Apps & Mobile Entwicklung
GitHub Copilot: Nutzungsbasierte Abrechnung ab Juni
GitHub stellt sein KI-Tool Copilot grundlegend um: Ab dem 1. Juni wird die Abrechnung von einem klassischen Abomodell auf ein nutzungsbasiertes System umgestellt. Damit reagiert das Unternehmen auf steigende Kosten und veränderte Nutzungsgewohnheiten. Der Schritt dürfte weitreichende Folgen für Entwickler und Unternehmen haben.
Bisher funktionierte GitHub Copilot überwiegend nach einem festen Monatspreis, bei dem Nutzer eine bestimmte Anzahl an „Premium Requests“ stellen konnten. Dieses Modell wird nun durch sogenannte „AI Credits“ ersetzt. Künftig basiert die Abrechnung darauf, wie intensiv Copilot tatsächlich genutzt wird. Gemessen wird dies in Token für Eingaben, Ausgaben und zwischengespeicherte Daten.
Mehr Transparenz, weniger Vorhersagbarkeit
Mit der Umstellung verfolgt GitHub das Ziel, die Kosten stärker an die reale Nutzung anzupassen. Hintergrund ist die rasante Weiterentwicklung von Copilot. Der Dienst hat sich von einer einfachen Code-Vervollständigung hin zu einem agentenbasierten System entwickelt, das komplexe, mehrstufige Programmieraufgaben übernehmen kann. Diese intensiveren Workloads verursachen deutlich höhere Rechenkosten.
Das bisherige Modell konnte diese Unterschiede kaum abbilden. Eine kurze Anfrage und eine mehrstündige automatisierte Coding-Session kosteten bislang gleich viel. Das neue System soll hier für mehr Fairness sorgen, zumindest aus Sicht von GitHub. Für Nutzer bedeutet das jedoch auch, dass die Kosten weniger vorhersehbar werden. Zwar werden bestehende Abos wie Copilot Pro oder Pro+ weiterhin ein monatliches Guthaben in Form von AI Credits enthalten, doch wer darüber hinausgeht, muss zusätzlich zahlen.
Vorbereitung auf den Wechsel
Um die Umstellung transparenter zu gestalten, führt GitHub bereits im Mai eine Vorschau auf die neue Abrechnung ein. Nutzer können dort simulieren, wie hoch ihre Kosten mit dem neuen Modell sein werden. Parallel dazu ergriff GitHub bereits im April Maßnahmen, um die Infrastruktur zu stabilisieren. Dazu gehörten unter anderem strengere Nutzungslimits sowie ein vorübergehender Stopp neuer Abonnements der Stufe Student, Pro und Pro+. Derzeit können nur noch Team für derzeit 4 US-Dollar und Enterprise für 21 US-Dollar pro Nutzer und Monat gebucht werden.
Die Reaktionen aus der Community ließen nicht lange auf sich warten und fielen gemischt aus. Während einige die höhere Transparenz begrüßen, äußern andere deutliche Kritik. Insbesondere die Sorge vor steigenden Kosten ist weit verbreitet. Entwickler befürchten, dass sie künftig für die gleiche Leistung mehr bezahlen oder ihre Nutzung stärker einschränken müssen.
Signalwirkung
Der Schritt von GitHub dürfte Signalwirkung für den gesamten Markt haben. Viele Anbieter von KI-Tools stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie steigenden Infrastrukturkosten, wachsender Modellkomplexität und stark variierenden Nutzungsprofilen. Mit der Umstellung auf nutzungsbasierte Abrechnung folgt Copilot einem Trend, der sich bereits bei Cloud- und API-Diensten etabliert hat (AWS, Azure und Co.). Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob Entwickler bereit sind, diese Kostenstruktur langfristig zu akzeptieren, oder ob Alternativen an Attraktivität gewinnen.
Apps & Mobile Entwicklung
Mobilfunktarife: ja! mobil und Penny Mobil jetzt mit Prepaid-Jahrespaketen

ja! mobil und Penny Mobil erweitern ihr Prepaid-Angebot um zwei neue Jahrespakete mit 12-monatiger Laufzeit. Nutzer können zwischen 60 und 250 Gigabyte jährlichem Volumen wählen, das in den Jahrespaketen selbst über die gesamte Laufzeit flexibel eingeteilt werden kann.
Das Jahrespaket M mit 60 GB kostet 69,99 Euro, das Jahrespaket L mit 250 GB ist hingegen für 99,99 Euro verfügbar. Die neuen Jahrespakete werden über das jeweilige Starter-Paket aktiviert und sind ab heute ausschließlich online verfügbar.
Im Starter-Paket mit Prepaid-SIM-Karte ist das entsprechende Startguthaben für die neuen Jahrespakete enthalten: 70 Euro beim Jahrespaket M und 100 Euro beim Jahrespaket L. Das bestehende 6-Monats-Paket bleibt unverändert. Kunden, die ein 5G-fähiges Smartphone mit den Prepaid-Tarifen nutzen, können auf bis zu 50 Mbit/s im 5G-Netz der Telekom zurückgreifen.
Die neuen Jahrespakete im Überblick:
- 60 GB Gesamtdatenvolumen, flexibel über die Laufzeit nutzbar
- Preis: 69,99 Euro (Gültigkeit: 12 Monate)
- Starter-Paket: 69,95 Euro inkl. 70 Euro Startguthaben und Prepaid-Karte
- Surfen im 5G-Netz der Deutschen Telekom mit max. 50 Mbit/s (5G50)
- 250 GB Gesamtdatenvolumen, flexibel über die Laufzeit nutzbar
- Preis: 99,99 Euro (Gültigkeit: 12 Monate)
- Starter-Paket: 99,95 Euro inkl. 100 Euro Startguthaben und Prepaid-Karte
- Surfen im 5G-Netz der Deutschen Telekom mit max. 50 Mbit/s (5G50)
Penny Mobil feiert 20-jähriges Jubiläum mit Aktionsvorteilen
Im Mai feiert Penny Mobil sein 20-jähriges Bestehen und bietet in diesem Rahmen Aktionsangebote an. Während des Aktionszeitraums gibt es 20 Prozent Rabatt auf alle Smart-Starter-Pakete sowie 6 × 20 GB Datenpässe für alle Kunden geschenkt, die einen Smart-Tarif gebucht haben.
Penny Mobil ist als Mobilfunkangebot von Penny im Jahr 2006 gestartet und deutschlandweit in allen Penny- und Rewe-Märkten sowie online erhältlich. Seit 2012 steht Congstar hinter dem Mobilfunkangebot von Penny Mobile.
Apps & Mobile Entwicklung
Sapphire PhantomLink im Test – ComputerBase
Asus BTF („Back to the Future“) umfasst alle Ansätze, um Kabel im PC zu verstecken. Der neueste Bestandteil ist der extra GPU-Stromanschluss „GC-HPWR“. Sapphire hat ihn als erster Hersteller mit „PhantomLink“ übernommen. Wer will, kann entsprechende Mainboards und Grafikkarten von Sapphire und Asus jetzt mischen, zeigt der Test.
Sapphire PhantomLink vs. Asus BTF
Doch bevor es an die Hardware geht, gilt es vorweg noch einmal die Begrifflichkeiten zu klären, denn schon was unter Asus BTF verstanden wird, scheint beim Blick in Tech-Communities weltweit nicht ganz einheitlich zu sein.
Asus BTF vs. „GC-HPWR“
Ein Grund: Asus hat es geschafft, dass „BTF“ vielerorts synonym für Backside-Connector-Mainboards (boten bisher Asus, Gigabyte und MSI) und Grafikkarten mit extra Stromanschluss-Steckleiste sowie passende Mainboards (beides bot bisher nur Asus) steht. Durchaus nicht unberechtigt, denn niemand war so früh mit so viel Nachdruck dabei wie Asus.
Doch BTF ist ein reiner Asus-Marketing-Begriff für alle Ansätze, die Kabel aus dem sichtbaren Bereich eines Desktop-PCs verbannen und bedeutet nicht, dass es „BTF-Ansätze“ nicht auch bei anderen Herstellern gibt.
Der von Asus dafür vor zwei Jahren entwickelte „BTF-Grafikkarten-Anschluss“ trägt eigentlich die weniger einprägsame Bezeichnung „GC-HPWR“ (Graphics Card High Power) und jeder kann ihn lizenzfrei nutzen.
GC-HPWR unterstützt – sofern ausreichend versorgt – bis zu 1.000 Watt und an damit ausgestatteten Grafikkarten kann die Kontaktleiste auch entfernt werden, damit die Grafikkarten auf jedem herkömmlichen Mainboard zum Einsatz kommen können.
Die Auswahl an Grafikkarten und Mainboards mit GC-HPWR-Schnittstelle war bisher sehr eingeschränkt, zumal das bis dato wirklich nur Asus bot. Drei Grafikkarten gibt es bis dato, eine davon ist die GeForce RTX 5090 ROG Matrix (Test), die den Anschluss parallel zum klassischen 12-V-2×6-Kabel nutzt.
Das ändert sich jetzt, denn elf Monate nach der Präsentation zur Computex 2025 bringt Sapphire „PhantomLink“ auf den Markt.
Sapphire PhantomLink
PhantomLink ist Sapphires Marketingname für „GC-HPWR“, also die zusätzliche Schnittstelle für die Stromversorgung der Grafikkarte. Vier Produkte (respektive zwei Produkte in jeweils zwei Farbvarianten) machen den Anfang:
Wichtig: PhantomLink steht nicht für ein vollständiges Backside-Connector-Design, wie es Asus BTF tut. Alle Anschlüsse finden sich beim Sapphire X870E Nitro+ PhantomLink daher weiterhin auf der Vorderseite – auch der 12V-2×6-Anschluss zur Versorgung der neuen PhantomLink-Schnittstelle.
Die ersten PhantomLink-Modelle im Überblick
Sapphire Radeon RX 9070 XT Nitro+ OC PhantomLink
Die erste Grafikkarte von Sapphire mit PhantomLink ist die Sapphire Radeon RX 9070 XT Nitro+ OC PhantomLink. Sie entspricht bis auf die neue Kontaktleiste und zwei Temperatursensoren 1:1 der bereits im Frühjahr 2026 vorgestellten und von ComputerBase getesteten Sapphire Radeon RX 9070 XT Nitro+ (Test).
Der vom letztjährigen Modell schon genutzte, unter der Backplate versteckte 12V-2×6-Anschluss findet sich auf dem PhantomLink-Modell weiterhin. Weil der PhantomLink-Anschluss über die von Asus im letzten Jahr präsentierte Stecker-Verlängerung verfügt, kann die Grafikkarte (wie Asus-BTF-Modelle) auch in herkömmlichen Mainboards über das Kabel betrieben werden.
Die zwei neuen Temperatursensoren finden sich laut Sapphire einmal in der Nähe der 12V-2×6-Buchse und einmal nahe des PhantomLink-Anschlusses. Sie lassen sich über Sapphire TriXX auslesen – eine Warnmeldung bei zu hohen Temperaturen inklusive.
Sapphire X870E Nitro+ PhantomLink
Das Sapphire X870E Nitro+ PhantomLink ist nicht nur Sapphires erstes Mainboard mit dem neuen Steckplatz, sondern auch das neue Flaggschiff im noch jungen Consumer-Mainboard-Portfolio des Herstellers. Bis dato gab es „nur“ ein Pure-Modell der X870E-Klasse.
Wer erwartet hat, dass der Einsatz von „GC-HPWR“ alias PhantomLink bedeutet, dass auch alle anderen Anschlüsse des Mainboards auf die Rückseite verlegt werden, der wird indes eines Besseren belehrt: Das Sapphire X870E Nitro+ PhantomLink ist ganz klassisch aufgebaut, alle Anschlüsse finden sich auf der Vorderseite.
Auch ein von anderen Herstellern inzwischen bekanntes „Komfortfeature“ hat das neue Flaggschiff nicht zu bieten: Einen Quick Release für den ersten PCIe-x16-Slot gibt es beispielsweise nicht. Dafür lassen sich die Kühler auf den M.2-Slots werkzeuglos entfernen.
Mix and Match im Test
GC-HPWR ist standardisiert, Asus BTF und Sapphire PhantomLink lassen sich daher miteinander kombinieren. Dass dem nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis so ist, hat ComputerBase mit folgenden Komponenten getestet:
- Sapphire X870E Nitro+ PhantomLink
- Sapphire Radeon RX 9070 XT Nitro+ OC PhantomLink
- Asus X870E Crosshair BTF
- Asus GeForce RTX 5090 ROG Matrix
Sapphire-Mainboard mit Asus-Grafikkarte
Wie von Asus‘ BTF-Platinen mit GC-HPWR-Anschluss bekannt, lässt sich die ROG Matrix mit GC-HPWR problemlos im PhantomLink-Mainboard von Sapphire einsetzen. Der 12V-2×6-Anschluss zur Versorgung des Steckplatzes auf dem Mainboard sitzt in diesem Fall allerdings vorne und nicht hinten.
Asus-Mainboard mit Sapphire-Grafikkarte
Auch andersherum gibt es keine Probleme: Die Sapphire Nitro+ PhantomLink findet wie eine BTF-Grafikkarte von Asus in der BTF-Platine ihren Platz.
Voller Software-Support nur sortenrein
Die Hardware spielt also einwandfrei herstellerübergeifend zusammen, bei der Software sieht es noch nicht ganz so aus. So lassen sich im PhantomLink-Mainboard von Sapphire über Asus GPU Tweak III die Stromstärken am GC-HPWR-Anschluss der Matrix nicht auslesen, das Tool nennt lediglich die Adern am Kabelanschluss. ComputerBase hat Asus bereits darauf aufmerksam gemacht.
Sapphires Software-Tool TriXX hilft dabei auch nicht weiter. Die von der Software auslesbaren Temperatursensoren sitzen auf der Nitro+ PhantomLink, der Steckplatz auf dem Mainboard selbst bietet keinen.
Leistungsaufnahme
Macht es bei der Leistungsaufnahme einen Unterschied, ob die Sapphire Radeon RX 9070 XT klassisch über 12V-2×6 oder GC-HPWR betrieben wird? Nein, in beiden Fällen lassen sich bei von der Telemetrie gemeldeten 330 Watt Gesamtleistungsaufnahme ca. 310 Watt Leistungsaufnahme abseits des PCIe-Slots messen.
Nicht erneut gemessen hat ComputerBase, wie viel Strom die GeForce RTX 5090 ROG Matrix über welchen Anschluss unter Volllast im PhantomLink-Mainboard von Sapphire zieht, denn am Ende entscheidet das die Grafikkarte und nicht die Hauptplatine – Details liefert der Test der Grafikkarte im BTF-Mainboard von Asus.
Die Probe aufs Exempel wurde dennoch gemacht: Problemlos lässt sich die Asus GeForce RTX 5090 ROG Matrix Platinum Edition mit den 800 Watt TDP, die bei paralleler Stromversorgung über 12V-2×6 und GC-HPWR zur Verfügung stehen, betreiben.
Temperaturen
Die Sapphire Radeon RX 9070 XT Nitro+ PhantomLink verfügt über zwei Temperatursensoren, die den GC-HPWR-Anschluss und den klassischen 12V-2×6-Anschluss überwachen können sollen. Ausgelesen werden können die Temperaturen über Sapphire TriXX (HWiNFO erkennt sie aktuell noch nicht).
Die gemeldeten Temperaturen lassen allerdings ein Fragezeichen zurück, denn es macht keinen nennenswerten Unterschied, über welchen Weg die gemessenen ca. 310 Watt auf die Grafikkarte gelangen. Die Temperaturen werden stimmen, doch die Position der beiden Sensoren dürfte dem eigentlichen Zweck nicht dienlich sein.
Fazit
Bevor sich die Ankündigung der Computex 2025 jährt, hat Sapphire PhantomLink endlich auf den Markt gebracht. Damit gibt es neben Asus jetzt einen zweiten Hersteller, der auf den von Asus entwickelten, auch anderen Herstellern lizenzfrei zur Verfügung stehenden Grafikkarten-Stromanschluss „GC-HPWR“ setzt.
Nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis lassen sich damit Grafikkarten und Mainboards von Asus („BTF“) und Sapphire („PhantomLink“) nach Lust und Laune miteinander kombinieren. Nur bei der Software müssen beide jetzt, da die Produkte verfügbar sind, noch einmal ran, damit die jeweiligen Tools auch Hardware der Gegenseite erkennen.
Sapphire PhantomLink ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, wenn die Stromversorgung von Desktop-Grafikkarten über einen zusätzlichen Steckplatz statt Kabel der Weg in die Zukunft bereitet werden soll. Doch damit es wirklich vorangeht, müssen auch Mainboard-Schwergewichte wie MSI, Gigabyte oder ASRock sowie weitere Grafikkarten-Hersteller folgen. Sie sollten sich an Sapphire ein Beispiel nehmen.
Im aktuellen Umfeld ohne echte Neuerscheinungen und mit horrenden Preisen, die vom Kauf abschrecken, wird das aber vorerst wohl nicht passieren. Sapphire gebührt hier am Ende ein Extralob dafür, der Vorstellung im letzten Jahr in diesem Umfeld Taten folgen zu lassen.
Nicht nachvollziehbar ist, warum Sapphire zwar „GC-HPWR“ auf dem Mainboard umgesetzt hat, dessen 12V-2×6-Stromzufuhr und auch alle anderen Anschlüsse aber auf der Vorderseite der Platine belässt. Backside Connectors sind zwar noch nicht der Standard am Markt, aber die Auswahl an Gehäusen immer größer und wer neu kauft und zum Sapphire X870E Nitro+ PhantomLink greift, der hätte einen vollständig von Kabeln befreiten Innenraum sicherlich gerne mitgenommen. So gibt es zwar GC-HPWR jetzt auch von Sapphire, das ganze Backside-Connector-Paket aber weiterhin nur von Asus.
Meinung von Jan-Frederik Timm

„GC-HPWR“ ist ein offener Standard, aber nur wenn er auch breit am Markt genutzt wird, kann in Zukunft wirklich etwas daraus werden. Sapphire als Wiedereinsteiger in den Mainboard-Sektor geht mit gutem Beispiel voran, jetzt müssen „nur noch“ ASRock, Gigabyte und MSI folgen, damit auch andere Grafikkartenhersteller einen Markt sehen – und GC-HPWR aus der Nische tritt.
Ich fände das gut, denn solange das Stromkabel noch im Rechner vor der Grafikkarte herum baumelt, sind alle Bemühungen für einen „kabellosen PC“ nur die Hälfte wert. Und sich dafür nur bestimmten Herstellern (Asus, jetzt auch Sapphire) zu verschreiben, macht jedwede Flexibilität zunichte.
Schon heute gibt es zwar Designs wie die Nitro+, die das Kabel bestmöglich verstecken, aber breit am Markt vertreten sind auch diese Lösungen nicht. Ich würde mir wünschen, die Industrie geht gemeinsam den GC-HPWR-Weg, statt nichts zu tun oder an Kabelversteckkühlern wie der ersten Nitro+ zu arbeiten.
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Meta, Google und OpenAI: Immer mehr Spitzenkräfte gehen und gründen eigene KI-Startups
Für immer mehr KI-Spitzenkräfte wird es offenbar lukrativer, den bisherigen Arbeitgeber zu verlassen und ein eigenes Startup zu gründen. Neben den teils enormen Finanzierungsrunden spielt dabei auch die Möglichkeit eine zentrale Rolle, die strategische Ausrichtung und die Forschung eigenständig festzulegen.
Von kleinen Startups und großen Geldsummen
Laut einem Bericht von CNBC ist die Abwanderung bei Google, Meta und OpenAI besonders ausgeprägt. Dank der hohen Investitionsbereitschaft können junge Unternehmen nicht selten bereits wenige Monate nach ihrer Gründung Finanzierungen in Höhe von mehreren hundert Millionen US-Dollar oder mehr einsammeln. Der entscheidende Vorteil liegt dabei in der unternehmerischen Freiheit, den eingeschlagenen Kurs selbst zu bestimmen.
So gab der ehemalige Google-DeepMind-Forscher David Silver am Montag bekannt, für sein erst wenige Monate altes Startup Ineffable Intelligence eine Startfinanzierung in Höhe von 1,1 Milliarden US-Dollar erhalten zu haben. Auch Tim Rocktäschel, ebenfalls zuvor bei DeepMind tätig, soll Berichten zufolge bis zu eine Milliarde US-Dollar für sein neues Unternehmen Recursive Superintelligence erhalten haben. Advanced Machine Intelligence (AMI), das neue Startup des ehemaligen Chef-KI-Entwicklers von Meta, Yann LeCun, steht diesen Summen in nichts nach: In einer Finanzierungsrunde Anfang März konnte das Unternehmen eine Milliarde US-Dollar für die Entwicklung einer künstlichen Intelligenz einsammeln, die ein Verständnis der physikalischen Welt erreichen soll.
Immer mehr Experten zieht sich von großen Arbeitgebern zu kleinen Startups
Diese Entwicklung ist keineswegs neu. Bereits im vergangenen Jahr konnten junge Startups, gegründet von ehemaligen Mitarbeitern von OpenAI, DeepMind, Anthropic und xAI, innerhalb kürzester Zeit Finanzierungen in dreistelliger Millionenhöhe sichern. Gleichzeitig wechselten zahlreiche Fachkräfte aus ihren früheren Unternehmen zu den neuen Gründungen, da die umfangreichen Mittel es erlaubten, gezielt erfahrene Spezialisten einzustellen. „Der Wettlauf um die Vorherrschaft im KI-Bereich unter den größten KI-Labors hat eine Lücke für kleinere, agilere Unternehmen geschaffen“, erklärte Elise Stern, Geschäftsführerin des französischen VC-Unternehmens Eurazeo, das AMI Labs unterstützt hat, gegenüber CNBC.
An dem Forschen, was die Leidenschaft dafür ausmacht
Stern sieht einen wesentlichen Erfolgsfaktor kleiner Startups darin, dass sich die großen Marktführer zunehmend auf einen engen Wettbewerb konzentrieren und dadurch andere Forschungsfelder vernachlässigt werden. Diese würden nicht aus mangelnder Relevanz zurückgestellt, sondern weil sie im direkten Wettlauf keine kurzfristigen Vorteile bieten. Dadurch entstehe ein Vakuum, das kleinere Akteure gezielt ausfüllen können. Laut Dealroom investierten Risikokapitalgeber allein im vergangenen Jahr 18,8 Milliarden US-Dollar in KI-Startups, die erst seit Anfang 2025 gegründet wurden, während Unternehmen mit Gründungsdatum Anfang 2024 sogar 27,9 Milliarden US-Dollar einsammeln konnten.
Alexander Joël-Carbonell, Partner bei HV Capital, das ebenfalls in AMI Labs investiert hat, erklärte in dem Bericht, dass die zunehmende Fokussierung großer Unternehmen auch darauf zurückzuführen sei, ihre hohen Bewertungen rechtfertigen zu müssen und in zentralen Disziplinen nicht zurückzufallen. Dies schränke die Freiheiten von Spitzenforschern ein. „Innerhalb der großen Grundlagenforschungslabore lässt der Druck, Benchmark-Leistungen zu erbringen und schnelle Release-Zyklen aufrechtzuerhalten, nur wenig Raum für wirklich explorative Forschung, insbesondere außerhalb des vorherrschenden LLM-Paradigmas“, fügte er hinzu. Zudem mehren sich laut Einschätzung des Investors Zweifel unter KI-Forschern, ob eine weitere Skalierung großer Sprachmodelle (LLM) ausreicht, um die nächste Entwicklungsstufe der KI-Fähigkeiten zu erreichen.
Finanzielle Basis wackelt immer mehr
Auch innerhalb der etablierten Unternehmen rücken finanzielle Fragen zunehmend in den Fokus. So berichtete das Wall Street Journal, dass OpenAI interne Zielmarken beim Nutzer- und Umsatzwachstum verfehlt hat. Infolgedessen wächst innerhalb des Unternehmens die Unsicherheit, ob sich die geplanten Investitionen der kommenden Jahre tatsächlich finanzieren lassen.
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