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Online Marketing & SEO

Google pusht Links im AI Mode: Mehr Klicks für Publisher?


Laut Google soll die neue Darstellung die Navigation vereinfachen und Nutzer:innen schneller zu Websites führen. Hintergrund ist eine Entwicklung, die die Branche seit Monaten beschäftigt. Generative KI-Antworten liefern immer mehr Inhalte direkt in der Suche, während der Klick auf und Besuch von Websites seltener werden.

Warum Google die Link-Darstellung jetzt verändert

Die Sichtbarkeit von Links innerhalb KI-generierter Suchergebnisse gehört aktuell zu den meistdiskutierten Themen im SEO- und Publisher-Umfeld. Mehrere Analysen zeigen, dass Nutzer:innen deutlich seltener auf externe Quellen klicken, wenn Antworten bereits umfangreich direkt in der Suche erscheinen. So verweist etwa das Pew Research Center, dessen Untersuchung Search Engine Journal aufgreift, darauf, dass Nutzer:innen nur in rund einem Prozent der analysierten Fälle auf einen Link innerhalb einer KI-Zusammenfassung klicken. Eine GrowthSRC Media-Analyse, ebenfalls von SEj zitiert, ergab, dass die Klickrate klassischer Top-Rankings nach der Ausweitung generativer Such-Features von etwa 28 Prozent auf 19 Prozent gesunken ist. Das entspricht einem Rückgang von rund 32 Prozent und verdeutlicht, wie stark sich das Klickverhalten im Kontext generativer Suche verändert.

Schon im vergangenen Jahr testete Google vor dem Hintergrund wachsender Kritik aus dem Publisher-Umfeld Link-Karusselle am Ende von Antworten sowie Inline Links direkt im Text. Diese sollen mehr Kontext zu Quellen liefern und Nutzer:innen stärker zum Weiterklicken bewegen. Die neuen Hover Pop-ups wirken nun wie der nächste konsequente Schritt dieser Entwicklung.


Link-Karusselle und Links im Text:
Wichtiges Update für Googles AI Mode

Schriftzug Ask anything with AI Mode vor bunten Streifen in Suchleiste und dunklem Hintergrund
© Google via Canva

Hover Pop-ups, Inline Links und größere Icons: So funktioniert die neue Darstellung

Das Beispielbild im Post von Robby Stein zeigt, wie die neue Darstellung funktionieren soll. Mehrere Quellen werden innerhalb einer KI-Antwort zu einer Link-Gruppe zusammengefasst. Sobald Desktop User mit der Maus darüber fahren, öffnet sich ein Fenster mit verschiedenen Websites, Vorschaubildern und kurzen Beschreibungen. Die eigentliche KI-Antwort bleibt im Hintergrund sichtbar, während das Pop-up zusätzliche Informationen liefert.

Screenshot des Google AI Mode auf Desktop mit geöffnetem Hover-Pop-up, das mehrere Website Links mit Vorschaubildern innerhalb einer KI-Antwort anzeigt.
Google AI Mode mit Hover Pop-ups für Link-Gruppen, © Screenshot des Google AI Mode von Robby Stein auf X

Nutzer:innen müssen nicht mehr lange nach Quellen suchen, sondern können direkt aus der Antwort heraus auf eine Website wechseln. Die Links wirken dadurch weniger versteckt und muten eher wie eigenständige Einstiegspunkte für Websites an. Zusätzlich platziert Google auffälligere Link-Symbole innerhalb der Antworten – sowohl auf dem Desktop als auch mobil.

Für Publisher bleibt die Entwicklung trotzdem ein Balanceakt. Sichtbarere Links könnten zwar neue Traffic-Chancen schaffen. Gleichzeitig liefern KI-Antworten immer mehr Informationen direkt in der Suche. Der AI Mode zerlegt Suchanfragen zudem in mehrere Teilfragen und sammelt Antworten aus verschiedenen Quellen. Dadurch besteht die Gefahr, dass viele Nutzer:innen ihre Recherche bereits innerhalb der KI-Oberfläche abschließen, ohne externe Seiten zu besuchen.





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Online Marketing & SEO

Nach Claude: Auch Perplexity soll jetzt werbefrei bleiben


Google und OpenAI pushen Ads in KI-Antworten, Claude setzt auf Werbefreiheit und Perplexity korrigiert den eigenen Kurs. Das Vertrauen in AI steht auf dem Spiel.

Lange Zeit sah es danach aus, als würde die AI Answering Machine Perplexity in Sachen Ads in KI-Antworten vorausgehen. Schon 2024 wurden Follow-up-Fragen auf Perplexity gesponsert. Im vergangenen Jahr betonte CEO Aravins Srinivas unumwunden, dass die Einführung des AI Browsers Comet auch für die Datensammlung dienen solle, die man fortan für personalisierte Ads nutzen könnte. Allerdings ist es seither zu einem Umdenken im Unternehmen gekommen. Nachdem die Ads auf Perplexity 2025 nach und nach aussortiert wurden, ist eine Weiterentwicklung von Werbeplänen jetzt ganz auf Eis gelegt worden. Stattdessen soll das Vertrauen in die KI-Ergebnisse im Fokus stehen, was mit Ads erschwert werde, wie ds Unternehmen angibt. Das dürften Google und OpenAI anders sehen, in Anthropic gibt es aber ein gleichgesinntes Unternehmen.


Perplexity:

Smartphone Push und Browser für personalisierte Ads

Person mit Smartphone in dunklem Raum mit Gewächsen und bunten Lichtern
© Perplexity via Canva

Erstmal keine Ads im Perplexity-Kosmos: Klare Fronten bei den AI-Unternehmen

Die Financial Times berichtet vom Plan Perplexitys, zunächst keine Werbung mehr in der AI Answering Machine anzubieten. Das würde das Vertrauen in die AI-Antworten belasten, heißt es vom Unternehmen, das mit den ersten Werbelösungen in diesem Bereich keine großen Erfolge erzielen konnte. Ein Executive des Unternehmens erklärte:

A user needs to believe this is the best possible answer, to keep using the product and be willing to pay for it. [T]he challenge with ads is that a user would just start doubting everything . . . which is why we don’t see it as a fruitful thing to focus on right now.

Statt auf Werbeeinkünfte möchte Perplexity stärker auf Einkünfte durch zahlende Abonnent:innen setzen. Diese können hochleistungsfähige Neuheiten zuerst nutzen, zum Beispiel das Model Council, mit dem User drei große KI-Modelle zugleich für eine Suchanfrage einsetzen können.

Derweil hat Perplexity prominente Gleichgesinnte, wenn es um die Werbefreiheit in KI-Antworten geht. Dazu gehört vor allem Anthropic. Das Unternehmen betonte jüngst, dass Claude werbefrei bleiben soll und veröffentlichte dazu sogar eindrückliche Video-Ads, die sich als Angriff auf OpenAI und Google interpretieren lassen. So erklärte das Anthropic:

There are many good places for advertising. A conversation with Claude is not one of them.

Search-Primus Google hingegen setzt im großen Stil auf Werbung in der KI-Suche und bringt nach den Direct Offers jetzt ein neues Shopping-Werbeformat, das sogar die Art und Weise der Werbung neu erfinden soll. Auf ChatGPT laufen Ads ebenfalls an und sorgen schon jetzt für Furore. Das AI Tool von OpenAI gilt als wichtige Schnittstelle zwischen Usern und Quellen, aber auch Marken und konnte jüngst den Tag mit der bisher höchsten Zahl täglich aktiver User verbuchen. Similarweb gibt an, dass am 9. Februar 256,79 Millionen User auf ChatGPT aktiv waren.

Damit kann Perplexity nicht mithalten. 2025 berichtete das Unternehmen von 780 Millionen pro Monat bedienten Suchanfragen; der Wert dürfte inzwischen etwas höher liegen. Während Anthropic und Perplexity sich ohne Ads in den KI-Antworten große Monetarisierungschancen entgehen lassen, wollen sie das Vertrauen in ihre AI-Ergebnisse im gleichen Zuge fördern. Werbefreiheit könnte zu einem Reiz für viele User werden, wenn ChatGPT und Googles KI-Ergebnisse mehr und mehr mit Werbung bespielt werden. Der Konkurrenzkampf um die User hat eine neue Dimension erhalten.


Adobe, Audible und Co.

– Advertiser verraten, warum sie auf ChatGPT werben

Smartphone Mockup mit Ad bei ChatGPT, Violett im Hintergrund
© OpenAI via Canva





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Erstes Gespräch mit HORIZONT: So will Christina Schenck das Marketing von Mercedes-Benz boostern


Christina Schenck, Leiterin Digital & Communications und Investor Relations, Mercedes-Benz AG

Die Nachricht, dass Christina Schenck die Marketingchefin von Mercedes-Benz wird, hat viele überrascht. Jetzt spricht die Leiterin Digital & Communications und Investor Relations erstmals in HORIZONT. Sie erklärt, warum die enge Verzahnung von Marketing und Investor Relations ein strategisches Signal für die Marke ist.

Stuttgart steht Ende Januar ganz im Zeichen von 140 Jahre Mercedes-Benz und der Vorstellung der neuen S-Klasse. Der Konzern will in eine neue Ära

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Gemini 3.1: Erste Hinweise auf neues Supermodell


Mit Gemini 3 setzte sich Google im KI-Wettbewerb vor wenigen Monaten deutlich nach vorn. Jetzt steht womöglich schon Gemini 3.1 in den Startlöchern und die Branche reagiert aufgeregt, während Anthropic, OpenAI und Co. selbst neue Modelle liefern.

Im Abstand weniger Monate kommen immer neue KI-Modelle der großen Tech-Unternehmen auf den Markt. Diese optimieren zahlreiche Workflows und bieten Usern immer mehr Funktionen, ein höheres Tempo und oft bis dato ungeahnte Leistungsdaten. Die Konkurrenz schläft nicht, weshalb OpenAI kürzlich zum Beispiel GPT-5.3-Codex speziell für Developer gelauncht hat. Für diese bieten sich auch die Modelle von Anthropic an; ganz neu sind dabei Claude Opus 4.6 und Claude Sonnet 4.6 mit noch mehr Coding Skills und einer Million Token. Auch Google ist nicht untätig und liefert neben diversen KI-Tools auf Basis von Gemini stets neue Modellversionen, zuletzt etwa eine optimierte Variante von Gemini 3 Deep Think, die insbesondere für Researcher und Wissenschaftler:innen von Vorteil sein kann. Mit dem Start von Gemini 3 im Dezember versetzte das Unternehmen nicht nur die User in Erstaunen, sondern auch die Konkurrenz in Alarmbereitschaft – so leistungsfähig stellte sich das Modell dar. Jetzt könnte die heiß ersehnte Folgeversion kommen.


Googles Siegeszug im KI-Rennen:

Gemini 3 kommt in App und macht Suche besser denn je

dunkler Hintergrund, Gemini 3-Schriftzug und Logo von Gemini
© Google via Canva

Hinweis auf Gemini 3.1 kommt direkt von Google

Offiziell hat Google das neue Gemini-Modell noch nicht angekündigt. Allerdings verweist eine Antwort eines offiziellen Mitarbeiters auf X auf eine mögliche baldige Preview. Logan Kilpatrick, der am Google AI Studio und die Gemini API arbeitet, teilte schlicht das Wort Gemini auf X. Ammaar Reshi reagiert. Er selbst ist Product Lead für das Google AI Studio und sein Reply Post enthält die Botschaft: „G3m1ni“.

Dazu gibt es keine weiterführende Erklärung, doch es dürfte ein Hinweis auf den Start von Gemini 3.1 sein. Das vermuten viele User, die im Thread reagieren. Auch der Account TestingCatalog sieht darin einen entsprechenden Hinweis und gibt an, der Start von einer neuen KI-Modellversion Googles könnte große Auswirkungen haben.

Auf Reddit gab es jüngst ebenfalls Gerüchte um Gemini 3.1 Pro. Im r/singularity Subreddit wurde ein Bild geteilt, das Gemini 3.1 in der Preview in einer Artificial Analysis-Übersicht zeigt. Die Echtheit der Integration konnte aber nicht überprüft werden.

Ein Hinweis auf Googles neues 3.1-Modell in der Preview, © policyweb, TestingCatalog via Artificial Analysis
Ein Hinweis auf Googles neues 3.1-Modell in der Preview, © policyweb, TestingCatalog via Artificial Analysis

Wenngleich es noch keine offizielle Meldung gibt, können Interessierte die Accounts von Google genau im Auge behalten, um auf den etwaigen zeitnahen Launch eines brandneuen KI-Modells reagieren zu können. Derweil hat Google bereits das Datum für die große eigene Konferenz I/O bekanntgegeben. Sie wird am 19. und 20. Mai stattfinden.

Offizielle Neuerungen gibt es indes auch schon. Neu sind zum Beispiel das Google Pixel 10a und das AI Music Generation Model Lyria 3, mit dem User mithilfe von Bildern und Text schnell eigene Musik kreieren können.





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