM) und App Deployment kennen. Best Practices und eine Analyse der Stärken und Schwächen von Microsoft Intune im Unternehmensumfeld runden den Workshop ab.

Die Gruppengröße ist auf 12 Personen begrenzt, um interaktive Diskussionen und Fragen zu ermöglichen.

Ihr Trainer Aaron Siller ist erfahrener IT-Berater mit Schwerpunkt auf Microsoft Cloud-Technologien wie Azure, Microsoft 365 und Intune. Er unterstützt Unternehmen bei der Migration von traditionellen On-Premise-Anwendungen zu Microsoft 365 und der Azure-Cloud.

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(ilk)



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