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Gaming-PCs im Eigenbau: Wie tragt ihr eigentlich Wärmeleitpaste auf der CPU auf?


Letzte Woche ging es in der Sonntagsfrage um die Hersteller der Wahl-Hardware eurer Gaming-PCs im Eigenbau. Noch nicht mit dabei waren sämtliche Komponenten, die im Rechner zu einem angenehmen Betriebsklima beitragen. Heute wird das nachgeholt. Und wie genau tragt ihr eure Wärmeleitpaste eigentlich auf der CPU auf?

Wie kühlt ihr euren Eigenbau-Gaming-PC?

Immer wieder fragt die Redaktion sonntags nach, welche Grafikkarten-Klasse im heimischen Gaming-Rechner verbaut ist, wie hochauflösend die Bildschirme sind oder wie viel Speicherplatz verbaut ist. Selten geht es abseits der Spezifikationen auch um die Hersteller eurer Wahl-Komponenten. Ganz anders diese Woche: Heute stehen mit eineinhalb Jahren Abstand wieder die Fabrikanten von sieben zentralen Bestandteilen eines Gaming-PCs im Fokus.

Aussagekräftig sind solche Fragen aber natürlich nur, wenn beim Kauf auch eine entsprechende Auswahl bestand, weil der Rechner komplett selbst konfiguriert und zusammengebaut wurde. Die bereits vor sieben Tagen gestellte Frage, ob das bei euch der Fall ist, wird heute also gleich noch einmal eingebettet.

Hast du einen Gaming-PC im Eigenbau?
  • Ja, mein Gaming-PC ist selbst konfiguriert und zusammengebaut.

    Historie: 95,1 %

  • Nein, aber ich habe einen Gaming-PC.

    Historie: 1,9 %

  • Nein, ich habe ein Gaming-Notebook.

    Historie: 0,8 %

  • Nein, ich habe gar keinen Gaming-Computer.

    Historie: 2,3 %

Wer bei dieser Umfrage nicht mit „Ja“ geantwortet hat, für den ist die heutige Sonntagsfrage an dieser Stelle leider tatsächlich schon vorbei. Eine Enthaltung bei den nächsten sechs Umfragen liefert das Ergebnis, wie die PC-Bastler abgestimmt haben.

Von welchen Herstellern kommen die Gehäuselüfter im Eigenbau-PC?

Los geht es als Multiple-Choice-Umfrage mit den Gehäuselüftern. Die Antwort­möglichkeiten orientieren sich an den im Preisvergleich gelisteten Anbietern, berücksichtigen aber der Übersichtlichkeit halber nicht alle Hersteller.

Von welchen Herstellern stammen die Gehäuselüfter im Eigenbau-Gaming-PC?
  • AeroCool

  • Akasa

  • Alpenföhn

  • Alphacool

  • Antec

  • Arctic

  • Asus

  • be quiet!

  • Cooler Master

  • Corsair

  • DeepCool

  • Endorfy

  • Fractal Design

  • HAVN

  • ID-Cooling

  • Inter-Tech

  • Jonsbo

  • Lian Li

  • Mars Gaming

  • Montech

  • MSI

  • Noctua

  • Noiseblocker

  • NZXT

  • Phanteks

  • Scythe

  • Sharkoon

  • SilverStone

  • Thermalright

  • Thermaltake

  • Xilence

  • Zalman

  • anderer Hersteller

Wer stellt eure CPU-Kühler, AiOs oder Custom-WaKüs her?

Weiter geht es mit der Kühlung des Prozessors. Der Standardfall ist weiterhin der CPU-Luftkühler. Zuletzt gaben im Herbst immerhin rund 40 Prozent der ComputerBase-Community an, die eigene Hardware zumindest teilweise auch mit Wasser zu kühlen. Los geht es dennoch mit dem klassischen Luftkühler: Von welchem Hersteller stammt eurer, falls ihr einen habt?

Von welchem Hersteller stammt der CPU-Luftkühler im Eigenbau-Gaming-PC?
  • Alpenföhn

  • AMD

  • Arctic

  • be quiet!

  • Cooler Master

  • Corsair

  • DeepCool

  • Inter-Tech

  • Endorfy

  • ID-Cooling

  • Intel

  • Jonsbo

  • LC-Power

  • Mars Gaming

  • Montech

  • Noctua

  • NZXT

  • PCCooler

  • Scythe

  • Sharkoon

  • SilverStone

  • Thermalright

  • Thermaltake

  • Xilence

  • Zalman

  • anderer Hersteller

Gerne könnt ihr in den Kommentaren ausführen, um welches Modell mit welcher Bauart es sich handelt und wie zufrieden ihr damit seid. Wer wiederum auf dem Prozessor eine All-in-One-Wasserkühlung im Einsatz hat, darf sich enthalten und in der nächsten Frage wählen: Von welchem Hersteller stammt die AiO, falls vorhanden?

Von welchem Hersteller ist die AiO-CPU-Wasserkühlung im Eigenbau-Gaming-PC?
  • Alpenföhn

  • Alphacool

  • Antec

  • Arctic

  • ASRock

  • Asus

  • Azza

  • be quiet!

  • Cooler Master

  • Corsair

  • Cougar

  • DarkFlash

  • DeepCool

  • EK Water Blocks

  • Endorfy

  • Enermax

  • Fractal Design

  • Damdia

  • Gigabyte

  • ID-Cooling

  • Jonsbo

  • LC-Power

  • Lian Li

  • Mars Gaming

  • Montech

  • MSI

  • NZXT

  • Phanteks

  • Raijintek

  • Sapphire

  • Sharkoon

  • SilverStone

  • Thermalright

  • Thermaltake

  • Tryx

  • Valkyrie

  • Zalman

  • anderer Hersteller

Falls ihr wiederum eine eigens konfigurierte und zusammengebaute Custom-Wasserkühlung betreibt, dürft ihr nachfolgend antworten, von welchen Herstellern die Komponenten stammen.

Von welchen Herstellern ist die Custom-Wasserkühlung im Eigenbau-Gaming-PC?
  • Alphacool

  • Aqua Computer

  • Aquatuning

  • Barrow

  • Bitspower

  • Bykski

  • Corsair

  • EK Water Blocks

  • Hardware Labs

  • Koolance

  • Monsoon

  • Nanoxia

  • Laing

  • Phanteks

  • Phobya

  • Raijintek

  • Singularity Computers

  • Stealkey Customs

  • Thermal Grizzly

  • Thermaltake

  • Watercool

  • XSPC

  • anderer Hersteller

Gerne dürft ihr in diesem Fall auch in den Kommentaren erzählen, wie genau euer WaKü-Setup aussieht – oder gleich Bilder teilen.

Wie wird welche Wärmeleitpaste aufgetragen?

Egal ob Luftkühler oder Wasserkühlung, die Lücke zwischen Kühler und CPU muss überbrückt werden. Am üblichsten ist für diese Anwendung weiterhin die klassische, nicht elektrisch leitfähige Wärmeleitpaste. Falls ihr eine solche verwendet, von welchem Hersteller stammt sie?

Von welchem Hersteller stammt die Wärmeleitpaste im Eigenbau-Gaming-PC?
  • AeroCool

  • Alpenföhn

  • Alphacool

  • Arctic

  • Arctic Silver

  • be quiet!

  • Cooler Master

  • Corsair

  • Cryorig

  • Deep Cool

  • EC360

  • EK Water Blocks

  • Endorfy

  • Gelid

  • Iceberg

  • Kerafol

  • Kolink

  • LC-Power

  • Noctua

  • Phanteks

  • Polartherm

  • Prolimatech

  • Scythe

  • SstarTech

  • Thermal Grizzly

  • Thermal Hero

  • Thermalright

  • Thermaltake

  • Zalman

  • anderer Hersteller

Abschließend gibt es eine beliebte Glaubensfrage: Wie tragt ihr die Wärmeleitpaste auf dem Heatspreader des Prozessors auf? Kleiner Klecks, mehrere Kleckse, ein Kreuz oder gar glatt gestrichen?

Wie tragt ihr die Wärmeleitpaste auf der CPU auf?

Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht

Die Redaktion freut sich wie immer über fundierte und ausführliche Begründungen zu euren Entscheidungen in den Kommentaren zur aktuellen Sonntagsfrage. Wenn ihr persönlich ganz andere Ansichten vertretet, die von den bei den Umfragen im Artikel gegebenen Antwort­möglichkeiten nicht abgedeckt werden, könnt ihr davon ebenfalls im Forum berichten. Auch Ideen und Anregungen zu inhaltlichen Ergänzungen der laufenden oder zukünftigen Umfragen sind gerne gesehen.

Leser, die sich noch nicht an den vergangenen Sonntagsfragen beteiligt haben, können dies gerne nachholen, denn die Umfragen laufen stets über eine Dauer von 30 Tagen. Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich ein kostenloser ComputerBase-Account. Insbesondere zu den letzten Sonntagsfragen sind im Forum häufig nach wie vor spannende Diskussionen im Gange.

Die letzten zehn Sonntagsfragen in der Übersicht

Motivation und Datennutzung

Die im Rahmen der Sonntagsfragen erhobenen Daten dienen einzig und allein dazu, die Stimmung innerhalb der Community und die Hardware- sowie Software-Präferenzen der Leser und deren Entwicklung besser sichtbar zu machen. Einen finanziellen oder werblichen Hintergrund gibt es dabei nicht und auch eine Auswertung zu Zwecken der Marktforschung oder eine Übermittlung der Daten an Dritte finden nicht statt.



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Wochenrück- & Ausblick: Das sind die Top-Meldungen von der Computex in Taipeh


Wochenrück- & Ausblick: Das sind die Top-Meldungen von der Computex in Taipeh

Die vergangene Woche stand ganz klar im Zeichen der Computex 2026, der Wolfgang, Nicolas und Jan in Taipeh beiwohnten. Das sind die Meldungen, die für besonders viel Aufmerksamkeit sorgten: Nvidia RTX Spark, das Comeback des Ryzen 7 5800X3D und FSR 4 für RDNA 3, aber nicht für RDNA 3.5?

Schon für das Jahr 2025 erwartet, hat Nvidia zur Computex 2026 jetzt dann doch noch die „zivile Variante“ des GB10 Superchip aus dem DGX Spark (Test) veröffentlicht: Das SoC mit bis zu 20 Arm-Kernen und bis zu 6.144 Blackwell-Shadern firmiert unter der Bezeichnung „RTX Spark“ und soll ab Herbst 2026 eine neue Ära der Windows-PCs einläuten – ja, richtig gelesen, dieses Arm-SoC von Nvidia ist für Windows 11 on Arm gedacht, das zeitgleich das Zeitalter der „KI Agents“ betreten soll.

Microsoft Surface Laptop Ultra mit RTX Spark
Microsoft Surface Laptop Ultra mit RTX Spark

Das erinnert natürlich an den Start der Copilot+-PCs auf Qualcomms Snapdragon-X-Arm-SoCs, der die hoch gesteckten Ziele nicht erreichen konnte. Klappt es zwei Jahre später und eine Stufe höher mit der Liaison zwischen Microsoft und Nvidia? Die Frage trieb viele unserer Leser um, die Meldung und die sich anschließende Diskussion waren die News der Woche.

Dahinter in den Charts liegt die Rückkehr des AMD Ryzen 7 5800X3D für alle, die noch auf einer langsameren CPU auf Sockel AM4 unterwegs sind – und gewillt sind für das Comeback heute mehr auszugeben, als es sie im Jahr 2024 gekostet hätte.

Das letzte Wort ist beim Thema auf Platz 3 allem Anschein nach noch nicht gesprochen: Kommt FSR 4 zwar für RX 7000 (RDNA 3) und RX 6000 (RDNA 2), aber nicht für RDNA 3.5? AMD hatte in einer Gesprächsrunde auf der Computex den Eindruck erweckt, ruderte im Nachgang aber zurück.

Vollgepackte Messewochen lassen Tests in der Regel untergehen, doch die AMD Radeon RX 9070 GRE war selbst eine „Messe-Neuigkeit“. Der Test erschien deshalb pünktlich zum Fall des Embargos am ersten Tag der Messe. Eine Überraschung waren die Ergebnisse allerdings nicht, denn die Grafikkarte gibt es seit dieser Form seit fast einem Jahr in China zu kaufen – und ComputerBase hatte sie bereits im Juli 2025 im Test.

Die AMD Radeon RX 9070 GRE im Test
Die AMD Radeon RX 9070 GRE im Test

Bis die Grafikkarte eine echte weitere Option im Portfolio von AMD ist, muss sich der Preis noch bewegen. Auch zum Wochenende gibt es die schnellere, mit 16 statt 12 GB ausgestattete Radeon RX 9070 noch günstiger als die RX 9070 GRE zu kaufen.

Meistgelesene Tests & Berichte

  1. Radeon RX 9070 GRE im Test: So schnell ist die neue kleins­te RX 9070 mit 12 GB VRAM

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Der Podcast zur Computex aus Taipeh

Auch den Podcast gab es dieses Jahr aus Taipeh: Wie 2026 zog Jan in Taiwan kurz vor dem Weg zum Flughafen im Gespräch mit Fabian ein Resümee – zwischen Toiletten und Mülleimern verschanzt im Flur des Messezentrums in Taipeh.

Jan bei der Podcast-Aufnahme im Messezentrum der Computex 2026 in Taipeh
Jan bei der Podcast-Aufnahme im Messezentrum der Computex 2026 in Taipeh

War die Messe wegen der AI-Booms für Gamer und Heimanwender so „langweilig“, wie sie erwartet worden war? Blasen die Hersteller alle Trübsal, es sei denn, ihr Aktienkurs entwickelt sich so, wie Jensen Huang es zur Keynote allen AI-Teilhabern prophezeit hat? Was gab es überhaupt für Spieler und PC-Enthusiasten zu sehen? Und was sagt Fabian als Beobachter aus der Ferne dazu? Antworten gibt es im Podcast.

Wochenausblick

Die kommende Woche wird weitere, im Trubel der Messe bis jetzt noch nicht abgearbeitete Meldungen aus Taipeh zum Thema haben. Ein nächster Schritt ist beiden Community-Benchmarks geplant. Die Teilnahme an den bisher gestarteten zu Cinebench 2026 und zu Forza Horizon 6 ist – auch mit aktuellen Treibern gerne erneut – weiterhin möglich!

Aktuelle Community-Benchmarks
  • Cinebench 2026 Community-Benchmark: Wie schnell ist dein System beim Rendern?
  • Forza Horizon 6 Community-Benchmark: Wie schnell ist dein System im neuen AAA-Rennspiel?

Und nicht vergessen: Am kommenden Donnerstag, den 11. Juni beginnt die Fußballweltmeisterschaft 2026. Wer Lust hat, nimmt am WM 2026 Tippspiel in der Community teil. Wer noch keinen ComputerBase-Account hat, kann sich vorab noch kostenlos registrieren.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!



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Guild Wars 3: Nachfolger des erfolgreichen MMOs angekündigt


Guild Wars 3: Nachfolger des erfolgreichen MMOs angekündigt

Bild: Guild Wars 3 via Steam

ArenaNet hat mit einem Ankündigungstrailer den Nachfolger der Guild-Wars-Reihe vorgestellt. Guild Wars 3 kommt 2027 in die Beta und soll für PC und PS5 erscheinen. Teile des Trailers wurden In-Engine erstellt und zeugen von einem deutlichen Grafiksprung im Vergleich zum 2012er Vorgänger Guild Wars 2.

Nach 14 Jahren gibt es Lebenszeichen vom Nachfolger

Guild Wars 2 wurde 2012 veröffentlicht. Ursprünglich als Bezahltitel, welcher anschließend dauerhaft kostenlos gespielt werden konnte, kam 2015 der Wechsel auf ein Free-to-Play Modell für das Grundspiel. Über die Jahre kamen zahlreiche Erweiterungen, zuletzt Visions of Eternity im Oktober 2025.

Guild Wars machte viele Dinge anders als andere MMOs. So gab es keine Quests wie üblich, sondern Aufgaben galten als abgeschlossen und die Belohnungen wurden direkt gutgeschrieben, ohne zum NPC zurücklaufen zu müssen. Mit Reittieren und Gleitschirmen lässt sich die gesamte Spielwelt erkunden. Dabei treffen Spieler auf dynamische Events und Weltbosse. Die Endgame-Inhalte umfassen Verliese, Fraktale, Raids und WvW.

Auch bei den Charakteren ging Guild Wars seinen eigenen Weg und verzichtete auf typische Klassen. Stattdessen ließen sich Charaktere je nach Wunsch des Spielers ausrichten. Spezialisierungen führten neue Fähigkeiten und Waffen ein.

Guild Wars 3 Beta erscheint im Herbst 2027

Mit einem Reittier und deutlich verbesserte Grafik, damit beginnt der Trailer zum kommenden Guild Wars 3. Nähere technische Details liefern die Entwickler noch nicht, auf weite Landschaften und hohe Sichtweiten scheint es aber hinauszulaufen.

Soweit bislang bekannt ist, verschlägt es den Spieler in das Land Orr. Neben Reittieren sind auch Gleitschirme und Sprungeinlagen wieder dabei.

Die Beta zum Spiel soll im Herbst 2027 erscheinen, und eine Registrierung ist über möglich. Auch auf Steam lässt sich der Titel zur Wunschliste hinzufügen.

Erste Systemanforderungen sind über die Steam-Seite auch schon ersichtlich: So wird mindestens ein 6-Kern-Prozessor wie der Intel Core i5-8400 oder AMD Ryzen 5 2600 nötig. 16 GB Arbeitsspeicher genügen, doch auf Seiten der Grafik werden mit der RTX 2060, RX 5700 und Arc A580 deutlich höhere Anforderungen gestellt. 65 GB Speicherplatz sollen belegt werden. Ob sich das bis zur Beta noch ändert, muss sich zeigen. Die kommende Steam Machine wäre aber beispielsweise innerhalb der Anforderungen.

Guild Wars 3
Guild Wars 3 (Bild: Guild Wars 3 via Steam)



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Taktik-Shooter Crossfire: Wilder Mix aus Ghost Recon, Kane & Lynch… und Zombies?


Taktik-Shooter Crossfire: Wilder Mix aus Ghost Recon, Kane & Lynch... und Zombies?

Bild: That’s No Moon

Die im Westen wenig bekannte Spiele-IP Crossfire bekommt einen Singleplayer-Titel spendiert, der sich spielerisch augenscheinlich bei Ubisoft’s Ghost Recon Reihe bedient, und narrativ starke Assoziationen an Kane & Lynch weckt, in dem die Protagonisten ebenfalls unfreiwillig zusammenarbeiten müssen.

Crossfire ist keine neue IP

In einem an echten Highlights relativ armen Haupt-Event des Summer Game Fest 2026 stach die Weltpremiere von Crossfire schon ein wenig hervor. Auch wenn viele Zuschauer vielleicht der Meinung waren, hier eine komplett neue IP zu sehen, ist dem nicht so. Crossfire existiert bereits seit 2007 und ist manchem Leser vielleicht am ehesten als asiatisches Pendent zu Counter-Strike ein Begriff.

Im Laufe der Jahre hat Crossfire dann aber doch einiges an Lore aufgebaut, was jetzt die Grundlage für den neuen Singleplayer-Taktik-Shooter bildet. Im Crossfire-Universum kämpft die Anti-Terror-Truppe Global Risk weltweit gegen die Söldnertruppe Black List. Die übergeordnete Story umfasst inzwischen auch fehlgeschlagene Biowaffen-Experimente, welche die Testsubjekte mutieren oder zu Zombies werden ließ.

Zur Zusammenarbeit gezwungen

In diesem Spannungsfeld treffen die beiden Protagonisten Layla, die Black List angehört, und Cross, welcher für Global Risk arbeitet, aufeinander. Nachdem scheinbar die Einheit von Cross mit der Biowaffe infiziert wurde, müssen die beiden zusammenarbeiten, um zu überleben. Die unfreiwillige Zusammenarbeit weckt Erinnerungen an das von IO Interactive entwickelte Kane & Lynch, in dem die Protagonisten ebenso keinesfalls Freunde waren.

Spielerisch und in der Präsentation erinnert Crossfire hingegen sofort an Ghost Recon. Spezialkräfte, die von Kopf bis Fuß in taktischer Ausrüstung unterwegs sind, das Gameplay als taktischer 3rd-Person-Shooter, sogar die beinahe unsichtbar machende Tarnung (bekannt aus GR Future Soldier) sind alles Markenzeichen der Serie.

Adaptive-Cover-Mechanik ist zentrales Gameplay-Element

Besonderer Fokus lag auf einem neu entwickelten Animations- und Deckungssystem, das von den Entwicklern „adaptive cover“ getauft wurde. Dieses System soll deutlich dynamischer sein als die recht künstlich wirkende binäre Einordnung in hüfthohe Deckung oder eben keine Deckung, wie sie bisher aus vielen Spielen bekannt ist.

Layla passt im gezeigten Beispiel beim Schleichen sichtbar ihre Körperhaltung und Bewegungsabläufe an, um sich in felsigem Gelände stets der Sichtlinie der Gegner zu entziehen. So kostet die Fortbewegung im Gelände mitunter sichtbar mehr Zeit. In einer anderen Sequenz zeigt sich, wie im Gefecht die Trittsicherheit auf Fels die Bewegung verlangsamt.

Es treffen viele Konzepte aufeinander

Für sein Erstlingswerk hat sich das neue Entwicklerstudio That’s No Moon einiges vorgenommen. Stealth-Taktik a la Ghost Recon, Kämpfe gegen futuristische Drohnen und durch eine Biowaffe zu Supersoldaten mutierte Gegner; ein zur Zusammenarbeit gezwungenes Duo von Feinden, das an Kane & Lynch erinnert – Crossfire ist ein wilder Mix verschiedener narrativer und spielerischer Konzepte.

In gewisser Hinsicht bringt die seit fast 20 Jahren existierende IP eine Menge Lore-Ballast mit sich, der einer glaubwürdigen Singleplayer-Umsetzung im Weg stehen könnte. Ob Entwicklerstudio That’s No Moon das ganze unter einen Hut bringen kann, bleibt abzuwarten. Auch wann Crossfire erscheinen wird, ist derweil noch offen. Laut Geoff Keighley arbeiten die Entwickler bereits seit gut 5 Jahren an dem Titel. Angekündigt ist das Spiel für den PC (via Steam und Epic Games Store), die PlayStation 5 sowie Xbox Series X|S.

Meinung von Stefan Sokolowski

Stefan Sokolowski

Missing In Action: Wenn Ubisoft sich nach dem Flop von Breakpoint nicht traut, den vakanten Markt der 3rd-Person-Taktik-Shooter mit einem neuen Ghost Recon zu bedienen, kommen eben andere zum Zug. Genug Expertise ist angesichts ehemaliger Entwickler von Naughty Dog und Infinity Ward in jedem Fall im neuen Studio That’s No Moon vertreten.

Dennoch bleiben Bedenken, ob bei all den gezeigten Ideen am Ende auch ein kohärentes Spiel herauskommt, denn die Zielgruppe für solche Shooter wünscht sich mehrheitlich wohl eher eine geerdetere Story und Präsentation. Wer hingegen heute zur bestehenden Crossfire-Lore in entsprechenden Wikis liest, könnte den ein oder anderen Cringe-Schock erfahren.

Gleichzeitig sieht der Titel in seiner Weltpremiere technisch und spielerisch vielversprechend aus. Das Deckungssystem und die Bewegung der Protagonisten durch schwieriges Gelände wirken auch im derzeitigen Entwicklungsstadium schon glaubwürdig. Die Ballerei hat ordentlich Wumms, ohne direkt zu sehr in Richtung eines Call of Duty abzudriften.



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